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	<title>Konrad Tiburtius Rango - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T09:22:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Konrad_Tiburtius_Rango&amp;diff=1252812&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Leben */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-07-10T20:39:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:KonradTiburtiusRango.jpg|mini|Konrad Tiburtius Rango, Kupferstich von [[Peter Schenk der Ältere|Peter Schenk dem Älteren]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Konrad Tiburtius Rango&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. August]] [[1639]] in [[Kołobrzeg|Kolberg]]; † [[3. Dezember]] [[1700]] in [[Greifswald]]; auch &amp;#039;&amp;#039;Cunradus Tiburtius Rango&amp;#039;&amp;#039;) war ein [[Theologe]] und [[Naturforscher]]. Rango war ein so bekannter wie bekennender Vertreter der [[Lutherische Orthodoxie|lutherischen Orthodoxie]]. In seiner Zeit war er auch für seine naturwissenschaftlichen, insbesondere pflanzenkundlichen Forschungen bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn des Kolberger Rats[[kämmerer]]s Joachim Range und dessen Frau Sophia Heyse besuchte ab 1652 zusammen mit seinen Brüdern Lorenz und [[Martin von Rango|Martin]] das Gymnasium in [[Halle (Saale)|Halle]]. Anschließend studierte er von 1654 bis 1655 an der [[Universität Jena]] [[Medizin]], wechselte aber später auf Wunsch seiner Eltern zur [[Theologie]]. 1655 wurde er zusammen mit seinen Brüdern an der [[Universität Gießen]] immatrikuliert. Zusammen mit seinen Brüdern unternahm er 1657 eine Studienreise durch Süddeutschland und eine weitere nach Holland und [[Herzogtum Brabant|Brabant]]. Auf diesen Reisen suchte er die Begegnung mit namhaften Theologen dieser Zeit. Die Fortsetzung der Reise nach England wurde durch kriegerische Unruhen verhindert, so dass er über die wichtigsten norddeutschen Städte 1658 wieder nach Kolberg zurückkehrte. 1659 setzte er sein Studium an der [[Universität Wittenberg]] fort, wo er im selben Jahr zum Magister promoviert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend hielt er in Wittenberg einige Vorlesungen, bis er 1661 an die [[Brandenburgische Universität Frankfurt]] wechselte, wo er ebenfalls lehrte. Hier veröffentlichte er mehrere Schriften zu biblischen und weltlich-geschichtlichen Themen sowie zur [[Hebräische Sprache|hebräischen Sprache]]. Das Angebot des [[Friedrich Wilhelm (Brandenburg)|Großen Kurfürsten]] einer Professur an der philosophischen Fakultät, verbunden mit einem Dekanat, lehnte er ab. Stattdessen ging er zurück nach Wittenberg und von dort weiter nach [[Magdeburg]], wo [[Otto von Guericke]] zu dieser Zeit physikalische Studien durchführte. Von 1663 bis 1668 war er Rektor des Berliner [[Gymnasium zum Grauen Kloster|Gymnasiums zum Grauen Kloster]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1668 wurde er vom Kanzler der [[Schwedische Regierung in Pommern|Regierung Schwedisch-Pommerns]] an das [[Marienstiftsgymnasium|Königliche Gymnasium]] in [[Stettin]] berufen. Als Verfechter der evangelischen Orthodoxie geriet er in Streit mit dem Rektor [[Andreas Gottfried Ammon]], dem er [[Synkretismus]] vorwarf. Nach einem erfolglosen Schlichtungsversuch musste er auf Anweisung der Regierung sein Lehramt niederlegen und wurde mit dem [[Diakon]]at an der [[Jakobskathedrale (Stettin)|Jakobi-Kirche]] abgefunden. Während seiner Amtszeit wurde Stettin 1677 durch die Truppen des Großen Kurfürsten belagert, wobei die Jakobi-Kirche zusammen mit ihrer Bibliothek zerstört wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit den anderen Stettiner Predigern bezichtigte er den Generalsuperintendenten von [[Schwedisch-Pommern]], [[Augustinus Balthasar]], der Irrlehre. Grund war ein Kirchengebet, das Balthasar auf Wunsch der schwedischen Regierung herausgegeben hatte. Ebenso griffen Rango, Cramer und [[Friedrich Fabricius]] den Nachfolger Ammons als Rektor des Carolinums, [[Pfuel#Bekannte Familienmitglieder|Johann Ernst von Pfuel]] an. Neben einem weitläufigen Schriftwechsel folgten Verhandlungen vor der Regierung und dem [[Wismarer Tribunal]], die erst endeten als Balthasar 1688 starb und Pfuel an den [[Güstrow]]er Hof ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Polemik gegen [[Römisch-katholische Kirche|Katholiken]] und [[Reformierte]] setzte er in theologischen Schriften fort. Dagegen klagte der [[brandenburg]]ische Hof, der sich offiziell zur reformierten Lehre bekannte, vor dem [[Wismarer Tribunal]]. Es kam jedoch zu keiner Verurteilung Rangos, der in einer Verteidigungsschrift die Schmähung der lutherischen Religion durch brandenburgische Gelehrte nachweisen konnte und unter dem Schutz des schwedischen Königs [[Karl XI. (Schweden)|Karl XI.]] stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1689 wurde Rango, der seit 1680 Pfarrer an der [[Nikolaikirche (Stettin)|Stettiner Nikolaikirche]] tätig und 1683 in [[Wittenberg]] zum Doktor der Theologie promoviert worden war, auf die [[Liste der Generalsuperintendenten und Bischöfe Pommerns|Generalsuperintendentur]] in [[Kirchenkreis Greifswald|Greifswald]] berufen, die er bis zu seinem Lebensende innehatte. Mit dem Amt verbunden war die Professur für Theologie an der [[Universität Greifswald]]. Er achtete darauf, dass nur streng-lutherische Geistliche in kirchliche Ämter gelangten. Dazu versicherte er sich auch der Unterstützung der schwedischen Regierung. Rango und sein Amtsnachfolger [[Johann Friedrich Mayer (Theologe)|Johann Friedrich Mayer]] waren wesentlich dafür verantwortlich, dass der [[Pietismus]] weder in [[Vorpommern]] noch an der Greifswalder Universität Fuß fassen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Sein älterer Bruder [[Martin von Rango]] war Jurist, Ratsherr in [[Kołobrzeg|Kolberg]] und Heimatforscher. Konrad Tiburtius Rango heiratete 1666 Dorothea Elisabeth Lorentz, die Tochter eines Predigers aus Frankfurt/Oder. Aus der Ehe gingen vier Söhne und fünf Töchter hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Rektoren der Universität Greifswald]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|27|230|232|Rango, Konrad Tiburtius|[[Theodor Pyl (Historiker)|Theodor Pyl]]|ADB:Rango, Konrad Tiburtius}}&lt;br /&gt;
* Lothar Noack, Jürgen Splett: &amp;#039;&amp;#039;Bio-bibliographien: Brandenburgische Gelehrte der Frühen Neuzeit, Berlin–Cölln 1640–1688.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen zur brandenburgischen Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit.&amp;#039;&amp;#039; Akademie Verlag, 1997, ISBN 978-3-05-002840-8, S. 317–332.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|476789117}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|121272338}}&lt;br /&gt;
* {{VerzDtDrucke |VD=17 |PPN=004085116}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Augustinus Balthasar]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Johann Friedrich Mayer (Theologe)|Johann Friedrich Mayer]]&lt;br /&gt;
|AMT=[[Liste der Generalsuperintendenten und Bischöfe Pommerns|Generalsuperintendent von Schwedisch-Pommern]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=1689–1700&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER2=[[Heinrich Brandanus Gebhardi]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER2=[[Friedrich Gerdes (Rechtswissenschaftler)|Friedrich Gerdes]]&lt;br /&gt;
|AMT2=Rektor der Universität Greifswald&lt;br /&gt;
|ZEIT2=1693}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121272338|VIAF=62400054}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rango, Konrad Tiburtius}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalsuperintendent (Schwedisch-Pommern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Greifswald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Universität Greifswald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Theologe (17. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulleiter (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturforscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1639]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1700]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rango, Konrad Tiburtius&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rango, Conrad Tiburtius; Rango, Cunradus Tiburtius&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Theologe und Naturforscher&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. August 1639&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kołobrzeg|Kolberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Dezember 1700&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Greifswald]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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