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	<title>Konrad Radunski - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T16:26:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Konrad_Radunski&amp;diff=2365671&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Leben und Wirken */ Datum ausgeschrieben (Wikipedia:Datumskonventionen), typografische Anführungszeichen</title>
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		<updated>2026-02-19T21:39:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Wirken: &lt;/span&gt; Datum ausgeschrieben (&lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:Datumskonventionen&quot; title=&quot;Wikipedia:Datumskonventionen&quot;&gt;Wikipedia:Datumskonventionen&lt;/a&gt;), typografische Anführungszeichen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Konrad Radunski SS Führer.png|mini|Konrad Radunski (1943)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Konrad Radunski.jpg|mini|Konrad Radunski als Zeuge bei den Nürnberger Prozessen]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Konrad Radunski&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Juni]] [[1907]] in [[Heppens]]; † [[18. Juni]] [[1985]]) war ein deutscher Mediziner, [[Schutzstaffel|SS-Führer]] und -[[Funktionär]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Radunski kam 1912 mit seinen Eltern nach [[China]]. 1913 begann er seine Schullaufbahn in [[Qingdao|Tsingtau]]. Von 1913 bis 1915 besuchte er eine Schule in [[Tianjin|Tientsin]], dann bis 1919 eine Schule in [[Shanghai|Schanghai]]. Als die Deutschen in China nach dem Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] repatriiert wurden, ließ die Familie sich in [[Wilhelmshaven]] nieder, wo Radunski in einer Oberschule unterrichtet wurde, die er 1926 mit dem [[Abitur]] verließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1926 bis 1932 absolvierte Radunski ein [[Studium der Medizin]] an den Universitäten [[Georg-August-Universität Göttingen|Göttingen]], [[Universität Rostock|Rostock]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://purl.uni-rostock.de/matrikel/200021052 Immatrikulation von Konrad Radunski] im [[Rostocker Matrikelportal]]&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Philipps-Universität Marburg|Marburg]] und [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel|Kiel]]. Zum 1. Mai 1932 trat er der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 1.113.971).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/33610639&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend arbeitete er bis 1935 als Laborant an verschiedenen Kliniken in Kiel. 1935 wurde Radunski aufgrund seines Hintergrundes als [[Auslandsdeutsche]]r in den [[Volksbund für das Deutschtum im Ausland]] (VDA) nach Berlin geholt. Von dort wurde er zur Verwaltungsausbildung in das [[SD-Hauptamt]] abgeordnet, wo er für die mit Siedlungsfragen befasste [[Volksdeutsche Mittelstelle]] (Vomi), in den Abteilungen I und II (Personal und Organisation) des SD-Hauptamtes tätig war. In der SS wurde er mit Eintrittsdatum vom 1. November 1935 als Mitglied geführt (SS-Nummer 272.541), dem [[Sicherheitsdienst des Reichsführers SS]] (SD) zugeteilt und wurde schließlich [[SS-Obersturmbannführer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Herbst 1938 bis zum Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] war Radunski als Verbindungsführer bei der [[NSDAP/AO|Auslandsorganisation der NSDAP]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs wurde Radunski zum Umsiedlungskommando der Volksdeutschen Mittelstelle notverpflichtet, womit er automatisch Mitglied der [[Waffen-SS]] wurde. Beim Umsiedlungskommando gehörte er als Stabsführer von Dr. Schmidt, dem Bevollmächtigten der Vomi für die [[Umsiedler|Umsiedlung]] der [[Volksdeutsche]]n in [[Iwano-Frankiwsk|Stanislau]] in [[Galizien]], einem der fünf Einzelkommandos an, die im Einvernehmen mit den Sowjets die „Volksdeutschen“ im [[Sowjetische Besetzung Ostpolens|sowjetisch besetzten Gebiet Polens]] ins deutsche Gebiet überführen sollten. 1940 nahm Radunski an Verhandlungen für ähnliche Umsiedlungsaktionen in [[Lettland]] und [[Estland]] teil, die eine deutsche Delegation in [[Moskau]] und [[Riga]] führte, und deren Durchführung er anschließend bis ins Frühjahr 1941 selbst leitete. Eine wichtige Rolle spielte er zu dieser Zeit insbesondere bei der Eingliederung der umgesiedelten „Volksdeutschen“ in die [[Kriegswirtschaft Deutschland (1939-1945)|deutsche Kriegswirtschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1941 wechselte Radunski zum SS-Ersatz-Bataillon-Nord in [[Goslar]]. Beim deutschen [[Überfall auf die Sowjetunion]] wurde er zur [[Leibstandarte SS Adolf Hitler]] versetzt, mit der er als Führer einer Maschinengewehrkompanie bis November 1941 an der [[Ostfront (Zweiter Weltkrieg)|Ostfront]] kämpfte. Zum Jahresende 1941 wurde Radunski dann zur Volksdeutschen Mittelstelle zurückkommandiert. Am 20. April 1942 wurde er Personalchef der Vomi, 1943 zusätzlich Personalchef der V.D.A. Diese beiden Dienststellen behielt er bis zum Kriegsende 1945 bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Kriegsende geriet Radunski in britische [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges|Kriegsgefangenschaft]]. Er nahm in der Folgezeit unter anderem als Zeuge an den [[Nürnberger Prozesse]]n teil. Nach seiner Freilassung ließ er sich in [[Neuendorf b. Elmshorn|Neuendorf/Steinburg]] nieder, wo er kurzzeitig Ortsvorsteher war. Später arbeitete er beim Bundesjugendsozialwerk in [[Frankfurt am Main|Frankfurt]] und [[Stuttgart]]. Anschließend war er bei der bei [[AEG-Telefunken]] in der Abteilung Raumfahrt und Satellitentechnik in [[Backnang]] beschäftigt. Mit seinen vier Kindern und seiner Frau Luise, geb. Kirch, wohnte er dann in [[Oppenweiler]], Kreis Backnang (später [[Rems-Murr-Kreis]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Staatsanwaltschaft beim Landgericht Stuttgart: Ermittlungssachen zu NS-Gewaltverbrechen, Schwurgerichtssachen&lt;br /&gt;
- Archivalientitel:&lt;br /&gt;
15 Js 1813-1815/67&lt;br /&gt;
Ermittlungen gegen&lt;br /&gt;
- Konrad Radunski, geb. 1. Juni 1907, wohnhaft in Oppenweiler&lt;br /&gt;
wegen Beteiligung an Judenerschießungen durch das Sonderkommando „R“ der „Vomi“ (Volksdeutsche Mittelstelle) in Transnistrien (Moldavien).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Valdis O. Lumans: &amp;#039;&amp;#039;Himmler&amp;#039;s Auxiliaries. The Volksdeutsche Mittelstelle and the German national minorities of Europe, 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Univ. of North Carolina Press, Chapel Hill/London 1993, ISBN 0-8078-2066-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1044329645|VIAF=305352814}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Radunski, Konrad}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeuge in den Nürnberger Prozessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SD-Personal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angehöriger der Waffen-SS]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der deutschen Außenpolitik 1933–1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Schleswig-Holstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1985]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Radunski, Konrad&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher SS-Führer und -Funktionär&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Juni 1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Heppens]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. Juni 1985&lt;br /&gt;
|STERBEORT=Oppenweiler&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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