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	<title>Konus-Syndrom - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T23:47:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Konus-Syndrom&amp;diff=1918832&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Saidmann: /* Symptome */ genauerer Link</title>
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		<updated>2022-10-17T18:33:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Symptome: &lt;/span&gt; genauerer Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Konus-Syndrom&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; entsteht durch Druck auf den unteren Bereich des [[Rückenmark]]s. Dabei kann es zu Gefühllosigkeit an der Innenseite der Oberschenkel, Inkontinenz und Störungen der Sexualfunktion kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Das Syndrom entsteht durch Schädigungen des unteren (kaudalen) Rückenmarks, dessen Ende als [[Conus medullaris]] kegelförmig ausläuft. Betroffen sind die sakralen Rückenmarkssegmente S3 bis S5 sowie kokzygeale (Co), die beim Menschen nachgeburtlich auf Höhe der [[Lendenwirbelsäule|Lumbalwirbelkörper]] liegen. Als Ursache kommen [[Anatomische Lage- und Richtungsbezeichnungen|mediale]] [[Bandscheibenvorfall|Bandscheibenvorfälle]] in diesem Bereich, Durchblutungsstörungen oder [[Tumor]]en in Betracht. Auch kann der Conus medullaris angeboren so an Umgebungsstrukturen haften ([[Tethered cord|Tethered-cord Syndrom]]), dass er beim Wachstum geschädigt wird. Das Konus-Syndrom tritt selten alleine auf, sondern meist in Kombination mit dem [[Cauda equina-Syndrom|Kauda-Syndrom]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Konus- und Kauda-Syndrom.&amp;#039;&amp;#039; In: K. F. Masuhr, M. Neumann: &amp;#039;&amp;#039;Neurologie.&amp;#039;&amp;#039; (= Duale Reihe). 6. Auflage. Thieme, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-13-135946-9, 2007, S. 121.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dann spricht man von einem [[Konus-Kauda-Syndrom]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Symptome ==&lt;br /&gt;
Relativ früh im Verlauf zeigt sich eine sogenannte [[Reithosenanästhesie]], bei der [[Parästhesie|Gefühlsstörungen]] im Hautbereich hinten an der Innenseite der Oberschenkel und um den Anus auftreten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Klinische Differenzierung zwischen Konus- und Kaudasyndrom.&amp;#039;&amp;#039; In: H. Grehl, F. Reinhardt: &amp;#039;&amp;#039;Checkliste Neurologie.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Thieme, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-13-126274-5, S. 211.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Bereich entspricht dem von den Nerven S3 bis S5 versorgtem Hautbezirk ([[Dermatom (Anatomie)|Dermatom]]). Der Stuhlgang kann nicht mehr kontrolliert werden. Der Urin träufelt ständig. Trotzdem bleibt die Blase gefüllt und es fällt schwer willkürlich Wasser zu lassen ([[Harninkontinenz#Inkontinenz_bei_chronischer_Abflussstörung_der_Blase_(früher:_Überlaufinkontinenz)|Überlaufinkontinenz]]).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Motorisches System.&amp;#039;&amp;#039; In: M. Bähr, M. Frotscher: &amp;#039;&amp;#039;Duus&amp;#039; Neurologisch-topologische Diagnostik.&amp;#039;&amp;#039; 8., komplett überarb. Auflage. Thieme, Stuttgart 2003, ISBN 3-13-535808-9, S. 85.&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Mann finden sich [[Erektion]]s- und [[Samenerguss|Ejakulationsstörungen]]. Schmerzen können mäßig in der Hüftregion auftreten. Lähmungen an den Beinen zeigen sich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diagnostik ==&lt;br /&gt;
Der Anus ist schlaff, weil der [[Sphinkter]]muskel ausgefallen ist. Der [[Analreflex|Anal]]-  und der [[Bulbokavernosusreflex]] sind abgeschwächt oder ausgefallen. Bei isoliertem Konus-Syndrom sind der [[Patellarsehnenreflex|Patellar-]] und der [[Achillessehnenreflex]] erhalten. Ein [[Computertomographie|CT]] oder ein [[Magnetresonanztomographie|MRT]] können helfen, die Ursache festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Therapie ==&lt;br /&gt;
Das Konus-Syndrom ist ein medizinischer Notfall. Die Ursache muss schnell beseitigt werden um irreversible Schäden zu vermeiden. Meist ist ein chirurgischer Eingriff erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsbild in der Neurologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rückenmark]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Saidmann</name></author>
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