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	<title>Konrad Meyer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;René Thiemann: Linkfix.</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Linkfix.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Konrad Meyer-Hetling.jpg|mini|Konrad Meyer-Hetling in alliierter Internierung]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Konrad Meyer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Konrad Meyer-Hetling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, (* [[15. Mai]] [[1901]] in [[Salzderhelden]] bei [[Einbeck]]; † [[25. April]] [[1973]] ebenda) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Agrarwissenschaft]]ler. Als Professor an der Universität Berlin bestimmte er in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] von 1933 bis 1945 maßgebend die Inhalte des agrarwissenschaftlichen Hochschulstudiums und die Organisation der Landbau-Forschung in Deutschland. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] war das [[NSDAP]]-Mitglied als [[SS-Oberführer]] hauptverantwortlich für den [[Generalplan Ost]], insbesondere für die Vertreibung und Ermordung der einheimischen Landbewohner in Osteuropa. 1948 wurde er von einem amerikanischen Militärgericht im [[Prozess Rasse- und Siedlungshauptamt der SS]] angeklagt, wegen Mitgliedschaft in einer [[Verbrecherische Organisation|verbrecherischen Organisation]] für schuldig befunden, aber anschließend freigelassen. Von 1956 bis 1968 lehrte er als ordentlicher Professor für Landesplanung und Raumordnung an der [[Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover|Universität Hannover]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Studium und Dozentenzeit ==&lt;br /&gt;
Konrad Meyer entstammt einer altansässigen bäuerlichen Familie. Von 1911 bis 1920 besuchte er das [[Goetheschule Einbeck|Realgymnasium in Einbeck]], ab 1921 studierte er [[Landwirtschaft]] an der [[Universität Göttingen]] und promovierte dort 1926 bei [[Otto Tornau]] mit einer Arbeit über die [[Genetik]] des [[Weizen]]s. Während seines Studiums wurde er 1921 Mitglied der [[Turnerschaft (Studentenverbindung)|Turnerschaft]] &amp;#039;&amp;#039;Gottingo-Normannia&amp;#039;&amp;#039; in Göttingen.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Boldt: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Turnerschaft Gottingo-Normannia zu Göttingen 1875–1975.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 1975, S. 263.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der [[Promotion (Doktor)|Promotion]] ging er als wissenschaftlicher Assistent an das Institut für Pflanzenbau und [[Pflanzenzüchtung]] der [[Universität Breslau]]. 1927 kehrte er nach Göttingen zurück und übernahm eine planmäßige Assistentenstelle am Institut für Pflanzenbau. 1930 erhielt er mit einer [[Habilitation]]sschrift über das Problem der Trockenresistenz des [[Hafer]]s die [[Venia legendi]] für das Fachgebiet „landwirtschaftlicher Pflanzenbau“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1930 bis 1933 war Meyer als [[Privatdozent]] am Göttinger Institut für Pflanzenbau tätig. Er hielt Vorlesungen über „Handelspflanzen“, „Grundlagen der Pflanzenzüchtung“ und betreute die am Institut durchgeführten „Pflanzenbaulichen Übungen“. Während dieser Zeit beschäftigte er sich auch mit grundlegenden Problemen der [[Landwirtschaft|Landbewirtschaftung]]. Er forderte eine „natur- und umweltbewusste Wirtschaftsführung“, die durch verstärkten Anbau von Futterpflanzen und durch standortangepasste Fruchtfolgen erreicht werden könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tätigkeiten im Nationalsozialismus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-B01718, Ausstellung &amp;quot;Planung und Aufbau im Osten&amp;quot;.jpg|mini|Ausstellung „Planung und Aufbau im Osten“, Berlin, 20. März 1941. Konrad Meyer als Vortragender, auf dem Bild ganz rechts]]&lt;br /&gt;
Zum 1. Februar 1932 schloss sich Meyer der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] an ([[Liste von NSDAP-Parteimitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 908.471)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/27311098&amp;lt;/ref&amp;gt; und trat als [[Reichsredner|Parteiredner]] und Führer der Dozentenschaft an der Universität Göttingen in Erscheinung. 1933 war er NS-Stadtverordneter. In die [[Schutzstaffel|SS]] trat er am 20. Juni 1933 ein ([[Liste von SS-Mitgliedsnummern|SS-Nummer]] 74.695). Er war bis 1935 als Schulungsleiter der 51. SS-Standarte tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dfg&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.dfg.de/aktuelles_presse/ausstellungen_veranstaltungen/generalplan-ost/wissenschaft_8.html | wayback=20070820014035 | text=Konrad Meyer, Umsiedlungsplaner der SS}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1934 folgte er einem Ruf auf den [[Lehrstuhl]] für [[Ackerbau|Acker-]] und [[Pflanzenbau]] der [[Universität Jena]]. Bereits im Herbst des gleichen Jahres übernahm er – ohne jedes [[Berufung (Amt)#Berufungsverfahren|Berufungsverfahren]] – an der Landwirtschaftlichen [[Fakultät (Hochschule)|Fakultät]] der [[Universität]] [[Berlin]] eine o. [[Professur]] für „Ackerbau und Landbaupolitik“ und wurde [[Amtsbezeichnung|Direktor]] des gleichnamigen, für ihn gegründeten Instituts in der Villa von [[Friedrich Aereboe]] (Im Dol 27/29), das 1941 in „Institut für Agrarwesen und [[Agrarpolitik]]“ umbenannt wurde. Diese Funktionsstelle war gesetzeswidrig durch die Zwangspensionierung des Leiters des Instituts für Bienenkunde (IfB) [[Ludwig Armbruster]] geschaffen worden. Armbruster war mit Wirkung zum 1. August 1934 als Regimegegner und Judenfreund von der Berliner Universität entlassen worden.&amp;lt;ref&amp;gt; Steffen Rückl: &amp;#039;&amp;#039;Verfolgte Hochschullehrer der FWU 1933 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039;Berlin 2007, S. 15–16.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits seit Ende 1933 war Meyer Mitarbeiter im [[Preußen|Preußischen]] [[Kultusministerium]] in Berlin, wo er die Leitung des neuen Referates „Allgemeine Biologie, Landbau-, Forst- und Veterinärwissenschaft“ übernommen hatte. Zu den Aufgaben dieses Referates gehörte es, die Lehre und Forschung auf diesen Fachgebieten zu reformieren. Meyer widmete sich zunächst der Reform des Landwirtschaftsstudiums. In mehreren Veröffentlichungen hat er das Grundkonzept seiner Reformvorschläge dargelegt: Sozial-, Rechts- und Bauerngeschichte sowie [[Landwirtschaft und Ernährung im Deutschen Reich (1933–1945)|Agrarpolitik]] stärker in den Studienplänen zu berücksichtigen und die Anzahl der Vorlesungen zugunsten von Übungen und Seminaren deutlich zu reduzieren. 1935 wurden seine Vorschläge ministeriell genehmigt. 1936 wurde er Vizepräsident der [[Deutsche Forschungsgemeinschaft|Deutschen Forschungsgemeinschaft]] und bestimmte in dieser Funktion maßgebend die agrarwissenschaftlichen Studiengänge sowie die Organisation der Landbau-Forschung in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von ihm 1935 herausgegebene Schrift &amp;#039;&amp;#039;Das Studium der Landwirtschaft&amp;#039;&amp;#039; ist die wichtigste Dokumentation über Inhalte und Organisationsstruktur des landwirtschaftlichen Studiums in Deutschland in der [[Zeit des Nationalsozialismus]]. Auf Meyers Initiative wurde 1935 der „Forschungsdienst“ gegründet, ein akademieartiger Zusammenschluss aller Träger der landwirtschaftlichen Forschung in Deutschland. Meyer wurde Obmann dieser Institution, bei der die zahlreichen Einzeldisziplinen in sieben Reichsarbeitsgemeinschaften zusammengefasst waren. Als wissenschaftliches Zentralorgan gründete Meyer die Zeitschrift „Der Forschungsdienst“. 1936 wurde Meyer mit der [[Hermann-von-Nathusius-Medaille]] für seine Leistungen in der Tierzucht ausgezeichnet. Von 1936 bis 1945 hat er 18 Bände und zahlreiche Sonderhefte herausgegeben. Die unter dem Titel „Forschung für Volk und Nahrungsfreiheit“ erschienenen Sonderhefte 8 (1938) und 16 (1942) geben einen umfassenden Überblick über die Agrarforschung in Deutschland während der Zeit zwischen 1935 und 1942. Meyer sicherte fast ein Drittel der damaligen Forschungsmittel des [[Reichsforschungsrat]]s im Bereich &amp;#039;&amp;#039;Landwissenschaft und Allgemeine Biologie&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meyers Forschungsinteresse galt nach 1935 in zunehmendem Maße strukturellen Problemen des ländlichen Raumes und der [[Raumforschung]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://gepris-historisch.dfg.de/search?q=Konrad%20Meyer |titel=Suche in GEPRIS Historisch {{!}} DFG |abruf=2025-02-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1935 hatte Meyer die [[Reichsarbeitsgemeinschaft für Raumforschung]] (RAG) gegründet und damit dieses Forschungsgebiet in Deutschland institutionalisiert. Im Laufe des Jahres 1936 nahm Meyer Einfluss auf den Aufbau der [[Hochschularbeitsgemeinschaften für Raumforschung]], die der RAG zugeordnet waren. Bis unmittelbar vor Kriegsbeginn leitete Meyer die nicht dem Forschungsdienst unterstehende Reichsarbeitsgemeinschaft. Von 1936 bis 1940 gab er die Monatsschrift „Raumforschung und Raumordnung“ heraus, von 1938 bis 1945 auch die Zeitschrift „[[Neues Bauerntum]]“. 1939 berief ihn die [[Preußische Akademie der Wissenschaften]] zu ihrem ordentlichen Mitglied. Er war nach [[Albrecht Daniel Thaer]] der zweite Agrarwissenschaftler, der dieser Akademie angehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv R 49 Bild-0023, Berlin, Ausstellung &amp;quot;Planung und Aufbau im Osten&amp;quot;.jpg|mini|Ausstellung „Planung und Aufbau im Osten“, Berlin, 20. März 1941. Vorne: [[Rudolf Heß]] und [[Heinrich Himmler]]; hinter Himmler: [[Philipp Bouhler]], hinter Hess verdeckt: [[Kurt Daluege]]; 1. von rechts: Konrad Meyer]]&lt;br /&gt;
Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges standen Raumplanungs- und [[Siedlung]]sfragen noch stärker im Vordergrund seiner Tätigkeit. Noch im Jahr 1939 wurde Meyer als [[SS-Oberführer]] zum Leiter des Planungsamtes beim [[Reichskommissar für die Festigung deutschen Volkstums]] (RKF) ernannt. Im Frühjahr 1940 arbeitete das [[Reichssicherheitshauptamt]] (RSHA) unter Mitarbeit von Konrad Meyer eine erste Fassung des [[Generalplan Ost|Generalplans Ost]] aus, in dem nationalsozialistische Denkweisen „&amp;#039;&amp;#039;ihre Präzisierung zu einem konkreten Szenario&amp;#039;&amp;#039;“ fanden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Czesław Madajczyk]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Vom Generalplan Ost zum Generalsiedlungsplan&amp;#039;&amp;#039;. Saur, München 1994, S. V f., ISBN 3-598-23224-1.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Planungsabteilung des RKF war Meyer hauptverantwortlich für die Ausarbeitung der Denkschrift Generalplan Ost. Zu den Mitarbeitern Meyers gehörten hier unter anderem der Geograph [[Walter Christaller]] und der Landschaftsplaner [[Heinrich Wiepking-Jürgensmann]]. Im Generalplan Ost wurde die rechtliche, wirtschaftliche und räumliche Neuordnung der von Deutschland besetzten oder noch zu erobernden Gebiete in [[Osteuropa]] festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1942 war Meyer Planungsbeauftragter für die Siedlung und ländliche Neuordnung im [[Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft]], [[Reichsbauernführer]] und [[Reichsleiter]] für Agrarpolitik&amp;lt;ref&amp;gt;Gartenbauwirtschaft 1942, Nr. 30 vom 30. Juli; Czeslaw Madajczyk (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Vom Generalplan Ost zum Generalsiedlungsplan&amp;#039;&amp;#039;. München 1994, S. 566.&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Walther Darré]] bzw. [[Herbert Backe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Spätsommer 1944 wurde Meyer Soldat der [[Waffen-SS]]. Er erhielt zunächst eine Offiziersausbildung in der [[SS-Junkerschule]] Kienschlag bei Prag.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dfg&amp;quot;/&amp;gt; Im April 1945 wurde er als Oberjunker an die Front zur [[10. SS-Panzer-Division „Frundsberg“|SS-Division Frundsberg]] versetzt, diente dort als [[Verbindungsoffizier]] und wurde zum Untersturmführer der Waffen-SS befördert. Nach [[Adolf Hitler|Hitlers]] Tod setzte sich Meyer zu Fuß nach Bayern in die [[Amerikanische Besatzungszone|amerikanische Zone]] ab. Im Mai 1945 geriet er bei [[Weißenstein (Stammbach)|Weißenstein]] in amerikanische Gefangenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkriegszeit ==&lt;br /&gt;
Nach [[Kriegsgefangenschaft]] und dreijähriger [[Internierung]]shaft wurde Meyer 1948 im [[Prozess Rasse- und Siedlungshauptamt der SS]] angeklagt. Sein Verteidiger war der Berliner Anwalt [[Kurt Behling]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Records of the United States Nuremberg War Crimes Trials&amp;#039;&amp;#039;, Vol. 4, [[United States Government Printing Office]], District of Columbia 1950, [https://web.archive.org/web/20070612154804/http://www.mazal.org/archive/nmt/04a/NMT04-T0607.htm S. 607]. (Band 4 der „[http://www.loc.gov/rr/frd/Military_Law/NTs_war-criminals.html Green Series]“)&amp;lt;/ref&amp;gt; Meyer sagte im Prozess nur zu einer frühen Variante des Generalplans Ost aus und täuschte die Richter über Wesen und Ausmaß der späteren Varianten.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Michalka (Hrsg. im Auftrag des [[Militärgeschichtliches Forschungsamt|MGFA]]): &amp;#039;&amp;#039;Der Zweite Weltkrieg. Analysen-Grundzüge-Forschungsbilanz&amp;#039;&amp;#039;. Weyarn 1997, S. 844, ISBN 3-932131-38-X.&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem sagten mehrere Zeugen zu seinen Gunsten aus. Einer seiner früheren Mitarbeiter, der Agrarsoziologe [[Herbert Morgen]], erklärte eidesstattlich, dass „viele Forschungsergebnisse von Prof. Meyer einen bleibenden Wert“ hätten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.dfg.de/aktuelles_presse/ausstellungen_veranstaltungen/generalplan-ost/nach1945_1.html | wayback=20090609101235 | text=Nach 1945: Freispruch für die NS-Planer}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Meyer wurde in zwei von drei Anklagepunkten ([[Verbrechen gegen die Menschlichkeit]] und [[Kriegsverbrechen]]) freigesprochen. Im dritten Anklagepunkt („Mitgliedschaft in einer verbrecherischen Organisation“ – der SS) befand ihn das Gericht als schuldig.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Records of the United States Nuremberg War Crimes Trials&amp;#039;&amp;#039;, Vol. 5, US Government Printing Office, District of Columbia 1950, [https://web.archive.org/web/20131002102425/http://www.mazal.org/archive/nmt/05/NMT05-T0156.htm S. 156]–[https://web.archive.org/web/20131002102545/http://www.mazal.org/archive/nmt/05/NMT05-T0157.htm 157]. (Band 5 der „[http://www.loc.gov/rr/frd/Military_Law/NTs_war-criminals.html Green Series]“)&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Urteil lautete auf 2 Jahre und 10 Monate Haft, die durch die Internierungszeit abgegolten war, so dass er anschließend freigelassen wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee&amp;quot;&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945&amp;#039;&amp;#039;. Fischer Taschenbuch Verlag, Zweite aktualisierte Auflage, Frankfurt am Main 2005, ISBN 978-3-596-16048-8, S. 408.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1949 leitete Meyer den Saatzuchtbetrieb Rimpau in [[Voldagsen]] bei [[Einbeck]]. In den folgenden Jahren publizierte er mehrere Beiträge über Sortenversuche. In seiner 1953 veröffentlichten Schrift &amp;#039;&amp;#039;Nahrungsraum und [[Überbevölkerung]]&amp;#039;&amp;#039; behandelte er globale Fragen der Ernährung. 1956 wurde Meyer als [[Lehrstuhl|ordentlicher Professor]] auf den Lehrstuhl für Landesplanung und Raumforschung an der Fakultät für [[Gartenbau]] und Landeskultur der [[Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover|Technischen Universität Hannover]] berufen. Hier wirkte er, zeitweise als Kollege seines früheren Mitarbeiters [[Heinrich Wiepking-Jürgensmann]], bis zu seiner [[Emeritierung]] im Jahre 1968. Sein wissenschaftliches Hauptwerk aus dieser Zeit ist das Buch &amp;#039;&amp;#039;Ordnung im ländlichen Raum&amp;#039;&amp;#039; (1964), eine umfassende Darstellung des Problems, ländliche Räume den Bedingungen der modernen [[Industriegesellschaft]] anzupassen. Er war unter anderem Mitglied der [[Akademie für Raumforschung und Landesplanung]]. Meyer flossen 1958/59 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft – einmalig für die Zeit nach 1945 – noch einmal Mittel für ein von ihm betreutes Forschungsprojekt zu. Der Titel des DFG-Forschungsprojekts lautete „&amp;#039;&amp;#039;Veränderung der Bodennutzung und [[sozialräumliche Struktur]] einer wachsenden Großstadt: dargestellt am Beispiel der Stadt Hannover&amp;#039;&amp;#039;“&amp;lt;ref&amp;gt;Vortrag zum 21.5.2003, Dr. Isabel Heinemann: &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaft, Planung, Umvolkung. Konrad Meyer und der „Generalplan Ost“&amp;#039;&amp;#039;, S. 12, 16f. Siehe: https://www.geschichte.hu-berlin.de/en/forschung-und-projekte-en-old/foundmed/dokumente/forschung-und-projekte/ns-zeit/media/vortrag_heinemann.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;. Daraus resultierte die 1962 veröffentlichte Dissertation seines Doktoranden Hermann Böke.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Hermann Böke: &amp;#039;&amp;#039;Veränderungen der Flächennutzung und Bevölkerungsstruktur im Raum einer wachsenden Großstadt: dargestellt am Beispiel Hannovers; ein Beitrag zum Stadt-Umland-Problem&amp;#039;&amp;#039;. Hannover, Techn. Hochsch., Diss., 1962. Korreferent war [[Werner Lendholt]]. Böke war von Mai 1958 bis Januar 1960 wissenschaftliche Hilfskraft bei Meyer. Bökes Studie enthielt keine NS-Ideologie. Er zitierte aber Schriften damaliger [[Ludwik Fleck#Entstehung und Entwicklung einer wissenschaftlichen Tatsache|Denkkollektive]], die sich mit „Raum“ und „Bevölkerung“ befassten.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Schriften Meyers vor wie nach 1945 wird deutlich, dass er weiterhin beabsichtigte, qua „Raumordnung“ die Gesellschaft im Sinne seiner nationalsozialistischen Überzeugungen zu beeinflussen ([[Social Engineering (Politikwissenschaft)|Social Engineering]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Genetik des Weizens&amp;#039;&amp;#039;. Diss. Math.-nat. Fak. Göttingen v. 15. Januar 1926. Zugl. in: &amp;#039;&amp;#039;Journal für Landwirtschaft.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 73, 1925, S. 241–304.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Studien über den Wasserhaushalt des Hafers. Ein Beitrag zum Xerophytenproblem unserer landwirtschaftlichen Kulturpflanzen&amp;#039;&amp;#039;. Habil.-Schr. Math.-nat. Fakultät Göttingen v. 28. Februar 1930. Zugl. in: &amp;#039;&amp;#039;Journal für Landwirtschaft.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 78, 1930, S. 31–202.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gedanken zum landwirtschaftlichen Hochschul- und Bildungswesen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Agrarpolitik. Monatsschrift für deutsches Bauerntum (= Odal).&amp;#039;&amp;#039; Jg. 2, 1933/1934, S. 263–272.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutscher Sozialismus, Rasse und Bauerntum&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Odal. Monatsschrift für Blut und Boden&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 2, Heft 11, Mai 1934, S. 770–785.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das bodenständige Prinzip in der neuen Agrarverfassung&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Odal. Monatsschrift für Blut und Boden&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 3, 1934, Heft 6, S. 382–390.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Studium der Landwirtschaft&amp;#039;&amp;#039;. Reichsnährstand Verlags-Ges. Berlin 1935; 2. Aufl. ebd. 1938.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rational-liberale oder nationalsozialistische Landwirtschaftswissenschaft?&amp;#039;&amp;#039;, Zeitgeschichte Verlag Berlin und [[Blut und Boden]] Verlag, Goslar 1935.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Problemlage und naturwissenschaftlichen Grundlegung der Landbauwissenschaft&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Der Forschungsdienst.&amp;#039;&amp;#039; Sonderheft 2, 1936, S. 7–17.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Entwicklung und Aufgaben des deutschen Ackerbaus&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Der Forschungsdienst.&amp;#039;&amp;#039; Sonderheft 3, 1936, S. 7–18.&lt;br /&gt;
* Als Hrsg.: &amp;#039;&amp;#039;Volk und Lebensraum: Forschungen im Dienste von Raumordnung und Landesplanung&amp;#039;&amp;#039;. Beiträge zur Raumforschung und Raumordnung, 1. [[Vowinckel-Verlag]], Heidelberg-Berlin-Magdeburg 1938.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Entwicklung und Lage der Rückstandszonen des alten Reichsgebietes. Zwischenbericht des Arbeitskreises „Behebung der Notstandsgebiete“ in der Reichsarbeitsgemeinschaft für Raumforschung.&amp;#039;&amp;#039; Leiter: Konrad Meyer. Hauptsachbearb.: Udo Froese. Druck: Haag-Drugulin, Leipzig 1939. Mit Druckvermerk: „Nur für den Dienstgebrauch“.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Bodenordnung]] als volkspolitische Aufgabe und Zielsetzung nationalsozialistischen Ordnungswillens.&amp;#039;&amp;#039; Festrede, gehalten am Leibnitztage der Preußischen Akademie der Wissenschaften 1940. de Gruyter, Berlin 1940.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Agrarpolitik, eine völkische Grundwissenschaft&amp;#039;&amp;#039;. 2. erg. Aufl. Neumann Verlag, Neudamm 1943.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nahrungsraum und Überbevölkerung. Ein Weltproblem der Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. Göttinger Verlagsanstalt für Wissenschaft und Politik Göttingen 1953.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ordnung im ländlichen Raum. Grundlagen und Probleme der Raumplanung und Landentwicklung&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Eugen Ulmer Stuttgart 1964.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Mensch im Spannungsfeld der Raumplanung&amp;#039;&amp;#039;. Wilhelmshavener Vorträge. Schriftenreihe der Nordwestdeutschen Universitätsgesellschaft H. 36, 1967.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über Höhen und Tiefen. Ein Lebensbericht&amp;#039;&amp;#039;. Maschinenschrift, o. O. u. o. J., um 1970.&amp;lt;ref&amp;gt;inhaltlich besprochen bei Dams.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* zahlreiche Beiträge von Konrad Meyer im: &amp;#039;&amp;#039;Handwörterbuch der Raumforschung und Raumordnung&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. von der Akademie für Raumforschung und Landesplanung. Hannover: Jänecke 1966 (1970, 2. Aufl.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Reihen&lt;br /&gt;
* als Hrsg.: &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Akademie für Raumforschung und Landesplanung. (Ehemals: Reichsarbeitsgemeinschaft für Raumforschung).&amp;#039;&amp;#039; Begründet von Konrad Meyer und [[Paul Ritterbusch]]. Fortgeführt von [[Kurt Brüning]] (auch genannt: &amp;#039;&amp;#039;Forschungs- und Sitzungsberichte der Akademie für Raumforschung und Landesplanung.&amp;#039;&amp;#039;) In wechselnden Verlagen: [[Vincentz Network|Curt R. Vincentz]], Hannover; Verlag [[Walter Dorn]], [[Horn-Lehe|Bremen-Horn]], [[Max Jänecke|Gebr. Jänecke]] Verlag, Hannover, [[Schroedel Verlag|Hermann Schroedel]], Hannover.&amp;lt;ref&amp;gt;Belegt sind die Jahrgänge 1956–1990.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Götz Aly]] und [[Susanne Heim]]: &amp;#039;&amp;#039;Vordenker der Vernichtung. [[KZ Auschwitz|Auschwitz]] und die deutschen Pläne für eine neue europäische Ordnung.&amp;#039;&amp;#039; Fischer TB, Frankfurt 5. Auflage 2004, ISBN 3596112680 Meyer passim.&amp;lt;ref&amp;gt;40 Nennungen im Zusammenhang mit dem Generalplan Ost.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** In Englisch: &amp;#039;&amp;#039;Architects of Annihilation. Auschwitz and the Logic of Destruction.&amp;#039;&amp;#039; Phoenix / Orion, 2. Auflage 2003 (engl. Version im Online-Buchhandel les- und durchsuchbar)&lt;br /&gt;
* Werner Baden: &amp;#039;&amp;#039;Emeritiertem Professor Dr. Konrad Meyer zum 70. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Kulturtechnik und Flurbereinigung.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 12, [[1971]], S. 239–242.&amp;lt;ref&amp;gt;Baden war Bodenkundler mit dem Schwerpunkt Moore. Erste Buchpublikation: &amp;#039;&amp;#039;Sachgemäße Bewirtschaftung des Hochmoores.&amp;#039;&amp;#039; Verlag [[Reichsnährstand]], Berlin 1939; letzte derzeit bek. Publikation: &amp;#039;&amp;#039;Bewirtschaftung und Leistung des Grünlandes auf deutscher Hochmoorkultur&amp;#039;&amp;#039; Vlg. Staatliche Moor-Versuchstation, Bremen 1966.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Konrad Buchwald]]: &amp;#039;&amp;#039;Konrad Meyer zum 70. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Landschaft und Stadt.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 3, 1971, S. 49 f.&lt;br /&gt;
* Catalogus Professorum 1831–1981. Festschrift zum 150jährigen Bestehen der Universität Hannover Bd. 2, [[Kohlhammer Verlag]], Stuttgart 1981, S. 198.&lt;br /&gt;
* [[Theodor Dams]]: &amp;#039;&amp;#039;„Machtergreifung“? Kontinuitäten und Brüche bei Institutionen der Agrar-, Siedlungs- und Raumordnungspolitik,&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Vom Dritten Reich zur Bundesrepublik. Beiträge einer Tagung zur Geschichte von Raumforschung und Raumplanung.&amp;#039;&amp;#039; Arbeitsmaterial, 346. Hrsg. von [[Heinrich Mäding]], [[Wendelin Strubelt]]. [[Akademie für Raumforschung und Landesplanung]] ARL, Dortmund 2009, ISBN 3888383463, S. 161–187.&amp;lt;ref&amp;gt;Ein Kapitel: &amp;#039;&amp;#039;Verhalten Konrad Meyers nach 1945&amp;#039;&amp;#039; zeigt wesentliche Kontinuitäten seines Denkens nach 1945 auf, S. 180f. Nur manche Worte hat Meyer ausgetauscht: „Volk“ wurde zu „Gesellschaft“, „Neuordnung durch Vertreibung und [[Umvolkung]]“ wurde zu „planmäßige Absiedlungs- und [[Peuplierung]]smaßnahmen als Verwirklichung der [[Nationalsozialistische Europapläne|neuen Ordnung Europas]]“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Ute Deichmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Biologen unter Hitler. Porträt einer Wissenschaft im NS-Staat&amp;#039;&amp;#039;. Überarb. &amp;amp; erw. Auflage, Fischer TB, Frankfurt 1995.&lt;br /&gt;
* [[Michael Grüttner]]: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon zur nationalsozialistischen Wissenschaftspolitik&amp;#039;&amp;#039;, Heidelberg 2004, S. 119f.&lt;br /&gt;
* Hansjörg Gutberger: &amp;#039;&amp;#039;Konrad Meyer und Herbert Morgen. Zwei Wissenschaftlerkarrieren in Diktatur und Demokratie&amp;#039;&amp;#039;. In: Karl-Siegbert Rehberg, Deutsche Gesellschaft für Soziologie (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Natur der Gesellschaft. Verhandlungen des 33. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Kassel 2006.&amp;#039;&amp;#039; Teilbd. 1 u. 2. Campus, Frankfurt am Main 2008, ISBN 978-3-593-38440-5, S. 3325–3341.&lt;br /&gt;
* Susanne Heim (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Autarkie und Ostexpansion. Pflanzenzucht und Agrarforschung im Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;. Reihe: Geschichte der [[Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft]] im Nationalsozialismus, 2. [[Wallstein Verlag]], Göttingen 2002.&lt;br /&gt;
* [[Isabel Heinemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaft und Homogenisierungsplanungen für Osteuropa: Konrad Meyer, der „Generalplan Ost“ und die Deutsche Forschungsgemeinschaft&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaft, Planung, Vertreibung: Neuordnungskonzepte und Umsiedlungspolitik im 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039; Reihe: Beiträge zur Geschichte der Deutschen Forschungsgemeinschaft, 1. Franz Steiner, Stuttgart 2006, ISBN 3-515-08733-8, S. 45–72.&lt;br /&gt;
* Michael Jung, &amp;#039;&amp;#039;Eine neue Zeit. Ein neuer Geist? Eine Untersuchung über die NS-Belastung der nach 1945 an der Technischen Hochschule Hannover tätigen Professoren unter besonderer Berücksichtigung der Rektoren und Senatsmitglieder.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. v. Präsidium der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover Michael Imhof Verlag, Petersberg 2020, ISBN 978-3-7319-1082-4 ([https://www.repo.uni-hannover.de/handle/123456789/10276 vollständig als PDF-Dokument]), S. 200–201.&lt;br /&gt;
* Karl R. Kegler: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Raumplanung. Das Modell der zentralen Orte zwischen NS-Staat und Bundesrepublik.&amp;#039;&amp;#039; Paderborn 2015, ISBN 978-3-506-77849-9.&lt;br /&gt;
* Karl R. Kegler, Alexa Stiller: &amp;#039;&amp;#039;Konrad Meyer&amp;#039;&amp;#039;. In: Ingo Haar, [[Michael Fahlbusch]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der völkischen Wissenschaften&amp;#039;&amp;#039;. Saur, München 2008, S. 415–422.&lt;br /&gt;
* Volker Klemm: &amp;#039;&amp;#039;Agrarwissenschaften im „Dritten Reich“. Aufstieg oder Sturz? 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. von der Fördergesellschaft [[Albrecht Daniel Thaer]] in Zusammenarbeit mit dem Fachgebiet Sozialgeschichte der Agrarentwicklung an der Landwirtschaftlich-Gärtnerischen Fakultät der [[Humboldt-Universität]] zu Berlin, 1994.&lt;br /&gt;
* Bettina Meyer: &amp;#039;&amp;#039;SS-Nr. 74695. Eine biographische Annäherung an meinen Großvater Prof. Konrad Meyer, der 1947 im 8. Nürnberger Nachfolgeprozess als Hauptverantwortlicher des sogenannten „Generalplans Ost“ angeklagt wurde.&amp;#039;&amp;#039; Starnberg 2014.&lt;br /&gt;
* Dieter Münk: &amp;#039;&amp;#039;Die Organisation des Raumes im Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Bonn 1993.&lt;br /&gt;
* [[Karl Heinrich Olsen]]: &amp;#039;&amp;#039;Konrad Meyer 70 Jahre&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Raumforschung und Raumordnung.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 29, 1971, S. 126.&lt;br /&gt;
* [[Mechtild Rössler]]: &amp;#039;&amp;#039;Konrad Meyer und der „Generalplan Ost“ in der Beurteilung der [[Nürnberger Prozesse]]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;„Der Generalplan Ost“: Hauptlinien der nationalsozialistischen Planungs- und Vernichtungspolitik&amp;#039;&amp;#039;, Schriften der [[Stiftung für Sozialgeschichte des 20. Jahrhunderts|Hamburger Stiftung für Sozialgeschichte des 20. Jahrhunderts]], Akademie, Berlin 1993, ISBN 3-05-002445-3, S. 356–368.&lt;br /&gt;
* [[Irene Stoehr]]: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Agrarökonomen im ‚Dritten Reich‘: von Max Sering zu Konrad Meyer ; ein ‚machtergreifender‘ Generationswechsel in der Agrar- und Siedlungswissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Humboldt-Universität zu Berlin, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der Landwirtschaftlich-Gärtnerischen Fakultät. Working paper 59 (2001).&lt;br /&gt;
* [[Otto Tornau]]: &amp;#039;&amp;#039;In memoriam Konrad Meyer&amp;#039;&amp;#039;. In: Gottingo-Normannen-Zeitung, Göttingen 1973, Nr. 2, S. 3–6.&lt;br /&gt;
* Oliver Werner: &amp;#039;&amp;#039;Konrad Meyers Nachkriegskarriere 1945 bis 1973&amp;#039;&amp;#039;. In: Neues Archiv für Niedersachsen 1/2021, S. 82–101.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
* Blutiger Boden, deutscher Raum. Die Siedlungspläne der SS, Dokumentarfilm, 52 min, ORF/3sat/Hengster Filmproduktion 2024, Buch und Regie: Andreas Kurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
1936 wurde Konrad Meyer mit der Hermann-von-Nathusius-Medaille ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Josef Umlauf]]&lt;br /&gt;
* [[Angelika Sievers]]&lt;br /&gt;
* [[Erhard Mäding]]&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Berkner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Konrad Meyer (agronomist)|Konrad Meyer (Agrarwissenschaftler)}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119137348}}&lt;br /&gt;
* [http://www.fritzberkner.de//index.php?page=mein_Onkel Kurzbiographie]&lt;br /&gt;
* [http://bongards.gmxhome.de/raum/lit.html Kontinuität vor und nach 1945]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.dfg.de/aktuelles_presse/ausstellungen_veranstaltungen/generalplan-ost/wissenschaft_8.html | wayback=20070820014035 | text=Konrad Meyer, Umsiedlungsplaner der SS}}, Ausstellung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (weitere Bilddokumente durch Vor- und Rückblättern im Bildfenster) Kurzfassung&lt;br /&gt;
** [https://sites.dfg.de/sites/generalplan-ost/download/dfg_wissenschaft_planung_vertreibung_katalog.pdf WISSENSCHAFT PLANUNG VERTREIBUNG. Der Generalplan Ost der Nationalsozialisten,] eine Ausstellung. [[Deutsche Forschungsgemeinschaft]], 2006. Lange Originalfassung&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20040711015934/http://gplanost.x-berg.de/rechtsfr.html#Roessler Mechtild Rössler: Konrad Meyer und der „Generalplan Ost“ in der Beurteilung der Nürnberger Prozesse]&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20040711015934/http://gplanost.x-berg.de/rechtsfr.html#zuKMeyer Rechtshistorische Grobanalyse zum Wirken von Konrad Meyer (1901–1973)], M. Burchard 1. April 2001&lt;br /&gt;
* [https://books.google.de/books?id=ddrnBQAAQBAJ&amp;amp;pg=PA234&amp;amp;lpg=PA234&amp;amp;dq=reichsplanungsgemeinschaft&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=NoJdF_fIQe&amp;amp;sig=TLO9YxdjBBSn5HvA8j_j2dgTbZk&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwiz7NHAx9nMAhWqa5oKHUlUA0s4ChDoAQgbMAA#v=onepage&amp;amp;q=reichsplanungsgemeinschaft&amp;amp;f=false Weiterführende Literatur zur reichsweiten Raumplanung im NS, deren Protagonist Meyer war:] Stefan Grüner: &amp;#039;&amp;#039;Geplantes „Wirtschaftswunder“? Industrie- und Strukturpolitik in Bayern 1945 bis 1973.&amp;#039;&amp;#039; Reihe: Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte, 58. Oldenbourg, München 2009, ISBN 9783486566000, S. 234, Anm. 34 (11 Titel, teilw. in Englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119137348|VIAF=50029024|LCCN=no/2013/129542}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Meyer, Konrad}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarwissenschaftler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzenbauwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Raumplaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzenzüchter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Friedrich-Schiller-Universität Jena)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Georg-August-Universität Göttingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (TH Hannover)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herausgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor (Landwirtschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person (Nürnberger Prozesse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angehöriger der Waffen-SS]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationalsozialistische Agrarpolitik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der deutschen Besetzung Europas 1939–1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Turnerschafter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Planen und Bauen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Agrarpolitik)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Meyer, Konrad&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Meyer-Hetling, Konrad (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Agrarwissenschaftler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Mai 1901&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Salzderhelden]], Einbeck&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. April 1973&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Salzderhelden]], Einbeck&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;René Thiemann</name></author>
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