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	<title>Konrad Wolf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Konrad_Wolf&amp;diff=32737&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Turpit: Mitglied des ZK der SED;  Bild ausgetauscht; Einleitung ergänzt</title>
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		<updated>2026-04-22T21:10:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mitglied des ZK der SED;  Bild ausgetauscht; Einleitung ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-J0325-0024-001, 20 Jahre Akademie der Künste (Konrad Wolf).jpg|mini|Konrad Wolf, 1970]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Konrad Wolf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Oktober]] [[1925]] in [[Hechingen]], [[Hohenzollernsche Lande]]; † [[7. März]] [[1982]] in [[Ost-Berlin]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Filmregisseur]]. Durch Filme wie &amp;#039;&amp;#039;[[Der geteilte Himmel (Film)|Der geteilte Himmel]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Ich war neunzehn]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Solo Sunny]]&amp;#039;&amp;#039; galt er als einer der wichtigsten Regisseure in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]. Er war langjähriger Präsident der [[Akademie der Künste der DDR]] und wurde 1981 Mitglied des [[Zentralkomitee der SED|Zentralkomitees der SED]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-C0706-0015-010, Karlsbad, Filmfestival, Brousil, Beyer, Wolf.jpg|mini|Konrad Wolf (rechts) mit Jurypräsident [[Antonín Martin Brousil]] (links) und [[Frank Beyer]] beim [[Internationales Filmfestival Karlovy Vary|Filmfestival Karlovy Vary]] 1964]]&lt;br /&gt;
[[File:Bundesarchiv Bild 183-Z0924-048, Berlin, Kulturkonferenz der NVA, Rede Konrad Wolf.jpg|mini|Konrad Wolf spricht auf der Kulturkonferenz der NVA und der Grenztruppen der DDR (1981)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Friedrichsfelde Zentralfriedhof, Pergolenweg - Wolf, Konrad and Markus 05.jpg|mini|hochkant|Grab von Konrad und [[Markus Wolf]] auf dem [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde]] in Berlin]]Konrad Wolf ist der zweite Sohn des Arztes und Schriftstellers [[Friedrich Wolf]] mit dessen Frau [[Else Wolf]], geborene Dreibholz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.unser-lehnitz.de/2018/06/else-wolf-zum-120-geburtstag-einer-engagierten-mitbuergerin/ |titel=Else Wolf – zum 120. Geburtstag einer engagierten Mitbürgerin |datum=2018-06-04 |sprache=de-DE |abruf=2022-09-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein älterer Bruder ist [[Markus Wolf]], der langjährige Chef des [[Hauptverwaltung A|Auslandsgeheimdienstes der DDR]]. Nach der [[Machtergreifung]] der Nationalsozialisten 1933 emigrierte die Familie zunächst nach Frankreich und von dort aus später nach [[Moskau]]. Er besuchte dort die deutsche [[Karl-Liebknecht-Schule (Moskau)|Karl-Liebknecht-Schule]] und erwarb die [[sowjetische Staatsbürgerschaft]]. Schon in dieser Zeit kam Konrad Wolf intensiv mit dem [[Russischer Film|sowjetischen Film]] in Berührung. Als Zehnjähriger spielte er 1936 eine Nebenrolle in dem Exilfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Kämpfer (Film)|Borzy (Kämpfer)]]&amp;#039;&amp;#039; des Regisseurs [[Gustav von Wangenheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit siebzehn trat er in die [[Rote Armee]] ein und gehörte 1945 als Neunzehnjähriger zu den Truppen, die Berlin einnahmen. Für kurze Zeit war er im April 1945 der erste sowjetische Stadtkommandant von [[Bernau bei Berlin]]. Von 1945 bis 1947 war er unter anderem für die [[SMAD]] (Sowjetische Militäradministration) in [[Lutherstadt Wittenberg|Wittenberg]] und [[Halle (Saale)]] für die darstellende Kunst zuständig. Von 1949 bis 1954 studierte er an der 1919 gegründeten [[Gerassimow-Institut für Kinematographie|Moskauer Filmhochschule]].&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Kersten, Artikel vom 1.&amp;amp;nbsp;März 2002 aus &amp;#039;&amp;#039;[[Der Freitag]], die Ost-West Wochenzeitung&amp;#039;&amp;#039;, Titel: Denken als Lebensbedürfnis [https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/denken-als-lebensbedurfnis online]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach arbeitete er als Regisseur bei der [[DEFA]], wo er vor allem anspruchsvolle und kritische Filme drehte. &amp;#039;&amp;#039;[[Sonnensucher]]&amp;#039;&amp;#039; wurde 1958 verboten und durfte erst Anfang der 1970er Jahre erstmals in der DDR gezeigt werden. Vielfach beschäftigte sich Wolf in seinen Filmen mit der jüngeren deutschen Geschichte in der Zeit des Nationalsozialismus. Es entstanden unter anderem &amp;#039;&amp;#039;[[Lissy (Film)|Lissy]]&amp;#039;&amp;#039; (1957), &amp;#039;&amp;#039;[[Sterne (Film)|Sterne]]&amp;#039;&amp;#039; (1959) und &amp;#039;&amp;#039;[[Professor Mamlock (1961)|Professor Mamlock]]&amp;#039;&amp;#039; (1961). Seine eigenen Kriegserlebnisse beschrieb Wolf später in dem Film &amp;#039;&amp;#039;[[Ich war neunzehn]]&amp;#039;&amp;#039; (1968). Das Verhältnis zwischen Deutschen und Russen beschäftigte ihn zeit seines Lebens. In seinem Spätwerk werden immer mehr kritische Töne gegen die Beeinflussung der Kunst durch Obrigkeiten laut – etwa in seinem &amp;#039;&amp;#039;[[Goya (1971)|Goya]]&amp;#039;&amp;#039;-Epos oder in dem leisen Film &amp;#039;&amp;#039;[[Der nackte Mann auf dem Sportplatz]]&amp;#039;&amp;#039;. Sein Spielfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Solo Sunny]]&amp;#039;&amp;#039;, den er gemeinsam mit seinem langjährigen Drehbuchautor [[Wolfgang Kohlhaase]] inszenierte, zeigt das Leben einer Außenseiterin der DDR-Gesellschaft im Prenzlauer Berg in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuletzt arbeitete er als Künstlerischer Leiter an einem 6-teiligen Dokumentarfilm-Projekt &amp;#039;&amp;#039;Busch singt&amp;#039;&amp;#039;, das anhand der Biografie des kommunistischen Schauspielers und Sängers [[Ernst Busch (Schauspieler)|Ernst Busch]] einen Querschnitt durch die politische und künstlerische Entwicklung der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Deutschland geben sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1965 bis 1982 war er Präsident der [[Akademie der Künste der DDR]]. Hierfür hatte er sich auch als linientreuer Verfechter des SED-Parteiregimes qualifiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutschlandfunk.de/vor-70-jahren-gegruendet-akademie-der-kuenste-fuer-die.871.de.html?dram:article_id=473109 Regina Kusch] in &amp;#039;&amp;#039;Deutschlandfunk Kultur&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Antje Vollmer]], [[Hans-Eckardt Wenzel]], Konrad Wolf. Chronist im Jahrhundert der Extreme, Berlin 2019, S. 286; S. 274 („parteikonforme(n) Stellungnahmen in steiler Tonlage“)&amp;lt;/ref&amp;gt; Um ihn lange im Amt zu halten, wurden die Statuten der Akademie geändert, die nur eine einmalige Wiederwahl vorsahen. Wolf unterstützte die [[Ausbürgerung Wolf Biermanns]], während über 100 Kulturschaffende der DDR eine Protestnote gegen die Ausbürgerung unterschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Dörte Hinrichs und Hans Rubinich |hrsg= |url=https://www.deutschlandfunk.de/vom-regen-in-die-jauche-100.html |titel=Vom Regen in die Jauche? |werk=Deutschlandfunk |datum=2006-11-09 |abruf=2022-02-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Biermann gehe „einen anderen politischen Weg“, er bediene die [[Konterrevolution]]. Wolf hat aber auch einzelne Künstler im Rahmen seiner Möglichkeiten bei ihrer Auseinandersetzung mit dem Regime unterstützt. 1981 wurde er Mitglied des [[Zentralkomitee der SED|Zentralkomitees der SED]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konrad Wolf war in erster Ehe von 1955 bis 1960 mit der Kostümbildnerin Annegret Reuter, in zweiter Ehe von 1960 bis 1978 mit der Schauspielerin [[Christel Bodenstein]] verheiratet. Aus dieser Beziehung stammt sein 1961 geborener Sohn Mirko, ein als Trickfilmzeichner ausgebildeter Animator und Illustrator. Die Brüder Konrad und Markus Wolf haben mehrere Halbgeschwister aus Beziehungen ihres Vaters mit verschiedenen Frauen, darunter den Physiker [[Thomas Naumann (Physiker)|Thomas Naumann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konrad Wolf starb im Alter von 56 Jahren in [[Berlin]] an den Folgen von [[Krebs (Medizin)|Krebs]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Ein Bild von einem Mann&amp;quot;, &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; vom 29.&amp;amp;nbsp;März 2005 [https://web.archive.org/web/20160218051839/http://www.berliner-zeitung.de:80/archiv/wolfgang-jacobsen-und-rolf-aurich-legen-eine-biografie-des-filmregisseurs-konrad-wolf-vor-ein-bild-von-einem-mann,10810590,10270574.html online]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Urne wurde am 12. März 1982 in einem [[Staatsakt (Veranstaltung)|Staatsbegräbnis]] in der [[Gräberanlage Pergolenweg|Gräberanlage „Pergolenweg“]] des [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde|Zentralfriedhofs Friedrichsfelde]] in [[Bezirk Lichtenberg|Berlin-Lichtenberg]] beigesetzt. Sein umfangreicher schriftlicher Nachlass befindet sich im Archiv der Akademie der Künste in Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.adk.de/de/archiv/archivbestand/film-medien-kunst/index.htm?hg=film&amp;amp;we_objectID=1250 Konrad-Wolf-Archiv] Bestandsübersicht auf den Webseiten der Akademie der Künste in Berlin.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Darstellung Wolfs in der bildenden Kunst der DDR ==&lt;br /&gt;
* [[Walter Arnold (Künstler)|Walter Arnold:]] Porträtskizze Konrad Wolf (1966, Bleistift)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bildindex.de/document/obj32009577/mi10214f07/?part=0 |titel=Porträtskizze Konrad Wolf (Filmregisseur) {{!}} Walter Arnold {{!}} Bildindex der Kunst &amp;amp; Architektur - Bildindex der Kunst &amp;amp; Architektur - Startseite Bildindex |abruf=2023-07-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
* 1936: [[Kämpfer (Film)|Kämpfer]] (Darsteller)&lt;br /&gt;
* 1955: [[Einmal ist keinmal (1955)|Einmal ist keinmal]]&lt;br /&gt;
* 1956: [[Genesung (Film)|Genesung]]&lt;br /&gt;
* 1957: [[Lissy (Film)|Lissy]]&lt;br /&gt;
* 1958: [[Sonnensucher]]&lt;br /&gt;
* 1959: [[Sterne (Film)|Sterne]]&lt;br /&gt;
* 1960: [[Leute mit Flügeln]]&lt;br /&gt;
* 1961: [[Professor Mamlock (1961)|Professor Mamlock]]&lt;br /&gt;
* 1964: [[Der geteilte Himmel (Film)|Der geteilte Himmel]]&lt;br /&gt;
* 1966: [[Der kleine Prinz (1966)|Der kleine Prinz]]&lt;br /&gt;
* 1966: [[Die Ermittlung (1966, DFF)|Die Ermittlung]] (Theateraufzeichnung)&lt;br /&gt;
* 1968: [[Ich war neunzehn]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gespräch  mit Konrad Wolf und [[Wolfgang Kohlhaase]]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Sinn und Form]]&amp;#039;&amp;#039; 5/1982, S. 953–963. (editorische Notiz: &amp;quot;Das folgende Gespräch wurde von [[Günter Netzeband]] im Juli 1967 in Berlin geführt, als die Dreharbeiten zu dem Film [[Ich war 19]] gerade angefangen hatten. In acht Monaten (Februar bis September 1968) sahen ihn zweieinhalb Millionen Besucher (in 15.141 Vorstellungen) in der DDR.&amp;quot;)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1971: [[Goya (1971)|Goya]]&lt;br /&gt;
* 1974: [[Der nackte Mann auf dem Sportplatz]]&lt;br /&gt;
* 1976: [[Mama, ich lebe]]&lt;br /&gt;
* 1979: [[Addio, piccola mia]] (Darsteller)&lt;br /&gt;
* 1980: [[Solo Sunny]]&lt;br /&gt;
* 1981/82: [[Busch singt]] (6-teiliger Dokumentarfilm, von anderen vollendet; Regisseure: [[Reiner Bredemeyer]], Erwin Burkert, Ludwig Hoffmann, [[Peter Voigt (Regisseur)|Peter Voigt]], Konrad Wolf)&lt;br /&gt;
:Einzelfolgen:&lt;br /&gt;
:* Aurora – Morgenrot&lt;br /&gt;
:* Nur auf die Minute kommt es an&lt;br /&gt;
:* 1935 oder Das Fass der Pandora&lt;br /&gt;
:* In Spanien&lt;br /&gt;
:* Ein Toter auf Urlaub&lt;br /&gt;
:* Und weil der Mensch ein Mensch ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Konrad Wolf - Boulevard der Stars.jpg|miniatur|Stern von Konrad Wolf auf dem [[Boulevard der Stars]] in [[Berlin]]]]&lt;br /&gt;
* 1956: Bronzemedaille des [[Filmfestival]]s der Internationalen Messe Damaskus für &amp;#039;&amp;#039;Genesung&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1957: [[Internationales Filmfestival Karlovy Vary]]: Hauptpreis für &amp;#039;&amp;#039;Lissy&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1957: Internationales Filmfestival der Weltfestspiele der Jugend und Studenten in Moskau: Bronzemedaille für &amp;#039;&amp;#039;Lissy&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1959: [[Internationale Filmfestspiele von Cannes 1959]]: [[Internationale Filmfestspiele von Cannes/Preis der Jury|Sonderpreis der Jury]] für &amp;#039;&amp;#039;[[Sterne (Film)|Sterne]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1959: [[Nationalpreis der DDR]] II. Klasse für &amp;#039;&amp;#039;Sterne&amp;#039;&amp;#039; mit Werner Bergmann&lt;br /&gt;
* 1961: [[International Film Festival of India|Internationales Filmfestival von Neu-Delhi]]: Silberne Lotusblume für &amp;#039;&amp;#039;[[Professor Mamlock (1961)|Professor Mamlock]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1961: [[Internationales Filmfestival Moskau]]: Goldmedaille für &amp;#039;&amp;#039;[[Professor Mamlock (1961)|Professor Mamlock]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1965: [[Erich-Weinert-Medaille]] für &amp;#039;&amp;#039;Der geteilte Himmel&amp;#039;&amp;#039; mit Eberhard Esche&lt;br /&gt;
* 1965: [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Silber&lt;br /&gt;
* 1968: Nationalpreis der DDR I. Klasse für &amp;#039;&amp;#039;Ich war neunzehn&amp;#039;&amp;#039; mit Werner Bergmann und Wolfgang Kohlhaase&lt;br /&gt;
* 1969: [[Johannes-R.-Becher-Medaille]] in Gold&lt;br /&gt;
* 1971: Nationalpreis der DDR I. Klasse für &amp;#039;&amp;#039;Goya&amp;#039;&amp;#039; im Kollektiv&lt;br /&gt;
* 1971: [[Kunstpreis der DDR]] für &amp;#039;&amp;#039;Goya&amp;#039;&amp;#039; im Kollektiv&lt;br /&gt;
* 1971: [[Internationales Filmfestival Moskau]]: Spezialpreis der Jury für &amp;#039;&amp;#039;Goya&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1974: [[Karl-Marx-Orden]]&lt;br /&gt;
* 1975: Kunstpreis der [[Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft]] für &amp;#039;&amp;#039;Sonnensucher&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Ich war neunzehn&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1977: Kunstpreis des [[FDGB]] für &amp;#039;&amp;#039;Mama ich lebe&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1977: Internationales Filmfestival des neorealistischen Films Avellino: Silbermedaille für &amp;#039;&amp;#039;Mama ich lebe&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1979: Nationalpreis der DDR I. Klasse für Kunst und Literatur für langjähriges beispielhaftes filmkünstlerisches und kulturpolitisches Wirken&lt;br /&gt;
* 1980: [[Nationales Spielfilmfestival der DDR|1. Nationales Spielfilmfestival der DDR]]: Regie-Preis für &amp;#039;&amp;#039;Solo Sunny&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1980: [[Internationale Filmfestspiele Berlin]]: [[FIPRESCI-Preis]] für &amp;#039;&amp;#039;Solo Sunny&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2010: Stern auf dem [[Boulevard der Stars]] in Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konrad Wolf ist [[Ehrenbürger]] der Stadt [[Bernau bei Berlin]]. Seit 1985 sind die Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam (heute die [[Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf]]) und eine [[Konrad-Wolf-Straße|Straße]] im Berliner Bezirk Lichtenberg sowie eine Straße in Potsdam-Drewitz nach ihm benannt. Nach ihm ist der [[Konrad-Wolf-Preis]] benannt. An der Stadtmauer von Bernau erinnern seit 1985 ein Marmorrelief von [[Werner Stötzer]] und eine Stele aus Stahl von [[Jan Skuin]] an Konrad Wolf.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bernau.de/de/tourismus-kultur/museum-historie/erinnerungskultur/artikel-konrad-wolf-denkmal.html Stadt Bernau Konrad-Wolf-Denkmal]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dokumentationen über Konrad Wolf ==&lt;br /&gt;
* Gitta Nickel: &amp;#039;&amp;#039;Konrad Wolf.&amp;#039;&amp;#039; Fernsehdokumentation des DFF (1977).&lt;br /&gt;
* Margit Voss: &amp;#039;&amp;#039;Rot ist eine schöne Farbe.&amp;#039;&amp;#039; Radio-Feature des Berliner Rundfunks (1982).&lt;br /&gt;
* Lew Hohmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit, die bleibt.&amp;#039;&amp;#039; Fernsehdokumentation des DFF (1985).&lt;br /&gt;
* Knut Elstermann: &amp;#039;&amp;#039;Konrad Wolf – Regisseur unter geteiltem Himmel.&amp;#039;&amp;#039; Fernsehdokumentation des ZDF (2005).&lt;br /&gt;
* Fabien Meier und Johanna Deventer: &amp;#039;&amp;#039;Wer war Konrad Wolf?&amp;#039;&amp;#039; Doku-Podcast der [[Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf]] (2025). {{Youtube|EUXNKvBIGx0|Teil 1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus dem Kriegstagebuch des Siebzehnjährigen&amp;#039;&amp;#039;. Übersetzt von Jürgen Schlenker. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Sinn und Form]]&amp;#039;&amp;#039; 5/1982, S. 929–932 (editorische Notiz: &amp;quot;Die Kriegstagebücher, vom 18. März 1943 bis zum 18. April 1945 in russischer Sprache geführt, befinden sich im Konrad-Wolf-Archiv der [[Akademie der Künste der DDR|Akademie]]; unser Auszug ist eine Erstveröffentlichung.&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gespräch  mit Konrad Wolf und [[Wolfgang Kohlhaase]]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Sinn und Form]]&amp;#039;&amp;#039; 5/1982, S. 953–963. (editorische Notiz: &amp;quot;Das folgende Gespräch wurde von [[Günter Netzeband]] im Juli 1967 in Berlin geführt, als die Dreharbeiten zu dem Film [[Ich war 19]] gerade angefangen hatten. In acht Monaten (Februar bis September 1968) sahen ihn zweieinhalb Millionen Besucher (in 15.141 Vorstellungen) in der DDR.&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Konrad Wolf im Dialog. Künste und Politik.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. Dieter Heinze. Dietz, Berlin 1985.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Direkt in Kopf und Herz. Aufzeichnungen, Reden, Interviews.&amp;#039;&amp;#039; Von bzw. mit K. W. Henschel. Berlin 1989, ISBN 3-362-00415-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Begegnungen mit Regisseuren: [[Kurt Maetzig]], [[Günter Reisch]], [[Joachim Hasler]], Konrad Wolf.&amp;#039;&amp;#039; Henschel, Berlin 1974 (K. W. = S. 129–186).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aber ich sah ja selbst, das war der Krieg: Kriegstagebuch und Briefe 1942–1945.&amp;#039;&amp;#039; Edition Die Möwe, Berlin 2015, ISBN 978-3-00-050547-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Konrad Wolf: Kriegstagebuch und Briefe 1942-1945&amp;#039;&amp;#039;, [[Paul Werner Wagner]] (Hrsg.), Edition Ost, Berlin 2026, ISBN 978-3-360-02826-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Mitglieder und Kandidaten des ZK der SED nach dem X. Parteitag]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur (chronologisch) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Konrad Wolf zum Gedenken&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Sinn und Form]]&amp;#039;&amp;#039; 5/1982, S. 933–952. (Mit Beiträgen von: [[Sergei Apollinarijewitsch Gerassimow|Sergej Gerassimow]], S. 933; [[Wladimir Samoilowitsch Gall|Wladimir Gall]], S. 934–940; Werner Bergmann (Kameramann), S. 940–941; [[Doris Borkmann]], S. 942–945; Roswitha Clüver, S. 945; [[Ludwig Engelhardt]], S. 945–946; [[Hermann Henselmann]], S. 946–947; [[Walter Janka]], S. 947–948; Hannelore Köpping-Renk, S. 948–949; [[Ule Lammert]], S. 949; [[Alexander Lang]], S. 950; [[Günther Rücker]], S. 950–951; [[Klaus Wischnewski]], S. 951–952)&lt;br /&gt;
* [[Carmen Blazejewski]]: &amp;#039;&amp;#039;Konrad Wolf. Neue Sichten auf seine Filme. Ein Beitrag zur Kulturgeschichte der DDR.&amp;#039;&amp;#039; Hochschule für Film und Fernsehen, Berlin 1990 {{OCLC|705346831}}&lt;br /&gt;
* Jakob Hayner: &amp;#039;&amp;#039;Kunst im Dienste der Menschheit. Am 20. Oktober wäre der deutsche Filmemacher Konrad Wolf 90 Jahr alt geworden.&amp;#039;&amp;#039; In: [https://jungle.world/artikel/2015/43/kunst-im-dienste-der-menschheit &amp;#039;&amp;#039;Dschungel.&amp;#039;&amp;#039;] Beilage zu &amp;#039;&amp;#039;[[jungle world]],&amp;#039;&amp;#039; 43, 22. Oktober 2015, S. 1–5 (mit 2 [[Einzelbild (Film)|Stills]]; Fotoporträt des K. W. von 1977).&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Jacobsen]], Rolf Aurich: &amp;#039;&amp;#039;Der Sonnensucher.&amp;#039;&amp;#039; Konrad Wolf (Biografie). Aufbau, Berlin 2005, ISBN 978-3-351-02589-2.&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Klauß]]: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen den Meistern in den Zeiten. Von Heiner Müller zu Konrad Wolf.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt-Oder-Edition, Frankfurt (Oder) 1996, ISBN 3-930842-13-0.&lt;br /&gt;
* Hans Helmut Prinzler: &amp;#039;&amp;#039;Konrad Wolf. 1925–1982.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Thomas Koebner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien.&amp;#039;&amp;#039; 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-15-010662-4, S. 836–838.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=konrad-wolf|lemma=Wolf, Konrad|autor=Aune Renk|band=2|idNum=3874}}&lt;br /&gt;
* [[Ingar Solty]]: [https://www.jungewelt.de/2015/10-20/001.php &amp;#039;&amp;#039;Damit es Heimat werde.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Junge Welt]],&amp;#039;&amp;#039; 20. Oktober 2015. (Biografischer Essay zum 90. Geburtstag.)&lt;br /&gt;
* [[Antje Vollmer]], [[Hans-Eckardt Wenzel]]: &amp;#039;&amp;#039;Konrad Wolf. Chronist im Jahrhundert der Extreme.&amp;#039;&amp;#039; Die Andere Bibliothek, Berlin 2019, ISBN 978-3-8477-0416-4.&lt;br /&gt;
* Torsten Musical: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Am meisten fliegen Gedanken nach Moskau.&amp;quot; Das Kriegstagebuch von Konrad Wolf.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Archivrundschau&amp;#039;&amp;#039;, 1/2025, S. 61–63&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
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* {{IMDb|nm0937830}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118634739}}&lt;br /&gt;
* {{GDW|konrad-wolf}}&lt;br /&gt;
* [https://www.defa-stiftung.de/defa/biografien/kuenstlerin/konrad-wolf/ Bio- und Filmografie] auf der Website der [[DEFA-Stiftung]]&lt;br /&gt;
* [https://archiv.adk.de/bigobjekt/1944 Konrad-Wolf-Archiv] im Archiv der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste, Berlin]]&lt;br /&gt;
* [https://www.defa-stiftung.de/stiftung/aktuelles/konrad-wolf-100/ 100 Jahre Konrad Wolf] auf der Website der DEFA-Stiftung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Vorsitzende des ZV der Gewerkschaft Kunst}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Präsidenten der Akademie der Künste der DDR}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118634739|LCCN=n/82/239422|VIAF=66758197}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wolf, Konrad}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des ZK der SED]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied einer berühmten Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Friedrich Wolf]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Träger des Karl-Marx-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nationalpreises der DDR I. Klasse für Kunst und Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Johannes-R.-Becher-Medaille in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Künste (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1925]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1982]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wolf, Konrad&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Filmregisseur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Oktober 1925&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hechingen]], [[Deutsches Reich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. März 1982&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ost-Berlin]], [[Deutsche Demokratische Republik]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Turpit</name></author>
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