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	<title>Kontribution - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T07:25:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kontribution&amp;diff=87594&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
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		<updated>2026-01-17T21:46:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kontribution&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von [[latein]]isch &amp;#039;&amp;#039;contribuere&amp;#039;&amp;#039;, wörtlich „in einzelnen Teilen zusammenbringen“, „beisteuern“) bedeutet im modernen Sprachgebrauch die Zwangserhebung von Geldbeträgen im feindlichen Gebiet durch Besatzungstruppen. [[Requisition]]en beziehen sich dagegen auf Gegenstände, speziell zur Verpflegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kontribution als geordneteres Mittel der Kriegsführung löste die bis ins 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zuvor üblichen Kriegsbräuche des [[Plünderung|Plünderns]] und der [[Brandschatzung]] ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Meyers-1905 |Lemma=Brandschatzung |Band=3 |Seite=322 |zenoID=20006362583}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ungeachtet dessen wurde sie anfänglich als Äquivalent zur Brandschatzung, also der Androhung des Niederbrennens mit dem Ziel der Erpressung von Geldzahlungen, sowie allgemein als Freikaufen von Verheerungen sonstiger Art, durch Plünderungen etc., verstanden. Später wurde ihr der Sinngehalt einer vom Oberkommando einer feindlichen Armee den Gemeinden oder den Einwohnern an Stelle von Steuern oder Naturalleistungen oder zur Strafe auferlegten Kriegsabgabe beigegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MeyersKontribution&amp;quot;&amp;gt;{{Meyers-1905 |Lemma=Kontribution |Band=11 |Seite=445 |SeiteBis=446 |zenoID=20006926800}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kontribution durfte nur durch schriftlichen Befehl des Armee-Oberkommandos oder eines [[Kommandierender General|kommandierenden Generals]] aufgebracht werden und musste gegen Quittung („Kontributionsschein“) durchgeführt werden. Als Kontributionen bezeichnet man auch Gelder, die einem besiegten Feind vom Sieger beim [[Friedensschluss]] insbesondere zur Deckung der [[Kriegskosten]] auferlegt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MeyersKontribution&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1899 wurde die Kontributionserhebung durch die [[Haager Landkriegsordnung]] völkerrechtlich verbindlich weiteren Voraussetzungen unterworfen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MeyersKontribution&amp;quot; /&amp;gt; Im modernen [[Kriegsvölkerrecht]] gelten Kontributionen als unzulässig.&lt;br /&gt;
[[Datei:Contributions directes.JPG|mini|Kontributionsschein von 1798 und 1799, Arrondissement Kaiserslautern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Napoleon Bonaparte]] forderte von besiegten bzw. besetzten Gebieten hohe Kontributionszahlungen. Über das Beschlagnahmen von Geld und Gold hinaus zwang er Gebietskörperschaften auch, sich zur Zahlung von Kontributionen zu verschulden. Siehe z.&amp;amp;nbsp;B. [[Frieden von Tilsit#Das franko-preußische Abkommen|Frieden von Tilsit; das franko-preußische Abkommen]] (1807).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] besetzten die Deutschen das [[Département Pas-de-Calais]]. Ein Franzose schreibt (übersetzt):&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=In den ersten Wochen der Besetzung teilten auch die Städte des Kohlebeckens das Schicksal der meisten besetzten Gebiete: Sie mussten Geldstrafen an die deutsche [[Militärbehörde]] zahlen, die als Kriegsbeitrag galten. Diese häufig sehr hohen Besteuerungen wurden während der gesamten Besetzungszeit regelmäßig verhängt. Die Stadt Lens zum Beispiel musste dem Besatzer 1915 eine Summe von 9000 Francs pro Trimester zahlen. Die Bergbaugesellschaften wurden auch ‚besteuert‘.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft von Courrières musste zum Beispiel den deutschen Behörden ein Strafgeld von 6&amp;amp;nbsp;Mio. Francs zahlen. Die Zivilbevölkerung musste sich ebenso zahlreichen Bestimmungen beugen, die durch die Ortskommandanturen festgesetzt worden waren – unter Androhung von einer einfachen Geldstrafe bis hin zur Todesstrafe.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.wegedererinnerung-nordfrankreich.com/die-hintergruende-verstehen/das-departement-nord-und-das-kohlebecken-waehrend-der-besatzungszeit/die-zivilbevoelkerung-im-kohlebecken-unter-der-herrschaft-der-deutschen.html |wayback=20250417105700 |text=wegedererinnerung-nordfrankreich.com |archiv-bot=2026-01-17 21:46:22 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1914 besetzten [[Deutsches Heer (Deutsches Kaiserreich)|deutsche Truppen]] [[Belgien]] (es blieb bis November 1918 besetzt). Deutschland forderte von Belgien folgende Kriegskontributionen:&lt;br /&gt;
* Dezember 1914 bis November 1916 monatlich 40&amp;amp;nbsp;Mio. [[Belgischer Franken|Francs]],&lt;br /&gt;
* Dezember 1916 bis Mai 1917 monatlich 50&amp;amp;nbsp;Mio. Francs,&lt;br /&gt;
* Juni 1917 bis November 1918 monatlich 60&amp;amp;nbsp;Mio. Francs (die Novemberrate 1918 wurde nicht mehr gezahlt).&amp;lt;ref&amp;gt;Irene Strenge: &amp;#039;&amp;#039;Spa im Ersten Weltkrieg (1914–1918): Lazarett und Großes Hauptquartier. Deutsche Besatzungspolitik in Belgien.&amp;#039;&amp;#039; [http://books.google.de/books?hl=de&amp;amp;lr=&amp;amp;id=CX8MZQ0sMLYC&amp;amp;oi=fnd&amp;amp;pg=PA9&amp;amp;dq=%22Spa+im+Ersten+Weltkrieg%22&amp;amp;ots=iTS42HOxhb&amp;amp;sig=WJm0MIc16RMV9Toc1nSrNiAEPeY#v=onepage&amp;amp;q=%22Spa%20im%20Ersten%20Weltkrieg%22&amp;amp;f=false Seite 10]. Königshausen &amp;amp; Neumann, Würzburg 2007, ISBN 978-3-8260-3693-4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ältere Bedeutung ==&lt;br /&gt;
In der frühen Neuzeit wurden verschiedene Arten von Sondersteuern als „Kontribution“ bezeichnet, die die [[Fürst]]en von ihren Landständen verlangten, vorwiegend zur Finanzierung militärischer Belange. Den zu den [[landesherr]]lichen [[Kammergut|Kammergütern]] gerechneten Städten und geistlichen Stiften konnten Kontributionen ohne deren ausdrückliche Zustimmung auferlegt werden. In Brandenburg-Preußen wurde die [[Grundsteuer]] &amp;#039;&amp;#039;Kontribution&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steuerrechtsgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wehrrechtsgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärökonomie]]&lt;/div&gt;</summary>
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