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	<title>Konservative Volkspartei - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Konservative_Volkspartei&amp;diff=1457368&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: Kategorie genauer</title>
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		<updated>2025-02-15T21:18:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie genauer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel| beschreibt eine historische deutsche Partei. Zur gleichnamigen dänischen Partei siehe [[Det Konservative Folkeparti]]. In der Schweiz führte eine der Vorgängerinnen der CVP denselben Namen (s. [[Christlichdemokratische Volkspartei]]).}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 146-2004-0144, Reichskabinett Brüning I.jpg|mini|hochkant=1.2|[[Kabinett Brüning I]], 1930, mit Reichsminister [[Gottfried Treviranus]] von der KVP (zweite Reihe, ganz links)]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Konservative Volkspartei&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (KVP) (hervorgegangen aus der &amp;#039;&amp;#039;Volkskonservativen Vereinigung&amp;#039;&amp;#039;) war eine im Juli 1930 entstandene Absplitterung von der [[Deutschnationale Volkspartei|Deutschnationalen Volkspartei]] (DNVP). Sie blieb eine zahlenmäßig unbedeutende [[Kleinpartei]], war aber in den Reichsregierungen von [[Heinrich Brüning]] (1930–1932) vertreten. Sie repräsentierte den Teil der Konservativen, der loyal zum [[Republik|republikanischen]] [[Regierungssystem]] stand, anstatt dem neuen DNVP-Vorsitzenden [[Alfred Hugenberg]] in eine reine Oppositionsrolle zu folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bezeichnung ==&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;volkskonservativ&amp;#039;&amp;#039; wurde anscheinend erstmals 1926 von [[Hermann Ullmann]] verwendet. Er dachte an konservative Erneuerer sowohl katholischen wie auch evangelischen Glaubens. Bereits damals meinte man eine christliche, soziale und antinationalistische Grundhaltung. In den beiden Jahren danach wurde der Begriff zur Sammelbezeichnung für diejenigen in der DNVP, die sich gegen den Rechtsruck 1928 in der Partei wandten und die frühere Zusammenarbeit mit dem [[Deutsche Zentrumspartei|Zentrum]] fortsetzen wollten.&amp;lt;ref&amp;gt;Erasmus Jonas: &amp;#039;&amp;#039;Die Volkskonservativen 1928–1933. Entwicklung, Struktur, Standort und politische Zielsetzung.&amp;#039;&amp;#039; Düsseldorf 1965, S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Begriff findet sich auch in einem Aufsatz von [[Walther Lambach]], „Monarchismus“, von 1927. Darin hieß es, die DNVP solle nicht einseitig monarchistisch, sondern eine „volkskonservative Partei der Selbsthilfe“ sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Erasmus Jonas: &amp;#039;&amp;#039;Die Volkskonservativen 1928–1933. Entwicklung, Struktur, Standort und politische Zielsetzung.&amp;#039;&amp;#039; Düsseldorf 1965, S. 21.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei älteren DNVP-Mitgliedern wie [[Kuno von Westarp|Kuno Graf von Westarp]] oder in der [[Kreuzzeitung]] war die Bezeichnung umstritten, letztere meinte 1930, der Name &amp;#039;&amp;#039;Volkskonservative Vereinigung&amp;#039;&amp;#039; schwäche den klaren Begriff &amp;#039;&amp;#039;konservativ&amp;#039;&amp;#039;. Ullmann verteidigte den neuen Begriff aber, weil man seiner Meinung nach &amp;#039;&amp;#039;konservativ&amp;#039;&amp;#039; nie wieder als &amp;#039;&amp;#039;reaktionär&amp;#039;&amp;#039; solle verstehen können.&amp;lt;ref&amp;gt;Erasmus Jonas: &amp;#039;&amp;#039;Die Volkskonservativen 1928–1933. Entwicklung, Struktur, Standort und politische Zielsetzung.&amp;#039;&amp;#039; Düsseldorf 1965, S. 21–22.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Erasmus Jonas]] fasst in seiner Studie von 1965 zusammen, die Bewegung habe sich von der Nachkriegs-CDU nur dadurch unterschieden, dass sie zwischen &amp;#039;&amp;#039;konservativ&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;liberal&amp;#039;&amp;#039; noch einen Gegensatz gesehen habe. Ansonsten sei sie bereits eine antimarxistische Sammelpartei auf breiter ideologischer Grundlage gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteientstehung ===&lt;br /&gt;
Die Ursache für das Entstehen einer neuen Partei war die Kritik in Teilen der DNVP an der Politik von [[Alfred Hugenberg]], der 1928 Graf Westarp vom Amt des Parteivorsitzenden verdrängt hatte. Insbesondere das [[Volksentscheid gegen den Young-Plan|Volksbegehren gegen den Young-Plan]] und die Zusammenarbeit mit der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] stießen auf Missfallen. Als der aus dem Volksbegehren hervorgegangene Gesetzesentwurf „Gesetz gegen die Versklavung des Deutschen Volkes“ im [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]] zur Abstimmung stand, verweigerten etwa zwanzig DNVP-Abgeordnete Hugenberg die Gefolgschaft. Dieser antwortete darauf mit Parteiausschlussverfahren. [[Gottfried Treviranus]] und weitere Abgeordnete traten aus der Partei aus. Graf Westarp legte den Fraktionsvorsitz nieder. Einige der Dissidenten traten dem [[Christlich-Sozialer Volksdienst|Christlich-Sozialen Volksdienst]] bei, andere der [[Christlich-Nationale Bauern- und Landvolkpartei|Christlich-Nationalen Bauern- und Landvolkpartei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gruppe um Treviranus und Lambach bildete am 28. Januar 1930 in einer Versammlung im Preußischen Herrenhaus eine neue Gruppierung mit der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Volkskonservative Vereinigung&amp;#039;&amp;#039;. Die offizielle Gründung war bereits am Vortag erfolgt. Anfangs sollte die Vereinigung keine Partei sein, sondern nur neben der DNVP die Gleichgesinnten sammeln und diese Partei selbst wieder auf den früheren Kurs bringen. Aus dem Provisorium „Volkskonservative Vereinigung“ wurde dann eine Art überregionaler politischer Klub. Im Herrenhaus und später bei der Gründung der Volkskonservativen Vereinigung sprach Treviranus davon, dass die DNVP sich zwischen einem konservativen und einem nationalsozialistischen Kurs entscheiden müsse; die Volkskonservative Vereinigung sei bereit, in einer großen rechten Partei aufzugehen. Ein Parteiprogramm gab es daher nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Erasmus Jonas: &amp;#039;&amp;#039;Die Volkskonservativen 1928–1933. Entwicklung, Struktur, Standort und politische Zielsetzung.&amp;#039;&amp;#039; Düsseldorf 1965, S. 59–62.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In demselben Jahr kam es einige Monate später wegen der Haltung zur Regierung von [[Heinrich Brüning]] noch einmal zu Abspaltungen in der DNVP-Fraktion. Diesmal verließ eine Gruppe um Westarp die Partei. Danach schlossen sich diese Gruppe und die Volkskonservative Vereinigung zur „Konservativen Volkspartei“ zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1930–1932 ===&lt;br /&gt;
Die Partei unterstützte Brünings Politik der rechten Mitte. Treviranus war selbst von März 1930 bis Mai 1932 in der Regierung vertreten und verlieh der Partei damit ein über ihre quantitative Vertretung hinausgehendes Gewicht. Mit Brünings Entlassung endete auch Treviranus’ Tätigkeit als Minister und damit die Teilhabe der KVP an der politischen Macht. Zur [[Reichstagswahl Juli 1932|Reichstagswahl]] im Juli 1932 trat die KVP nicht mehr an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außerparlamentarisch ===&lt;br /&gt;
In der Zeit der auf Brüning folgenden Präsidialkabinette war die KVP nicht mehr parlamentarisch vertreten. Der Regierung von [[Franz von Papen]] ([[Kabinett Papen]]) begegneten die Volkskonservativen mit abwartender Skepsis. Sie erwarteten eine längerfristige [[Reaktionsära]] und sahen etwa die Beschneidung der Arbeitslosenversicherung und Papens undiplomatische Außenpolitik kritisch. Den [[Preußenschlag]], also die Entmachtung der demokratischen Regierung Preußens, begrüßte die KVP jedoch anfangs.&amp;lt;ref&amp;gt;Erasmus Jonas: &amp;#039;&amp;#039;Die Volkskonservativen 1928–1933. Entwicklung, Struktur, Standort und politische Zielsetzung.&amp;#039;&amp;#039; Düsseldorf 1965, S. 125–126.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfangs mit Abstand, dann notgedrungen positiv stand die Partei Reichskanzler [[Kurt von Schleicher]] (ab Dezember 1932) gegenüber. Auch wenn keine engen Bindungen zu ihm erwuchsen, so brachte es die Partei ihm näher, als er zu der Politik Brünings zurückkehrte. Die Aussöhnung Brünings und [[Wilhelm Groener|Groeners]] mit Schleicher trug ebenfalls dazu bei. Am 17. Dezember 1932 meinte Dähnhardt, Schleicher sei die einzige Alternative zu [[Adolf Hitler|Hitler]]. Damit schloss er sich der Meinung des einflussreichen [[Deutschnationaler Handlungsgehilfenverband|Deutschnationalen Handlungsgehilfenverbandes]] an, der zuvor eine Koalition von Nationalsozialisten und Zentrum befürwortet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Erasmus Jonas: &amp;#039;&amp;#039;Die Volkskonservativen 1928–1933. Entwicklung, Struktur, Standort und politische Zielsetzung.&amp;#039;&amp;#039; Düsseldorf 1965, S. 127–128.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adolf Hitler und seinem Programm begegneten die Volkskonservativen mit Unsicherheit. Es sei nicht klar, was ein Begriff wie [[Drittes Reich]] bedeuten solle. Noch am 18. Februar 1933, als Hitler bereits Kanzler war, hieß es in den &amp;#039;&amp;#039;Volkskonservativen Stimmen&amp;#039;&amp;#039;, ein faschistisches Experiment könne nicht von langer Dauer sein. Als mögliche Regierungsform für Deutschland bleibe künftig nur der autoritäre Staat. Die Krise der KVP zeigte sich deutlich darin, dass widersprüchliche Empfehlungen für die [[Reichstagswahl März 1933|Reichstagswahl]] am 5. März ausgegeben wurden: teilweise für die [[Kampffront Schwarz-Weiß-Rot]], also die ehemaligen Deutschnationalen, teilweise für die [[Christlich-Sozialer Volksdienst|Christlich-Sozialen]] und indirekt auch für die Nationalsozialisten.&amp;lt;ref&amp;gt;Erasmus Jonas: &amp;#039;&amp;#039;Die Volkskonservativen 1928–1933. Entwicklung, Struktur, Standort und politische Zielsetzung.&amp;#039;&amp;#039; Düsseldorf 1965, S. 132–133.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 31. März 1933 erschienen die &amp;#039;&amp;#039;Volkskonservativen Stimmen&amp;#039;&amp;#039; aus Geldmangel nicht mehr. Am 1. Mai 1933 zerstörte [[Heinz Dähnhardt]] das volkskonservative Archiv, das ins Haus der Gewerkschaften ausgelagert worden war. Wie alle anderen verbliebenen Parteien wurde die KVP am 14. Juli 1933 [[Gesetz gegen die Neubildung von Parteien|per Gesetz verboten]]. Treviranus flüchtete [[Röhm-Putsch|Mitte 1934]] ins Ausland.&amp;lt;ref&amp;gt;Erasmus Jonas: &amp;#039;&amp;#039;Die Volkskonservativen 1928–1933. Entwicklung, Struktur, Standort und politische Zielsetzung.&amp;#039;&amp;#039; Düsseldorf 1965, S. 132.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Programm ==&lt;br /&gt;
Die Konservative Volkspartei forderte ein Ende des „Systems regelloser Massenherrschaft durch einen der geschichtlichen Entwicklung und natürlichen Gliederung unseres Volkes entsprechenden Staatsaufbau“. Gemeint war damit eine berufsständische Verfassung.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Tormin: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der deutschen Parteien seit 1848.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart u. a. 1967, S. 196.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wahlaufruf von 1930 sprach die KVP sich für eine nationale, dennoch eher gemäßigte Außenpolitik aus, indem sie die Revision der „Tributlasten“ (der Reparationen des Ersten Weltkriegs) forderte, eine „Abstimmungsfreiheit für [[Eupen-Malmedy]]“, die Rückkehr des [[Saargebiet]]es nach Deutschland und eine neue Grenzziehung im Osten. Innenpolitisch wollte die Partei eine nicht näher erklärte Reform der Aufgaben von Reich und Ländern, eine Stärkung der kommunalen Selbstverwaltung sowie die gesicherte Stellung der „Staatsdiener“. Statt der „Partei- und Programmwahl“ solle die „Personenwahl“ eingeführt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Erasmus Jonas: &amp;#039;&amp;#039;Die Volkskonservativen 1928–1933. Entwicklung, Struktur, Standort und politische Zielsetzung.&amp;#039;&amp;#039; Düsseldorf 1965, S. 189.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirtschaftlich wollte die KVP einen „lebensfähigen Markt“ und ein selbstständiges Gewerbe sehen, das gegen Wettbewerb und Verstaatlichungsneigungen des Staates zu schützen sei. Auszubauen seien die berufsständischen Gliederungen. Vom Staat geförderte Kultur müsse „mit den Grundsätzen der christlichen Heils- und Sittenlehre übereinstimmen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Erasmus Jonas: &amp;#039;&amp;#039;Die Volkskonservativen 1928–1933. Entwicklung, Struktur, Standort und politische Zielsetzung.&amp;#039;&amp;#039; Düsseldorf 1965, S. 189–190.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Struktur ==&lt;br /&gt;
Die Volkskonservative Vereinigung und dann die Konservative Volkspartei hatte eine Reichsgeschäftsstelle in Berlin. Die KVP hatte laut Satzung vom 17. Dezember 1930 einen 25-köpfigen Reichsvorstand, der auf zwei Jahre gewählt wurde. Er wählte die elfköpfige Reichsgeschäftsführung, zu welcher der Parteivorsitzende und der Hauptschriftleiter der Parteizeitung &amp;#039;&amp;#039;Volkskonservative Stimmen&amp;#039;&amp;#039; gehörten. Die laufende Geschäftsführung hatte eine Person aus dem Vorstand inne. Provisorischer Vorsitzender war zunächst Treviranus, ab dem 15. Dezember [[Paul Lejeune-Jung]]. Dieser trat 1932 zurück, und Heinz Dähnhardt übernahm die Geschäftsführung. In den Regionen Deutschlands war die KVP nur wenig verankert.&amp;lt;ref&amp;gt;Erasmus Jonas: &amp;#039;&amp;#039;Die Volkskonservativen 1928–1933. Entwicklung, Struktur, Standort und politische Zielsetzung.&amp;#039;&amp;#039; Düsseldorf 1965, S. 137.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neben der KVP zeitweise wieder auflebende Volkskonservative Vereinigung gab sich 1931 eine Satzung, der zufolge sie „die politische Zusammenfassung aller Kräfte“ erstrebte, die „entschlossen sind, im Sinne des ‚Konservativen Manifests‘ vom 15. Februar 1931 für einen freien, kraftvoll geführten deutschen Staat zu kämpfen.“ Jeder Deutsche konnte Mitglied werden. Die Mitgliederversammlung, die „Reichstagung der Konservativen“, wählte für zwei Jahre den „Führerring“, der sich einen „Sprecher“ gab. Reichstags- und Landtagsabgeordnete durften darin kein Mitglied sein, sondern gehörten einem „Parlamentarischen Ring“ an.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach: Erasmus Jonas: &amp;#039;&amp;#039;Die Volkskonservativen 1928–1933. Entwicklung, Struktur, Standort und politische Zielsetzung.&amp;#039;&amp;#039; Düsseldorf 1965, S. 190–192.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1930 gab es in der Vereinigung die Schriftenreihe &amp;#039;&amp;#039;Volkskonservative Flugschriften&amp;#039;&amp;#039;, für die Mitarbeiter die &amp;#039;&amp;#039;Volkskonservativen Führerbriefe&amp;#039;&amp;#039;. Ferner hatten die Volkskonservativen Kontakte zur &amp;#039;&amp;#039;Täglichen Rundschau&amp;#039;&amp;#039; und zur &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Allgemeinen Zeitung&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Erasmus Jonas: &amp;#039;&amp;#039;Die Volkskonservativen 1928–1933. Entwicklung, Struktur, Standort und politische Zielsetzung.&amp;#039;&amp;#039; Düsseldorf 1965, S. 140.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Die Konservative Volkspartei verstand sich selbst als Kristallisationskern einer bürgerlichen Sammlungsbewegung.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich August Winkler]]: &amp;#039;&amp;#039;Weimar 1918–1933. Die Geschichte der ersten deutschen Demokratie.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 1993, ISBN 3-406-37646-0, S. 385.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dazu kam es indes nicht und die Organisation blieb eine [[Honoratiorenpartei]]. Einen Massenanhang und einen nennenswerten Parteiapparat hatte sie nie. Insbesondere fehlte ihr anders als der DNVP die Unterstützung der agrarischen Interessenverbände in den konservativen Hochburgen der [[Preußen|preußischen]] Ostgebiete. Sie kam 1930 auf gerade einmal 10.000 Mitglieder. Finanziell erheblich unterstützt wurde sie von Seiten der Industrie, da diese den antigouvernementalen Kurs Hugenbergs ablehnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahlergebnisse ===&lt;br /&gt;
Politisch blieb die Partei bei Wahlen weitgehend erfolglos. Bei der [[Reichstagswahl 1930|Reichstagswahl von 1930]] kam sie auf vier Mandate durch eine Listenverbindung mit der Landvolkpartei. Aber auch bei dieser Wahl gaben ihr nur etwa 300.000 Wähler ihre Stimme, was 0,8 % der abgegebenen gültigen Stimmen entsprach.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Horst Möller]]: &amp;#039;&amp;#039;Aufklärung und Demokratie. Historische Studien zur politischen Vernunft.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von [[Andreas Wirsching]]. Oldenbourg, München 2003, ISBN 3-486-56707-1, S. 232.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nur vereinzelt wurden nennenswerte Erfolge erzielt: in [[Oberbayern]] durch die dortige Kandidatur des populären Weltkriegsgenerals [[Paul von Lettow-Vorbeck]] (KVP 4,0 % gegenüber 2,1 % für die DNVP, in [[München]] sogar 6,2 % KVP gegenüber 2,4 %&amp;amp;nbsp;DNVP), in [[Schaumburg-Lippe]] (2,5 %), im Land [[Lippe (Land)|Lippe]] (2,0 %), der Heimat von Treviranus, und in den Freien Städten [[Hamburg]] (2,8 %) und [[Lübeck]] (2,2 %). Der Versuch eines Zusammenschlusses der bürgerlichen Parteien unter Einschluss der Volkskonservativen im Jahr 1932 scheiterte, daher trat die KVP bei den [[Reichstagswahl Juli 1932|Reichstagswahlen 1932]] nicht mehr an. Damit endete ihre wahrnehmbare parteipolitische Tätigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr einziges Mandat auf Länderebene erreichte sie 1930 bei der Bürgerschaftswahl in [[Bremische Bürgerschaft von 1854 bis 1933: Wahlergebnisse und Mitglieder#Anzahl der Mitglieder nach Parteien geordnet|Bremen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Valentin Schröder: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.wahlen-in-deutschland.de/wlBremen.htm Weimarer Republik 1918-1933: Landtagswahlen Freie Hansestadt Bremen.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;wahlen-in-deutschland.de&amp;#039;&amp;#039; (23. Juli 2015).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Walter Tormin]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der deutschen Parteien seit 1848.&amp;#039;&amp;#039; 2., veränderte Auflage. Kohlhammer, Stuttgart u. a. 1967.&lt;br /&gt;
* [[Erasmus Jonas]]: &amp;#039;&amp;#039; Die Volkskonservativen 1928–1933. Entwicklung, Struktur, Standort und staatspolitische Zielsetzung&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 30). Droste, Düsseldorf 1965.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{HistLexBay|44902|link|Elina Kiiskinen|Konservative Volkspartei (KVP), 1930|2009-10-09|2015-02-25}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=16030751-X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische konservative Partei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Partei (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteigründung 1930]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
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