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	<title>Kopal-Kaserne - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T19:57:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kopal-Kaserne&amp;diff=1860745&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
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		<updated>2026-01-18T04:45:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kopal-Kaserne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine zuletzt vom [[Österreich|österreichischen]] [[Bundesheer]] benutzte und nach [[Karl von Kopal]] benannte [[Kaserne]]. Sie wurde im Jahr 2006 geschlossen. Die Anlage befand sich auf einem über 29 Hektar großen Areal im [[St. Pölten|St. Pöltner]] [[Liste der Stadtteile von St. Pölten|Stadtteil]] [[Spratzern]] an der [[Mariazeller Straße]] in Nähe der [[West Autobahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Gelände der späteren Kaserne Spratzern ist 1888 als Exerzier- und Übungsplatz für die Truppen der Garnison St. Pölten angekauft worden. Nach dem [[Anschluss (Österreich)|Anschluss Österreichs an Hitler-Deutschland]] war 1938 die Aufnahmekapazität der Stadtkasernen nicht ausreichend, um die vorgesehenen Truppenteile der deutschen [[Wehrmacht]] unterzubringen, weshalb innerhalb weniger Monate ein Barackenlager errichtet wurde. Es war für die Aufnahme von zwei [[Bataillon]]en ausgelegt. Da der Übungsplatz nun verbaut war, wurde der nur wenige Kilometer entfernte Garnisonsübungsplatz Völtendorf geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] diente das Barackenlager dem [[Kavallerie-Schützen-Regiment]] 10 und der Panzerabteilung 33 der [[9. Panzer-Division (Wehrmacht)|4. Leichten Division]] als Unterkunft, während des Krieges befanden sich mit der &amp;#039;&amp;#039;Panzerersatz- und Ausbildungsabteilung 33&amp;#039;&amp;#039; und den &amp;#039;&amp;#039;Kraftfahrerersatz- und Ausbildungsabteilungen&amp;#039;&amp;#039; 17 und 45 mehrere Ausbildungstruppenteile am Standort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach dem Zweiten Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Fast unbeschadet übernahm die [[Besetztes Nachkriegsösterreich|sowjetische Besatzungsmacht]] 1945 das Lager und stationierte dort bis zum Abzug im Jahr 1955 infolge des [[Österreichischer Staatsvertrag|Staatsvertrages]] ein Panzerregiment.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Ungarischer Volksaufstand|Ungarischen Volksaufstand]] im Jahr 1956 diente es als Durchgangslager für ungarische Flüchtlinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bundesheer ===&lt;br /&gt;
1957 stand das Lager leer und war in einem schlechten Erhaltungszustand. Trotzdem wurde die &amp;#039;&amp;#039;Brigade-Artillerie-Abteilung 2&amp;#039;&amp;#039; des [[Bundesheer]]es im September des Jahres hierher verlegt und blieb bis zu ihrer Rückverlegung im März 1962 in Spratzern stationiert. Ende 1959 begann man erste gemauerte Unterkünfte zu bauen, bis 1962 waren drei Mannschaftsgebäude fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 1960 begann die Umrüstung des hier stationierten &amp;#039;&amp;#039;Infanteriebataillons 10&amp;#039;&amp;#039; zum &amp;#039;&amp;#039;Panzerbataillon 10&amp;#039;&amp;#039;, was eine wesentliche Erweiterung des Lagers notwendig machte. Die Panzerhallen wurden saniert und innen feuerhemmend mit einer Ziegelmauer ausgekleidet, eine Tankstelle und eine Panzerwerkstätte wurden eingerichtet. Nach einigen weiteren Erweiterungen war der Umbau Mitte 1965 abgeschlossen. Spratzern wurde mit der &amp;#039;&amp;#039;Werkstattkompanie 3&amp;#039;&amp;#039; die zentrale Instandhaltungseinrichtung aller gepanzerten Fahrzeuge der [[3. Panzergrenadierbrigade (Bundesheer)|3. Panzergrenadierbrigade]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1971 wurde im Westteil der Kaserne ein Sportplatz errichtet. Er umfasste ein Fußballfeld, eine 333,3- und eine 100-Meter Laufbahn, Hoch- und Weitsprunganlagen sowie Tennisplätze. Ein von der Wehrmacht angelegter [[Löschwasserteich]] wurde zum Freibad umfunktioniert. 1978 wurde ein Simulatorhaus errichtet, welches drei Schießsimulatoren für Panzer beherbergte. 1987 gestaltete der Künstler [[Gottfried Helnwein]] die [[Performance (Kunst)|Performance]] „Gott der Untermenschen“ in der Kopal-Kaserne.&amp;lt;ref name=helnwein/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der 2005 beschlossenen „Heeresreform 2010“ wurde das &amp;#039;&amp;#039;Panzerbataillon 10&amp;#039;&amp;#039; und mit ihm die Kopalkaserne aufgelassen. Am 12. Juni 2006 verließ der letzte Panzer die Kaserne. Diese wurden auf die  &amp;#039;&amp;#039;Panzerbataillone 33&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;14&amp;#039;&amp;#039; sowie die Panzertruppenschule in Zwölfaxing aufgeteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.bundesheer.at/cms/artikel.php?ID=2815|titel=Bundesheer - Aktuell - Letzter Kampfpanzer verlässt Kopal-Kaserne|zugriff=2016-06-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkauf ===&lt;br /&gt;
Der Verkauf der Kaserne wurde Anfang 2007 ausgeschrieben. Der Mindestpreis wurde auf 17,8 Millionen Euro festgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://noev1.orf.at/stories/166076/ Kopal-Kaserne ausgeschrieben] auf ORF vom 21. Jänner 2007; abgerufen am 15. Juni 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl bis Anfang 2010 kein Käufer gefunden wurde, sollte der Preis laut Immobilienverwertungs-Gesellschaft SIVBEG auf dem Mindestverkaufspreis bleiben und nicht reduziert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://noev1.orf.at/stories/430926/ Kopal-Kaserne St. Pölten findet keinen Käufer] auf ORF vom 22. März 2010; abgerufen am 15. Juni 2025&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2011 wurde er doch reduziert und im August 2011 um rund 12,9 Mio. Euro an den Architekten [[Julius Eberhardt]] verkauft, der aber im März 2012 starb.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.noen.at/st-poelten/architekt-kaufte-kopal-kaserne-noch-kein-konkretes-projekt-4503262 Architekt kaufte St. Pöltner Kopal Kaserne] in den [[Niederösterreichische Nachrichten|NÖN]] vom 30. August 2011; abgerufen am 30. August 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juni 2012 wurde das 33 Hektar große Gelände an die Stiftung rund um die [[XXXLutz]]-Gruppe verkauft.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Kopal-Kaserne an Lutz-Stiftung verkauft |url=http://www.noen.at/lokales/noe-uebersicht/stpoelten/aktuell/art2428,397736 |wayback=20120624081353}} auf [[Niederösterreichische Nachrichten|NÖN]] vom 20. Juni 2012, abgerufen am 23. Juni 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Nutzung ===&lt;br /&gt;
Während das Bundesheer die Kaserne nicht mehr nutzte und auch noch kein neuer Käufer gefunden wurde, fand das Gelände als Parkfläche für das Musikfestival [[Frequency (Musikfestival)|Frequency]], teils aber auch als Festivalgelände Verwendung.&amp;lt;ref name=frequency/&amp;gt; Im Dezember 2013 diente ein Teil des Areals unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Die Kaserne&amp;#039;&amp;#039; als „Pop-Up-Club“, also kurzzeitiger [[Diskothek|Club]]-Ort.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://kurier.at/chronik/niederoesterreich/mitte/st-poelten-ehemalige-kaserne-wird-zur-party-location/38.017.926 |wayback=20131203051611 |text=Ehemalige Kaserne wird zur Party-Location |archiv-bot=2026-01-18 04:44:55 InternetArchiveBot }} in [[Kurier (Tageszeitung)|Kurier]], Onlineausgabe, 24. November 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Aktuell werden Areal und Gebäude der Kaserne als Gewerbepark für Lagerhallen und Lagerflächen genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.gewerbepark-kopal.at/|titel=Gewerbeimmobilien in St. Pölten - Gewerbepark Kopal|zugriff=2016-06-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kasernen des österreichischen Bundesheeres]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alois Eder (Red:): &amp;#039;&amp;#039;Spratzern einst und jetzt.&amp;#039;&amp;#039; Magistrat der Landeshauptstadt St. Pölten – Kulturverwaltung, St. Pölten 2002.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=frequency&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.frequency.at/index.php?id=1422 | wayback=20090815085900 | text=Anreise zum Frequency}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=helnwein&amp;gt; {{Webarchiv|text=Aktion &amp;quot;Gott der Untermenschen&amp;quot; |url=http://www.helnwein-museum.com/article1163.html |wayback=20100712033639}} auf der Homepage von [[Gottfried Helnwein]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=48.180624|EW=15.615671|type=landmark|region=AT-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in St. Pölten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Kaserne in Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1880er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Standort des Bundesheeres]]&lt;/div&gt;</summary>
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