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	<title>Konsumgut - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T12:41:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Konsumgut&amp;diff=76122&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Troodo: Vandalismus</title>
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		<updated>2026-04-08T08:04:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vandalismus&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Konsumgüter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind in der [[Betriebswirtschaftslehre]] und [[Volkswirtschaftslehre]] [[Gut (Wirtschaftswissenschaft)|Güter]], die von [[Wirtschaftssubjekt]]en zum Zwecke des [[Konsum]]s verwendet werden. Komplementärbegriff ist das [[Investitionsgut]].&lt;br /&gt;
Das Kompositum „Konsumgut“ setzt sich aus dem Bestimmungswort „Konsum“ und dem Grundwort „Gut“ zusammen. Konsum bedeutet, dass dieses Gut einem Wirtschaftssubjekt entweder als [[Gebrauchsgegenstand|Gebrauchsgut]] oder als Verbrauchsgut für den Eigenbedarf dient. Die Zuordnung zum Konsumgut hängt mithin nicht davon ab, ob ein Gut über seine [[Nutzungsdauer]] hinweg gebraucht (Gebrauchsgut) oder ob es zeitnah verbraucht wird (Verbrauchsgut). Entscheidend für ein Konsumgut ist die Art seiner Verwendung. Wird es einmalig verwendet, handelt es sich um ein Verbrauchsgut, bei mehrmaliger Nutzung spricht man vom Gebrauchsgut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Poth-Pradel-Poth&amp;quot;&amp;gt;Ludwig G. Poth, Marcus Pradel, Gudrun S. Poth: [https://books.google.de/books?id=81egBgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA241&amp;amp;dq=Konsumgut+lexikon&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwiVmOu7mqr0AhW4SPEDHZPxASwQ6AF6BAgJEAE#v=onepage&amp;amp;q=Konsumgut%20lexikon&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Gabler Kompakt-Lexikon Marketing.&amp;#039;&amp;#039;] 2003, S. 241.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konsumgüter dienen nicht der [[Produktion]] für den Fremdbedarf, wie es bei Investitionsgütern der Fall ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten ==&lt;br /&gt;
Es gibt folgende Arten:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Poth-Pradel-Poth&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Konsumgüter des alltäglichen Bedarfs&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|convenience goods}}) sind Güter, die häufig und ohne intensive Planung oder Vorbereitung mit hohem Konsumintervall gekauft werden. Im Regelfall handelt es sich um Güter mit einem vergleichsweise niedrigen [[Preis (Wirtschaft)|Preis]], die mit Hilfe einer [[Massenmarkt]]strategie des Herstellers vertrieben werden (beispielsweise Benzin, Brot, Toilettenpapier, Zeitung u.&amp;amp;nbsp;a.).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Güter des Such- und Vergleichskaufs&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|shopping goods}}) werden seltener gekauft und haben einen höheren Preis als Güter des alltäglichen Bedarfs. Beim Kauf ist ein höheres Maß an Planung notwendig. Es werden im Laufe des [[Kaufentscheidung]]sprozesses Vergleiche angestellt, um die bestmögliche Alternative auszuwählen. Die Güter werden sowohl durch den Hersteller als auch den Händler beworben und in der Regel im [[Fachhandel]] vertrieben (zum Beispiel: Automobile, Markenkleidung, Markenmöbel, Parfüm).  &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sonderprodukte und Spezialitäten&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|speciality goods}}): Hierbei handelt es sich meistens um [[Luxusgüter]], für die es nur sehr beschränkt alternative Marken im Handel gibt. Die Sensibilität bezüglich des Preises ist sehr gering. Daher kann für diese Luxuswaren ein sehr hoher Preis verlangt werden. Solche Güter werden mit Hilfe einer auf die [[Zielgruppe]] ausgerichteten exklusiven [[Marketingstrategie]] beworben und werden nur durch speziell ausgewählte Marken-Händler vertrieben (zum Beispiel: Luxusuhren, teures Porzellan, Kristallwaren, Weine). &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Güter des fremdinitiierten Kaufs mit geringer Nachfrage&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|unsought goods}}) weisen nur eine sehr geringe Nachfrage auf, da die Konsumenten entweder nicht wissen, dass es diese Güter überhaupt gibt, oder aber es handelt sich um Produkte, die man gefühlsmäßig ablehnt. Der Konsument beschäftigt sich nicht mit diesen Gütern, da dies als lästig empfunden wird. Der Verkauf solcher Produkte wird durch aggressive Werbung unterstützt und auch durch [[Direktvertrieb]] gefördert (zum Beispiel [[Versicherungsvertrag|Versicherungsverträge]]). &lt;br /&gt;
Entscheidend für die Zuordnung sind insbesondere das [[Preisniveau]] und der Konsumintervall, also die Kaufhäufigkeit.		&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Betriebswirtschaftslehre ==&lt;br /&gt;
[[Beschaffung|Beschafft]] ein [[Unternehmen]] [[Lebensmittel]] zum Verbrauch in der eigenen [[Kantine]], so stellen diese Lebensmittel ein Konsumgut dar, weil sie von den [[Arbeitnehmer]]n konsumiert werden. Werden diese Lebensmittel jedoch in der [[Produktion]] [[Weiterverarbeitung (Produktion)|weiterverarbeitet]] und nach Abschluss des [[Produktionsprozess]]es am [[Markt]] [[Vertrieb|verkauft]], so werden sie – je nach Veredelungszustand – vom weiterverarbeitenden Unternehmen als [[Rohstoff (Produktion)|Roh-]] oder [[Werkstoff (Produktion)|Werkstoffe]] eingestuft. Auch [[Dienstleistung]]en gehören zu den Konsumgütern, wenn sie von Wirtschaftssubjekten nicht für Produktionszwecke genutzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Hohlstein: [https://books.google.de/books?id=NC4Bd2C-MJcC&amp;amp;pg=PA116&amp;amp;dq=Konsumgut+lexikon&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwjF9cGcpqr0AhUoQ_EDHZ3wCyw4ChDoAXoECAgQAQ#v=onepage&amp;amp;q=Konsumgut%20lexikon&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Volkswirtschaft.&amp;#039;&amp;#039;] 2009, S. 412.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volkswirtschaftslehre ==&lt;br /&gt;
{{Güterarten nach dem Verwendungszweck und der Nutzungsdauer}}&lt;br /&gt;
Langlebige Konsumgüter werden vom Konsumenten nicht zum einmaligen Verbrauch, sondern zur langfristigen [[Nutzung (Technik)|Nutzung]] während ihrer Nutzungsdauer erworben.&amp;lt;ref&amp;gt;Volker Häfner: [https://books.google.de/books?id=S2-EBwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA478&amp;amp;dq=Konsumgut+lexikon&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwiVmOu7mqr0AhW4SPEDHZPxASwQ6AF6BAgCEAE#v=onepage&amp;amp;q=Konsumgut%20lexikon&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Gabler Volkswirtschafts-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039;] 1983, S. 345.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Nachfrageelastizität]] ist meist sehr hoch, weil der Konsument den Kauf aufschieben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Konsumgüterindustrie&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Wirtschaftszweig]], der sich auf die Produktion von Konsumgütern spezialisiert hat. Die Konsumgüter müssen den [[Produzierendes Gewerbe|Produktionssektor]] endgültig verlassen haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Volker Häfner: &amp;#039;&amp;#039;Gabler Volkswirtschafts-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; 1983, S. 327.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachfrager auf dem Konsumgütermarkt sind die Konsumenten und Unternehmen als Verbraucher. [[Teilmarkt|Teilmärkte]] sind der Verbrauchsgüter- und Gebrauchsgütermarkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Makroökonomie]] stellt die [[Nachfrage]] nach Konsumgütern einen Bestandteil der [[Gesamtwirtschaftliche Nachfrage|gesamtwirtschaftlichen Nachfrage]] dar. Im Rahmen der [[Wirtschaftspolitik]] ist die Beeinflussung der „[[Konsumgüternachfrage]]“ ein wichtiger Streitpunkt zwischen den Denkschulen der [[Angebotspolitik|Angebots-]] und [[Nachfragepolitik]].&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
== Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
Die Abgrenzung zu den Investitionsgütern hängt davon ab, welches Wirtschaftssubjekt ein Gut zu welchem [[Verwendungszweck]] einsetzt. Während für den [[Privathaushalt]] ein Personenkraftwagen ein Konsumgut darstellt, ist er für ein Unternehmen (beispielsweise in der [[Fahrbereitschaft]] und für den [[Fuhrpark]]) ein Investitionsgut.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Hache, Heinz Sander: [https://books.google.de/books?id=z0Z8lR3LeZcC&amp;amp;pg=PA435&amp;amp;dq=Investitionsgut+lexikon&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwjD9Zjdk6n0AhW7SPEDHe_MDywQ6AF6BAgHEAE#v=onepage&amp;amp;q=Investitionsgut%20lexikon&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Expert-Lexikon Bilanzierung.&amp;#039;&amp;#039;] 1997, S. 435.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere in sehr einfachen volkswirtschaftlichen [[Modell]]en wie einer „Eingutwelt“ werden zunächst nur zwei Güterarten (nach Verwendungszweck) unterschieden. Ein Gut gehört entweder zu den Konsumgütern oder es gehört nicht zu dieser Gruppe. Handelt es sich beispielsweise um [[Weizen]], kann dieser entweder als [[Nahrung]] konsumiert werden oder die Funktion von [[Saatgut]] übernehmen und als Investitionsgut fungieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Heine, Hansjörg Herr: &amp;#039;&amp;#039;Volkswirtschaftslehre: Paradigmenorientierte Einführung in die Mikro- und Makroökonomie.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg Wissenschaftsverlag, 1999, ISBN 3-486-71523-2, S. 121.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Konsumgütermarketing]] &lt;br /&gt;
* [[Langsamdreher]]&lt;br /&gt;
* [[Schnelldreher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4032259-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4032259-2|LCCN=sh88006884}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebswirtschaftslehre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Makroökonomie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volkswirtschaftslehre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftliche Güter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Troodo</name></author>
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