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	<title>Konrad Trageser - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-12-10T10:34:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Konrad Trageser&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Mai]] [[1884]] in [[Altenmittlau]]; † [[14. Januar]] [[1942]] im [[KZ Dachau]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[römisch-katholische Kirche|römisch-katholischer]] Priester und NS-Opfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Trageser studierte Theologie in [[Frankfurt am Main]]. Dort wurde er 1914 Mitglied der katholischen Studentenverbindung [[KDStV Hasso-Nassovia Frankfurt am Main]] im [[Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen|CV]].&amp;lt;ref&amp;gt;Cartellverband der Katholischen Deutschen Studentenverbindungen: &amp;#039;&amp;#039;Die Ehrenmitglieder, Alten Herren und Studierenden des CV, des Cartell-Verbandes der Katholischen Deutschen Studentenverbindungen.&amp;#039;&amp;#039; - Wien, 1931, S. 235.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde 1910 im Dom zu [[Fulda]] zum Priester [[Weihesakrament#Presbyterat|geweiht]]. Ab 1917 war er als [[Kaplan]] in der Pfarrgemeinde [[St. Goar (Flieden)|St. Goar]] in [[Flieden]] tätig, ab 1918  übernahm der die Gottesdienste in der zur [[Pfarrei]] gehörenden [[Filialkirche]] St. Josef in [[Magdlos]]. Als die Filiale 1919 zur [[Lokalkaplanei]] erhoben wurde, war er dort bis 1930 der erste Lokalkaplan.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.katholische-kirche-flieden.de/flieden/02_kirchen/Magdlos/historie-magdlos.php katholische-kirche-flieden.de: &amp;#039;&amp;#039;Historie der katholischen Kirche St. Josef und der Pfarrkuratie Magdlos&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 6.&amp;amp;nbsp;Februar 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gemeinsam mit Gläubigen pilgerte er im April 1925 nach [[Rom]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Sagan, Günter. |Titel=Pfarrer Konrad Trageser : sein Leben und Leiden |Verlag=Imhof |Ort=Petersberg |Datum=2010 |ISBN=978-3-86568-625-1 |Seiten=12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1930 war Konrad Trageser Pfarrer in [[Marbach (Petersberg)|Marbach]] bei Petersberg im [[Landkreis Fulda]]. Aufgrund der Bemerkung „Wichtiger als Ehren- und Ordenszeichen ist die Erhaltung des Seelenadels“ in einer Predigt wurde Trageser von den [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] wegen „Wehrkraftzersetzung“ am 26.&amp;amp;nbsp;Juli 1941 verhaftet und im [[KZ Breitenau|„Zivilarbeiterlager“ Breitenau]] vom 28.&amp;amp;nbsp;August bis zum 2.&amp;amp;nbsp;Dezember als „[[Schutzhaft (Nationalsozialismus)|Schutzhaftgefangener]]“ inhaftiert. Über eine Zwischenstation im Gefängnis Frankfurt-Preungesheim wurde er 1942 wie viele andere katholische Geistliche in das KZ Dachau verbracht und war im dortigen [[Pfarrerblock (KZ Dachau)|Pfarrerblock]] interniert. Der zuckerkranke Trageser verstarb dort infolge einer [[Blutvergiftung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Leichnam wurde verbrannt und die Asche in seinen Geburtsort überführt, wo die Urne am 24.&amp;amp;nbsp;März 1942 beigesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zeitzeuge Pfarrer [[Josef Albinger]] (Poppenhausen), der kurze Zeit später im KZ Dachau gefangen war, überlieferte zu Konrad Trageser:&amp;lt;ref&amp;gt;[[Dietfrid Krause-Vilmar]]: {{Webarchiv | url=http://www.uni-kassel.de/fb1/KVilmar/veroeffentlichungen/nsforschung/geistliche.htm | archive-is=20140819185748 | text=Nationalsozialismusforschung, Evangelische und katholische Geistliche im Lager Breitenau}}&amp;lt;/ref&amp;gt; {{Zitat|Am 26. Juli 1941 hielt Pfarrer Trageser zum Sankt-Anna-Fest in seiner Filiale [[Rückers (Hünfeld)|Rückers]] die Festtagspredigt. Darin ermahnte er die Mütter, für das Seelenheil ihrer Kinder Sorge zu tragen, auch für die Söhne an der Front. Die Mütter möchten bedenken, führte er aus: ‚Wichtiger als Orden und Ehrenzeichen ist die Erhaltung des Seelenadels.‘}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholische Kirche hat Pfarrer Konrad Trageser im Jahr 1999 als Glaubenszeugen in das [[Deutsches Martyrologium des 20. Jahrhunderts|deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts]] aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Edgar Kutzner, Art.: &amp;#039;&amp;#039;Pfarrer Konrad Trageser&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Helmut Moll]] (Hrsg. im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz): &amp;#039;&amp;#039;Zeugen für Christus. Das deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;, Paderborn u. a. 1999, 8. erweiterte und aktualisierte Auflage 2024, Band I, S. 307–308.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.adolphiana.de/index.php?id=512 Biographie von Konrad Trageser]&lt;br /&gt;
* [https://www.gedenkstaette-breitenau.de/einzel.htm Barbara Elsas: Einzelschicksale der Gedenkstätte Breitenau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=142016896|VIAF=127433389}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Trageser, Konrad}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer im KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Märtyrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Freigericht, Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Trageser, Konrad&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher römisch-katholischer Priester und NS-Opfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Mai 1884&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Altenmittlau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Januar 1942&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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