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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kopert</id>
	<title>Kopert - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-10T20:51:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kopert&amp;diff=616265&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;MaxBE: /* Geschichte */ Tippfehler korrigiert</title>
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		<updated>2024-01-21T10:06:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Bucheinband.15.Jh.Koperte.Inkunabel.jpg|mini|Kopert-Einband mit bronzener [[Buchschließe]], Leder; 15. Jh.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Standing on a limp vellum bound book with fore-edge ties (Rome, 1578-1616). (8065274351).jpg|mini|Ausschnitt aus [[Orazio Borgianni]]s &amp;#039;&amp;#039;Vision des heiligen Hieronymus&amp;#039;&amp;#039;, stehend auf einem Kopert, um 1600.]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kopert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Copert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (über &amp;#039;&amp;#039;copert&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karin Schneider (Kodikologin)|Karin Schneider]]: &amp;#039;&amp;#039;Paläographie und Handschriftenkunde für Germanisten. Eine Einführung.&amp;#039;&amp;#039; Tübingen 1999 (= &amp;#039;&amp;#039;Sammlung kurzer Grammatiken germanischer Dialekte.&amp;#039;&amp;#039; Band 8), S. 173 („büchlein in einem copert“).&amp;lt;/ref&amp;gt; von lateinisch &amp;#039;&amp;#039;coopertorium&amp;#039;&amp;#039;: das Verhüllende, das Bedeckende) oder auch &amp;#039;&amp;#039;liber sine asseribus&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man einen, vom [[Mittelalter]] bis in die [[frühe Neuzeit]] hinein gebräuchlichen, flexiblen [[Bucheinband]] aus [[Pergament]], Leder oder Textil.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Petersen: &amp;#039;&amp;#039;Bucheinbände&amp;#039;&amp;#039;. Akademische Druck- und Verlagsanstalt, Graz, 1991, ISBN 3-201-01539-3, S. 100&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Außen-Ansichten: Bucheinbände aus 1000 Jahren aus den Beständen der Bayerischen Staatsbibliothek München&amp;#039;&amp;#039;. Harrassowitz Verlag, Wiesbaden, 2006, ISBN 3-447-05434-4, S. 38&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einbandtechnik ==&lt;br /&gt;
Die Verbindung der [[Lage (Buch)|Lagen]] eines Koperts erfolgte in der Regel durch Kettenstich- oder Langstich[[Heftung (Buch)|heftung]], später seltener auch auf der [[Heftlade]], nie jedoch unter Verwendung von Klebstoffen. Eine im 14. Jahrhundert aufgekommene Sonderform wurde durch Leder-, Holz- oder [[Horn]]einlagen im Rücken zusätzlich verstärkt. Durch das Mitheften des Umschlags entstanden an der Außenseite Muster, die später oft als dekorativ interpretiert wurden, was als konkrete Absicht aber nicht belegt ist. Im Gegensatz zum mit Leder bezogenen Holzdeckelband des Mittelalters waren Koperte ansonsten nicht verziert. Häufig wurde das [[Bezugsmaterial (Bucheinband)|Einbandmaterial]] am Rücken zu einer Klappe verlängert, die umgeschlagen und auf verschiedenste Weise verschlossen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Durch einige wenige erhaltene Exemplare in ägyptischen Klöstern ist belegt, dass bereits die [[Kopten]] Koperte als eigenständige Einbandart kannten und verwendeten. Weithin gebräuchlich wurden sie jedoch erst in karolingischer Zeit. Seit dem 12. Jahrhundert finden sich zunehmend Hinweise in Bibliothekskatalogen, die Koperte als eigenständige Form neben den Holzdeckelbänden ausweisen und mit Begriffen wie &amp;#039;&amp;#039;sine asseribus&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;coopertorium&amp;#039;&amp;#039; belegen. Schätzungen gehen dabei von einem Anteil am Gesamteinbandschaffen dieser Zeit von bis zu 20 % aus. Da sich ein Koperteinband für das Einstellen in Buchregale als ungeeignet erwies, wurde er in Bibliotheken später häufig durch einen stabilen Einband ersetzt. In Archiven jedoch, wo die große Menge an Büchern oft nur eine Neubindung geringer Bestandszahlen zuließ, lassen sich heute noch zahlreiche Exemplare finden. Ein besonders aufsehenerregender [[archäologischer Fund]] eines Koperts liegt aus dem 7./8. Jahrhundert mit dem [[Faddan More Psalter]] aus Irland vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktion ==&lt;br /&gt;
Die Funktion der Koperte sei nach einer These von Maren Mau-Pieper möglicherweise aus ihrem Inhalt heraus zu erklären, der immer dem [[Gebrauchsliteratur|Gebrauchsschrifttum]] zuzuordnen sei. Es könne sich dabei um Rechtstexte, Predigt- und [[Erbauungsliteratur|Erbauungstexte]], [[Kodifikation|Statuten]] oder auch Texte des persönlichen Gebrauchs handeln. Das Kopert habe dabei einerseits dem Schutz der Schriften beim Lesen und beim Transport gedient, charakterisiere andererseits aber auch den Wert des Geschriebenen als nicht endgültig. Mau-Pieper schlägt eine Art Hierarchie der Bindungen vor, ausgehend vom Heft als vergänglichster Variante hin zum abgeschlossenen Werk, das in Holzdeckelbänden fest gebunden wurde. Das Kopert als Zwischenform habe demnach eine zwar sichernde, aber noch nicht bindende Rolle innegehabt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Agnes Scholla |Titel=Libri sine asseribus. Zur Einbandtechnik, Form und Inhalt mittelalterlicher Koperte des 8. bis 14. Jahrhunderts |Verlag= |Ort=Leiden |Datum=2001 |Kommentar=Dissertation}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Gerd Brinkhus]] |Titel=Koperte, die Vielfalt des Unscheinbaren. Die flexiblen Bucheinbände der Bibliotheca Amploniana |Hrsg=Kathrin Paasch |Sammelwerk=Der Schatz des Amplonius. Die große Bibliothek des Mittelalters in Erfurt |Verlag=Stadt- und Regionalbibliothek |Ort=Erfurt |Datum=2001 |Seiten=76–83 |ISBN=3-910111-17-3}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Maren Mau-Pieper |Titel=Koperte als Einband bei Gebrauchsschriftgut in Mittelalter und früher Neuzeit |Verlag=Eberhardt-Karls-Universität |Ort=Tübingen |Datum=2005 |Online=https://publikationen.uni-tuebingen.de/xmlui/bitstream/handle/10900/46251/pdf/Magisterarbeit-Koperten_withpics.pdf?sequence=1&amp;amp;isAllowed=y |Format=PDF |KBytes=4210 |Abruf=2022-10-16 |Kommentar=Makisterarbeit, Volltext}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Friedrich-Adolf Schmidt-Künsemüller]] |Titel=Kopert |Hrsg=[[Severin Corsten]] |Sammelwerk=[[Lexikon des gesamten Buchwesens]] |Band=4 |Verlag=Hiersemann |Ort=Stuttgart |Seiten= |Datum=1995 |ISBN=3-7772-9501-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buchherstellung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einbandart]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MaxBE</name></author>
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