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	<title>Konstantinos Logothetopoulos - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T14:50:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Konstantinos_Logothetopoulos&amp;diff=1017161&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Bestimmung zum Ministerpräsidenten unter der deutschen Besatzung und Haft als Kollaborateur */ Halbgeviertstrich</title>
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		<updated>2026-01-08T17:11:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bestimmung zum Ministerpräsidenten unter der deutschen Besatzung und Haft als Kollaborateur: &lt;/span&gt; Halbgeviertstrich&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Konstantinos Logothetopoulos&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{elS|Κωνσταντίνος Λογοθετόπουλος}}, * [[1. August]] [[1878]] in [[Nafplio]], [[Argolis|Präfektur Argolis]] ([[Griechenland]]); † [[6. Juli]] [[1961]] in [[Alimos|Kalamaki]] bei [[Athen]])&amp;lt;ref&amp;gt;Julius Pikoulas: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Krankenanstalt „Evangelismos“ in Athen&amp;#039;&amp;#039;. (=&amp;#039;&amp;#039;Düsseldorfer Arbeiten zur Geschichte der Medizin 38&amp;#039;&amp;#039;), Düsseldorf 1974, S. 74.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Απέθανε τη νύκτα ο Κ. Λογοθετόπουλος&amp;#039;&amp;#039;. (=K. Logothetopoulos ist während der Nacht gestorben). Makedonia–Zeitung von 7. Juli 1961, S. 6. ([http://efimeris.nlg.gr/ns/pdfwin_ftr.asp?c=124&amp;amp;pageid=28837&amp;amp;id=-1&amp;amp;s=0&amp;amp;STEMTYPE=0&amp;amp;STEM_WORD_PHONETIC_IDS=ARnASXASLASXASQASNAScASkASYASXASdASTASXASa&amp;amp;CropPDF=0 Online]). Abgerufen am 14. April 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;TGM&amp;quot;&amp;gt;Panagiotis Ant. Georgakopoulos: &amp;#039;&amp;#039;Καθηγητής Κωνσταντίνος Λογοθετόπουλος (1878–1961). Ο Γυναικολόγος «Πρωθυπουργός»&amp;#039;&amp;#039; (=Prof. Konstantinos Logothetopoulos (1878–1961). Der Gynäkologe–„Ministerpräsident“). Θέματα Μαιευτικής–Γυναικολογίας 3 (2008), S. 244–249.&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein [[Griechenland|griechischer]] [[Mediziner]], [[Politiker]] und von 1942 bis 1943 [[Ministerpräsident]] während der [[Deutsche Besetzung Griechenlands|deutschen Besetzung Griechenlands]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arzt, Militärarzt und Professor ==&lt;br /&gt;
Logothetopoulos absolvierte ein Studium der [[Medizin]] in [[München]] und blieb anschließend im [[Deutsches Kaiserreich|Deutschen Kaiserreich]], wo er bis 1910 als Arzt und als Dozent tätig war. Nach seiner Rückkehr nach Griechenland ließ er sich als Arzt nieder und gründete eine Privatklinik. Während der [[Balkankriege]] und zu Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] war er 1912 bis 1916 als Militärarzt tätig. Anschließend war er wieder bis 1922 als Arzt tätig und diente dann während des [[Griechisch-Türkischer Krieg|Griechisch-Türkischen Krieges]] erneut eine kurze Zeit als Militärarzt im Armeehospital von Athen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1922 wurde er als Professor an den Lehrstuhl für [[Gynäkologie]] an die [[Nationale und Kapodistrias-Universität Athen]] berufen, an der er später eine Zeit lang auch [[Dekan (Hochschule)|Dekan]] der Medizinischen Fakultät und 1932 bis 1933 [[Rektor]] war. Im Jahr 1926 wurde er zum Mitglied der [[Leopoldina]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Leopoldina|5017|IDName=constantin-logothetopoulos|Name=Constantin Logothetopoulos|Kommentar=|Datum=15. Februar 2016}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter seinen Studenten befand sich auch der spätere Oppositionspolitiker [[Grigoris Lambrakis]], der am 25. Mai 1963 ermordet wurde und damit die Lambrakis-Affäre auslöste, die als [[Z (Film)|Z]] von [[Constantin Costa-Gavras]] verfilmt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestimmung zum Ministerpräsidenten unter der deutschen Besatzung und Haft als Kollaborateur ==&lt;br /&gt;
Konstantinos Logothetopoulos war mit der Ärztin Elisabeth Logothetopoulou (geb. Hell) verheiratet und sprach fließend [[Deutsche Sprache|Deutsch]], sie hatten eine gemeinsame Tochter, die spätere Künstlerin Iris Logothetopoulou (1923–71).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine deutschlandfreundliche Haltung begleitete eine vollkommene Kritiklosigkeit zum Nationalsozialismus. Unmittelbar nach dem Einmarsch der [[Wehrmacht]] in Athen suchte er den deutschen Botschafter auf, um ihn zum großen Erfolg zu beglückwünschen. Am 29. April 1941 wurde er zum stellvertretenden Ministerpräsidenten und Erziehungsminister der von den Besatzern eingesetzten [[Kollaboration]]sregierung von General [[Georgios Tsolakoglou]] ernannt. Am 2. Dezember 1942 folgte er diesem schließlich im Amt des Ministerpräsidenten, das er bis zum 7. April 1943 ausübte. Aus Mangel an Führungskompetenzen erwies sich der Opportunist und [[Kollaborateur]] auch für die Besatzer als nutzlos, es galt, wichtige Themen zu lösen, so etwa eine Strategie gegen den Widerstand der Bevölkerung zu entwickeln. Am 7. April 1943 wurde er abgesetzt, sein Nachfolger als Ministerpräsident unter der Besatzung der [[Achsenmächte]] wurde [[Ioannis Rallis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Abzug der deutschen Wehrmacht aus Griechenland im Oktober 1944 folgte er dieser nach Deutschland, wo ihn schließlich Truppen der [[United States Army]] gefangen nahmen und griechischen Behörden auslieferten. Nach seiner Übergabe wurde er wegen Kollaboration mit den deutschen Besatzungstruppen angeklagt und zu [[Lebenslange Freiheitsstrafe|lebenslanger Haft]] verurteilt, aber bereits 1951 wurde er begnadigt. Nach seiner Entlassung lebte Logothetopoulos zurückgezogen auf seinem Gut in [[Alimos|Kalamaki]] bei Athen, wo er in der Nacht zum 7. Juli 1961 einem [[Krebs (Medizin)|Krebsleiden]] erlag.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TGM&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografische Quellen und Hintergrundinformationen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.mlahanas.de/Greece/History/Portraits/KonstantinosLogothetopoulos.html Biografie]&lt;br /&gt;
* {{Toter Link |date=2015-05-28 |url=http://www2.mm.di.uoa.gr/exhibits.php?langId=2&amp;amp;collectionId=25&amp;amp;profileId=1&amp;amp;sort=exhibitCollections.order&amp;amp;offset=30&amp;amp;rpp=15# |text=Biografische Notizen auf der Homepage des Museums der Universität von Athen }}&lt;br /&gt;
* [https://www.fhw.gr/chronos/14/en/1940_1945/index.html The Second World War 1940–1945. War, Occupation, Resistance, Liberation]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://griechische-botschaft.de/ueber_gr/geschichte/Der_zweite_Weltkrieg.htm |text=Griechenland-Geschichte: Der Zweite Weltkrieg und der Bürgerkrieg |wayback=20090208011511}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|AMT=[[Liste der griechischen Premierminister|Griechischer Premierminister]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=1942–1943 (unter Besatzung)&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Georgios Tsolakoglou]] (unter Besatzung)&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Ioannis Rallis]] (unter Besatzung)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122402154|LCCN=nb2015023254|VIAF=69809332}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Logothetopoulos, Konstantinos}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerpräsident (Griechenland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (griechische Kollaboration)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grieche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1878]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Logothetopoulos, Konstantinos&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=griechischer Politiker und Ministerpräsident&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. August 1878&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Nafplio]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Juli 1961&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Alimos|Kalamaki]] bei [[Athen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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