<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Konsens</id>
	<title>Konsens - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Konsens"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Konsens&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-04T00:53:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Konsens&amp;diff=39205&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Über-Blick am 23. April 2026 um 06:59 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Konsens&amp;diff=39205&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-23T06:59:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zur Softwareentwicklung der Steuerverwaltung siehe [[KONSENS (Software)]].}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Konsens&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bedeutet die übereinstimmende Meinung von Personen zu einer bestimmten Frage, ohne verdeckten oder offenen [[Widerspruch (Dialektik)|Widerspruch]]. Konsens ist damit das Gegenteil zum [[Dissens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;#039;&amp;#039;Konsens&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|kɔnˈzɛns}}] wurde in der [[Kanzleisprache]] im 15. Jahrhundert aus {{laS|cōnsēnsus}} im Sinne von ‚Überein-, Zustimmung‘ entlehnt. &amp;#039;&amp;#039;Cōnsēnsus&amp;#039;&amp;#039; gehört zu lat. &amp;#039;&amp;#039;{{lang|la|cōnsentīre}}&amp;#039;&amp;#039;, das ‚zusammen-, überein-, zustimmen‘ bedeutet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Duden, Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache&amp;#039;&amp;#039;. Stichwort: „Konsens“. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In amtlichen, meist von Gerichten geführten &amp;#039;&amp;#039;Konsensbüchern&amp;#039;&amp;#039; (siehe [[Amtsbuch]]) wurden beglaubigte Schulden und dinglichen Lasten&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [[Nießbrauch]], [[Wegerecht (Sachenrecht)]] und [[Hypothek]] (letztere zunehmend in speziellen [[Grundbuch|Grundbüchern]])&amp;lt;/ref&amp;gt; eingetragen. In &amp;#039;&amp;#039;Konsensbriefen&amp;#039;&amp;#039; gab  der [[Landesherr]] seine Zustimmung zu bestimmten Akten, z.&amp;amp;nbsp;B. dem Verkauf von [[Lehen]]. Die Gebühren bezeichnete man als &amp;#039;&amp;#039;Konsensgeld&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drw-cgi/zeige?index=lemmata&amp;amp;term=konsensbuch Konsensbuch], [https://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drw-cgi/zeige?index=lemmata&amp;amp;term=konsensbrief Konsensbrief], [https://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drw-cgi/zeige?index=lemmata&amp;amp;term=konsensgeld Konsensgeld], [https://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drw-cgi/zeige?index=lemmata&amp;amp;term=konsens Konsens (2 Bedeutungen)] (Artikel in der [https://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drw-cgi/zeige Online-Version] des [[Deutsches Rechtswörterbuch|Deutschen Rechtswörterbuches]])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Titel &amp;#039;&amp;#039;[[Consensus]]&amp;#039;&amp;#039; tragen jene historischen Urkunden und Schriften, in denen eine erzielte Übereinstimmung zwischen [[Protestantismus|protestantischen]] [[Konfession]]en dokumentiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konsens in der politischen Theorie ==&lt;br /&gt;
In der [[Politische Theorie und Ideengeschichte|politischen Theorie]] ist Konsens im Sinne einer [[Kategorie (Philosophie)|Kategorie]] ein zentrales Thema der [[Identitätstheorie (Politische Theorie)|Identitätstheorie]]: Sie meint Vorstellungen, die [[Dissens]] und Vielfalt in einer [[Gesellschaft (Soziologie)|Gesellschaft]] als störend beschreiben. Solche Vorstellungen finden sich u.&amp;amp;nbsp;a. bei [[Platon]], [[Jean-Jacques Rousseau]] (&amp;#039;&amp;#039;volonté générale&amp;#039;&amp;#039;), [[Karl Marx]] oder [[Carl Schmitt]]. Demgegenüber steht die [[Pluralismus (Politik)|Pluralismus]]theorie – z.&amp;amp;nbsp;B. [[Ernst Fraenkel (Politikwissenschaftler)|Ernst Fraenkel]] und [[Hannah Arendt]] – mit ihren Vorläufern von [[Aristoteles]] über [[John Locke]] (&amp;#039;&amp;#039;agree to disagree&amp;#039;&amp;#039;) bis hin zu [[Immanuel Kant]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Gefahr eines Missbrauchs des Konsensverfahrens zur politischen [[Manipulation]] hat sich insbesondere [[Karl Popper]] in seinem Werk &amp;#039;&amp;#039;[[Die offene Gesellschaft und ihre Feinde]]&amp;#039;&amp;#039; auseinandergesetzt. [[Max Scheler]] sieht dagegen [[Gefühlsansteckung]] (unbewusst wirkende Übertragung von Sinn- und Wissensinhalten) als Ursache für die Entstehung eines Konsenses.&amp;lt;ref&amp;gt;Max Scheler: &amp;#039;&amp;#039;2.Axiom der Wissenssoziologe.&amp;#039;&amp;#039; Nach: [[Wolfhart Henckmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Max Scheler.&amp;#039;&amp;#039; 1998, S. 186.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konsens im Rechtssystem ==&lt;br /&gt;
Der Konsens existiert als Gegenpart zum [[Dissens]] im [[Vertragsrecht]]. Damit ist die Übereinstimmung der [[Willenserklärung]]en beider Vertragspartner über die Punkte des [[Vertrag]]es gemeint. Es besteht daher keine Problematik bei Entstehung als auch bei der Auslegung, wodurch der Vertrag rechtskräftig zustande gekommen ist. Da beim Konsens keine Probleme vorhanden sind, ist er nicht explizit im [[Bürgerliches Gesetzbuch|Bürgerlichen Gesetzbuch]] im Sinne einer [[Legaldefinition]] geregelt: Der Konsens wird als ein Normalzustand im Vertragsrecht angenommen. [[Einigung]]smängel können irrtumsbedingt eintreten (siehe beispielsweise: [[Inhaltsirrtum]], [[Erklärungsirrtum]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konsens in der Wissenschaft ==&lt;br /&gt;
Der [[Wissenschaftlicher Konsens|wissenschaftliche Konsens]] ist eine weitgehende Übereinstimmung in Fachkreisen, was der [[Stand der Wissenschaft]] zu einer Frage ist.&amp;lt;ref name=”schattke1984”&amp;gt;{{Literatur | Autor=Herbert Schattke | Titel=Wechselbeziehungen zwischen Recht, Technik und Wissenschaft – am Beispiel des Atomrechts | Datum=1984 | Sammelwerk=Recht und Technik im Spannungsfeld der Kernenergiekontroverse | Hrsg=Alexander Roßnagel | DOI=10.1007/978-3-322-83941-1 | ISBN=978-3-531-11694-5}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein hergestellter wissenschaftlicher Konsens trägt innerhalb der Fachkreise nicht zur Wahrheitsfindung bei, der Stand der Wissenschaft muss trotz Konsens nicht wahr sein. Er ist aber wichtig als eine Grundlage für die Entscheidungsfindung in Öffentlichkeit, Politik oder Recht.&amp;lt;ref name=”mulkay1978”&amp;gt;{{Literatur | Autor=Michael Mulkay | Titel=Consensus in science | Sammelwerk=Information (International Social Science Council) | Datum=1978 | Band=17. Jg. | Nummer=1 | Seiten=107–122}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;kosolosky2014&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Laszlo Kosolosky und Jeroen Van Bouwel | Titel=Explicating Ways of Consensus-Making in Science and Society: Distinguishing the Academic, the Interface and the Meta-Consensus | Datum=2014 | Sammelwerk=Experts and Consensus in Social Science | Hrsg=Carlo Martini und Marcel Boumans | DOI=10.1007/978-3-319-08551-7_4 | ISBN=978-3-319-08550-0 | Reihe=Ethical Economy: Studies in Economic Ethics and Philosophy | BandReihe=50}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konsens in der technischen Normung ==&lt;br /&gt;
Konsens wird in der [[Normung]] definiert als „allgemeine Zustimmung, die durch das Fehlen aufrechterhaltenen Widerspruches gegen wesentliche Inhalte seitens irgendeines wichtigen Anteils der betroffenen Interessen und durch ein Verfahren gekennzeichnet ist, das versucht die Gesichtspunkte aller betroffenen Parteien zu berücksichtigen und alle Gegenargumente auszuräumen.“ (DIN EN 45020 Normung und damit zusammenhängende Tätigkeiten Allgemeine Begriffe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konsens als Ziel bei Gruppenentscheidungen ==&lt;br /&gt;
Um in einer Gruppe einen Konsens erreichen zu können, müssen alle Personen die Gelegenheit haben, ihren Widerspruch gegen die [[Entscheidung]] zu äußern. Das bedeutet noch nicht gleichzeitig eine erkennbar hohe [[Zufriedenheit]] der Beteiligten mit der Entscheidung: Zufriedenheit und Zustimmung sind nicht nur Zeichen fehlenden Widerstands, sondern völlig unterschiedlich geartete psychische Qualitäten. Selbst in einer Einzelperson können Zustimmung und Ablehnung für eine Alternative gleichzeitig vorhanden sein: Die Person kann durchaus [[Ambivalenz|ambivalent]] empfinden („zwei Seelen in meiner Brust“). Aus einem geringen oder nicht vorhandenen Widerstand auf eventuelle Zustimmung zu schließen, ist nicht möglich. Auch eine Zustimmung schließt nicht aus, dass es trotzdem Widerstand gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dementsprechend wird bei Entscheidungen nach dem [[Konsensprinzip]] die Position der einzelnen Gruppenmitglieder zumeist noch genauer abgestuft und erfasst:&lt;br /&gt;
* Das Mitglied steht hinter der Entscheidung und trägt sie vollinhaltlich mit.&lt;br /&gt;
* Das Mitglied trägt die Entscheidung mit, äußert aber Bedenken dazu, welche zumeist protokolliert werden sollten.&lt;br /&gt;
* Das Mitglied enthält sich, es überlässt den anderen die Entscheidung und trägt sie mit.&lt;br /&gt;
* Das Mitglied kann die Entscheidung nicht mittragen, äußert schwere Bedenken (die zumeist protokolliert werden müssen). Es verzichtet aber auf einen formalen Einspruch, um die [[Entscheidungsfähigkeit]] der Gruppe nicht zu behindern.&lt;br /&gt;
* Das Mitglied steht beiseite. Es kann dem Vorschlag weder zustimmen noch ihn mittragen. Es möchte jedoch nicht blockieren und stellt sich deswegen abseits.&lt;br /&gt;
* Das Mitglied erhebt formalen Einspruch gegen den Entscheid (vgl. [[Veto]]). Wenn dieser Fall auch nur für ein einziges Gruppenmitglied zutrifft, dann gibt es keinen Konsens in der Gruppe. In der Praxis kann die Schranke für einen Dissens zuweilen höher gesetzt werden, um Entscheidungen im Konsens zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inwieweit die einzelnen Gruppenmitglieder ihre Motive authentisch vertreten, kann von außen nur unzureichend beurteilt werden. Fehlende [[Aufrichtigkeit]] ist mit einem rudimentären Konsensbegriff durchaus vereinbar. Soll bei den Gruppenmitgliedern hinsichtlich der in Frage stehenden Thematik Aufrichtigkeit vorausgesetzt werden, dann ist dies eine Übereinstimmung, die zuvor ebenfalls im Konsens gefunden werden kann. Der Nachteil ist, dass die Konsensfindung ein langwieriger Prozess sein kann.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=DjuLBgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA163&amp;amp;dq=moderation+kompromiss+konsens&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=OshkVdevCYj5UMDRg6AO&amp;amp;ved=0CCIQ6AEwAQ#v=onepage&amp;amp;q=moderation%20kompromiss%20konsens&amp;amp;f=false Worauf Berater achten: Kompetenzen – Methoden – Trends]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entscheidungsmethoden ==&lt;br /&gt;
=== Methoden der Gleichbehandlung ===&lt;br /&gt;
* Die Suche nach dem &amp;#039;&amp;#039;allgemeinen Konsens&amp;#039;&amp;#039; in der Gruppe erfolgt zumeist durch intensive Diskussionen unter den Gruppenmitgliedern.&lt;br /&gt;
* Entscheidungen nach dem Konsensprinzip: Zuerst wird der allgemeine Konsens gesucht. Falls dieser nicht gefunden werden kann, werden [[Konvergenz (Psychologie)|Konvergenz]]&amp;amp;shy;methoden eingesetzt, um den verbleibenden Restwiderstand zu reduzieren (z.&amp;amp;nbsp;B. durch [[Mediation]]) oder ihn einvernehmlich schließlich zu übergehen.&lt;br /&gt;
* Entscheidungen, für die &amp;#039;&amp;#039;nur die Zustimmung&amp;#039;&amp;#039; in der Gruppe ausschlaggebend ist: Der Widerstand der Gruppenmitglieder spielt bei diesen Verfahren keine Rolle. Es wird nur die individuelle Zustimmung aller Gruppenmitglieder zu verschiedenen Entscheidungsalternativen erhoben und daraus die kollektive Zustimmung der Gruppe ermittelt. Zu diesem Zweck gibt es unterschiedliche Aggregationsverfahren, welche zu durchaus verschiedenen Ergebnissen führen können:&lt;br /&gt;
** Die Entscheidung nach [[Mehrheit]]: Falls dabei keine Entscheidungsalternative die absolute Mehrheit erhält, werden oft mehrere Wahlgänge durchgeführt, damit schlechter gereihte Alternativen sukzessive ausgeschlossen werden (&amp;#039;&amp;#039;runoff methods&amp;#039;&amp;#039;; z.&amp;amp;nbsp;B. „Stichwahl“).&lt;br /&gt;
** Die [[Vorzugswahl]] (&amp;#039;&amp;#039;Ranked Voting&amp;#039;&amp;#039;) in verschiedenen Ausprägungen: Dabei werden die einzelnen Entscheidungsalternativen von jedem Beteiligten entsprechend seiner individuellen Präferenz gereiht und daraus – auf für jede Ausprägung spezifische Art – eine kollektive Reihung ermittelt (z.&amp;amp;nbsp;B. „[[Schulze-Methode]]“).&lt;br /&gt;
** Die [[Bewertungswahl]] (&amp;#039;&amp;#039;Range Voting&amp;#039;&amp;#039;): Dabei wird jede Alternative von jedem Abstimmenden entsprechend seiner individuellen Präferenz mit Zahlen (Punkten) aus einem vorgegebenen Intervall, zum Beispiel 0 bis 99 oder 1 bis 10 bewertet, wobei höhere Werte höheren individuellen Präferenzen entsprechen. Danach werden die vergebenen Werte für jede Entscheidungsalternative summiert. Die Entscheidungsalternative mit der höchsten Summe erhält in der Gruppe die größte Zustimmung und gilt dementsprechend als „Gewinner“. Entscheidungen durch Punktewertungen sind vor allem aus dem Sport bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Methoden der Gewichtung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei geht es zumeist weniger um Inhalte als um den Erhalt bzw. die Verschiebung der Gewichtungen unter den Beteiligten. Dies spiegelt sich dann auch oft unter den Resultaten:&lt;br /&gt;
; Der faule Kompromiss: Aus Gründen der [[Machtbalance]] wird unter den [[Gegner|Gegenspielern]] ein Interessensausgleich herbeigeführt. Das zeigt sich in Gruppen häufig nach heftigen und langen [[Konflikt]]en. Dann gibt entweder eine Konfliktpartei nach, damit man endlich zu einer Entscheidung gelangt. Bei nächstbester Gelegenheit wird von dieser Konfliktpartei dann ein Vorrecht zur Entscheidung eingefordert. Oder es geben beide Parteien nach, um sich durch Abtausch näher zu kommen.&lt;br /&gt;
; Das Gewinner-Verlierer-Spiel: Hier setzt sich derjenige durch, der am überzeugendsten auftritt, die anderen aber nicht zum Zuge kommen lässt. Er bringt seine Gegner mittels [[Manipulation]] oder durch Machtmittel zum Schweigen und zur Resignation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Allstimmigkeit]]&lt;br /&gt;
* [[Argument der goldenen Mitte]] (Fehlschluss)&lt;br /&gt;
* [[Einstimmigkeit]]&lt;br /&gt;
* [[Einstimmigkeitsprinzip]]&lt;br /&gt;
* [[Konsensdemokratie]]&lt;br /&gt;
* [[Konsenstheorie der Wahrheit]]&lt;br /&gt;
* [[Revisionismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Stephan Eisel]]: &amp;#039;&amp;#039;Plädoyer für die Mehrheitsregel.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Parlamentsfragen|ZParl]]&amp;#039;&amp;#039; 4/1985, S. 576–580.&lt;br /&gt;
* [[Josef Seifert (Philosoph)|Josef Seifert]]: &amp;#039;&amp;#039;Konsenstheorien und Diskurstheorien. Was ist und was heißt „Konsens“?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;De veritate. Der Streit um die Wahrheit. Wahrheit und Wahrheitstheorien.&amp;#039;&amp;#039; Ontos, Heusenstamm 2009, S. 199f.&lt;br /&gt;
* Bernd Sahler et al.: &amp;#039;&amp;#039;Konsens. Handbuch zur gewaltfreien Entscheidungsfindung&amp;#039;&amp;#039;. Werkstatt für gewaltfreie Aktion Baden, Freiburg 2004, ISBN 3-930010-07-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--{{:Wiktionary|konsentieren}} --&amp;gt;&amp;lt;!-- bitte sichtbar machen, wenn der Eintrag dort angelegt wurde, siehe auch &amp;quot;https://de.wiktionary.org/wiki/Spezial:Suche/konsentieren&amp;quot; --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Anke Graneß: [https://them.polylog.org/2/fga-de.htm Der Konsensbegriff. Ein Vergleich der Bedeutung des Konsensbegriffs in Wiredus Konsensethik und der Diskursethik von Karl-Otto Apel und Jürgen Habermas]&lt;br /&gt;
* [[Armin Nassehi]]: [https://www.gesis.org/fileadmin/upload/dienstleistung/fachinformationen/servicepublikationen/sofid/Fachbeitraege/Kultur_Kunst_2006-2.pdf Dialog der Kulturen – wer spricht?] (PDF; 56&amp;amp;nbsp;kB), [[Aus Politik und Zeitgeschichte]], H. 28/29, 2006, S. 33–38&lt;br /&gt;
* Axel Tschentscher: [https://www.servat.unibe.ch/jurisprudentia/lit/konsensbegriff.pdf Der Konsensbegriff in Vertrags- und Diskurstheorien] (PDF; 701&amp;amp;nbsp;kB), Rechtstheorie 34 (2002), S. 43–59&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4010504-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politische Philosophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konfliktforschung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethisches Prinzip]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Entscheidungstheorie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diskurstheorie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tugend]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Über-Blick</name></author>
	</entry>
</feed>