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	<title>Konstantin Konik - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T10:31:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-12-06T04:26:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Konstantin Konik.jpg|miniatur|Konstantin Konik (Aufnahme aus den 1920er Jahren)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Konstantin Konik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* {{JULGREGDATUM|31|12|1873|Link=ja}} in [[Tartu]]; † [[3. August]] [[1936]] ebenda) war ein [[Esten|estnischer]] [[Politiker]] und Mediziner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frühe Jahre ==&lt;br /&gt;
Konstantin Konik wuchs in einfachen Verhältnissen auf. Nach dem Abitur in Tartu studierte er von 1893 bis 1898 [[Medizin]] an der [[Universität Tartu]]. Bereits im ersten Studienjahr trat der ehrgeizige Konik dem [[Verein Studierender Esten]] (estnisch &amp;#039;&amp;#039;Eesti Üliõpilaste Selts&amp;#039;&amp;#039;) bei. Ab 1899 war er als Arzt einer Zuckerfabrik in der [[Ukraine|Westukraine]] angestellt, danach in einem Krankenhaus in [[Odessa]]. 1904/05 nahm er am [[Russisch-Japanischer Krieg|Russisch-Japanischen Krieg]] als Mediziner teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weg in die Politik ==&lt;br /&gt;
1905 kehrte er nach Tartu zurück. Dort engagierte er sich unter dem Eindruck der [[Russische Revolution 1905|russischen Revolution]] von 1905 politisch und gesellschaftlich. Er trat für radikale estnisch-nationale Ideen und gegen die zaristische Gewaltherrschaft ein. 1908 promovierte er zum Dr. med. an der [[Universität Tartu]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1909 ließ sich Konstantin Konik in [[Tallinn]] als Arzt nieder. Von 1913 bis 1915 war Konik als Redakteur der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Tervis&amp;#039;&amp;#039; („Gesundheit“) tätig. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] war er Leiter der Gesundheitsamts der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politiker ==&lt;br /&gt;
1917 wurde Konik zum Mitglied der provisorischen estnischen Landesregierung berufen und wurde im November 1918 Leiter der Gesundheitsministeriums. Im selben Jahr gründete er mit politisch Gleichgesinnten die sozialdemokratisch orientierte [[Eesti Tööerakond|Estnische Arbeitspartei]] (&amp;#039;&amp;#039;Eesti Tööerakond&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 19. Februar 1918 ernannte der Ältestenrat des [[Provisorischer Landtag des Gouvernements Estland|Provisorischen Landtags]] Konik zum Mitglied des dreiköpfigen estnischen Rettungskomitees (&amp;#039;&amp;#039;Eesti Päästekomitee&amp;#039;&amp;#039;), das für die Loslösung Estlands von Russland und für die vollständige staatliche Souveränität eintrat. Gemeinsam mit [[Konstantin Päts]] und [[Jüri Vilms]] gilt Konik als einer der drei Gründerväter der [[Estland|Republik Estland]], die am 24. Februar 1918 die unabhängige Republik Estland ausriefen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Einmarsch kaiserlicher deutscher Truppen in Tallinn am 25. Februar 1918 wurde seine politische Tätigkeit stark beschnitten. Konik wurde im August desselben Jahres wegen seiner nationalestnischen Tätigkeit verhaftet. Erst mit dem Zusammenbruch des deutschen Kaiserreichs im November 1918 erlangte er seine Freiheit wieder. Von 1918 bis 1920 leitete er den Gesundheitsdienst des jungen estnischen Staates. 1919/20 war er Mitglied der verfassungsgebenden Versammlung der Republik (&amp;#039;&amp;#039;[[Asutav Kogu]]&amp;#039;&amp;#039;), in der die Estnische Arbeitspartei dreißig der 120 Abgeordneten stellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mediziner ==&lt;br /&gt;
Anfang der 1920er Jahre zog sich Konik aus der aktiven Politik zurück. Von September 1920 bis 1931 war Konstantin Konik Professor für Chirurgie, [[Dekan (Hochschule)|Dekan]] der Medizinischen Fakultät der Universität Tartu und Leiter der Nerven- und Kinderklinik der Universität. Am 8. März 1920 hielt er die erste estnischsprachige Aulavorlesung an der Universität überhaupt&amp;lt;ref&amp;gt;Titel: &amp;#039;&amp;#039;Praeguse aja kirurgia ülesandeid&amp;#039;&amp;#039; (&amp;quot;Die Aufgaben der [[Chirurgie]] der gegenwärtigen Zeit&amp;quot;)&amp;lt;/ref&amp;gt;. Unter Koniks Ägide modernisierte sich das Universitätsklinikum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Späte Jahre ==&lt;br /&gt;
1932 wurde Konik im [[Kreis Järva]] als Abgeordneter der [[Rahvuslik Keskerakond|Nationalen Zentrumspartei]] (&amp;#039;&amp;#039;Rahvuslik Keskerakond&amp;#039;&amp;#039;), der Nachfolgerin der Estnischen Arbeitspartei, in das estnische Parlament ([[Riigikogu (1919–1934)|Riigikogu]]) gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 war Konik im [[Kabinett Tõnisson IV|Kabinett]] von Regierungschef [[Jaan Tõnisson]] kurzzeitig Minister für Bildung und Soziales. Konik warnte insbesondere vor einem heraufziehenden Krieg Hitler-Deutschlands und hielt den [[Völkerbund]] für zu schwach, um den Frieden in Europa zu garantieren. Im Herbst 1933 erkrankte Konik schwer. Er starb 1936 in Tartu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privatleben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Konstantin Koniku haud.jpg|mini|Grab auf dem [[Waldfriedhof Tallinn|Tallinner Waldfriedhof]]]]&lt;br /&gt;
Konstantin Konik war in erster Ehe mit Matilde Pistrik, einer Angestellten der Zeitung [[Postimees]], verheiratet. Seine Frau starb, als er 56 Jahre alt war. Anschließend heiratete er Viktoria, die geschiedene Ehefrau des estnischen Künstlers [[Nikolai Triik]]. Beide Ehen blieben kinderlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Konstantin Konik: &amp;#039;&amp;#039;Vaba maa&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. von Küllo Arjakas und [[Hando Runnel]]. Tartu 2004&lt;br /&gt;
* Arne-Lembit Kööp: &amp;#039;&amp;#039;Konstantin Konik  arst, kes seisis Eesti Vabariigi sünni juures&amp;#039;&amp;#039;. In: Hippokrates (März 2006), S. 219–222&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eesti elulood.&amp;#039;&amp;#039; Tallinn: Eesti entsüklopeediakirjastus 2000 (= Eesti Entsüklopeedia 14) ISBN 9985-70-064-3, S. 175f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.loodusajakiri.ee/horisont/artikkel60_41.html &amp;quot;Saaga Konstantin Konikust&amp;quot;] (Küllo Arjakas)&lt;br /&gt;
* [http://tartu.postimees.ee/230205/tartu_postimees/uudised/158498.php &amp;quot;Kes oli Konstantin Konik?&amp;quot;] (Tartu Postimees, 23. Februar 2005)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129995258|LCCN=n/2005/25183|VIAF=4923814}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Konik, Konstantin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildungsminister (Estland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Riigikogu-Abgeordneter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens des Adlerkreuzes (I. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens des Estnischen Roten Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Freiheitskreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Este]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1873]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Asutav Kogu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Konik, Konstantin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=estnischer Mediziner und Politiker, Mitglied des Riigikogu&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. Dezember 1873&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Tartu]], Gouvernement Estland&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. August 1936&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Tartu]], Republik Estland&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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