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	<title>Konservendose - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Konservendose-1.jpg|mini|Dreiteilige Konservendose mit zur Versteifung [[Sicke|gesickt]]em Dosenkörper ([[Zarge]]) und geschweißter Längsnaht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2006 sardines can.jpg|mini|Zweiteilige ([[Tiefziehen|tiefgezogene]]) Konservendose aus Weißblech mit Aufreißdeckel; solche Dosen gibt es auch aus [[Aluminium]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tschurtschenthaler briefkopf 1901 head.jpg|mini|Historischer Briefkopf der Konservenfabrik Tschurtschenthaler aus [[Bozen]], 1901]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Konservendosen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;(Konserven-)Büchse&amp;#039;&amp;#039;) sind [[Dose]]n für die Langzeitaufbewahrung von verderblichen Stoffen, wie z.&amp;amp;nbsp;B. Nahrungsmitteln. Der Begriff der „Konserve“ (von {{laS|&amp;#039;&amp;#039;conserva&amp;#039;&amp;#039;}}) bedeutete ursprünglich eine mit Honig oder Zucker haltbar gemachte [[Arznei]].&amp;lt;ref&amp;gt;Willem F. Daems: &amp;#039;&amp;#039;Arzneiformen.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Lexikon des Mittelalters]] I, Sp. 1094–1096, hier: Sp. 1095&amp;lt;/ref&amp;gt; (Siehe auch: [[Konservierung]].) Die mit technischen Mitteln abgedichtete Dose schützt ihren Inhalt bei Lagerung und Transport vor Schmutz, [[Mikroorganismen]] und Luft[[sauerstoff]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zum [[Konservenglas]] sind sie leichter und nicht zerbrechlich. Sie sind aus Blech, z.&amp;amp;nbsp;B. [[Weißblech]] oder [[Aluminium]], gefertigt und werden nach dem Befüllen durch [[Löten|Verlöten]] oder [[Bördeln]] abgedichtet. Einmal geöffnet, lassen sie sich nicht wieder dicht  verschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1795 setzte [[Napoleon Bonaparte]], nachdem er zum kommandierenden General der französischen Heimatarmee ernannt worden war, einen Preis von 12.000 Goldfranc für ein Verfahren aus, mit dem man Nahrungsmittel haltbar machen und die Soldaten ohne Plünderungen ernähren konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Hanno Ballhausen, Ute Kleinelümern: &amp;#039;&amp;#039;Die wichtigsten Erfindungen der Menschheit. Geniale Ideen, die die Welt veränderten&amp;#039;&amp;#039;. Chronik Verlag, Gütersloh/München 2008, S. 128.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Idee, Nahrungsmittel in luftdicht verschlossenen Behältnissen zu erhitzen und dadurch zu [[Konservierung|konservieren]], hatte der Pariser Konditor und Zuckerbäcker [[Nicolas Appert]]. Er verwendete Glasflaschen. Diese Methode wurde von der französischen Marine geprüft und Appert bekam das Geld 1810 ausgezahlt, für &amp;lt;!-- Bitte nicht im nachfolgenden Text scheinbare Rechtschreibfehler korrigieren, da Originalzitat!--&amp;gt; „Die Kunst alle animalischen und vegetabilischen Substanzen nämlich alle Gattungen Fleisch, Geflügel, Wildpret, Fische, Zugemüse, Kuchen – Arzneygewächse, Früchte, Sulzen, Säfte; ferner Bier, Kaffe, Thee u.s.w. in voller Frische, Schmackhaftigkeit und eigenthümlicher Würze mehrere Jahre zu erhalten.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.weck.de/docs/Geschichte_WECK.pdf |wayback=20140903150941 |text=Artikel auf der Seite der Firma Weck |archiv-bot=2022-03-10 10:49:55 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der britische Kaufmann [[Peter Durand]] kam 1810 auf die Idee, die Methode von Appert mit Blechkanistern umzusetzen, und erfand damit die Konservendose. Diese Erfindung wurde am 25. August 1810 [[patent]]iert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.co.jp/books?id=HvkKAQAAIAAJ&amp;amp;pg=PA193 Specifikation of the patent granted to Peter Durand] (via [[Google Bücher|Google Books]])&amp;lt;/ref&amp;gt; Es gibt jedoch auch Berichte, dass der Franzose [[Philippe Henri de Girard]] die Konservendose entwickelte und Peter Durand nur als Patentagent auftrat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Richard Owusu-Apenten, Ernest R. Vieira&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur| Autor=Richard Owusu-Apenten, Ernest R. Vieira | Titel=Elementary Food Science | Verlag=Springer International Publishing | Datum=2022 | ISBN=978-3-03065433-7 | Seiten=7 | Online={{Google Buch | BuchID=eulxEAAAQBAJ | Seite=7 }} }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Durand produzierte selber keine Konservendosen, das geschah erstmals durch die Briten [[Bryan Donkin]] und John Hall, die 1813 eine Konservenfabrik eröffneten und die britische Armee belieferten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland produzierte der [[Klempner]] Heinrich Züchner 1830 in Seesen die ersten Konservendosen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.museum-seesen.de/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eine Abart der Konservendosen entstanden in den USA seit den 1930er Jahren die seitdem mehr und mehr spezialisierten [[Getränkedose]]n, hauptsächlich für [[Dosenbier|Bier]] und [[Softdrink]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Geschichte der Konservendosenindustrie, speziell der norwegischen, beschäftigt sich das 1982 gegründete [[Norwegisches Konservendosenmuseum|Norwegische Konservendosenmuseum]] in [[Stavanger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technischer Aufbau ==&lt;br /&gt;
Vor allem Weißblech und Aluminiumblech werden als Material für Konservendosen verwendet. Weißblech ist ein dünnes Stahlblech mit einer Dicke von bis zu 0,49 [[Millimeter]]n, dessen Oberfläche durch ein Schmelztauchverfahren oder [[Elektrolyse|elektrolytisch]] mit [[Zinn]] beschichtet wurde, um den Stahl vor [[Korrosion]] zu schützen. Etwa 70 Prozent des hergestellten Weißblechs werden im Lebensmittelbereich für die Herstellung von Konservendosen und Getränkedosen verwendet. In neuerer Zeit wird dafür auch chromatiertes (elektrolytisch verchromtes) Stahlblech verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dreiteilige Konservendosen bestehen aus dem röhrenförmigen und an der Längsnaht geschweißten oder gebördelten (und eventuell zusätzlich gelötetem) Dosenkörper (der „Zarge“) und den beiden Deckeln. Zweiteilige Konservendosen bestehen aus dem [[Tiefziehen|tiefgezogenen]] (und eventuell zusätzlich abgestreckten) Dosenkörper und dem Deckel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frühe Konservendosen wurden durch [[Löten|Verlöten]] mit [[Blei]] verschlossen. Das konnte unter ungünstigen Umständen zu einer [[Bleivergiftung]] nach dem Verzehr des Inhalts führen. Bekannt geworden ist vor allem die [[Franklin-Expedition|Arktisexpedition]] des Briten Sir [[John Franklin]] von 1845 bis 1848, deren Mitglieder nach drei Jahren Dosennahrung an schwerer Bleivergiftung litten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Owen Beattie, John Geiger | Titel=Der eisige Schlaf. Das Schicksal der Franklin-Expedition | Verlag=vgs | Ort=Köln | Jahr=1990 | ISBN=3-8025-2182-X | Seiten=154}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Tragödie im [[Svenskhuset]] auf [[Spitzbergen (Insel)|Spitzbergen]] 1872/1873, ebenfalls in der Arktis, wurde auch Dosennahrung mit zu hoher Bleikonzentration als Todesursache von 17 norwegischen [[Robbenjagd|Robbenjägern]] festgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Konservendosen-Verschließmaschine.jpg|mini|Konservendosen-Verschließmaschine für den Hausgebrauch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heutzutage werden Konservendosen nach dem Befüllen durch [[Bördeln]] luftdicht verschlossen. Dafür sind [[Dosenverschließmaschine]]n im Einsatz, die zum Teil über 20 Verschließstationen verfügen. Nach dem Verschließen werden die Dosen in einem [[Autoklav]]en [[Pasteurisieren|pasteurisiert]] oder [[Sterilisieren|sterilisiert]], um sie haltbar zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine mögliche Außenlackierung bzw. [[Offset-Druck|(Offset-)Bedruckung]] oder Prägung werden bei größeren Stückzahlen vor der eigentlichen Dosenfertigung auf das Ausgangsmaterial (Blechtafel oder Blechband) aufgebracht. Bei tiefgezogenen Dosen wird der Druck in verzerrter Form aufgebracht, so dass sich nach der Verformung das gewünschte Bild ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleine Stückzahlen von [[Marketing|Promotion]]-Dosen können nachträglich beprägt oder mit [[Tampondruck]] bedruckt werden. Neu ist die Laserbeschriftung von verschlossenen Blechdosen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogar [[Mikrowellenherd|mikrowellengeeignete]] Dosen sind inzwischen verfügbar. Dafür wurde ein Verfahren entwickelt, mit dem ein [[metalle]]ner Dosenkörper mit einem [[Kunststoff]]deckel verbunden werden kann. Durch den Kunststoffdeckel als durchlässiges Fenster für elektromagnetische [[Mikrowellen]] gelangt die Energie in die Dose und erhitzt dort den Inhalt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Packaging Europe&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Packaging Europe&amp;#039;&amp;#039;. Volume 2.2, 2007, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchen Produkten (Erdnüsse, Katzenfutter etc.) werden zum Verschließen zwecks kurzzeitiger Aufbewahrung (nach Entfernen des Aufreißblechs) [[Polyethylen|PE]]-Deckel beigegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== BPA in der Innenbeschichtung ===&lt;br /&gt;
Heutige Dosen sind auf der Innenseite gewöhnlich mit [[Kunststoff]]  auf Basis von [[Polyester]], [[Epoxydharz]]en oder [[Organosol]]en überzogen. Vor der Einführung des Kunststoffüberzugs war das Umfüllen des Inhalts in andere Gefäße erforderlich, da nach Luftzutritt durch Öffnen das Metall der Doseninnenseite mit dem ggf. sauren Doseninhalt reagierte. Epoxy-Systeme stehen in der Kritik, weil sie geringe Mengen Bisphenol A ([[Bisphenol A#Studien zu gesundheitlichen Gefahren|Bisphenol-A-Problematik]]) und andere Stoffe in den Konserveninhalt emittieren. &lt;br /&gt;
Die [[European Chemicals Agency]] hat Bisphenol A 2017 als „[[Besonders besorgniserregender Stoff|besonders besorgniserregenden Stoff]]“ eingestuft.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.allum.de/wissenswertes/bisphenol-neubewertung-echa-efsa Bisphenol A – Neubewertung durch ECHA und EFSA], auf allum.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Da es für Dosen mit BPA in der Innenbeschichtung generell keine Deklarierung auf den Produkten zu finden ist, ist es für Konsumenten der Produkte unmöglich diese gezielt zu vermeiden. Ende 2024 trat jedoch ein EU-Verbot von BPA in Verpackungen wie Konservendosen in Kraft, wobei laut Berichten nach einer Übergangszeit von 36 Monaten von BPA-freien Innenbeschichtungen ausgegangen werden kann.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stuttgarter&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.dosenverbot-mhsd.0b945af1-3099-41af-be95-e04462342d07.html |autor=Stuttgarter Nachrichten |hrsg= |titel=EU-Entscheidung sorgt für Aufruhr: Das steckt hinter dem Dosenverbot |werk=stuttgarter-nachrichten.de |sprache=de |archiv-url= |archiv-datum= |offline= |abruf=2026-03-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nau.ch/news/europa/was-hat-es-mit-dem-neuen-dosenverbot-auf-sich-66826371 |autor=Marie Augustin |hrsg=Nau |titel=Was hat es mit dem neuen «Dosenverbot» auf sich? – Nau.ch |werk=nau.ch |datum=2024 |sprache=de-CH |archiv-url= |archiv-datum= |offline= |abruf=2026-03-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Organisationen wie Foodwatch und BUND forderten auch andere Bisphenole, die ähnliche chemische Eigenschaften wie BPA haben oder haben könnten, ebenfalls in Lebensmittelverpackungen zu verbieten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stuttgarter&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bund.net/themen/aktuelles/detail-aktuelles/news/erfolg-eu-verbietet-bpa-in-lebensmittelverpackungen/ Erfolg: EU verbietet BPA in Lebensmittelverpackungen], bund.net&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Konserven-im-supermarkt-rr.jpg|mini|links|Konservendosen im Supermarkt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F000069-3334, Hannover, Erste Bundesgartenschau.jpg|mini|Werbung der Deutschen Obst- und Gemüse-Konservenindustrie auf der ersten [[Bundesgartenschau]] (1951)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typische durch Erhitzen in Konservendosen haltbar gemachte [[Lebensmittel]] sind sowohl [[Obst]] wie [[Pfirsich]]e, [[Kultur-Birne|Birnen]] und [[Ananas]], [[Gemüse]], insbesondere [[Hülsenfrucht|Hülsenfrüchte]] wie gekochte [[Linse (Botanik)|Linsen]] und [[Bohne]]n, [[Speisefisch|Fisch]] wie [[Sardine]]n, [[Makrele]]n und [[Echte Heringe|Heringe]] sowie [[Corned Beef]], [[Wurst]], [[Dauerbrot]] als auch [[Fertiggericht]]e mit und ohne [[Fleisch]] (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Ravioli]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Pulver, zum Beispiel [[Milchpulver]], wird in Konservendosen verpackt. Vor dem Verschließen wird in diesem Fall in der Dose ein [[Vakuum]]&amp;lt;!-- Beleg? --&amp;gt; erzeugt und anschließend [[Stickstoff]] als [[Schutzatmosphäre]] eingefüllt, um ein Verderben des Inhalts zu verhindern, da [[Pasteurisieren]] bei pulverförmigen Produkten nicht möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden auch [[Futtermittel]] wie [[Hundefutter|Hunde-]] und [[Katzenfutter]] in Konservendosen verpackt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofern die Lebensmittel, wie zum Beispiel Gemüse, frisch verarbeitet und direkt abgefüllt werden, ermöglicht eine Konservendose die Bewahrung von [[Aroma]] und ungefähr der Hälfte der [[Vitamin]]e über etliche Jahre. Die Mindesthaltbarkeit von fünf Jahren erreichen diese jedoch nicht, da der Großteil der Vitamine innerhalb von drei Jahren abgebaut wird.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Toter Link |datum=2019-04 |url=http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?rubrik=78953&amp;amp;key=standard_document_47318613 |text=Ernährung und Diät: Gemüse und Obst im Winter: TK oder Konserve |archivebot=2019-04-23 19:00:30 InternetArchiveBot}}&amp;#039;&amp;#039;, alles wissen, hr-online.de, 23. Januar 2013, abgerufen am 27. Januar 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei aufgewölbtem Deckel (&amp;#039;&amp;#039;[[Bombage]]&amp;#039;&amp;#039;) kann der Inhalt verdorben sein, aufgrund unzureichender Sterilisierung bei der Fertigung. Insbesondere sporenbildende Bakterien, welche schwierig zu unterdrücken sind, können eine lebensbedrohliche Vergiftung ([[Botulismus]]) bewirken. Die schwedische Spezialität [[Surströmming]] allerdings wird grundsätzlich in Bombagen angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterteilung nach Haltbarkeit ==&lt;br /&gt;
Bei der Konservierung von Lebens- oder Genussmitteln werden unterschieden:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vollkonserven&amp;#039;&amp;#039; mit unbegrenzter, mindestens zweijähriger [[Mindesthaltbarkeitsdatum|Haltbarkeit]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Halbkonserven&amp;#039;&amp;#039; (Präserven), die durch [[Konservierungsstoff|chemische Zusätze]] beschränkt haltbar gemacht wurden&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dreiviertelkonserven&amp;#039;&amp;#039;, die bis zu zwölf Monate haltbar sind (bei max. 20&amp;amp;nbsp;°C)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dosenöffner ==&lt;br /&gt;
[[Datei:YatesOpener3.jpg|mini|Dosenöffner nach Robert Yeates]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konservendosen wurden anfangs mit dem [[Beil]], [[Hammer]] und [[Meißel]] oder einem großen Messer aufgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Vereinigtes Königreich|Brite]] [[Robert Yeates]] [[Erfinder|erfand]] im Jahr 1855 einen [[Dosenöffner]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;faz&amp;quot;&amp;gt;Fritz Jörn: [https://www.faz.net/aktuell/technik-motor/technik/geschichte-des-dosenoeffner-blech-gehabt-12817139.html &amp;#039;&amp;#039;Blech gehabt. Geschichte des Dosenöffner(s)&amp;#039;&amp;#039;] FAZ. 1. März 2014. Abgerufen am 9. September 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufreißdeckel ==&lt;br /&gt;
Heute werden Konservendosen oft mit Aufreißdeckeln angeboten. Solche Deckel haben eine Lasche ({{EnS|&amp;#039;&amp;#039;ring pull&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;pull-tab&amp;#039;&amp;#039;}}) aus Metall, die mit dem Deckel vernietet ist. Das Öffnen erfolgt entlang einer eingebrachten Ritzlinie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fertigung erfolgt in mehreren Schritten. Zunächst wird ein Deckel aus einer Blechtafel ausgestanzt. Anschließend wird im Anroller die Geometrie des Deckelrandes geformt und in der Gummiermaschine die Dichtungsmasse (Compound) eingebracht. Nach Trocknung des Compounds ist die erste Fertigungsstufe (Shell) fertig. Es handelt sich um einen voll&amp;lt;!-- ?? --&amp;gt; funktionsfähigen Deckel ohne Öffnungsmechanismus. Im letzten Fertigungsschritt wird die Lasche aus schmalen Metallcoils&amp;lt;!-- Link? --&amp;gt; gestanzt und geformt. Aus dem Spiegel des Shells wird eine Blase gezogen und in mehreren Schritten zu einem Zylinder geformt. Gleichzeitig wird der Deckelspiegel mit [[Sicke]]n versehen. Die vorgefertigte Lasche wird schließlich auf den Zylinder aufgelegt und der Zylinder wird planiert, so dass sich eine Nietung ergibt. Typische Fertigungsgeschwindigkeiten liegen bei 300 bis 500 Hüben pro Minute. Auf mehrbahnigen Anlagen mit bis zu 4 Werkzeugen können so 2000 Deckel pro Minute gefertigt werden. Aufreißdeckel wurden zunächst vor allem aus Aluminium gefertigt, seit den 1980er Jahren hat sich hier Stahl durchgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
1862 wurde in [[Krakau]] „eine mit [[Schießpulver|Pulver]] gefüllte und mit [[Zwirn#Bindfaden/Verpackungskordel|Spagat]] zusammengebundene Konservenbüchse“ zum Bau einer [[Bombe]] benutzt. Die [[Petarde]] kam in der Nähe des [[Krakauer Rathausturm|alten Rathausturmes]] zur Explosion. Als Täter vermutete man Gymnasialschüler, die zuvor ein [[Feuerwerk]] abgebrannt hatten und so in den Besitz einer größeren Menge [[Schwarzpulver]] gekommen waren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|zwa|10|07|1862|4|Eine Petarde}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hobokocher]], benannt nach den [[Hobo]]s, nordamerikanischen Wanderarbeitern, sind mit geringsten Mitteln von Hand hergestellte mobile [[Kocher (Kochgerät)|Kocher]]. In der einfachsten Variante bestehen sie nur aus einer leeren, bearbeiteten Konservendose, die als Brennkammer und Topfständer dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Aus einer Konservendose improvisierter Kocher, siehe [[Hobokocher]]&lt;br /&gt;
* Ein [[Schnurtelefon]] besteht aus Konservendosen oder Papp- oder Kunststoffbechern&lt;br /&gt;
* Zur [[Umweltbilanz]] von Konservendosen siehe [[Getränkedose]]&lt;br /&gt;
* [[Merda d’artista]], Konzeptkunst mit Fäkalien in Konservendosen&lt;br /&gt;
* [[Canstruction]], Kunst mit Konservendosen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* M. Appert: &amp;#039;&amp;#039;The art of preserving of all kinds of animal and vegetable substances for several years&amp;#039;&amp;#039;. Black, Parry, and Kingsbury, London 1812.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Repertory oft Arts, Manufactures, and Agriculture.&amp;#039;&amp;#039; Second Series 112; Sept 1811: &amp;#039;&amp;#039;Specification of the patent granted to Peter Durand, of Hoxton-square, in the County of Middlesex, Merchant; for a Method of preserving Animal Food, Vegetable Food, and other perishable Articles, a long Time from perishing or becoming useless&amp;#039;&amp;#039;. Communicated to him by a person residing abroad. London, 25. August 1810.&lt;br /&gt;
* N. D. Cowell: &amp;#039;&amp;#039;More light on the dawn of canning.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Food Technology.&amp;#039;&amp;#039; 2007; No. 5, S. 40–45.&lt;br /&gt;
* M. Appert: &amp;#039;&amp;#039;Le livre de tous ménages, ou l&amp;#039;art de conserver, pendant plusieurs années, toutes les substances animales et végétales&amp;#039;&amp;#039;. Barrois L&amp;#039;Ainé, Paris 1831.&lt;br /&gt;
* K. Gierschner u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Specific modifications of cell wall hydrocolloids in a new technique for processing high quality canned vegetables.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Lebensmittel-Rundschau]].&amp;#039;&amp;#039; 1995; 91, S. 103–109.&lt;br /&gt;
* R. Garciaa, J. Adriana: &amp;#039;&amp;#039;Nicolas Appert: Inventor and manufacturer.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Food Reviews International.&amp;#039;&amp;#039; 2009; 25, S. 115–125.&lt;br /&gt;
* H. Sielaff: &amp;#039;&amp;#039;Technologie der Konservenherstellung.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage. Behr&amp;#039;s Verlag, Hamburg 1996, ISBN 3-86022-283-X.&lt;br /&gt;
* G. Hartwig, H. von der Linden, H. P. Skrobisch: &amp;#039;&amp;#039;Thermische Konservierung in der Lebensmittelindustrie.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Behr&amp;#039;s Verlag, Hamburg 2014, ISBN 978-3-95468-038-2.&lt;br /&gt;
* H. Keim, R. Franke: &amp;#039;&amp;#039;Fachwissen Fleischtechnologie.&amp;#039;&amp;#039; 13. Auflage. Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-87150-899-8, S. 379–391.&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Feldmann (Journalist)|Wilhelm Feldmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Jubiläum der Konservenbüchse.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ohligser Anzeiger&amp;#039;&amp;#039; vom 15. Juni 1909. Volltext: [https://zeitpunkt.nrw/ulbbn/periodical/zoom/9161123?query=%22Feiert%20die%20Konservenb%C3%BCchse%22]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Cans|Dosen}}&lt;br /&gt;
* [https://www.welt.de/print-welt/article399676/Dosenbrot-kommt-ins-Museum.html &amp;#039;&amp;#039;Dosenbrot nach 50 Jahren noch essbar.&amp;#039;&amp;#039;] auf: &amp;#039;&amp;#039;welt.de&amp;#039;&amp;#039;, 2. Juli 2002.&lt;br /&gt;
* [[Udo Pollmer]]: [http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/mahlzeit/1258785/ &amp;#039;&amp;#039;Die Konservendose hat Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039;] Beitrag im [[Deutschlandradio Kultur]] vom 29. August 2010.*&lt;br /&gt;
* [https://shop.conserva.de/de/content/15-haltbarkeit-von-konserven Fachhandelsinformation über die Haltbarkeit von Konserven]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4735594-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Blechbehälter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konservierungsverfahren der Speisenherstellung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebensmittelbehälter]]&lt;/div&gt;</summary>
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