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	<title>Kopaniec - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T06:40:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kopaniec&amp;diff=727431&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2026-02-21T15:19:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort = Kopaniec&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft = Niederschlesien&lt;br /&gt;
| Powiat = Jelenia Góra&lt;br /&gt;
| PowiatLink = Jeleniogórski&lt;br /&gt;
| Gemeinde = Stara Kamienica&lt;br /&gt;
| GemeindeLink = Gmina Stara Kamienica&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 50&lt;br /&gt;
| Breitenminute = 53&lt;br /&gt;
| Breitensekunde = 11.865&lt;br /&gt;
| Längengrad = 15&lt;br /&gt;
| Längenminute = 32&lt;br /&gt;
| Längensekunde = 54.802&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner = 395&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum = 2011&lt;br /&gt;
| OrtFläche = &lt;br /&gt;
| Höhe = 550&lt;br /&gt;
| Postleitzahl = &lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl = 75&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = DJE&lt;br /&gt;
| Straße1 = &lt;br /&gt;
| Schienen1 = &lt;br /&gt;
| Flughafen1 = [[Flughafen Breslau|Breslau]]&lt;br /&gt;
| TERYT = &lt;br /&gt;
| Webpräsenz = www.kopaniec.com&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopaniec 85.jpg|links|mini|[[Umgebindehaus]] in Kopaniec]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopaniec-Seifershau-Antoniuskirche.jpg|links|mini|Kirche mit dem [[Patrozinium]] [[Antonius von Padua]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopaniec Kaplica grobowa DSC 0096-002.JPG|links|mini|Mausoleum [[Braun (schlesisches Adelsgeschlecht)|der Herren von Braun]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kopaniec&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Seifershau&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Ort in der [[Gmina Stara Kamienica|Landgemeinde Stara Kamienica]] (&amp;#039;&amp;#039;Alt Kamnitz&amp;#039;&amp;#039;) im [[Powiat Jeleniogórski]] der [[Woiwodschaft Niederschlesien]] in Polen. Es liegt auf einer Höhe von etwa {{Höhe|600}} im [[Isergebirge]], einem Vorkamm des [[Riesengebirge]]s. Zu Kopaniec gehört der [[Weiler]] Międzylesie (von 1945 bis 1960 &amp;#039;&amp;#039;Gogolice&amp;#039;&amp;#039;, deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Ramrich&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
In den Jahren 1975–1998 gehörte die Landgemeinde Stara Kamienica zur [[Woiwodschaft Jelenia Góra]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Seifershau im Jahr 1343 in einem Dokument über den Verkauf von Wäldern.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://kopaniec.com/historia/] Die gesamte Ortsgeschichte folgt der polnischsprachigen Darstellung auf kopaniec.com&amp;lt;/ref&amp;gt; Viele hundert Jahre lang gehörte dieses Dorf einem der [[Stamm (Gesellschaftswissenschaften)|Stammzweige]] der [[Schaffgotsch (Adelsgeschlecht)|Herren von Schaffgotsch]], die aus [[Stara Kamienica|Alt Kemnitz]] stammte und auf der [[Burg Chojnik]] residierte. Die Einwohnerzahl von Seifershau wuchs schnell durch Flüchtlinge und Vertriebene, die hier Schutz vor dem Krieg und Verfolgung suchten. Die erste Welle traf hier während der [[Hussitenkriege]] in den Jahren 1419–1436 ein, die zweite während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] in den Jahren 1618–1648. Im Jahr 1520 wurde in Seifershau eine evangelische Gemeinde gegründet, die eine eigene [[Holzkirche]] errichtete. Wegen der großen Einwohnerzahl wurde die Kirche 1649 erweitert und 1667 um einen [[Glockenturm]] erweitert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 18. Jahrhundert erlebte Seifershau einen wirtschaftlichen Aufschwung. Es gab eine katholische und eine evangelische Kirche, zwei Schulen, zwei Mühlen und einen Bauernhof. Tätig waren die [[Handelsunternehmen]] Wenzel, Hartmann, Frommhold, Gebaur und Hein. Um 1730 wurde ein Schloss mit Parkanlage errichtet und die mit dem Anbau der [[Flachsfaser]] verbundene [[Weberei]] entwickelten sich. Viele Häuser mit charakteristischer [[Fachwerk]]struktur, wurden damals gebaut und stehen noch heute. Im Jahr 1782 hatte Seifershau 1023 Einwohner und damit die größte Einwohnerzahl in seiner Geschichte. Vom Reichtum der Einwohner zeugen barocke [[Epitaph]]e, die in die Kirchenmauern eingelassen sind. Zudem wurde die [[Siedlung]] &amp;#039;&amp;#039;Ramberg&amp;#039;&amp;#039; (seit 1945 &amp;#039;&amp;#039;Międzylesie&amp;#039;&amp;#039;) gegründet. Im Jahr 1825 gab es 206 Häuser, eine [[Walkmühle]] und zehn [[Webstuhl|Webstühle]]. Außerdem wurden [[Sonnenuhr]]en für [[Kirchturm|Kirchtürme]] hergestellt und 1857 eine Schule für [[Stickerei]] und Spitzenherstellung gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wimawabu.de/vorworte/Vorw_Seifershau_1927%23.html] wimawabu.de&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich Seifershau zu [[Sommerfrische]]ort und ab 1890 durch seine [[Radioaktivität|radioaktiven Quellen]] zum [[Kurort]]. Der Verkehrsverein konzentrierte sich ab 1907 konzentrierte sich auf die Förderung von [[Tourismus]] und [[Erholung]]. 1908 wurde die erste elektrische Glühbirne eingeschaltet und drei Jahre später begannen die Arbeiten zur Vorbereitung des Wasserversorgungsnetzes. 23 der in Seifershau geborenen Männer starben im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]. 1922 wurde vor der Kirche ein Denkmal für sie errichtet. Im Jahr 1927 kam es durch Unwetter zu massiven Überschwemmungen. In den Zwischenkriegsjahren entwickelte sich der Tourmismus weiter, allein im Sommer 1928 wurden 1506 Übernachtungen verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das polnische Dorf ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende kamen Polen nach Kopaniec, hauptsächlich aus den östlichen Gebieten der Zweiten Polnischen Republik. Der Ort verlor seine Funktion als Aufenthalt für Sommerferien und verwandelte sich in ein typisches Bauerndorf. Der Name wurde vom deutschen &amp;#039;&amp;#039;Seifershau&amp;#039;&amp;#039; erst in &amp;#039;&amp;#039;Zalesie&amp;#039;&amp;#039; und 1946 in &amp;#039;&amp;#039;Kopaniec&amp;#039;&amp;#039; geändert. In den 1950er Jahren wurde versucht, das im Dorf gefundene Uranerz auszubeuten, diese Versuche wurden jedoch schnell aufgegeben. Die folgenden Jahre führten zu Zerstörungen in der Infrastruktur des Dorfes. Viele historische Bauwerke verschwanden, darunter in den 1970er Jahren [[Herrenhaus Seifershau]] mit Park, die evangelische Kirche und ein historisches Pfarrhaus. Die Einwohnerzahl nahm weiterhin ab; im Jahr 1978 waren es nur 189.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Namen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1343 Borau, Syfridshau&lt;br /&gt;
* 1747 Seiffershau&lt;br /&gt;
* 1945 Zalesie&lt;br /&gt;
* 1946 Kopaniec&amp;lt;ref&amp;gt; [https://isap.sejm.gov.pl/isap.nsf/DocDetails.xsp?id=WMP19460440085] Verordnung des polnischen Ministers für öffentliche Verwaltung und der wiederhergestellten Gebiete vom 7. Mai 1946 (M.P. von 1946, Nr. 44, Punkt 85).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Bei der der Woiwodschaft Niederschlesien stehen folgende Objekte unter Denkmalschutz:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Quelle Denkmalliste Polen|DLN}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die [[Römisch-katholische Kirche|Katholische Kirche]] mit dem [[Patrozinium]] [[Antonius von Padua]] (&amp;#039;&amp;#039;Kościół pw. św. Antoniego Padewskiego&amp;#039;&amp;#039;) vom Anfang des 16. Jahrhunderts hat einen quadratischen [[Chor (Architektur)|Chor]] mit [[Sterngewölbe]], einen barocken [[Hauptaltar]] und eine [[Kanzel]] im Stil der Spätrenaissance. An der Außenmauer gibt es drei barocke [[Epitaph]]e der Familien Menzel, Geyer und Hartmann.&lt;br /&gt;
* [[Mausoleum]] für die Verstorbenen der [[Braun (schlesisches Adelsgeschlecht)|Herren von Braun]] aus dem Jahr 1769. Es ist ein quadratischer Bau mit [[Mansarddach]].&lt;br /&gt;
* [[Natursteinmauerwerk|Steinmauern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Dehio-Handbuch]] der Kunstdenkmäler in Polen. Schlesien.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Kunstverlag, München u. a. 2005, ISBN 3-422-03109-X, S. 470.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://jbc.jelenia-gora.pl/Content/36118/39633-Seifershau-Vergessene-Glashutte.pdf Vergessene Glashütten oberhalb von Seifershau (pdf)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Isergebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Niederschlesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Stara Kamienica]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1343]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurort in Polen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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