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	<title>Koordination - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Koordination&amp;diff=2038670&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mediatus: Korrektes Zitieren von Literatur</title>
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		<updated>2021-10-03T11:33:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Korrektes Zitieren von Literatur&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Koordination&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{laS|&amp;#039;&amp;#039;ordinare&amp;#039;&amp;#039;}} = in Reih und Glied stellen, regeln, ordnen, in eine bestimmte Folge bringen;&amp;lt;ref&amp;gt;H. Menge: &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädisches Wörterbuch der lateinischen und deutschen Sprache mit besonderer Berücksichtigung der Etymologie&amp;#039;&amp;#039;. Berlin (Langenscheid) 7. Auflage 1950, S. 530 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; daraus [[mittellatein]]isch &amp;#039;&amp;#039;coordinare&amp;#039;&amp;#039; = zuordnen, beiordnen)&amp;lt;ref&amp;gt;Brockhaus Bd. 10. Seite 475 f.; Wahrig, Spalte 2125.&amp;lt;/ref&amp;gt; beinhaltet in seiner allgemeinen Bedeutung das Aufeinanderabstimmen, die gegenseitige Zuordnung verschiedener menschlicher, sozialer, wirtschaftlicher oder technischer Vorgänge. Die Zusammenarbeit von Menschen oder Gruppen nennt man [[Kooperation]]. Kooperation und Koordination sind in aller Regel auf ein bestimmtes (komplexes) Ziel ausgerichtet, oft miteinander verknüpft. Zur Koordination bedarf es daher allgemein der [[Koordinative Fähigkeiten (Allgemein)|Koordinationsfähigkeit]], bestehend aus mehreren koordinativen Fähigkeiten, um verschiedene Einzelaufgaben oder menschliche Aktivitäten in einem komplexen Aufgabenfeld so organisieren zu können, dass sie sich sinnvoll und zweckgerichtet ineinander fügen, unabhängig davon, ob es sich um organisatorische Prozesse ([[Management]]) oder [[Motorik|motorische]] Bewegungsabläufe handelt. Daher beschäftigen sich ganz unterschiedliche Wissenschaften und Therapien mit der Koordinationsfähigkeit des Menschen, insbesondere die [[Bewegungswissenschaft]], die [[Physiotherapie]] (Koordinationsgymnastik), die [[Verhaltenstherapie]] und Psychologie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungsfelder ==&lt;br /&gt;
Der Koordinationsbegriff findet sich in zahlreichen Anwendungsfeldern, wobei sich Unterschiede in der begrifflichen Verwendung zeigen:&lt;br /&gt;
*In der [[Arbeitswissenschaft]] beschreibt der Begriff das Zusammenführen von [[Ressource]]n, [[Arbeitsmittel]]n und menschlicher [[Arbeitskraft]] sowie der entsprechenden planerischen, gestalterischen und kooperativen Aktivitäten unter den Aspekten der Erfolgsoptimierung und Aufwandsökonomie.&lt;br /&gt;
*Im [[Verkehr|Verkehrsbereich]]&amp;lt;ref&amp;gt;R. Schurig: StVO – Kommentar zur Straßenverkehrs-Ordnung mit VwV-StVO. 12. Auflage. (Kirschbaum) Bonn 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt; versteht man unter dem Begriff die Ordnung und Regelung der verschiedenen [[Verkehrsstrom|Verkehrsströme]] und [[Verkehrsteilnehmer]]gruppen ([[Fußgänger]], [[Radfahrer]], [[Fahrzeugführer|Kraftfahrzeugfahrer]], [[Schienenfahrzeug]]benutzer) in verträgliche Bahnen, das Schaffen eines funktionierenden Verkehrssystems.&lt;br /&gt;
*Im [[Management|Managementsektor]]&amp;lt;ref&amp;gt;W. H. Staehle: Management. 8. Aufl. München: Vahlen, 1999.&amp;lt;/ref&amp;gt; steht der Begriff für die systematische Gliederung von [[Sachverhalt]]en, für die Lenkung von Personengruppen und Projekten sowie für die entsprechenden strategischen Vorgehensweisen.&lt;br /&gt;
*In der [[Bewegungswissenschaft]] kennzeichnet der Begriff das harmonische Zusammenspiel verschiedener [[Muskel]]gruppen, [[Körperteil]]e, Einzelbewegungen zu einem geschlossenen Bewegungsablauf ([[Bewegungskoordination]]), siehe dazu auch den [[Wiener Koordinationsparcours]].&lt;br /&gt;
*In der [[Sensomotorik]] findet in dem Begriff die spezielle Steuerung von Bewegungen durch [[Kleinhirn]] und [[Basalganglien|Stammganglien]] über [[Kinästhetik]] und Gesichtssinn, also das Zusammenspiel von Sinnesfunktionen, ihren Ausdruck.&lt;br /&gt;
*Auf dem [[Fußballfeld]] charakterisiert der Begriff die Aufgabe des [[Mannschaftskapitän|Spielführer]]s, die Einzelaktionen der Spieler bei Angriff und Abwehr erfolgsorientiert zu einer Mannschaftsleistung zu verbinden.&lt;br /&gt;
*In der [[Physiologie]] erfasst der Begriff das Zusammenwirken von Kleinhirn, Reizleitungssystem und Muskulatur zu einem geordneten Bewegungsablauf, aber auch die nervlich gesteuerten innerorganischen Vorgänge (vegetative Abläufe, Temperaturregulation, autonome Muskelaktionen).&lt;br /&gt;
*In der [[Verhaltenstherapie]] drückt der Begriff mit dem Wort [[Verhaltenstherapie|Verhaltenskoordination]]&amp;lt;ref&amp;gt;J. Hannamann: Kartellverbot und Verhaltenskoordinationen im Sport. Berlin 2001.&amp;lt;/ref&amp;gt; das Bemühen aus, anpassungsresistenten Menschen mit Eingliederungsproblemen in gesellschaftliches Umfeld, Sport- und Arbeitswelt durch das Lernen von [[Interaktion]]en neue Lebensperspektiven zu vermitteln.&lt;br /&gt;
*In der Politik beinhaltet der Begriff die koordinierte Erreichung eines Ziels, zum Beispiel des Friedens, siehe zum Beispiel den Begriff &amp;#039;&amp;#039;Friedenskoordination&amp;#039;&amp;#039; in der [[Friedensbewegung]].&lt;br /&gt;
*In der Musik wird zum Beispiel beim &amp;#039;&amp;#039;Geige spielen&amp;#039;&amp;#039; mit dem Wort Koordination ausgedrückt, dass rechte und linke Hand oder Bewegungen allgemein aufeinander abgestimmt sein müssen. Das kann sich auch in der [[Kammermusik]] oder im [[Orchester]] auf das richtige Abstimmen von unterschiedlichen Stimmen untereinander beziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache&amp;#039;&amp;#039; (WDG), Berlin 2006.&lt;br /&gt;
* Brockhaus-Enzyklopädie: &amp;#039;&amp;#039;Der große Brockhaus&amp;#039;&amp;#039;. 24 Bde., 21. Auflage 2006. Bd. 10.&lt;br /&gt;
* J. Hannamann: &amp;#039;&amp;#039;Kartellverbot und Verhaltenskoordinationen im Sport&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 2001.&lt;br /&gt;
* H. Menge: &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädisches Wörterbuch der lateinischen und deutschen Sprache mit besonderer Berücksichtigung der Etymologie&amp;#039;&amp;#039;. Langenscheid, Berlin, 7. Auflage 1950.&lt;br /&gt;
* R. Schurig: &amp;#039;&amp;#039;StVO – Kommentar zur Straßenverkehrs-Ordnung mit VwV-StVO&amp;#039;&amp;#039;. 12. Aufl., Kirschbaum, Bonn 2006.&lt;br /&gt;
* Gerhard Wahrig: &amp;#039;&amp;#039;Das große deutsche Wörterbuch&amp;#039;&amp;#039;. Gütersloh 1970.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Managementlehre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Systemtheorie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Motorik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handlung und Verhalten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mediatus</name></author>
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