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	<title>Konstantin Bernhard von Voigts-Rhetz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-04-17T07:52:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Julius Grün - Konstantin Bernhard von Voigts-Rhetz.jpg|mini|hochkant|Konstantin Bernhard von Voigts-Rhetz, Gemälde von [[Julius Grün]] (1873)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:General Voigts-Rhetz.JPG|mini|hochkant|Konstantin Bernhard von Voigts-Rhetz, undatierte Fotografie]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Konstantin Bernhard von Voigts-Rhetz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, eigentlich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Konstanz Bernhard von Voigts-Rhetz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, (* [[16. Juli]] [[1809]] in [[Seesen]]; † [[14. April]] [[1877]] in [[Wiesbaden]]) war ein [[Königreich Preußen|preußischer]] [[General der Infanterie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Konstantin Bernhard war der Sohn des Forst-, [[Regierungsrat (Deutschland)|Regierungs-]] und Departementsrates Viktor August Wilhelm Arnold von Voigts-Rhetz (1775–1841) und dessen Ehefrau Dorothea Juliane Karoline, geborene [[Uslar (Adelsgeschlecht)|von Uslar]] (1782–1865). Seine Brüder [[William von Voigts-Rhetz|William]] und [[Julius von Voigts-Rhetz|Julius]] waren ebenfalls Generäle der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärkarriere ===&lt;br /&gt;
Voigts-Rhetz besuchte die Gymnasien in [[Bückeburg]] und [[Minden]]. Am 7. Oktober 1826 trat er als [[Musketier]] in das [[Colbergsches Grenadier-Regiment „Graf Gneisenau“ (2. Pommersches) Nr. 9|9. Infanterie-Regiment]] der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]] ein und wurde dort am 12. Februar 1829 [[Leutnant|Sekondeleutnant]]. Zwischen 1833 und 1835 besuchte er die [[Preußische Kriegsakademie|Allgemeine Kriegsschule]] und wurde dann 1837 zum [[Topographisches Büro|Topographischen Büro]] versetzt. 1839 wurde er in den [[Generalstab]] kommandiert und 1841 zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] befördert. Voigts-Rhetz wurde 1844 Vermessungsdirigent und kam dann 1847 als [[Major]] in den Generalstab des [[V. Armee-Korps (Deutsches Kaiserreich)|V. Armee-Korps]]. In dieser Eigenschaft zeichnete er sich während der [[Deutsche Revolution 1848/1849|Märzrevolution]] 1848 in [[Posen]] aus, wo er den Aufstand unterdrücken konnte. Dabei geriet er jedoch in einen Widerstreit mit dem königlichen Kommissar in Posen, [[General]] [[Wilhelm von Willisen|von Willisen]]. Er schrieb daraufhin eine „Aktenmäßige Darstellung der polnischen [[Insurrektion]]“ (Posen 1848), die Willisen wiederum zu einem „Offenen Brief“ ([[Berlin]] 1848) veranlasste, auf den Voigts-Rhetz eine „Antwort“ veröffentlichte (Berlin 1848).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem schrieb Voigts-Rhetz eine &amp;#039;&amp;#039;Denkschrift über die politische Stellung der Provinz Posen zur preußischen Monarchie und die nationale Berechtigung ihrer polnischen Bewohner&amp;#039;&amp;#039; (Berlin 1849).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den nächsten Jahren war er beim Generalstab des [[I. Armee-Korps (Preußen)|I.]] und [[IV. Armee-Korps (Deutsches Kaiserreich)|IV. Armee-Korps]] sowie beim [[Großer Generalstab|Großen Generalstab]] tätig. Im September 1852 wurde er Chef des Generalstabes des [[V. Armee-Korps (Deutsches Kaiserreich)|V. Armee-Korps]]. In dieser Stellung erfolgte am 22. März 1853 seine Beförderung zum [[Oberstleutnant]] sowie am 12. Juli 1855 zum [[Oberst]]. Als solcher war Voigts-Rhetz dann vom 15. Juni 1857 bis 3. Mai 1858 Kommandeur des [[Infanterie-Regiment „von Courbière“ (2. Posensches) Nr. 19|19. Infanterie-Regiments]]. Anschließend erhielt er das Kommando über die 9. Infanterie-Brigade und wurde am 22. November 1858 zum [[Generalmajor]] befördert. Aus dem Truppendienst heraus erfolgte am 20. Januar 1859 seine Versetzung nach Berlin in das [[Preußisches Kriegsministerium|Kriegsministerium]], wo er den Posten als Direktor des Allgemeinen Kriegsdepartements übernahm. Zeitgleich war Voigts-Rhetz auch [[Präses]] einer Kommission zur Revision der gesetzlichen Bestimmungen über die Versorgung der Militärpersonen vom [[Feldwebel]] abwärts im Zivilleben. Vom 12. Juni 1860 bis 23. Januar 1863 war er Kommandant der [[Festung Luxemburg]], erhielt anschließend das Kommando über die [[7. Division (Deutsches Kaiserreich)|7. Division]] und wurde am 29. März 1863 zum [[Generalleutnant]] befördert. Am 17. Oktober 1864 folgte schließlich seine Ernennung zum [[Oberbefehlshaber]] der [[Bundesheer (Deutscher Bund)|Bundesgarnison]] in [[Frankfurt am Main]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Deutscher Krieg|Deutschen Krieg]] 1866 wurde Voigts-Rhetz zum Chef des Generalstabs der [[1. Armee (Deutscher Krieg)|1. Armee]] unter Prinz [[Friedrich Karl von Preußen (1828–1885)|Friedrich Karl Nikolaus von Preußen]] ernannt. In dieser Stellung hatte er wesentlichen Anteil an den Erfolgen bei [[Schlacht bei Münchengrätz|Münchengrätz]], [[Schlacht bei Podol|Podol]] und [[Schlacht bei Gitschin|Gitschin]] sowie insbesondere bei [[Schlacht bei Königgrätz|Königgrätz]]. Nach dem Krieg wurde er zum [[Generalgouverneur]] der neuen Provinz Hannover und zum Kommandeur des neu formierten [[X. Armee-Korps (Deutsches Kaiserreich)|X. Armee-Korps]] ernannt. Nach der erfolgreichen Organisation der preußischen Verwaltung Hannovers trat er in den Rang eines [[Kommandierender General|Kommandierenden Generals]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieges]] 1870/71 führte Voigts-Rhetz das X. Armee-Korps mit großem Erfolg. Er kämpfte unter anderem in den Schlachten bei [[Belagerung von Metz|Metz]], [[Schlacht bei Mars-la-Tour|Vionville-Mars-la-Tour]] (16. August), bei der Einschließung dieser Festung und später an der [[Loire]] mit großer Auszeichnung und erhielt eine [[Dotation]] in Höhe von 150.000 [[Taler]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Friedensschluss blieb Voigts-Rhetz Kommandierender General des X. Armee-Korps. 1873 nahm er seinen Abschied wegen einer Krankheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Voigts-Rhetz hatte am 4. Juli 1861 in Grevels bei [[Luxemburg (Stadt)|Luxemburg]] Eleonore Wilhelmine München (1842–1895) geheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://familysearch.org/ark:/61903/1:1:7H8J-ZKMM |titel=Heiratsakt Gemeinde Luxemburg |werk= |hrsg= |datum= |abruf=2020-10-16 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie war die Tochter des [[Bâtonnier]]s der [[Advokat]]en des Luxemburger Gerichts Franz Karl München. Die Ehe blieb kinderlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehrungen ===&lt;br /&gt;
Für seine langjährigen Verdienste wurde Voigts-Rhetz mehrfach geehrt. Am 18. April 1871 erhielt er die [[Ehrenbürger]]würde der Stadt [[Liste der Ehrenbürger von Braunschweig|Braunschweig]]&amp;lt;ref&amp;gt;Stadtchronik {{Toter Link |datum=2022-03 |url=http://www.braunschweig.de/kultur_tourismus/stadtportraet/geschichte/stadtchronik.html?id2=1860&amp;amp;seite=6 |text=Ehrenbürger der Stadt Braunschweig Zeitraum von 1860 bis 1879 |archivebot=2022-03-10 11:10:51 InternetArchiveBot}} auf braunschweig.de&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie am 9. Mai 1871 seiner Geburtsstadt Seesen. Das Fort Moselle der [[Festung Metz]] erhielt am 1. September 1873 den Namen Fort von Voigts-Rhetz. [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]] verlieh am 27. Januar 1889 dem [[Infanterie-Regiment „von Voigts-Rhetz“ (3. Hannoversches) Nr. 79|Infanterie-Regiment Nr. 79]] den Namenszusatz „von Voigts-Rhetz“. In Osnabrück, [[Braunschweig]] und [[Hildesheim]] wurde 1914 die &amp;#039;&amp;#039;von-Voigts-Rhetz-Straße&amp;#039;&amp;#039; nach ihm benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.hildesheim.de/lexikon/begriff.php?menuid=496&amp;amp;topmenu=404&amp;amp;buchstabe=V&amp;amp;begriff=824 |wayback=20211025194527 |text=Alphabetische Liste der Straßennamen |archiv-bot=2026-01-16 08:18:42 InternetArchiveBot }}, Stadtarchiv Hildesheim&amp;lt;/ref&amp;gt; In Braunschweig wurde die Straße nach Ende des Ersten Weltkrieges in „Karl-Marx-Straße“ umbenannt und heißt noch heute so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voigts-Rhetz war außerdem Inhaber höchster [[Orden und Ehrenzeichen]]. So war er u.&amp;amp;nbsp;a. Ritter des [[Schwarzer Adlerorden|Schwarzen Adlerordens]], des [[Pour le Mérite]] mit Eichenlaub und des [[Großkreuz]]es des [[Roter Adlerorden|Roten Adlerordens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aktenmäßige Darstellung der polnischen Insurrektion im Jahre 1848 und Beleuchtung der durch dieselbe entstandenen politischen und militärischen Fragen. Mit Genehmigung Sr. Excellenz des kommandirenden Generals&amp;#039;&amp;#039;. W. Decker &amp;amp; Comp., Posen 1848. [https://reader.digitale-sammlungen.de/resolve/display/bsb10779005.html Digitalisat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Wilhelm von Willisen|Wilhelm v. Willisen]]: &amp;#039;&amp;#039;Offener Brief an den Major von Voigts-Rhetz als Entgegnung auf seine aktenmäßige Darstellung.&amp;#039;&amp;#039; Duncker und Humblot, Berlin 1848.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Antwort auf den offenen Brief des Herrn General-Major von Willisen an den Major von Voigts-Rhetz.&amp;#039;&amp;#039; Als Manuscript gedruckt. W. Schade, Berlin 1848.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Gothaischer Hofkalender|Gothaisches Genealogisches Taschenbuch]] der Briefadeligen Häuser 1907&amp;#039;&amp;#039;. Erster Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1906, [https://digital.ulb.hhu.de/periodical/pageview/1199073 S. 792 f.]&lt;br /&gt;
* [[Kurt von Priesdorff]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Soldatisches Führertum]].&amp;#039;&amp;#039; Band 7, Hanseatische Verlagsanstalt Hamburg, o.&amp;amp;nbsp;O. [Hamburg], o.&amp;amp;nbsp;J. [1939], {{DNB|367632829}}, S. 189–194, Nr. 2232.&lt;br /&gt;
* Horst-Rüdiger Jarck, Günter Scheel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Braunschweigisches Biographisches Lexikon. 19. und 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Hannover 1996, S. 634–635.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|40|216|220|Voigts-Rhetz, Constantin von|[[Bernhard von Poten]]|ADB:Voigts-Rhetz, Constantin von}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117478679|VIAF=72172340}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Voigts-Rhetz, Konstantin Bernhard von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General der Infanterie (Königreich Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Deutsch-Französischen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Deutschen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Schwarzen Adlerordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großkreuzes des Roten Adlerordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Ordens Pour le Mérite mit Eichenlaub]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Großkomtur des Königlichen Hausordens von Hohenzollern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsritter (Johanniterorden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Eichenkrone (Großoffizier)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Nationalversammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Braunschweig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adliger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Preuße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1809]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1877]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Voigts-Rhetz, Konstantin Bernhard von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Voigts-Rhetz, Konstantin B. von; Voigts-Rhetz, Constantin von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=preußischer General der Infanterie&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Juli 1809&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Seesen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. April 1877&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wiesbaden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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