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	<title>Koos - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Der X an alle Rahm am 10. November 2025 um 16:09 Uhr</title>
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		<updated>2025-11-10T16:09:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Insel im Greifswalder Bodden; für Personen dieses Namens siehe [[Koos (Name)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Insel&lt;br /&gt;
|NAME=Koos&lt;br /&gt;
|BILD1=Insel Koos.JPG&lt;br /&gt;
|BILD1-TEXT=Nördlicher Teil der Insel Koos (2011)&lt;br /&gt;
|BILD2=&lt;br /&gt;
|BILD2-TEXT=&lt;br /&gt;
|GEWAESSER=Greifswalder Bodden&lt;br /&gt;
|GRUPPE=&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=54/10/18/N&lt;br /&gt;
|LAENGENGRAD=13/24/43/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=DE-MV&lt;br /&gt;
|KARTE=&lt;br /&gt;
|POSKARTE=&lt;br /&gt;
| POSMARK = &lt;br /&gt;
| POSMARKSIZE = &lt;br /&gt;
|LAENGE=2.3&lt;br /&gt;
|BREITE=1.0&lt;br /&gt;
|FLAECHE=1.49&lt;br /&gt;
|ERHEBUNG=&lt;br /&gt;
|HOEHE=3.6&lt;br /&gt;
|HOEHE-BEZUG=DE-NN&lt;br /&gt;
|HAUPTORT=&lt;br /&gt;
|EINWOHNER=8&lt;br /&gt;
| EINWOHNER-PREFIX = &lt;br /&gt;
| EINWOHNER-ART = &lt;br /&gt;
| ZENSUS = &lt;br /&gt;
| ZENSUS-REFERENZ = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Koos&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die zweitgrößte [[Insel]] im [[Greifswalder Bodden]] und gehört zum [[Naturschutzgebiet Insel Koos, Kooser See und Wampener Riff]] des Landes [[Mecklenburg-Vorpommern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Insel gehört verwaltungsrechtlich zum Stadtgebiet der [[Greifswald|Hansestadt Greifswald]], ist aber eine [[Exklave]]. Sie ist (bis auf eine kurze Zufahrtsstraße, die nur mit autorisierten [[Kraftfahrzeug]]en befahren werden darf) für die Öffentlichkeit gesperrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erwähnt wurde die Insel urkundlich erstmals 1184 als &amp;#039;&amp;#039;Coztam&amp;#039;&amp;#039;, das bedeutet im slawischen = &amp;#039;&amp;#039;Sandbank&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Ginstergebüsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;MN&amp;quot;&amp;gt;Manfred Niemeyer: &amp;#039;&amp;#039;Ostvorpommern&amp;#039;&amp;#039;. Quellen- und Literatursammlung zu den Ortsnamen. Bd. 2: Festland. (= Greifswalder Beiträge zur Ortsnamenkunde. Bd.&amp;amp;nbsp;2), Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, Institut für Slawistik, Greifswald 2001, ISBN 3-86006-149-6. S.&amp;amp;nbsp;70&amp;lt;/ref&amp;gt;, als eine [[Pommern|pommersche]] Flotte vor der Insel im [[Greifswalder Bodden]] durch Dänen und [[Fürstentum Rügen|Rüganer]] vernichtend geschlagen wurde. Die militärische Entscheidung zwischen Dänemark unter König [[Knut VI.]] im Bunde mit dem dänenhörigen [[Fürstentum Rügen]] und Pommern unter Herzog [[Bogislaw I.]] von Stettin fiel schließlich in der „Seeschlacht von Darsimhövd“ am 19. Mai 1184 im Seegebiet der [[Dänische Wiek|Dänischen Wiek]] des Greifswalder Boddens zwischen der Insel Koos und dem &amp;#039;&amp;#039;Ludwigsburger Haken&amp;#039;&amp;#039;. Der dänische Flottenführer und Bischof [[Absalon von Lund|Absalon]] vernichtete während der Kampfhandlungen die pommersche Herzogsflotte fast vollständig. Pommern geriet nun bis 1227 unter dänische Herrschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang des 13. Jahrhunderts war Koos im Besitz [[Barnuta]]s, einem Nachkommen der Rügenfürsten, dem Begründer der Herrschaft Gristow. Aus dessen Nachlass gelangte die Insel im Jahr 1241 an das [[Kloster Eldena (Vorpommern)|Kloster Eldena]]. Dabei wurde die [[Ostsee]]insel als &amp;#039;&amp;#039;Chosten&amp;#039;&amp;#039; urkundlich erwähnt. Der Name ist 1247 als &amp;#039;&amp;#039;insula, que Chosten lingua patria appellatur&amp;#039;&amp;#039; belegt. Auf Koos befand sich eine slawische Burg, die 1275 urkundlich als „Gart“ genannt wurde, die aber nicht nachgewiesen ist. Das Kloster ließ den Wald der Insel roden um sie als Weideland zu nutzen.&amp;lt;ref&amp;gt;H. Hoogeweg, Klöster in Pommern, Teil 1, Stettin, 1924, S. 533&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 17. Jahrhundert wurden holländische Bauern angesiedelt. 100 Jahre später wohnten keine Bauern mehr auf der Insel. Die Insel Koos wurde 1820 dem Gut [[Wampen (Neuenkirchen)|Wampen]] angeschlossen und von dort aus bewirtschaftet, hatte aber noch bis nach 1920 lt. MTB ein bewohntes Vorwerk auf der Insel, die wohl der Weidewirtschaft für Rinder dient. Vor und während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] diente die Insel als Bombenabwurfplatz (insbesondere [[Betonbombe]]n) des benachbarten Luftwaffenflugplatzes [[Ladebow]] bei Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1950 wurde die Insel Koos der [[Friedrich-Loeffler-Institut|Tierseuchen-Forschungsanstalt]] der Insel [[Riems]] angegliedert und seitdem für die Haltung verschiedener Versuchstiere für das [[Friedrich-Loeffler-Institut]] genutzt. Für diesen Zweck wurden 1970 ein Damm vom Festland zur Insel geschüttet und das ehemalige Vorwerk ausgebaut und erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Insel steht seit 1990 unter [[Naturschutz]] und ist sowohl [[Europäisches Vogelschutzgebiet]] als auch FFH-Gebiet ([[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie]]) nach EU-Recht. Die Insel ist für die Öffentlichkeit gesperrt, die Zufahrt per [[Kraftfahrzeug]] zur Insel nur befugten Personen gestattet. Teile der Insel werden saisonal landwirtschaftlich genutzt (extensive Beweidung durch [[Uckermärker|Uckermärker Rinder]] und [[Gotlandschaf]]e).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die der Insel vorgelagerten Karrendorfer/Kooser Wiesen sind aufgrund der [[Naturschutzgebiet Insel Koos, Kooser See und Wampener Riff|Vielfalt saisonal präsenter Vogelarten]] bei [[Vogelbeobachtung|Vogelbeobachtern]] sehr beliebt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1YTTvyHKmFLWbZf1Xixtq1yVlQGs&amp;amp;hl=en_US|titel=Karrendorfer Wiesen|autor=|hrsg=|werk=|datum=|sprache=|zugriff=2016-09-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und werden von [[Uckermärker]]n und [[Wasserbüffel]]n beweidet. Das Betreten der Wiesen ist, da Teil des Naturschutzgebietes, nicht gestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. Mai 2014 wurden mehrere Schafe auf der Insel Koos gerissen. Die nachfolgenden Untersuchungen konnten einen [[Wolf]] als Verursacher bestätigen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.uis-mv.de/cms2/UIS_prod/UIS/de/start/index.jsp?pid=77781|titel=Wolf als Verursacher der Schafsrisse auf der Insel Koos bestätigt|autor=|hrsg=|werk=|datum=|sprache=|zugriff=2016-09-15|archiv-url=https://web.archive.org/web/20160916172005/http://www.uis-mv.de/cms2/UIS_prod/UIS/de/start/index.jsp?pid=77781|archiv-datum=2016-09-16|offline=ja|archiv-bot=2019-04-23 20:24:14 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Großes Bild|Insel Koos Panorama.jpg|600|Blick von einer Aussichtsplattform auf die Salzwiesen und Insel Koos}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Landfläche beträgt 1,49&amp;amp;nbsp;km². Der Inselkern besteht aus Geschiebemergel und erreicht bis 3,6 Meter Höhe. Die Insel liegt im Norden von [[Greifswald]] im Greifswalder Bodden und besteht aus artenreichen [[Salzwiese|Salz-]] und [[Feuchtwiese]]n, großflächigen Rotstraußgras-[[Magerrasen]], [[Röhricht]]en, Spülsäumen und einem Strandsee. Sie wird durch die &amp;#039;&amp;#039;Beek,&amp;#039;&amp;#039; eine schmale, flussartig verlaufende Wasserverbindung&amp;#039;&amp;#039;,&amp;#039;&amp;#039; vom Festland getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgeber von Schiffen ==&lt;br /&gt;
Den Namen der zweitgrößten Insel des Greifswalder Boddens führte ein Marineschlepper, der für die &amp;#039;&amp;#039;1. Flottille&amp;#039;&amp;#039; der [[Volksmarine]] im [[VEB Yachtwerft Berlin]] erbaut und nach der Endmontage in der [[Volkswerft Stralsund]] am 29. Juni 1990 in Dienst gestellt wurde. Nach der Wiedervereinigung übernahm die [[Bundesmarine]] das Schiff. Der Schlepper &amp;#039;&amp;#039;Koos&amp;#039;&amp;#039; wurde am 28. September 1995 bei der Bundesmarine außer Dienst gestellt und an die [[Türkische Marine]] übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuell trägt ein Zollboot im Hafen von [[Stahlbrode]] den Namen der Insel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://bos-fahrzeuge.info/einsatzfahrzeuge/129059/Zollboot_Koos_-_Stahlbrode/photo/363544|titel=Zollboot Koos - Stahlbrode|autor=|hrsg=|werk=|datum=|sprache=|zugriff=2016-09-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WdH|14}}&lt;br /&gt;
* Johannes Hinz: &amp;#039;&amp;#039;Pommern-Wegweiser durch ein unvergessenes Land.&amp;#039;&amp;#039; S. 187. Adam Kraft, Würzburg 1991, ISBN 3-8083-1195-9.&lt;br /&gt;
* [[Lutz Mohr]]: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Ryck und Ruden. Der sozialistische Aufbau unserer Heimat am Beispiel des KKW „Bruno Leuschner“ ... und des „Friedrich-Loeffler-Instituts“ Insel Riems – Boddeninseln im Spiegel der Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Greifswalder Museumshefte]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 3., Greifswald: Museum der Stadt 1978.&lt;br /&gt;
* Lutz Mohr: &amp;#039;&amp;#039;Ein geheimnisvoller Hafen an der vorpommerschen Küste im 12. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Heimathefte für Mecklenburg-Vorpommern.&amp;#039;&amp;#039; 12. Jahrg., Heft 3, Schwerin 2003, S. 16–21.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Deutsche Ostseeinseln}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Europa)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Mecklenburg-Vorpommern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Ostsee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Greifswalder Bodden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Greifswald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vogelschutzgebiet in Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landkreis Vorpommern-Greifswald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Vorpommern-Greifswald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Pommern]]&lt;/div&gt;</summary>
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