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	<title>Konsumgesellschaft - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Konsumgesellschaft&amp;diff=229247&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mirmok12 am 12. März 2026 um 11:14 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Shopping window SG.JPG|mini|Schaufenster eines Elektrohaushaltswarengeschäfts in St. Gallen, Schweiz]]&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Konsumgesellschaft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet in den [[Humanwissenschaft]]en [[Gesellschaft (Soziologie)|Gesellschaften]], in denen die Befriedigung möglichst vieler [[Bedürfnis]]se nur durch [[Konsum]] gegen entsprechende Bezahlung möglich ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dtv-Ethnologie&amp;quot;&amp;gt;[[Dieter Haller (Ethnologe)|Dieter Haller]] (Text), Bernd Rodekohr (Illustrationen): &amp;#039;&amp;#039;Dtv-Atlas Ethnologie.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. dtv, München 2010, S. 157.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Begriffsbestimmung wird von einer bewertenden Verwendung flankiert. Dabei umschreibt der Begriff verschiedene Aspekte moderner [[Lebensstil]]e in [[Industrialisierung|industrialisierten]] Staaten, z.&amp;amp;nbsp;T. in kritischer oder [[pejorativ|abwertender]] Absicht. Ähnlich verwendet werden die Begriffe [[Überflussgesellschaft]], Wohlstandsgesellschaft oder auch [[Wegwerfgesellschaft]]. Gemeint ist damit meist eine Gesellschaft, die durch die [[industrie]]lle Massenproduktion von kurzlebigen Wegwerfprodukten geprägt ist, so dass originäre [[Gebrauchsgüter]] wie [[Verbrauchsgüter]] behandelt werden. Eine zielgerichtete [[Werbung]] „legitimiert“ dieses Verhalten (z.&amp;amp;nbsp;B. durch Anreize zum Eintausch eines alten Handys gegen ein neues).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene weltanschauliche und fachliche Standpunkte vertreten konsumkritische Sichtweisen:&lt;br /&gt;
* [[Sozialismus|sozialistische]] Kreise (Schlagworte: [[Warenfetischismus]] und [[Entfremdung]], [[Konsumkapitalismus]])&lt;br /&gt;
* Lager der [[Ökologiebewegung]] (Schlagworte: [[Ressource]]nverschwendung, [[Umweltverschmutzung]] und mangelnde [[Nachhaltigkeit]])&lt;br /&gt;
* unterschiedlichste religiöse Richtungen (Schlagwort z.&amp;amp;nbsp;B.: „Tanz um das [[Goldenes Kalb|goldene Kalb]]“)&lt;br /&gt;
* Nach Ansicht von Psychologen und Soziologen kann übermäßiger Konsum zu [[Psychopathologie|Psycho-]] und [[Sozialpathologie]]n führen. Die Verbreitung von [[Sucht|Süchten]] – stoffgebundenen (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Alkoholsucht]]) sowie stoffungebundenen (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Kaufsucht]]) – seien Indikatoren dafür.&lt;br /&gt;
* Der [[indigene]] US-amerikanische Historiker [[Jack Forbes]] vergleicht den Konsum mit dem [[Kannibalismus]]: Der Konsument verhalte sich ganz ähnlich wie der Kannibale, indem er „die Dinge verzehrt“, um sich ihre „Macht“ einzuverleiben. Im Gegensatz zum Kannibalismus gleiche der moderne Konsument jedoch einem Süchtigen, dessen Habgier, Lüsternheit und Materialismus keinen Unterschied mehr mache, &amp;#039;&amp;#039;was&amp;#039;&amp;#039; er verzehrt. Er konsumiere demnach nicht nur Dinge, sondern im weitesten Sinne auch Mitmensch und Umwelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Jack D. Forbes: &amp;#039;&amp;#039;Die Wétiko-Seuche. Eine indianische Philosophie von Aggression und Gewalt.&amp;#039;&amp;#039; Peter Hammer Verlag, Wuppertal 1981, ISBN 3-87294-172-0.&amp;lt;/ref&amp;gt; Forbes’ Interpretation der Konsumgesellschaft hat auch Einfluss auf die moderne [[Kulturkritik]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;ftn2&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;In memoriam Jack D. Forbes (1934–2011).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Aktionsgruppe Indianer &amp;amp; Menschenrechte|&amp;#039;&amp;#039;Coyote.&amp;#039;&amp;#039;]] Nr. 91, Herbst 2011, {{ISSN|0939-4362}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Medientheoretiker|Medien-]] und [[Kommunikationstheoretiker]] [[Norbert Bolz]] vertritt dagegen die Ansicht, dass eine globale Konsumgesellschaft die Welt befrieden könne.&amp;lt;!--Quelle fehlt--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale einer Konsumgesellschaft ==&lt;br /&gt;
# Rapide Vermehrung der für Geld erhältlichen Güter durch Anstieg der [[Arbeitsproduktivität]] bei gleichzeitiger Standardisierung der Produkte &amp;#039;&amp;#039;und&amp;#039;&amp;#039; zunehmender Einflussnahme der Verbraucher auf Art und Menge der produzierten Güter ([[Konsumnachfrage]]).&lt;br /&gt;
# Zunehmende Konsumorientierung in der Gesamtgesellschaft, differenziert nach Art und Menge der konsumierten Güter (schichtenspezifische Konsumstandards).&lt;br /&gt;
# Tendenzielle Lenkung des Konsums durch große marktbeherrschende Unternehmen: Nach [[John Kenneth Galbraith|J. K. Galbraith]] ist die [[Konsumentensouveränität]] durch Macht eingeschränkt.&lt;br /&gt;
# Die Integration der Konsumenten durch die Weckung und Überformung von Bedürfnissen (siehe &amp;#039;&amp;#039;[[Die geheimen Verführer]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Vance Packard]]; Manipulation laut [[Herbert Marcuse]]s Buch &amp;#039;&amp;#039;[[Der eindimensionale Mensch]]&amp;#039;&amp;#039;) und durch marktmäßige Befriedigungsformen.&lt;br /&gt;
# Durch Werbung werden in der [[Warenwelt]] Marken generiert und Markenprodukte angeboten, deren Erscheinungsbild oftmals nichts mehr mit der Herstellung und dem Gebrauch der Produkte zu tun hat.&lt;br /&gt;
# Produkte dienen als Sinnvermittler und Geschmackssphäre, sozial-demonstrativer [[Konsum]] wird zum [[Statussymbol]].&lt;br /&gt;
# Die Betonung von Freizeit gegenüber der [[Arbeit (Philosophie)#Aufhebung des Arbeitsbegriffs seit Mitte des 20. Jahrhunderts|Arbeit]]. Die Aufmerksamkeit liegt mehr auf dem Konsumenten, weniger auf dem Produzenten.&lt;br /&gt;
# Gelegentlich wird auch der ausgeweitete Sozialkonsum als Folge des steigenden Sicherheitsbedürfnisses und als Merkmal der Konsumgesellschaft gesehen.&lt;br /&gt;
# Mit steigender Bildung und Einkommen zunehmende Markttransparenz (z.&amp;amp;nbsp;B. durch Warentests, Verbraucherverbände), Resistenzbildung gegen Werbung und Entstehung von [[Käufermarkt|Käufermärkten]].&lt;br /&gt;
# Eine ambivalente Einstellung gegenüber dem Konsum, Konsumkritik bzw. die Ablehnung übermäßigen Konsums gelten auch als Merkmal einer Konsumgesellschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;John Brewer: &amp;#039;&amp;#039;Was können wir aus der Geschichte der frühen Neuzeit für die moderne Konsumgeschichte lernen?&amp;#039;&amp;#039; In: Hannes Siegrist u. a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Europäische Konsumgeschichte. Zur Gesellschafts- und Kulturgeschichte des Konsums (18. bis 20. Jahrhundert).&amp;#039;&amp;#039; Campus, Frankfurt am Main / New York 1997, ISBN 3-593-35754-2, S. 51–74.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trickle-down-Effekt ==&lt;br /&gt;
Unter „[[Trickle-down-Theorie|Trickle-down-Effekt]]“ versteht man die Durchsickerungsprozesse, bei denen sich im Falle der Konsumgesellschaft ehemalige Luxusprodukte und höherwertige Konsumgüter von den oberen auf die unteren Gesellschaftsschichten verbreiten und so zu einer allgemeinen Verbesserung der Konsum- und Lebensverhältnisse beitragen.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Kleinschmidt: &amp;#039;&amp;#039;Konsumgesellschaft&amp;#039;&amp;#039;. UTB, Stuttgart 2008, S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Beispiel hierfür ist die Verbreitung von [[Baumwolle|Baumwollkleidung]] in Deutschland. Diese wurde zunächst im Ausland angebaut und verarbeitet. Sie musste unter hohen Aufwand und Kosten importiert werden, sodass sie für niedere Gesellschaftsschichten nicht erhältlich waren. Erst durch den technologischen Fortschritt der [[Industrialisierung]] konnte im größeren Maße und kosteneffizienter produziert werden, was zur Verbreitung von Baumwollkleidung führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Engel’sches Gesetz ==&lt;br /&gt;
[[Ernst Engel (Statistiker)|Ernst Engel]] (1821–1896) war ab 1860 Direktor des Königlich Preußischen Statistischen Büros und beschäftigte sich vor allem mit Statistiken zum Konsum und zur [[Demographie]]. Das von ihm aufgestellte [[Engelsches Gesetz|Gesetz]] beschreibt eine Gesetzmäßigkeit, wonach der Anteil des Einkommens, den ein Privathaushalt für die Ernährung ausgibt, mit steigendem Einkommen sinkt.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Kleinschmidt: &amp;#039;&amp;#039;Konsumgesellschaft&amp;#039;&amp;#039;. UTB, Stuttgart 2008, S. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses überschüssige Einkommen steht dann zum Konsum und damit zur Befriedigung von über die Grundbedürfnisse hinausgehende Bedürfnisse zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konsumgesellschaft in der Soziologie ==&lt;br /&gt;
Die [[Soziologie]] beobachtet eine gesellschaftliche Neubewertung des Konsums in der [[Moderne]]: Während er in vormodernen Zeiten noch überwiegend verurteilt wurde und [[Sparsamkeit]] als hohe Tugend galt, wurde er ab Anfang des 20. Jahrhunderts allmählich immer positiver konnotiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Andreas Reckwitz]] |Titel=Das Subjekt des Konsums in der Kultur der Moderne: Der kulturelle Wandel der Konsumtion |Hrsg=[[Karl-Siegbert Rehberg]] |Sammelwerk=Soziale Ungleichheit, Kulturelle Unterschiede. Verhandlungen des 32. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in München 2004 |Band=Teilband 1 |Verlag=Campus |Ort=Frankfurt am Main |Datum=2006 |Seiten=424–436 |Online=https://www.ssoar.info/ssoar/bitstream/handle/document/17583/ssoar-2006-reckwitz-das_subjekt_des_konsums_in.pdf |Abruf=2023-11-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem Aufkommen des [[Neoliberalismus]] ab den 1980er Jahren wurde der Konsument in den Industrienationen zum „Held der Stunde“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Konsum&amp;amp;Kultur&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Don Slater |Titel=Consumer Culture and Modernity |Verlag=Wiley |Ort=Cambridge |Datum=1997 |Seiten=10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; stilisiert, der durch seine Ausgaben und das Aufnehmen von Krediten [[Wirtschaftswachstum]] garantiere. Daher wurden politische Entscheidungen (etwa im [[Thatcherismus]]) vermehrt darauf ausgerichtet, den Individuen möglichst alle Konsummöglichkeiten offen zu halten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Konsum&amp;amp;Kultur&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Konsumkultur können die meisten Menschen ihre Grundbedürfnisse ohne Probleme decken. Der Kauf von Produkten dient damit nicht mehr nur dem eigenen Überleben, sondern wird auch als ein Ausdruck von [[Freiheit]] gesehen und kann ein Mittel zur [[Distinktion (Soziologie)|sozialen Abgrenzung]] darstellen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rolf Haubl |Titel=Wahres Glück im Waren-Glück? |Sammelwerk=[[Aus Politik und Zeitgeschichte]] |Nummer=32–33 |Datum=2009 |Seiten=3–8, hier S. 3 |Online=https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/31805/wahres-glueck-im-waren-glueck/ |Abruf=2023-11-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Akt des Auswählens erhält damit eine höhere Bedeutung als das ausgewählte Gut selbst.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Zygmunt Bauman]] |Titel=Liquid Modernity |Verlag=Polity Press |Ort=Cambridge |Datum=2000 |Seiten=87 |ISBN=0-7456-2410-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem eröffnet sich für die Individuen die Möglichkeit, ihre eigene [[Identität]] über den Konsum bestimmter Waren zu definieren, die dann als [[Statussymbol]]e dienen. In der heutigen Zeit wird daher häufig versucht, die eigene Einzigartigkeit durch ein einzigartiges Konsumverhalten zu betonen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Andreas Reckwitz |Titel=Die Gesellschaft der Singularitäten. Zum Strukturwandel der Moderne |Verlag=Suhrkamp |Ort=Berlin |Datum=2017 |Kapitel=V. Die singularistische Lebensführung: Lebensstile, Klassen, Subjektformen |Seiten=273–370 |ISBN=978-3-518-58706-5}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritisch wird zuweilen angemerkt, dass die ständige Ermöglichung aller erdenklichen Konsummöglichkeiten zu einem Verlust der [[Affekt]]kontrolle führe. Laut [[Philipp Lepenies]] geht in aktuellen Konsumgesellschaften das Verständnis dafür, nicht immer das zu dürfen, was man gerade möchte, verloren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Philipp Lepenies |Titel=Verbot und Verzicht. Politik aus dem Geiste des Unterlassens |Verlag=Suhrkamp |Ort=Berlin |Datum=2022 |Seiten=258 |ISBN=978-3-518-12787-2}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die aktuell häufig zu vernehmende Ablehnung von [[Verbot]]en als vermeintliche Beschneidung individueller Freiheiten sei hierfür ein gutes Beispiel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Philipp Lepenies |Titel=Verbot und Verzicht. Politik aus dem Geiste des Unterlassens |Verlag=Suhrkamp |Ort=Berlin |Datum=2022 |Seiten=259 |ISBN=978-3-518-12787-2}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konsumgesellschaft in der Kunst ==&lt;br /&gt;
In der Kunst spiegelte sich die Konsumgesellschaft u.&amp;amp;nbsp;a. in der [[Pop-Art]] wider, die die Erscheinungen der alltäglichen Konsumwelt thematisiert und abbildet bzw. mit vorgefundenen fertigen Objekten (etwa als [[Objet trouvé|Readymades]]) arbeitet. Sie kritisiert die Erscheinungen der bunten Warenwelt nicht notgedrungen – zum Teil ist zunächst uneindeutig, ob sie das [[Ironie|ironisiert]], kritisiert oder ob Arbeiten der Pop-Art sogar [[Affirmation|affirmativ]] wirken. Künstler wie [[Andy Warhol]] kritisierten die Konsumgesellschaft nicht, sie bejahten hemmungslos, teils grotesk:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Als ich mal viel Geld hatte, bin ich sofort losgeschossen und habe meinen ersten Farbfernseher gekauft. Die Werbung für den ‚strahlenden Möbelglanz’ in schwarzweiß machte mich verrückt. Ich dachte, wenn ich die Werbung in Farbe sähe, würde vielleicht alles neu aussehen und ich bekäme wieder mehr Lust zum Einkaufen.|Andy Warhol|&amp;#039;&amp;#039;Die Philosophie des Andy Warhol von A bis B und zurück&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Geplante Obsoleszenz]], [[Kaufen für die Müllhalde]]&lt;br /&gt;
* [[Konsumismus]]&lt;br /&gt;
* [[Konsumverweigerung]], [[Einfaches Leben]]&lt;br /&gt;
* [[Einkaufswagen#Einkaufswagen in Kunst, Design und Konsumgesellschaftskritik|&amp;#039;&amp;#039;Consumer&amp;#039;s Rest&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
* [[Geltungskonsum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Frank Trentmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Herrschaft der Dinge. Die Geschichte des Konsums vom 15. jahrhundert bis heute.&amp;#039;&amp;#039; DVA, München, 2017, ISBN 978-3-421-04273-6.&lt;br /&gt;
* Peter-Paul Bänziger: [http://www.zeithistorische-forschungen.de/1-2015/id=5179 &amp;#039;&amp;#039;Von der Arbeits- zur Konsumgesellschaft? Kritik eines Leitmotivs der deutschsprachigen Zeitgeschichtsschreibung.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeithistorische Forschungen]]/Studies in Contemporary History.&amp;#039;&amp;#039; 12, 2015, S. 11–38.&lt;br /&gt;
* Oliver Stengel: [https://epub.wupperinst.org/files/3822/WSFN1_Stengel.pdf &amp;#039;&amp;#039;Suffizienz – Die Konsumgesellschaft in der ökologischen Krise.&amp;#039;&amp;#039;] Oekom, München 2011, ISBN 978-3-86581-280-3.&lt;br /&gt;
* [[Guy Debord]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Gesellschaft des Spektakels]].&amp;#039;&amp;#039; edition tiamat, Berlin 1996, ISBN 3-923118-97-X (Original 1967).&lt;br /&gt;
* [[Jean Baudrillard]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Konsumgesellschaft. Ihre Mythen, Ihre Strukturen.&amp;#039;&amp;#039; Springer VS, Wiesbaden 2014, ISBN 978-3-658-00540-5 (Original 1970).&lt;br /&gt;
* [[Zygmunt Bauman]]: &amp;#039;&amp;#039;Leben als Konsum.&amp;#039;&amp;#039; Hamburger Edition, Hamburg 2009, ISBN 978-3-86854-211-0.&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Enderwitz]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.reichtum-und-religion.de/konsum Konsum, Terror und Gesellschaftskritik.]&amp;#039;&amp;#039; [[Unrast Verlag|Unrast]], München 2005, ISBN 3-89771-437-X.&lt;br /&gt;
* [[John Kenneth Galbraith]]: &amp;#039;&amp;#039;The Affluent Society.&amp;#039;&amp;#039; 1958. (deutsche Ausgabe: &amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft im Überfluß.&amp;#039;&amp;#039; Droemer Knaur, München 1982, ISBN 3-426-00023-7).&lt;br /&gt;
* [[Heinz-Gerhard Haupt]], Claudius Torp (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Konsumgesellschaft in Deutschland 1890–1990: ein Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Campus, Frankfurt am Main u. a. 2009, ISBN 978-3-593-38737-6.&lt;br /&gt;
* Joseph Heath, Andrew Potter: &amp;#039;&amp;#039;Konsumrebellen. Der Mythos der Gegenkultur.&amp;#039;&amp;#039; Rogner &amp;amp; Bernhard, Berlin 2005, ISBN 3-8077-1008-6. (Heath und Potter loben die Konsumgesellschaft und versuchen, gängige Konsumkritik zu widerlegen; die Existenz von konsumkritischen Produkten beweise die Unsinnigkeit von Konsumkritik).&lt;br /&gt;
* [[Kai-Uwe Hellmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Konsum der Gesellschaft. Studien zur Soziologie des Konsums&amp;#039;&amp;#039;. Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2013, ISBN 978-3-658-02892-3.&lt;br /&gt;
* [[Eva Illouz]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Konsum der Romantik&amp;#039;&amp;#039;. Campus, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-593-37201-0.&lt;br /&gt;
* [[Anselm Jappe]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Abenteuer der Ware. Für eine neue Wertkritik.&amp;#039;&amp;#039; Unrast, München 2005, ISBN 3-89771-433-7.&lt;br /&gt;
* Annette Kaminsky: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Konsumgeschichte der DDR.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 2001, ISBN 3-406-45950-1.&lt;br /&gt;
* [[Naomi Klein]]: &amp;#039;&amp;#039;No Logo! Der Kampf der Global Players um Marktmacht. Ein Spiel mit vielen Verlierern und wenigen Gewinnern.&amp;#039;&amp;#039; Riemann, München 2002, ISBN 3-570-50018-7.&lt;br /&gt;
* Christian Kleinschmidt: &amp;#039;&amp;#039;Konsumgesellschaft: Grundkurs&amp;#039;&amp;#039;. UTB, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8252-3105-7.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang König (Historiker)|Wolfgang König]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Konsumgesellschaft&amp;#039;&amp;#039;. Steiner, Stuttgart 2000, ISBN 3-515-07650-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Krisis. Kritik der Warengesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; [http://www.krisis.org/ Zeitschrift, Förderverein &amp;amp; Redaktion Krisis e.&amp;amp;nbsp;V., Nürnberg], erscheint unregelmäßig, Unrast, München, {{ISSN|0944-6575}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://docupedia.de/zg/Schramm_konsumgeschichte_v3_de_2020 Manuel Schramm: &amp;#039;&amp;#039;Konsumgeschichte&amp;#039;&amp;#039;], Version: 3.0, in: [[Docupedia-Zeitgeschichte]], 2. September 2020&lt;br /&gt;
* [[Michael Wildt]]: [https://zeitgeschichte-hamburg.de/files/public/FZH/Publikationen_digital/FZ%20Michael%20Wildt%20Am%20Beginn%20der%20Konsumgesellschaft.pdf &amp;#039;&amp;#039;Am Beginn der Konsumgesellschaft. Mangelerfahrung, Lebenshaltung, Wohlstandshoffnung in Westdeutschland in den fünfziger Jahren&amp;#039;&amp;#039;] (Herausgegeben von der [[Forschungsstelle für die Geschichte des Nationalsozialismus in Hamburg]]) 398 S.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4165119-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesellschaftsmodell]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konsumsoziologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mirmok12</name></author>
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