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	<title>Konsil - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Konsil&amp;diff=84124&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler am 11. Februar 2025 um 16:05 Uhr</title>
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		<updated>2025-02-11T16:05:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Beratung. Für die Versammlung der Kirche siehe [[Konzil]].}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Konsil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Konsilium&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{laS|Consilium}}: „Beratung“, „Rat“, „[[Ratschlag]]“; Mehrzahl: &amp;#039;&amp;#039;Konsilien&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet eine Beratung oder eine Gruppe von Beratenden.&amp;lt;ref&amp;gt;Duden: [https://www.duden.de/rechtschreibung/Konsilium &amp;#039;&amp;#039;Konsilium&amp;#039;&amp;#039;].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Medizin]] ist es die patientenbezogene Beratung von [[Arzt|Ärzten]] oder [[Psychotherapeut]]en durch einen entsprechenden [[Facharzt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ärztliche Konsilien kamen nach dem Vorbild von Rechts[[gutachten]] um 1220 in Italien auf und dienten im Mittelalter als „eins arzâtes rât“ (im Sinne eines individuellen, in Traktatform ausgearbeiteten&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. etwa Christine Boot, [[Gundolf Keil]]: &amp;#039;&amp;#039;»Meister Michel der doctor«: Ein Konsilium gegen Steinleiden aus dem mittelalterlichen Schlesien.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch der schlesischen Friedrich-Wilhelms-Universität Breslau.&amp;#039;&amp;#039; Band 27, 1986, S. 287–296.&amp;lt;/ref&amp;gt; therapeutischen Ratschlags&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gundolf Keil]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Hausvater als Arzt.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Trude Ehlert]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Haushalt und Familie in Mittelalter und früher Neuzeit (Vorträge eines interdisziplinären Symposions vom 6.–9. Juni 1990 an der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn]]). Mit einem Register von Ralf Nelles, Jan Thorbecke,&amp;#039;&amp;#039; Sigmaringen 1991, ISBN 3-7995-4156-X, S. 219–243, hier: S. 225.&amp;lt;/ref&amp;gt;) vor allem dem Informationsaustausch zwischen akademischen Ärzten und Laien.&amp;lt;ref&amp;gt;Gundolf Keil: &amp;#039;&amp;#039;Konsilien, ärztliche.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner E. Gerabek]], Bernhard D. Haage, Gundolf Keil, Wolfgang Wegner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Walter de Gruyter, Berlin / New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 776.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Bergmann: &amp;#039;&amp;#039;Engelin, Jakob (Meister Jakob von Ulm).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Burghart Wachinger]] u. a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Verfasserlexikon|Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon]].&amp;#039;&amp;#039; 2., völlig neu bearbeitete Auflage, Band 2 (&amp;#039;&amp;#039;Comitis, Gerhard - Gerstenberg, Wigand&amp;#039;&amp;#039;). De Gruyter, Berlin / New York 1980, ISBN 3-11-007264-5, Sp. 561–563, hier: Sp. 562–563 (zu Jakob Engelins, an Ärzte und medizinische Laien gerichtetes &amp;#039;&amp;#039;Consilium contra arenam&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxisfelder ==&lt;br /&gt;
Der Begriff des bereits im Mittelalter gepflegten Konsils&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gundolf Keil]]: &amp;#039;&amp;#039;Konsilium (‘eins arzâtes rât’).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon des Mittelalters]].&amp;#039;&amp;#039; Band 5 (1991), Sp. 1370 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; findet häufig im [[Krankenhaus]] Anwendung, wenn von einem Arzt einer anderen Fachrichtung ein Konsil angefordert wird. Der beauftragte Arzt (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Konsiliarius&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Konsiliararzt&amp;#039;&amp;#039;) legt seine Empfehlungen zur [[Diagnostik]] oder [[Therapie]] meist schriftlich nieder, dieses Schriftstück wird als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Konsiliarbericht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Konsiliardienst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird also meist ein institutionalisiertes Angebot zur Beurteilung und Mitbetreuung von Patienten bezeichnet, das von anderen Ärzten für deren Patienten angefordert werden kann. Dieses Angebot kann sich auf ein Krankenhaus begrenzen oder auch auf einen größeren Aktionsradius erstrecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes Tätigkeitsfeld für konsiliarische Hilfe, Unterstützung, Beratung und ggf. Eingriff ist die Zusammenarbeit von angestellten Psychologen in Einrichtungen ohne Ärzte. [[Heilpädagogik|Heilpädagogische Heime]], [[Schulersatzprojekt]]e, Psychologische Ambulanzen, [[Erziehungsberatung|Erziehungs- und Familienberatungsstellen]] und ähnliche Einrichtungen verabreden zur Absicherung der eigenen Arbeit und Entscheidungen nicht selten auf Honorarbasis in der Regel mit [[Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie|Kinder- und Jugendpsychiatern]] Konsile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliche Situation in Deutschland ==&lt;br /&gt;
Nach § 2 Absatz 1 der Bundespflegesatzverordnung (BPflV)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gesetze-im-internet.de/bpflv_1994/BJNR275010994.html Bundespflegesatzverordnung]&amp;lt;/ref&amp;gt; sind Krankenhausleistungen „…&amp;amp;nbsp;insbesondere ärztliche Behandlung, Krankenhauspflege, Versorgung mit Arznei-, Heil- und Hilfsmitteln, die für die Versorgung im Krankenhaus notwendig sind&amp;amp;nbsp;…“ Nach § 2 Absatz 2 Satz 2 der Bundespflegesatzverordnung gehören ebenfalls zu den allgemeinen Krankenhausleistungen „die vom Krankenhaus veranlassten Leistungen Dritter“. In der Regel sind die Leistungen Dritter ärztliche Untersuchungen und Behandlungen im Rahmen eines Krankenhausaufenthaltes. Naturgemäß treten Konsile in [[Fachkrankenhaus|Fachkrankenhäusern]] häufiger auf, da hier in der Regel nur ein oder zwei medizinische [[Studentischer Grad|Fachrichtungen]] angeboten werden. Als klassisches Beispiel gilt die zahnärztliche Notfallbehandlung im Rahmen eines stationären Aufenthaltes. Konsile werden demnach nicht von den [[Krankenkasse]]n übernommen, da sie in der entsprechenden [[Diagnosebezogene Fallgruppen|DRG]] beziehungsweise im Pflegesatz des Krankenhauses enthalten sind. Aus Gründen der Vereinfachung rechnen in Deutschland die meisten niedergelassenen Ärzte nach der [[Gebührenordnung für Ärzte|Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ)]] beziehungsweise nach dem [[Einheitlicher Bewertungsmaßstab|Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM)]] ab. Andere Krankenhäuser rechnen ebenfalls aus Gründen der Vereinfachung nach dem [[Deutsche Krankenhausgesellschaft Normaltarif|Normaltarif der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG-NT)]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Konsiliarlabor]]&lt;br /&gt;
* [[Consigliere]]&lt;br /&gt;
* [[Consilium abeundi]]&lt;br /&gt;
* [[Consilium formatum]]&lt;br /&gt;
* [[Consilium zur Ausführung der Liturgiekonstitution]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankenhauswesen]]&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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