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	<title>Konstans II. - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Konstans_II.&amp;diff=164705&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jaliash am 17. April 2025 um 11:39 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den oströmisch-byzantinischen Kaiser Konstans II. Für den weströmischen Gegenkaiser siehe [[Constans II. (Gegenkaiser)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Constans II Hexagramma aus dem Jahr 642.jpg|mini|300px|[[Hexagramma]] aus den Jahren 642–647 mit Porträt des jugendlichen Konstans II.; die [[Revers (Numismatik)|Rückseite]] trägt die für Hexagrammata typische lateinische [[Legende (Numismatik)|Legende]]: δEUS AδIUTA ROMANIS („Gott helfe den Römern“)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andreas Urs Sommer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Münzen des Byzantinischen Reiches 491-1453.&amp;#039;&amp;#039; Regenstauf 2010, ISBN 978-3-8664-6061-4, S. 204.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hexagram-Constans II and Constantine IV-sb0995.jpg|mini|300px|Hexagramma aus den Jahren 654–659 mit Porträts des erwachsenen Konstans II. und seines Sohnes [[Konstantin IV. (Byzanz)|Konstantin IV.]]; lateinische Legende der [[Avers (Numismatik)|Vorderseite]]: D(ominus) N(oster) CONSTANTINUS C(on) CONSTAN(tini)&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Urs Sommer: &amp;#039;&amp;#039;Die Münzen des Byzantinischen Reiches 491-1453.&amp;#039;&amp;#039; Regenstauf 2010, S. 204.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Konstans II.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|variant=mittel|prefix=nein|Κώνστας|Konstas}}, lateinisch &amp;#039;&amp;#039;Constans&amp;#039;&amp;#039;, * [[7. November]] [[630]]; † [[15. September]] [[668]] in [[Syrakus]]), Sohn [[Konstantin III. (Byzanz)|Konstantins III.]] und der [[Gregoria]], war von 641 bis 668 oströmischer bzw. [[Liste der byzantinischen Kaiser|byzantinischer Kaiser]]. Vor seiner Krönung hieß er nach [[Herakleios|seinem Großvater]] &amp;#039;&amp;#039;Flavius Heraclius&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|grc|Φλάβιος Ἡράκλειος}}), und sein Name als Kaiser war nach Ausweis der Gesetze und Münzen eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Constantinus&amp;#039;&amp;#039;, doch scheinen ihn bereits seine Zeitgenossen aus ungeklärten Gründen Konstans genannt zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Vor Übernahme der Regierung ===&lt;br /&gt;
Konstans wurde von seinem bereits todkranken Vater Konstantin nach dessen Herrschaftsantritt im Januar 641 zum &amp;#039;&amp;#039;[[Caesar (Titel)|Caesar]]&amp;#039;&amp;#039; erhoben.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Constantin Zuckerman: &amp;#039;&amp;#039;On the title and the office of the Byzantine basileus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Travaux et Mémoires du Centre de recherche d&amp;#039;Histoire et Civilisation de Byzance.&amp;#039;&amp;#039; Paris 2010, hier S. 869–874.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Herbst 641 wurde er mit elf Jahren von einer [[Hofpartei]] unter Anführung des ranghohen Militärs [[Valentinos (Feldherr)|Valentinus]], des &amp;#039;&amp;#039;comes [[Excubitores|excubitorum]]&amp;#039;&amp;#039;, auf den Thron gebracht, die seinen Onkel [[Heraklonas]], den Halbbruder seines zwischenzeitlich verstorbenen Vaters, nach wenigen Monaten gestürzt hatte. Konstans wurde mit Valentinus’ Tochter [[Fausta Arschakuni|Fausta]] verheiratet. Aus der Ehe gingen drei Söhne hervor, von denen der älteste, [[Konstantin IV. (Byzanz)|Konstantin]], 654 zum Mitkaiser erhoben wurde; die beiden jüngeren Söhne [[Herakleios (Sohn Konstans’ II.)|Herakleios]] und [[Tiberios (Sohn Konstans’ II.)|Tiberios]] avancierten 659 ebenfalls zu Mitkaisern. Konstans’ Bruder Theodosios hingegen wurde übergangen und im Jahr 660 als angeblicher Usurpator hingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ersten Jahren der Herrschaft des noch minderjährigen Kaisers scheint der oströmische [[Römischer Senat|Senat]] ein letztes Mal wirkliche politische Bedeutung besessen zu haben; Senatoren führten faktisch die Amtsgeschäfte und fungierten als Berater. Diese Phase endete, als der Herrscher mit 18 Jahren selbst die Regierung übernahm. Zuvor war es zu einem Putschversuch des Militärs gekommen, das 644 oder 645 unter Beteiligung des Valentinus vergeblich nach der Macht gegriffen hatte. Die Putschisten wurden besiegt, und Valentinus wurde von der hauptstädtischen Bevölkerung gelyncht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verteidigung des Reiches gegen arabische Vorstöße ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Byzantiumby650AD.svg|mini|350px|Die Grenzen des Byzantinischen Reiches (orange) um 650 n. Chr.]]&lt;br /&gt;
Konstans’ gesamte Herrschaft stand außenpolitisch im Schatten der [[Islamische Expansion|Islamischen Expansion]], die das Reich zu einem verzweifelten und nur teilweise erfolgreichen Abwehrkampf zwang. Schon 644, als Konstans noch zu jung war, um selbst eine Verteidigung entwickeln zu können, kam es zu einer muslimischen Expedition gegen [[Amorion|Amorium]].&amp;lt;ref&amp;gt;Kaegi: &amp;#039;&amp;#039;The early Muslim raids into Anatolia.&amp;#039;&amp;#039; 2006, S. 79.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Rückeroberung des bereits 641/42 verlorenen Ägypten scheiterte 645/46. Zur gleichen Zeit sagte sich [[Gregor von Karthago]] los von Konstans, unterlag aber 647 selbst den muslimischen Arabern. Für die Jahre 649 und 650 gibt es epigraphisch bestätigte Berichte über muslimische Überfälle auf [[Zypern]] bzw. [[Soloi (Kilikien)|Soloi]].&amp;lt;ref&amp;gt;Kaegi: &amp;#039;&amp;#039;The early Muslim raids into Anatolia.&amp;#039;&amp;#039; 2006, S. 78.&amp;lt;/ref&amp;gt; Konstans, der sich energisch um die Verteidigung des bedrängten Reiches gegen die vorstoßenden Araber kümmerte und persönlich in den Krieg im Osten zog, verlor dennoch 652/53 [[Geschichte Armeniens#Armenien unter arabischer Herrschaft|Armenien]] an die Angreifer&amp;lt;ref&amp;gt;Kaegi: &amp;#039;&amp;#039;The early Muslim raids into Anatolia.&amp;#039;&amp;#039; 2006, S. 76.&amp;lt;/ref&amp;gt; und konnte zudem auch deren weiteres Vordringen in Nordafrika nicht aufhalten. Eine neu aufgestellte arabische Seestreitmacht besiegte die byzantinische Flotte 655 in der [[Schlacht von Phoinix]]. Der Kaiser nahm an dieser für die byzantinische Seite desaströsen Schlacht persönlich teil und entkam nur knapp dem Tode.&amp;lt;ref&amp;gt;Kaegi: &amp;#039;&amp;#039;The early Muslim raids into Anatolia.&amp;#039;&amp;#039; 2006, S. 80f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Bericht des armenischen Geschichtsschreibers [[Sebeos]] sandte der Kalif [[ʿUthmān ibn ʿAffān|ʿUthmān]] (644–656) sogar Konstans einen Brief, in dem er ihn aufforderte, zum Islam überzutreten und sich ihm zu unterwerfen.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert W. Thomson, James Howard-Johnston: &amp;#039;&amp;#039;The Armenian History Attributed to Sebeos.&amp;#039;&amp;#039; Liverpool 1999, Kapitel 50, S. 143–147 (englische Übersetzung) und S. 273f. (historischer Kommentar).&amp;lt;/ref&amp;gt; Andererseits wurde 654/55 eine arabische Streitmacht in Kappadokien geschlagen; ebenso scheiterte der weitere arabische Vormarsch im Kaukasusraum in Iberien beim Pass von [[Derbent]], wo die mit Konstantinopel sympathisierenden [[Chasaren]] die Araber angriffen, die sich aufgrund hoher Verluste eilig zurückzogen.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert W. Thomson, James Howard-Johnston: &amp;#039;&amp;#039;The Armenian History Attributed to Sebeos.&amp;#039;&amp;#039; Liverpool 1999, Kapitel 51, S. 147–149 (englische Übersetzung) und S. 278 (historischer Kommentar).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
656 erhielt Kaiser Konstans II. unverhofft eine Atempause an der arabischen Front: Im Kalifat brach nach der Ermordung des Kalifen ʿUthmān der offene Bürgerkrieg ([[1. Fitna|Erste Fitna]]) aus, da das Kalifat sowohl von [[ʿAlī ibn Abī Tālib|ʿAlī]], dem Schwiegersohn des Propheten Mohammed, als auch von [[Muʿāwiya I.|Muʿāwiya]] aus der Familie der [[Umayyaden]], dem arabischen Statthalter von Syrien, beansprucht wurde. Diese Auseinandersetzungen beanspruchten die arabischen Kräfte so sehr, dass sie die Angriffe auf Konstantinopel nicht fortführen konnten. 657/58 wurde ein byzantinisch-umaiyadischer Waffenstillstand geschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Kaegi: &amp;#039;&amp;#039;The early Muslim raids into Anatolia.&amp;#039;&amp;#039; 2006, S. 85.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 661 wurde jedoch ʿAlī ermordet, womit der Bürgerkrieg unter den Muslimen endete. Muʿāwiya konnte sich jetzt auch im Osten durchsetzen. Im Mai/Juni 662 lief der Waffenstillstand mit Konstans II aus,&amp;lt;ref&amp;gt;Kaegi: &amp;#039;&amp;#039;The early Muslim raids into Anatolia.&amp;#039;&amp;#039; 2006, S. 85.&amp;lt;/ref&amp;gt; was Muʿāwiya zum Anlass nahm, eine etwas aggressivere Politik gegen Konstantinopel zu verfolgen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ralph-Johannes Lilie]]: &amp;#039;&amp;#039;Byzanz. Das zweite Rom&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 2003, S. 103; Ralph-Johannes Lilie: &amp;#039;&amp;#039;Die byzantinische Reaktion auf die Ausbreitung der Araber. Studien zur Strukturwandlung des byzantinischen Staates im 7. und 8. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. München 1976, S. 68.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Winter 662/63 schlugen die Muslime ihr erstes Winterlager in [[Kleinasien]] auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Kaegi: &amp;#039;&amp;#039;The early Muslim raids into Anatolia.&amp;#039;&amp;#039; 2006, S. 83.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausweichen nach Westen ===&lt;br /&gt;
Statt sich nun mit aller Kraft weiter den arabischen Angreifern entgegenzustellen, um wenigstens Kleinasien zu retten, entschied sich der Kaiser, nachdem er vorläufig immerhin Armenien und den [[Kaukasien|Kaukasusraum]] hatte sichern können, für ein Ausweichen nach Westen. Im Juni 662 brach er von Konstantinopel mit einem Heer nach Italien auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Kaegi: &amp;#039;&amp;#039;The early Muslim raids into Anatolia.&amp;#039;&amp;#039; 2006, S. 85f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wahrscheinlich wollte der Kaiser Italien gegen feindliche Angriffe sichern und auch im noch gehaltenen Teil Nordafrikas die Verteidigung stärken. Überdies war Sizilien nach dem Verlust Ägyptens wichtiger für die Getreideversorgung geworden. Vielleicht plante der Kaiser zudem, auf Sizilien ungestört eine neue Kriegsflotte aufzustellen, um den Arabern die Seeherrschaft wieder zu entreißen. Öffentlich erklärte er aber offenbar, er wolle das „Alte Rom“ wieder zu seiner Hauptstadt machen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Theophanes]] AM 6153.&amp;lt;/ref&amp;gt; Tatsächlich war Konstans nach fast zwei Jahrhunderten der erste Kaiser, der persönlich [[Rom]], die ehemalige Hauptstadt des [[Römisches Reich|Römischen Reiches]], besuchte (im Jahr 663); doch hielt es ihn dort kaum zwei Wochen. So endete der erste und für sehr lange Zeit letzte Aufenthalt eines in Konstantinopel herrschenden Kaisers in Rom ohne Ergebnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Feldzug gegen die [[Langobarden]] verlegte Konstans seine Residenz nach [[Syrakus]] auf Sizilien. Die hohe Steuerbelastung führte in Italien aber zu einer deutlichen Unzufriedenheit mit der Regierung des Kaisers. In Konstantinopel wiederum verübelte man ihm seine Abwesenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Constans II Solidus aus dem Jahr 667.jpg|mini|300px|[[Solidus]] Konstans’ II. aus den Jahren 667/668; auf der Rückseite die drei Söhne [[Tiberios (Sohn Konstans’ II.)|Tiberios]] (links), Konstantin IV., [[Herakleios (Sohn Konstans’ II.)|Herakleios]] (rechts)&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Urs Sommer: &amp;#039;&amp;#039;Die Münzen des Byzantinischen Reiches 491-1453.&amp;#039;&amp;#039; Regenstauf 2010, S. 201.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Innen- und Kirchenpolitik ===&lt;br /&gt;
Innenpolitisch versuchte der Kaiser, der offenbar nicht besonders populär und wiederholt das Ziel von Anschlägen war, noch einmal den Herrschaftsanspruch über die Kirche durchzusetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Beurteilung seiner Regierungszeit vgl. zusammenfassend Haldon, &amp;#039;&amp;#039;Byzantium in the Seventh Century&amp;#039;&amp;#039;, S. 62f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen der Religionspolitik kam es zudem zu einem Konflikt mit dem [[Papsttum]] bezüglich seines 648 erlassenen Verbots einer Diskussion über die Frage, ob [[Jesus Christus|Jesus]] eine oder zwei Naturen gehabt hatte (siehe &amp;#039;&amp;#039;[[Monophysitismus]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Monotheletismus]]&amp;#039;&amp;#039;). Dieser Streit führte in Kleinasien zur Verfolgung des [[Konstantin von Mananalis|Konstantin-Silvanus]] und der von ihm gepredigten [[Paulikianer|Glaubensrichtung]] und zur Verurteilung des [[Maximus Confessor]] durch ein kaiserliches Gericht. Des Weiteren führte dies zur Gefangennahme, Verschleppung und Verbannung von Papst [[Martin I. (Papst)|Martin I.]], weil dieser in einer Synode in Rom 649 die Verdammung des Monotheletismus und seiner Befürworter durchsetzte. 666 entzog Konstans der Kirche von [[Ravenna]] die Oberhoheit von [[Rom]] und machte sie zu einer in sich selbstständigen Kirche. Vermutlich gehören auch zwei erfolglose [[Usurpation]]en in Karthago und Ravenna in diesen Zusammenhang. Konstans war als Herrscher bei der Bevölkerung [[Konstantinopel]]s offenbar recht unbeliebt, was womöglich &amp;#039;&amp;#039;eine&amp;#039;&amp;#039; Erklärung für seine späteren Feldzüge im Westen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod ===&lt;br /&gt;
Konstans wurde am 15. September 668 (so die traditionelle Datierung) von einem Kammerdiener ermordet, als er in Syrakus ein Dampfbad besuchte. Allerdings hat [[James Howard-Johnston]] für den 15. Juli 669 als Todesdatum plädiert; er betrachtet die Ermordung des Kaisers außerdem als Teil einer Intrige, in die auch der Kalifenhof in [[Damaskus]] involviert gewesen sein soll.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. zusammenfassend Howard-Johnston, &amp;#039;&amp;#039;Witnesses to a World Crisis&amp;#039;&amp;#039;, S. 126, S. 490f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Konstantin IV. schlug die anschließende Usurpation des Gardekommandeurs [[Mizizios]] nieder und residierte dann wieder in [[Konstantinopel]]. Die Usurpation des [[Saborios]] 667/68 war bereits zuvor zusammengebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bewertung ==&lt;br /&gt;
Die Herrschaftsbilanz Konstans’ II. fällt kaum positiv aus. Das Reich befand sich während seiner Regierungszeit in einem permanenten Abwehrkampf, in dessen Verlauf Konstantinopel empfindliche Verluste erlitt. Allerdings versuchte der Kaiser zumindest anfangs durchaus, das Blatt zu wenden; an den militärischen Katastrophen trifft ihn wohl nur eine Teilschuld, wenngleich er am Ende resigniert zu haben scheint. So wurde seine Italienexpedition teils als „Flucht nach Westen“ interpretiert. Wenigstens gelang es ihm, den Vormarsch der Araber in Kleinasien zu stoppen, wo sich die Grenze stabilisierte. Die Muslime konnten keine permanente Basis nördlich des [[Taurusgebirge]]s errichten.&amp;lt;ref&amp;gt;Kaegi: &amp;#039;&amp;#039;The early Muslim raids into Anatolia.&amp;#039;&amp;#039; 2006, S. 88.&amp;lt;/ref&amp;gt; Doch war zum Zeitpunkt von Konstans’ Tod die Vormachtstellung des Byzantinischen Reiches im Mittelmeerraum zunächst beendet.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. etwa Ralph-Johannes Lilie: &amp;#039;&amp;#039;Byzanz. Das zweite Rom&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 2003, S. 104f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hinsichtlich der [[Thema (byzantinische Verwaltung)|Themenverfassung]] ist umstritten, ob diese während Konstans’ Regierungszeit eingeführt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Kaegi: &amp;#039;&amp;#039;The early Muslim raids into Anatolia.&amp;#039;&amp;#039; 2006, S. 89f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Pasquale Corsi: &amp;#039;&amp;#039;La spedizione Italiana di Costante II&amp;#039;&amp;#039;. Bologna 1983.&lt;br /&gt;
* Salvatore Cosentino: &amp;#039;&amp;#039;Constans II and the Byzantine navy&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Byzantinische Zeitschrift]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 100, 2008, S. 577–603.&lt;br /&gt;
* John F. Haldon: &amp;#039;&amp;#039;The Empire That Would Not Die. The Paradox of Eastern Roman Survival, 640–740.&amp;#039;&amp;#039; Harvard University Press, Cambridge (Massachusetts) 2016.&lt;br /&gt;
* John F. Haldon: &amp;#039;&amp;#039;Byzantium in the Seventh Century. The Transformation of a Culture&amp;#039;&amp;#039;. 2. Aufl. Cambridge 1997, speziell S. 53ff.&lt;br /&gt;
* [[James Howard-Johnston]]: &amp;#039;&amp;#039;Witnesses to a World Crisis. Historians and Histories of the Middle East in the Seventh Century&amp;#039;&amp;#039;. Oxford 2010.&lt;br /&gt;
* Walter Kaegi: &amp;#039;&amp;#039;The early Muslim raids into Anatolia and Byzantine Reactions under Emperor Constans II.&amp;#039;&amp;#039; In: Emmanouela Grypeou u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Encounter of Eastern Christianity with Early Islam&amp;#039;&amp;#039;. Brill, Leiden 2006, S. 73–92.&lt;br /&gt;
* [[Ralph-Johannes Lilie]], Claudia Ludwig, Thomas Pratsch, Ilse Rochow, Beate Zielke: &amp;#039;&amp;#039;[[Prosopographie der mittelbyzantinischen Zeit]].&amp;#039;&amp;#039; 1. Abteilung: &amp;#039;&amp;#039;(641–867).&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Georgios (#2183) – Leon (#4270).&amp;#039;&amp;#039; Nach Vorarbeiten [[Friedhelm Winkelmann|F. Winkelmanns]] erstellt. Herausgegeben von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. De Gruyter, Berlin 2000, ISBN 3-11-016672-0, S. 480–485 [https://www.degruyter.com/view/PMBZ/PMBZ14839? Nr. 3691].&lt;br /&gt;
* Alexios G. Savvides, [[Benjamin Hendrickx]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Encyclopaedic Prosopographical Lexicon of Byzantine History and Civilization]]&amp;#039;&amp;#039;. Vol. 2: &amp;#039;&amp;#039;Baanes–Eznik of Kolb&amp;#039;&amp;#039;. Brepols Publishers, Turnhout 2008, ISBN 978-2-503-52377-4, S. 229–232.&lt;br /&gt;
* Andreas N. Stratos: &amp;#039;&amp;#039;Byzantium in the seventh century. Vol. III. 642–668&amp;#039;&amp;#039;. Amsterdam 1975.&lt;br /&gt;
* Constantin Zuckerman: &amp;#039;&amp;#039;On the title and the office of the Byzantine basileus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Travaux et Mémoires du Centre de recherche d&amp;#039;Histoire et Civilisation de Byzance.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 16 (= &amp;#039;&amp;#039;Mélanges [[Cécile Morrisson]]&amp;#039;&amp;#039;). Paris 2010, {{ISSN|0577-1471}}, S. 865–890 ([http://www.academia.edu/2481312/On_the_title_and_office_of_the_Byzantine_basileus online]; [http://www.academia.edu/attachments/30500311/download_file PDF; 1,4 MB]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Constans II|Konstans II.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste&lt;br /&gt;
|AMT=[[Liste der byzantinischen Kaiser|Kaiser von Byzanz]]&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Heraklonas]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Konstantin IV. (Byzanz)|Konstantin IV.]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=641–668&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124745938|LCCN=nb/2010/16663|VIAF=267303429}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Konstans 02}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaiser (Byzanz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied der Herakleischen Dynastie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herrscher (7. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herrscher (Sizilien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geisel (Mittelalter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 630]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 668]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Konstans II.&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=byzantinischer Kaiser&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. November 630&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. September 668&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Syrakus]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jaliash</name></author>
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