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	<title>Konrad Linder - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Magipulus: HC: Entferne Kategorie:Gymnasiallehrer; Ergänze Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Gymnasiallehrer&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Gymnasiallehrer (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Gymnasiallehrer&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Gymnasiallehrer_(Deutschland)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Konrad Linder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. Mai]] [[1884]] in [[Ungstein]] bei [[Bad Dürkheim]]; † [[24. Mai]] [[1963]] in [[Münster]]) war ein deutscher Pädagoge und Schulleiter (Oberstudiendirektor).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Konrad Linder war Sohn pfälzischer Weinbauern. Er wuchs als das vierte von fünf Kindern in einem [[Winzer]]hof auf. In [[Neustadt an der Weinstraße]] besuchte er das humanistische Gymnasium (heute: [[Kurfürst-Ruprecht-Gymnasium Neustadt|Kurfürst-Ruprecht-Gymnasium]]). Linder studierte nach dem [[Abitur]] Deutsch, Latein und Griechisch ([[Altphilologie]]), zunächst an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]] und dann an der [[Georg-August-Universität Göttingen]], wo er auch das [[Staatsexamen]] ablegte. Seine [[Referendar]]zeit absolvierte er in [[Wilhelmshaven]] am Kaiser-Wilhelm-Gymnasium (heute: Gymnasium am Mühlenweg) und dann an der [[Klosterschule Ilfeld]] im [[Harz (Mittelgebirge)|Harz]]. Linder heiratete 1911 in Breslau Luise Bergner. Der Ehe entstammen zwei Kinder. Der Sohn, [[Fritz Linder]], war ein [[Chirurg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 767.&amp;lt;/ref&amp;gt; Konrad Linder wirkte insgesamt über 30 Jahre als Pädagoge in Breslau und danach in Nürnberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Jahre in Breslau ==&lt;br /&gt;
1910 bis 1924 war Konrad Linder [[Oberlehrer]] am [[Maria-Magdalenen-Gymnasium]] in Breslau. Dann wurde er nach [[Żagań|Sagan]] (poln. Żagań) in [[Provinz Niederschlesien|Niederschlesien]] versetzt und wurde Direktor des dortigen staatlichen katholischen Gymnasiums. Nach zwei Jahren kam er nach Breslau zurück. Er leitete nun das städtische evangelische Maria-Magdalenen-Gymnasium, das in dieser Zeit als &amp;quot;eine hervorragende Höhere Schule Schlesiens&amp;quot; bezeichnet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://archivdatenbank.bbf.dipf.de/actaproweb/archive.xhtml?id=Vz++++++893d6cab-922f-484f-be2a-d2a5cc816b7f&amp;amp;parent_id=#Vz______893d6cab-922f-484f-be2a-d2a5cc816b7f &amp;#039;&amp;#039;Konrad Linder, Personalblatt der preuß. Schulbehörde&amp;#039;&amp;#039;, Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung, Berlin].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Breslau gehörte Linder zu den führenden weltlichen Mitgliedern der [[Bekennende Kirche|Bekennenden Kirche]]. Politisch unterstützte er bis 1933 den [[Christlich-Sozialer Volksdienst|Christlich-Sozialen Volksdienst]]. Es gelang ihm, den Einfluss der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und der [[Hitlerjugend]] auf sein pädagogisches Konzept weitgehend fernzuhalten. Da Linder vermeiden wollte, dass sein Gymnasium die christliche und humanistische Leitung verlieren würde, wenn ein Gefolgsmann der Nazis an seine Stelle gelangte, entschloss er sich 1937 nach Absprache mit Vertrauten seines Kollegiums zum Eintritt in die NSDAP. Zum 1. Mai 1937 trat er der Partei bei (Mitgliedsnummer 4.079.282).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/25950529&amp;lt;/ref&amp;gt; Söhne aus konservativ-[[Katholizismus|katholischen]] Familien und auch die Söhne eines [[Widerstandskämpfer]]s wurden noch in den Kriegsjahren 1940 bis 1944 auf das von Lindner geleitete Gymnasium geschickt. Der [[Schlacht um Breslau|Kampf um Breslau]] gegen Ende des Zweiten Weltkrieges bedeutete das Ende des Magdalenäums. Linder verließ die umkämpfte Stadt im Februar 1945 mit dem Fahrrad, bevor sie von den [[sowjetisch]]en Truppen eingeschlossen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Jahre in Nürnberg ==&lt;br /&gt;
Der Flüchtling fand seine Familie in [[Nürnberg]]. Bald  nach Kriegsende gab er Unterricht am Humanistischen Gymnasium in [[Fürth]], wo er 1948 in der Funktion des stellvertretenden Direktors pensioniert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linders auch in Nürnberg enge Beziehung zur Evangelischen Kirche führte dazu, dass er in der Folge mit dem Wiederaufbau der [[Wilhelm Löhe|Wilhelm-Löhe]]-Schule beauftragt wurde. Diese wurde von der Evangelischen Gesamtkirchenverwaltung Nürnbergs getragen. Mit der von Linder eingeleiteten Wiedereröffnung begann die Entwicklung zu einer der größten evangelischen Schulen der Bundesrepublik, von anfänglich 400 Schülerinnen bei Linders Amtsantritt 1949 bis zu etwa 1600 Schülerinnen im Jahr 1954, als er die Schule seinem Nachfolger übergab. Den Schulabschluss konnten die Mädchen auch mit einem hauswirtschaftlichen Abitur machen. Linder baute neben dem [[Volksschule|Volksschul]]- auch einen [[Handelsschule|Handelsschulzweig]] auf.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. &amp;#039;&amp;#039;Festschrift zur 75-Jahr-Feier der Wilhelm-Löhe-Schule&amp;#039;&amp;#039;, Nürnberg 1976.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1960: [[Bundesverdienstkreuz]] 1.&amp;amp;nbsp;Klasse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*  Karl Kolde, &amp;#039;&amp;#039;Das Breslauer Magdalenen-Gymnasium im Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;, in: O. Eitner (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Das Gymnasium St. Maria Magdalena zu Breslau&amp;#039;&amp;#039;, Bad Honnef 2003&lt;br /&gt;
* [[Adalbert Seipolt]], &amp;#039;&amp;#039;Jahre im Gegenwind. Meine Kindheit und Jugend im Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;, Würzburg, 2003. ISBN 3-429-02547-8&lt;br /&gt;
* Konrad Linder, &amp;#039;&amp;#039;Gymnasium zu St. Maria-Magdalena in Breslau&amp;#039;&amp;#039;,  Breslauer Nachrichten  Nr. 23, Juni 1957&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{BBF Personaldaten}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.breslau-wroclaw.de/de/breslau/history/rundbriefe/ |text=Brief von Oberstudiendirektor Konrad Linder 1947 an seine Magdalenäer |wayback=20150225002820 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116560261X|VIAF=3880153596636951900001}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Linder, Konrad}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulleiter (Breslau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bad Dürkheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bayer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1963]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Linder, Konrad&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Pädagoge und Schulleiter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Mai 1884&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ungstein]] bei [[Bad Dürkheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Mai 1963&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Münster]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Magipulus</name></author>
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