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	<title>Konsequenz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T16:44:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Konsequenz&amp;diff=70043&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;WinfriedSchneider: tk (WP:TYP#Auszeichnung)</title>
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		<updated>2024-10-24T17:52:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;tk (&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:TYP&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:TYP (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;WP:TYP#Auszeichnung&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Folgerung. Zum autobiografischen Roman von Alexander Ziegler aus dem Jahr 1975 siehe [[Die Konsequenz (Buch)]], zu dessen Verfilmung unter der Regie von Wolfgang Petersen aus dem Jahr 1977 siehe [[Die Konsequenz]]. Ein Film von Darko Štante aus dem Jahr 2018 heißt [[Konsequenzen]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Konsequenz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (aus {{laS|consequentis}}, „in richtiger Folge stehend, folgerichtig“&amp;lt;ref&amp;gt;Ursula Hermann, &amp;#039;&amp;#039;Knaurs etymologisches Lexikon,&amp;#039;&amp;#039; 1983, S. 267; ISBN 3-426260743&amp;lt;/ref&amp;gt;) wird in der [[Logik]] die aus einem [[Grund (Philosophie)|Grund]] resultierende zwingende [[Folgerichtigkeit]] oder in der [[Umgangssprache]] die [[Ausdauer (Psychologie)|Beharrlichkeit]] oder [[Gleichmut|Beständigkeit]] des [[Handeln]]s bezeichnet. Gegensatz ist die &amp;#039;&amp;#039;Inkonsequenz.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
[[Meyers Konversations-Lexikon]] verstand 1896 darunter die „notwendige Folge von etwas, dann auch Folgerichtigkeit im Gegensatz zur Inkonsequenz“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Meyers_Konversations_Lexikon/sAUbAAAAYAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Konsequenz+lexikon&amp;amp;pg=PA481&amp;amp;printsec=frontcover Bibliographisches Institut (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Meyers Konversations-Lexikon,&amp;#039;&amp;#039; Band 10, 1896, S. 481]&amp;lt;/ref&amp;gt; Je nach [[Kontext (Sprachwissenschaft)|Kontext]] müssen „Konsequenzen getragen werden“ ([[Bestrafung (Psychologie)|Bestrafungen]], [[Sanktion]]en) oder ein Handeln wird als „konsequent“ (folgerichtig) charakterisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Logik ==&lt;br /&gt;
In der Logik ist bei der [[Schlussfolgerung]] die logische Konsequenz das [[Ziel]], beim [[Beweis (Logik)|logischen Beweis]] die [[Wahrheit]] der [[Urteil (Logik)|Urteile]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Dr_Jos_Beck_s_Grundriss_der_Empirischen/g6EpAAAAYAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Konsequenz+logik&amp;amp;pg=PA180&amp;amp;printsec=frontcover Joseph Beck, &amp;#039;&amp;#039;Grundriss der Empirischen Psychologie und Logik,&amp;#039;&amp;#039; 1887, S. 180]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das, was aufgrund eines anderen bejaht oder verneint wird, ist die Folge, und der zwingende Gedankenzusammenhang zwischen Grund und Folge wird logischer Zusammenhang oder &amp;#039;&amp;#039;Konsequenz&amp;#039;&amp;#039; genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Joseph Beck, &amp;#039;&amp;#039;Grundriss der Empirischen Psychologie und Logik,&amp;#039;&amp;#039; 1887, S. 118&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erkenntnistheorie ==  &lt;br /&gt;
Ist eine Schlussfolgerung unlogisch, spricht man in der [[Erkenntnistheorie]] von einem [[Fehlschluss]]. [[Thomas Grundmann (Philosoph)|Thomas Grundmann]] stellt hierzu fest, dass, wenn jemand einen Fehlschluss begeht, er diese Konsequenz nicht hätte ziehen dürfen,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Analytische_Einf%C3%BChrung_in_die_Erkenntni/374eLJzkHy4C?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Erkenntnistheorie+konsequenz&amp;amp;pg=PA238&amp;amp;printsec=frontcover Thomas Grundmann, &amp;#039;&amp;#039;Analytische Einführung in die Erkenntnistheorie,&amp;#039;&amp;#039; 2008, S. 238]&amp;lt;/ref&amp;gt; sondern die logisch zwingende Konsequenz hätte vorziehen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erziehungswissenschaften ==&lt;br /&gt;
[[Erzieherische Konsequenz]] bezeichnet in den [[Erziehungswissenschaft]]en pädagogisch angemessene, spürbare Folgen (&amp;#039;&amp;#039;Konsequenzen&amp;#039;&amp;#039;) zum Verhalten eines Kindes, insbesondere lernwirksame Belohnungen für gutes Bemühen, lehrsame Erfahrungen und eine Vermittlung von Erfahrung durch verständliche Worte und Hinweise. Nicht dazu gehören unangemessene Folgen (schädigende Konsequenzen, als hart angesehene [[Strafe#Erziehungswissenschaft|Strafen]] oder auch Konsequenzen, die mit dem Verhalten des Kindes in keinem für das Kind ersichtlichen Zusammenhang stehen). Erzieherische Konsequenz bezeichnet andererseits eine Art des Umgangs mit dem Kind, die auf als angemessen angesehenen Folgen aufbaut und das Ziel verfolgt, die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes zu fördern und Streitigkeiten und Konflikte in Grenzen zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Philosophie ==&lt;br /&gt;
[[Formale Logik|Formallogisch]] beschrieben ist eine Konsequenz eine Beziehung zwischen im einfachsten Fall zwei Sätzen, etwa: wenn &amp;lt;math&amp;gt;A&amp;lt;/math&amp;gt; der Fall ist, dann muss oder wird vermutlich oder kann &amp;lt;math&amp;gt;B&amp;lt;/math&amp;gt; der Fall sein. Die Beziehung zwischen den durch die Sätze &amp;lt;math&amp;gt;A&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt;B&amp;lt;/math&amp;gt; beschriebenen [[Sachverhalt]]en kann eine logische Notwendigkeit sein, aber auch z.&amp;amp;nbsp;B. eine [[Metaphysik|metaphysische]] Notwendigkeit oder eine durch [[Naturgesetz]]e bzw. [[Physikalisches Gesetz|physikalische Gesetze]] beschriebene Ursachen-Folgen-Beziehung (siehe [[Kausalität]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Stichwort [[Akrasia]] (Handeln wider besseres Wissen; also &amp;#039;&amp;#039;inkonsequentes Handeln&amp;#039;&amp;#039;) wird der Fall diskutiert, dass eine [[Person]] eine Handlung ausführt, obwohl sie eine alternative Handlung für (wenigstens oberflächlich rational betrachtet) besser hält. Ein klassisches Beispiel ist das Essen von Süßigkeiten, obwohl die betroffene Person weiß, dass sie damit ihrer Gesundheit schadet und sie eigentlich auf ihre Gesundheit achten will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Psychologie ==&lt;br /&gt;
In der [[Psychologie]] wird als Konsequenz die Stetigkeit des [[Wollen]]s und Handelns, das strenge Festhalten an den einmal für richtig erachteten [[Grundsatz|Grundsätzen]] bezeichnet. [[Charakter]] wird auch definiert als eine besondere [[Wille]]nsdisposition, die Fähigkeit der festen, sicheren, entschiedenen, einheitlich-stetigen, zähen, andauernden, konsequenten unerschütterlichen Wollens sowie die Fähigkeit, den Willen durch feste Grundsätze zu leiten und hiervon nicht abzuweichen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Handw_rterbuch_der_Philosophie/LIwSAwAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Konsequenz+Stetigkeit+des+Wollens+und+Handelns&amp;amp;pg=PA112&amp;amp;printsec=frontcover Rudolf Eisler, &amp;#039;&amp;#039;Handwörterbuch der Philosophie,&amp;#039;&amp;#039; 1922, S. 112]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Burrhus F. Skinner]] arbeitete im Rahmen seiner [[Verhaltensanalyse]] die &amp;#039;&amp;#039;Verhaltenskonsequenzen&amp;#039;&amp;#039; aus. Er zeigte 1938, dass [[Actio und Reactio|Reaktionen]] nicht zwingend durch bestimmte [[Reiz]]e ausgelöst werden müssen und dass es systematische Auswirkungen der Häufigkeit der nachfolgenden Konsequenzen auf das gezeigte [[Verhalten (Psychologie)|Verhalten]] gibt.&amp;lt;ref&amp;gt;Burrhus F. Skinner, &amp;#039;&amp;#039;The Behavior of Organisms,&amp;#039;&amp;#039; 1938, S. 1 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Verstärkung (Psychologie)|Verstärkung]] erhöht die [[Eintrittswahrscheinlichkeit]] eines bestimmten Verhaltens, [[Bestrafung (Psychologie)|Bestrafung]] sorgt dafür, dass ein Verhalten mit geringerer [[Wahrscheinlichkeit]] auftritt. Dabei können folgende Verhaltenstendenzen auftreten:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Klinische_Psychologie_Grundlagen/hKObEAAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=psychologie+Konsequenz&amp;amp;pg=PA39&amp;amp;printsec=frontcover Franz Petermann/Andreas Maercker/Wolfgang Lutz/Ulrich Stangier, &amp;#039;&amp;#039;Klinische Psychologie – Grundlagen,&amp;#039;&amp;#039; 2018, S. 39]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;padding:1em; vertical-align:top; border:2px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Konsequenz&lt;br /&gt;
! Positive Konsequenz&lt;br /&gt;
! Negative Konsequenz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ankündigung einer Konsequenz &lt;br /&gt;
| positive [[Verstärkung (Psychologie)|Verstärkung]] &amp;lt;br /&amp;gt; Verhaltenstendenz: &amp;lt;br /&amp;gt; [[Lob]], nachdem ein [[Schüler]] seine [[Hausaufgabe]]n erledigt hat || direkte [[Bestrafung (Psychologie)|Bestrafung]] &amp;lt;br /&amp;gt; Verhaltenstendenz: &amp;lt;br /&amp;gt; [[Tadel]] wegen schlechtem [[Umgangsformen|Benehmens]] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ausbleiben einer Konsequenz&lt;br /&gt;
| indirekte Bestrafung &amp;lt;br /&amp;gt; Verhaltenstendenz: &amp;lt;br /&amp;gt; Ausschalten des Fernsehens bei Streit um die Fernbedienung || negative Verstärkung &amp;lt;br /&amp;gt; Verhaltenstendenz: &amp;lt;br /&amp;gt; Bei Streit um Hausaufgaben gibt die Mutter nach, und das &amp;lt;br /&amp;gt; Kind geht spielen, ohne die Hausaufgaben erledigt zu haben&lt;br /&gt;
|} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtswissenschaft ==&lt;br /&gt;
In der [[Rechtswissenschaft]] wird der Begriff [[Rechtsfolge]] dem Begriff Konsequenz vorgezogen. Eine Rechtsfolge tritt ein, wenn ein [[Normadressat]] einen gesetzlich vorgesehenen [[Tatbestand]] durch [[Handeln|Tun]] oder [[Unterlassen (Deutschland)|Unterlassen]] erfüllt. Der Tatbestand ist die Beschreibung der Bedingungen, unter der die Rechtsfolge eintritt. Durch [[Subsumtion (Recht)|Subsumption]] eines [[Lebenssachverhalt]]s ([[Causa (Rechtsgrund)|„Fall“]]) mit dem Tatbestand einer Vorschrift wird die Rechtsfolge gewonnen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Lexikon_Informatik_und_Datenverarbeitung/lRb0CQAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Rechtsfolge+lexikon&amp;amp;pg=PA710&amp;amp;printsec=frontcover Gerhard Ringwald, &amp;#039;&amp;#039;Rechtslogik,&amp;#039;&amp;#039; in: Hans-Jochen Schneider (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Informatik und Datenverarbeitung,&amp;#039;&amp;#039; 1998, S. 710]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Kausalität (Recht)|Kausalität]] stellt den [[Ursache-Wirkung]]s-Zusammenhang zwischen einer [[Rechtshandlung]] und dem durch diese ausgelösten Rechtserfolg her. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein rechtsnormwidriges oder verhaltensnormwidriges Verhalten wird mit Sanktionen bedroht, die als Konsequenzen auf dieses Verhalten vorgesehen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sozialwissenschaften ==&lt;br /&gt;
Im Kontext [[Soziales Handeln|sozialen Handelns]] spricht man in den [[Sozialwissenschaft]]en von „Konsequenzen“ im Sinne von positiven oder negativen [[Sanktion]]en auf der Grundlage von [[Soziale Norm|Normen]] und [[Konvention]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Konsequenz}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote|Konsequenz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4454886-2}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erkenntnistheorie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Logik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ontologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagogik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtswissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rhetorik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;WinfriedSchneider</name></author>
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