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	<title>Konservierung - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Konservierung&amp;diff=595095&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-21866-11: /* Technische Gerätschaften */</title>
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		<updated>2026-04-09T18:51:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Technische Gerätschaften&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Max Liebermann Canning factory.jpg|mini|[[Max Liebermann]]: Konservenmacherinnen (1879)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Konservierung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{laS|conservare}} „erhalten“, „bewahren“) ist die Verlängerung der Haltbarkeit von Gegenständen durch eine Minderung der chemischen [[Alterung (Chemie)|Alterung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typischerweise werden Produkte wie [[Lebensmittel|Nahrungs-]] und Genussmittel ([[Lebensmittelkonservierung]]) sowie Arzneimittel&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hunnius Pharmazeutisches Wörterbuch]]. 6. Auflage. Walter de Gruyter Verlag, Berlin/New York 1986, S. 595–597.&amp;lt;/ref&amp;gt; mit Hilfe von [[Konservierungsmittel]]n und -verfahren, für mehr oder weniger lange Zeit konserviert. Bei [[Gebrauchsgegenstand|Gebrauchsgegenständen]] umfasst die Konservierung auch eine Minderung des [[Verschleiß]]es und der [[Korrosion (Chemie)|Korrosion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konservierung verhindert oder verzögert physikalische [[Zersetzung (Chemie)|Zersetzungsprozesse]], die z.&amp;amp;nbsp;B. durch Austrocknung oder Quellung entstehen, sowie chemische Zersetzungsprozesse wie [[Oxidation]] und [[Hydrolyse]]. Bei [[Biomasse|biologisch abbaubaren]] Stoffen erfolgt zusätzlich die [[Autolyse]] und ein Abbau durch Mikroorganismen wie Fäulnis[[bakterien]], [[Schimmelpilze|Schimmel-]] und [[Hefen|Hefepilze]] ([[Verderb]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verlauf der Evolution werden (Erb-)Informationen wichtiger Merkmale durch [[Selektionsdruck]] über viele Spezies in einer Abstammungslinie konserviert, so dass die notwendigsten Gene und Proteine unverändert erhalten bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebens- und Futtermittel ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Lebensmittelkonservierung}}&lt;br /&gt;
Von besonders großer Bedeutung ist seit jeher die Konservierung von Lebens- und Futtermitteln. Um diese langfristig haltbar zu machen, gibt es Möglichkeiten des Konservierens. Physikalische Konservierungsverfahren verändern Struktur und Geschmack, auch ein [[Vitamin]]- und [[Aroma]]verlust ist häufig nicht vermeidbar. Chemische Konservierungsverfahren bergen das Risiko des Auftretens von [[Allergie|allergischen]] Reaktionen oder Überempfindlichkeitsreaktionen auf den Konservierungsstoff. Haltbarkeit, Wirtschaftlichkeit des Verfahrens, Unbedenklichkeit und Nährstofferhaltung sind gegeneinander abzuwägen.&amp;lt;ref&amp;gt;Kristina Grote: [https://www.besserhaushalten.de/vorratshaltung/konservierung-vom-trocknen-raeuchern-und-einmachen/ http://www.besserhaushalten.de/bevorratung/vorratshaltung/konservierungsmethoden.html.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach dem zu konservierenden Lebens- oder Futtermittel, Kulturraum und technisch-wirtschaftlichen Möglichkeiten werden unterschiedliche Verfahren angewendet oder auch kombiniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erhöhung der Osmolarität ===&lt;br /&gt;
Die Zugabe wasserlöslicher Stoffe oder der Entzug von Wasser erhöhen die [[Osmolarität]] bis zur [[Hyperton]]izität, wodurch den kontaminierenden Mikroben Wasser entzogen wird.&lt;br /&gt;
* Einsalzen ([[Pökeln]], Einsalzen mit [[Natriumchlorid]], [[Nitritpökelsalz]], nur bei [[Kaviar]] mit [[Borax]])&lt;br /&gt;
* Einzuckern, zu Marmelade verarbeiten, [[Kandieren]]&lt;br /&gt;
* Wasserentzug ([[Trocknung|Trocknen]], [[Dörren]], Eindicken, [[Gefriertrocknung]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konservierungsmittel ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Konservierungsmittel}}&lt;br /&gt;
Durch Zugabe von [[Biozid]]en wird die Mikrobe abgetötet (biozid) oder es wird mikrobielles Wachstum verhindert (biostatisch).&lt;br /&gt;
* [[Räuchern]]&lt;br /&gt;
* [[Schwefelung]]&lt;br /&gt;
* [[Kaltentkeimung]]&lt;br /&gt;
* Einlegen in [[Ethanol|Alkohol]]&lt;br /&gt;
* Ansäuern, z. B. mit [[Benzoesäure]], [[Essig]], [[Zitronensäure]], [[Gerbsäure]] oder durch [[Milchsäuregärung]] als kontrollierte bakterielle [[Fermentation]]&lt;br /&gt;
* [[Denaturierung (Biochemie)|denaturierende]] Stoffe und Verfahren (z.&amp;amp;nbsp;B. bei [[Käse#Geschichte|Käse]], [[Panir]] oder [[Tofu]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sauerstoffentzug ===&lt;br /&gt;
Ein Entzug von [[Sauerstoff]] verhindert ein Wachstum aller auf Sauerstoff angewiesenen Mikroben (&amp;#039;&amp;#039;Obligat [[Aerob]]e&amp;#039;&amp;#039;), während das Wachstum von Mikroorganismen verlangsamt wird, die nicht auf Sauerstoff angewiesen sind, aber damit schneller wachsen (&amp;#039;&amp;#039;fakultativ Aerobe&amp;#039;&amp;#039;). Daneben wird eine [[Oxidation]] der oxidationsempfindlichen Bestandteile (v.&amp;amp;nbsp;a. [[ungesättigte Fettsäure]]n, [[Vitamin C]] und [[Vitamin E]]) gemindert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verfahren mit Sauerstoffentzug sind:&lt;br /&gt;
* Tränken in luftabschließenden Flüssigkeiten, z.&amp;amp;nbsp;B. die in Öl eingelegten [[Antipasto|Antipasti]]&lt;br /&gt;
* [[Schutzgasatmosphäre]]&lt;br /&gt;
* [[Vakuum]] oder Unterdruck, z.&amp;amp;nbsp;B. in Konserven&lt;br /&gt;
* [[Antioxidationsmittel]] wie [[Ascorbinsäure]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Temperaturentzug ===&lt;br /&gt;
Da Mikroben eine optimale Wachstumstemperatur besitzen, kann deren Wachstum durch Kühlung verlangsamt werden.&lt;br /&gt;
* [[Kühlen]] bei etwa 4&amp;amp;nbsp;°C verlangsamt mikrobielles Wachstum, z.&amp;amp;nbsp;B. beim [[Biergarten#Entwicklung|Lagern von Bier]], nur [[psychrophil]]e Mikroben können noch wachsen&lt;br /&gt;
* [[Tiefkühlen]] unter den [[Gefrierpunkt]] von Wasser verlangsamt mikrobielles Wachstum, nur [[kryophile]] Mikroben können noch wachsen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Desinfektion ===&lt;br /&gt;
Die [[Desinfektion]] beschreibt die Inaktivierung der Mikroorganismen und der unbelebten [[Pathogen]]e.&lt;br /&gt;
* Hitzeabtötung von [[Krankheitserreger]]n, z.&amp;amp;nbsp;B. [[Sterilisation]], [[Einkochen]], [[Ultrahocherhitzung]] oder [[Pasteurisation]] mit anschließendem Luftabschluss (z.&amp;amp;nbsp;B. bei einer [[Konservendose]])&lt;br /&gt;
* [[Ultrafiltration]] und [[Mikrofiltration]] von Flüssigkeiten, z.&amp;amp;nbsp;B. bei Milch&lt;br /&gt;
* Hochdruckentkeimung (bei 1000&amp;amp;nbsp;bis&amp;amp;nbsp;10000&amp;amp;nbsp;bar)&lt;br /&gt;
* [[Lebensmittelbestrahlung|Bestrahlung]] durch eine [[ionisierende Strahlen]]quelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sichten, Sieben und Filtration ===&lt;br /&gt;
Das Entfernen von Ungeziefer, von Keimträgern und Keimen verringert den Aufwand für andere Verfahren des Konservierens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Sieben (Klassierverfahren)|Sieben]] (Getreide[[reinigung]])&lt;br /&gt;
* [[Sichten]] (Saatgut[[entstaubung]])&lt;br /&gt;
* [[Filtration (Trennverfahren)|Filtern]] (Kaffee[[konzentrat]])&lt;br /&gt;
* [[Mikrofiltration]] ([[Abwasser]])&lt;br /&gt;
* [[Ultrafiltration]] ([[Trinkwasser]])&lt;br /&gt;
* [[Sterilfiltration]] ([[Prozesswasser]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Verfahren allein bewirken je nach Einstellung kein hinreichendes Konservieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beschichtung ===&lt;br /&gt;
Eine Beschichtung erschwert den Zutritt von Mikroorganismen.&lt;br /&gt;
* [[Wachs|Einwachsen]] von Früchten z.&amp;amp;nbsp;B. zur [[Fruchtlagerung]] von Äpfeln und Zitrusfrüchten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arzneimittel ==&lt;br /&gt;
In der Pharmazie versteht man unter der [[Arzneimittelkonservierung|Konservierung von Arzneimitteln]] den Schutz vor mikrobiellem Verderb und Oxidation. Solch ein Schutz ist insbesondere wichtig für die Haltbarkeit nach Anbruch, da durch das Öffnen der Arzneimittelverpackung und die Arzneimittelentnahme leicht Keime in das Medikament eingetragen werden. Manche Arzneimittel, insbesondere wasserhaltige, benötigen auch bereits eine Konservierung um die einwandfreie mikrobiologische Beschaffenheit über ihre gesamte Haltbarkeitszeit bis zum [[Verfalldatum]] zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Medikamente]] zur Anwendung am Auge und für die [[parenteral]]e Verabreichung werden durch Sterilisationsverfahren bzw. [[Asepsis|aseptische]] Fertigung und anschließende keimfreie Versiegelung haltbar gemacht; eine chemische Konservierung der Arzneimittel ist in der Regel nicht nötig, vorausgesetzt, sie werden bei der Anwendung aufgebraucht. Bei der Abpackung in Behältnisse für die Mehrfachentnahme ist eine Konservierung allerdings in den meisten Fällen zwingend vorgeschrieben. Eine Ausnahme bilden jedoch Systeme, bei denen der Entnahmemechanismus das Eindringen von Mikroorganismen verhindert. Als Beispiel lässt sich das COMOD-System (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;co&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ntinuous &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;no &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;d&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ose) für Augentropfen nennen, welches jeden Kontakt des Arzneimittels zur Außenluft unterbindet und so dessen Sterilität wahrt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Alfred Fahr, Rudolf Voigt |Titel=Pharmazeutische Technologie für Studium und Beruf |Auflage=12 |Verlag=Deutscher Apotheker Verlag |Ort=Stuttgart |Datum=2015 |ISBN=978-3-7692-6194-3 |Seiten=497}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kosmetika und Haushaltschemikalien ==&lt;br /&gt;
[[Kosmetika]] und [[Spülmittel|Reinigungsmittel]] werden mit [[Biozid]]en versetzt, wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Isothiazolinone]], [[Phenoxyethanol]] oder auch [[Benzoat]]e wie [[Paraben]]. Dies ist vor allem notwendig, wenn sie einen hohen Wassergehalt und biologisch verwertbare Stoffe aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baustoffe ==&lt;br /&gt;
Bei Baustoffen finden noch weitere Verfahren Anwendung wie z.&amp;amp;nbsp;B. das Tränken poröser Materialien mit Kunststoffen ([[Imprägnierung]]) bei [[Holz]], [[Beton]] oder [[Sandstein]] sowie die [[Lackierung]] von Oberflächen mit [[Lack]]en oder einem [[Leinölfirnis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|kuk}} Kunst und Kulturgut ==&lt;br /&gt;
Im Bereich der [[Bildende Kunst|Bildenden Kunst]] sowie im [[Kulturgutschutz]] im Allgemeinen steht Konservierung oder Konservation als Überbegriff für sämtliche Maßnahmen, die dazu dienen, die [[Authentizität]] künstlerischer bzw. kulturhistorisch relevanter Werke unter Berücksichtigung ihres Alters und ihrer Geschichte zu untersuchen, zu dokumentieren, zu erhalten und lesbar zu machen, ohne sie dabei irreversibel zu verändern.&lt;br /&gt;
Die Gewährleistung von Objektsicherheit, Katastrophenvorbeugung und definierter und konstanter Umgebungsklimata hinsichtlich [[Raumtemperatur]], relativer [[Luftfeuchtigkeit]], [[Licht]]- und [[Schadstoff]]immissionen und -emissionen sowie der raumhygienischen Bedingungen stellen für Kunstwerke, ihren Transport und ihre Aufbewahrung bereits eine grundlegend wichtige Form [[Präventive Konservierung|präventiver Konservierung]] dar. Ziel der präventiven Konservierung ist es, [[Restaurierung]]en zu minimieren oder gar zu vermeiden. Eine präventive oder vorbeugende Konservierung besteht darin, Kunstgegenstände vor Schäden zu schützen und einen Verfall zu verhindern.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ig-restauratorinnen.at/ecco_beruf_restaurator.htm.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hervorzuheben sind die Steuerung des Raumklimas (Temperatur, Feuchtigkeit), des Schadstoffeintrags und der Sonnenlichteinstrahlung. Zum Erhalt von Kunstwerken ist das Einhalten dieser Bedingungen wesentlich, auch während ihres Transportes, sowie während und nach der Konservierung bzw. Restaurierung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.doernerinstitut.de/downloads/burmester_Was_ist_PK.pdf |wayback=20141226015435 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2022-11-27 22:35:21 InternetArchiveBot }}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Dokument von Vantaa (Finnland) sind die Richtlinien für die Präventive Konservierung im Jahr 2000 festgelegt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://restauratoren.de/fileadmin/red/pdf/Dokument_Vantaa_web.pdf | wayback=20150104222121 | text=Vantaa}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Umgekehrt beinhalten fachgerechte Restaurierungen immer auch konservatorische Elemente. [[Kulturdenkmal|Kulturdenkmäler]] werden im [[Öffentliches Interesse|öffentlichen Interesse]] erhalten und gepflegt, siehe [[Denkmalpflege#Konservierung|Denkmalpflege]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine vorausschauende Konservierung spielt die [[Umweltsimulation]] eine besondere Rolle. Mit der Entwicklung der Glassensor-Methode&amp;lt;ref&amp;gt;{{Patent| Land=EP| V-Nr=0330144| Code=B1| Titel=Verfahren zur direkten Bestimmung von komplexen korrosiven Umgebungsbedingungen| A-Datum=1989-02-21| V-Datum=1996-07-03| Anmelder=Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.&amp;amp;nbsp;V.| Erfinder=Dieter Fuchs, Helmut Patzelt, Gerhard Tünker}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=JPRS Report: Science &amp;amp; technology. Europe/international |Verlag=Foreign Broadcast Information Service |Datum=1993-02 |Seiten=23 |Online={{Google Buch |BuchID=L92LfFjzxl0C}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Glastechnische Berichte |Verlag=Verlag der Deutschen Glastechnischen Gesellschaft. |Datum=1993 |Seiten=20 |Online={{Google Buch |BuchID=AYskAQAAMAAJ}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; führte z.&amp;amp;nbsp;B. der deutsche Wissenschaftler [[Dieter R. Fuchs]] eine neue Umweltsimulations-[[Messtechnik]] in den [[Kulturgüterschutz]] ein&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.worldcat.org/title/conservation-of-glass/oclc/16086619 |titel=Rezeption der Methode als &amp;quot;ingenious invention&amp;quot; in internationalem Standardwerk, S. 317 |abruf=2021-11-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, welche erfolgreich in [[Denkmalpflege]] und Museumsbetrieben als Standardmethode zur Risikoabschätzung sowie zur Überprüfung und Optimierung von Konservierungsmaßnahmen eingesetzt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=VDI 3955 Blatt 2 – Bestimmung der korrosiven Wirkung komplexer Umgebungsbedingungen auf Werkstoffe; Exposition von Glassensoren |Datum= |Online=https://www.vdi.de/richtlinien/details/vdi-3955-blatt-2-bestimmung-der-korrosiven-wirkung-komplexer-umgebungsbedingungen-auf-werkstoffe-exposition-von-glassensoren |Abruf=2020-01-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahrzeuge, insbesondere [[Oldtimer]], werden häufig zum Werterhalt durch eine Beschichtung mit [[Wachs]]en (&amp;#039;&amp;#039;Autopolitur&amp;#039;&amp;#039;) konserviert, um [[hydrophob]]e Oberflächen und somit eine gewisse Unempfindlichkeit gegen Wasser zu erzeugen sowie um einen Glanz zu [[polieren]].&lt;br /&gt;
{{siehe auch|Zeitschrift für Kunsttechnologie und Konservierung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leder ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Lederpflege}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lederpflege umfasst Verfahren zum Erhalt und zur [[Restaurierung]] von [[Leder]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leichen- und Gewebekonservierung ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Leichenkonservierung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konservierung menschlicher [[Leiche]]n ist unter [[Einbalsamierung|Einbalsamieren]], inzwischen auch als [[Plastination]] unter Verwendung von Kunststoffen, bekannt. Tierkörper können dauerhaft [[Präparat|präpariert]] werden durch Trocknung, [[Gerben]] der Hautteile und [[Taxidermie|zoologischer Präparation]] nach Entfernen der (inneren) wasserreichen Organteile und Ersatz der Augäpfel. Bei einer [[Fixierung (Präparationsmethode)|Fixierung]] verwendet man in der [[Histologie]] und in der [[Taxidermie|Präparationstechnik]] auch [[Glucose]], [[Glycerin]], [[Thymol]], [[Phenol]], [[Formalin]] ([[krebserregend]]), [[Paraformaldehyd]] und diverse [[Trockenpräparat|Trocknungsverfahren]] zur Konservierung von biologischem [[Gewebe (Biologie)|Gewebe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Gerätschaften ==&lt;br /&gt;
Die Konservierung technischer Gerätschaften bereitet diese auf eine Zeit längerer Lagerung ohne Gebrauch vor. Insbesondere bei Kraftfahrzeugen ist dies auch als „Einmottung“ bekannt. Dazu werden oft Betriebsflüssigkeiten abgelassen oder ausgetauscht und das Fahrzeug vor [[Korrosion]] geschützt sowie auf geeignete Stellplätze verbracht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Uwe H. Sültz, Renate Sültz |Titel=KFZ-Service Checkliste – Protokollbuch für Oldtimer – Wartung – Service – Kontrolle – Protokoll – Notizen |Auflage= |Verlag=BOD |Ort= |Datum=2018 |ISBN=978-3-7431-7643-0 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die Konservierung von Flugzeugen, Schiffen und Panzern sowie von technischen Anlagen wie beispielsweise in Kraftwerken oder Produktionsbereichen wird teilweise als Einmottung bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich bezeichnete &amp;#039;&amp;#039;einmotten&amp;#039;&amp;#039; das Einlagern von Kleidung. Diese wurde außerhalb der jeweiligen Saison (d. h. Sommerkleidung im Winter und Winterkleidung im Sommer) eingemottet, d. h. geschützt vor [[Kleidermotte|Motten]]fraß in speziellen Kisten oder Schränken aufbewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konservierung – Witwenversorgung ==&lt;br /&gt;
Als „[[Konservierung von Pfarrwitwen|Konservierung bei der Pfarre]]“ bezeichnete man im frühneuzeitlichen Kirchen- und Gemeindewesen die (Wieder-)Verheiratung einer Pfarrwitwe oder Pfarrerstochter mit dem jeweiligen Amtsnachfolger, um das mit dem Tod des Pfarrers erloschene Wohn- und Nutzungsrecht im Pfarrhaus zu erhalten. Ziel dieser Praxis war es, die soziale Absicherung der Hinterbliebenen sicherzustellen und zugleich den Wohnraum der Pfarrei ohne Umwege verfügbar zu halten. Die Konservierung war vor allem in ländlichen Regionen gebräuchlich und wurde in manchen Kirchenordnungen ausdrücklich empfohlen oder stillschweigend erwartet.&amp;lt;ref&amp;gt;Hanna Würth: Pfarrwitwenversorgung im Herzogtum Mecklenburg-Schwerin, Göttingen 2003, S. 66f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|Genetik}}Evolution ==&lt;br /&gt;
In der [[Genetik]] und der [[Biochemie]] wird unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Konservierung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; der Erhaltungsgrad eines [[Gen]]s oder [[Protein]]s im Verlauf der [[Evolution]], also die Ähnlichkeit und Verwandtschaft von Genen und Proteinen untereinander, verstanden. Wenn zwischen verschiedenen [[Art (Biologie)|Spezies]] diese Information nahezu unverändert vorhanden ist, spricht man von einer „hohen Konservierung“. Daraus kann geschlossen werden, dass die Funktion des hochkonservierten Gens oder Proteins bedeutend für das Fortbestehen der jeweiligen Art ist und ein hoher [[Selektionsdruck]] auf dessen Funktion liegt, da natürlich auftretende Mutationen in diesen Bereichen mit negativen Funktionsänderungen einhergehen können. Diese sind eventuell [[Letalfaktor|letal]] und haben somit nicht die Möglichkeit, weiter vererbt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ursula Schädler-Saub und Angela Weyer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Theory and Practice in the Conservation of Modern and Contemporary Art&amp;#039;&amp;#039; (Tagungsakten des Internationalen Symposiums, 13.–14. Januar 2009 in Hildesheim), (Schriften des Hornemann Instituts Band 12), London 2010, ISBN 978-1-904982-54-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitschriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;PapierRestaurierung&amp;#039;&amp;#039; bzw. seit 2009 &amp;#039;&amp;#039;Journal of PaperConservation&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von der Internationalen Arbeitsgemeinschaft der Archiv-, Bibliotheks- und Grafikrestauratoren (IADA) – erscheint viermal jährlich, http://palimpsest.stanford.edu/iada/&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;VDR-Beiträge zur Erhaltung von Kunst und Kulturgut: Die Fachzeitschrift des VDR&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. vom Verband der Restauratoren (VDR) – erscheint zweimal jährlich, wie auch weitere Monographien zu Spezialthemen, https://www.restauratoren.de./&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Restauro&amp;#039;&amp;#039; – Fachpublikation für Restauratoren, Konservatoren und Denkmalpfleger, Callwey Verlag München, {{ISSN|0933-4017}}, https://restauro.de/&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;ZKK – Zeitschrift für Kunsttechnologie und Konservierung&amp;#039;&amp;#039; erscheint seit 1987, 2 Hefte pro Jahr, Wernersche Verlagsgesellschaft, {{ISSN|0931-7198}}, [http://www.wernersche.de/listen/show_product.php?ProductType=ISSN&amp;amp;msdID=0931&amp;amp;lsdID=7198]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Restaurierung und Archäologie. Konservierung, Restaurierung, Technologie, Archäometrie&amp;#039;&amp;#039; (mehrsprachig), erscheint jährlich, Band 1 erschien 2008, Verlag des Römisch-Germanischen Zentralmuseums – Forschungsinstitut für Vor- und Frühgeschichte Mainz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [[Erfurt]]: [http://www.fh-erfurt.de/fhe/index.php?id=1933 Fakultät Bauingenieurwesen und Konservierung/Restaurierung der Fachhochschule Erfurt University of Applied Sciences]&lt;br /&gt;
* [[Hildesheim]]: [http://www.hawk-hhg.de/kulturgut/ HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst, Fakultät Erhaltung von Kulturgut] [https://www.hornemann-institut.de/ mit Hornemann Institut]&lt;br /&gt;
* [[Köln]]: [http://db.re.fh-koeln.de/ICSFH/index.aspx Institut für Restaurierungs- und Konservierungswissenschaft in der Fakultät für Kulturwissenschaften der Fachhochschule Köln]&lt;br /&gt;
* [[Wien]]: [http://www.dieangewandte.at/konservierung/ Institut für Konservierung und Restaurierung, Universität für angewandte Kunst Wien]&lt;br /&gt;
* [[Wien]]: [https://www.akbild.ac.at/Portal/studium/institute/konservierung-restaurierung Institut für Konservierung-Restaurierung der Akademie der bildenden Künste Wien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4114279-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konservierungsverfahren der Speisenherstellung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebensmitteltechnologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumswesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Restaurierung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genetik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präparationstechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Instandhaltung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[da:Fredning]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-21866-11</name></author>
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