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	<title>Konrad Koch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
nur noch zur Kenntlichmachung der Urheberrechte: [[Datei:KonradKoch.jpg|mini|Konrad Koch]]&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:BSM Konrad-Koch Braunschweig 02.jpg|mini|[[Porträt]] Konrad Kochs,&amp;lt;br /&amp;gt;[[Visitenkartenporträt|Carte de Visite]] von [[Jean Baptiste Feilner]], um 1900]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Carl Johann &amp;#039;&amp;#039;Konrad&amp;#039;&amp;#039; Koch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Februar]] [[1846]] in [[Braunschweig]]; † [[13. April]] [[1911]] ebenda) war ein deutscher Lehrer, der die Schulspiele in Deutschland begründete und 1874 das [[Fußball in Deutschland|Fußballspiel in Deutschland]] einführte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Konrad Koch war der Sohn des Oberlehrers Johann Conrad Koch (1810–1884) und dessen Frau Luise. Seine Schulzeit absolvierte Koch von 1856 bis 1864 am [[Pro- und Obergymnasium Braunschweig|Pro- und Obergymnasium]]&amp;lt;ref&amp;gt;Horst-Rüdiger Jarck, Günter Scheel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Braunschweigisches Biographisches Lexikon. 19. und 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;, S. 330.&amp;lt;/ref&amp;gt; in Braunschweig. Nach dem Abitur studierte er ab 1864 [[Theologie]] und [[Philologie]], zunächst in [[Georg-August-Universität Göttingen|Göttingen]], später in [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]] und [[Universität Leipzig|Leipzig]]. Dort wurde Koch 1868 mit einer Schrift über die Sprache [[Homer]]s&amp;lt;ref&amp;gt;Konrad Koch: &amp;#039;&amp;#039;De augmento apud Homerum omisso&amp;#039;&amp;#039;, Diss. Universität Leipzig, Verlag Joh. Heinr. Meyer, Braunschweig 1868 ([http://www.bsb-muenchen-digital.de/~web/web1023/bsb10233602/images/index.html?digID=bsb10233602 Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek]).&amp;lt;/ref&amp;gt; [[promoviert]] und kam anschließend als Lehrer wieder nach Braunschweig an das [[Martino-Katharineum Braunschweig|Martino-Katharineum]], an dem er bis zu seinem Tode 1911 die Fächer Deutsch und [[Alte Sprache]]n unterrichtete. Über Koch als Lehrer berichtete später einer seiner Schüler:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Er war großzügig, ein feiner Mann, hoch gebildet, es war ein Genuss bei ihm zu sein. Wir wurden da in der Oberprima nicht angebrüllt, er hatte Verständnis für uns und war unter uns in den freiwilligen Turnstunden, als wenn er zu uns gehörte.|Ewald Bertram (um 1900 Schüler von Koch)&amp;lt;ref name=&amp;quot;dlf_kalenderblatt_20110413&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kalenderblatt/1428377/ |titel=&amp;quot;Fußlümmelei&amp;quot; aus England |werk= Kalenderblatt (Rundfunksendung auf [[Deutschlandfunk|DLF]]) |autor=Eduard Hoffmann |datum=2011-04-13 |zugriff=2011-04-13 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Biograph charakterisierte den Lehrer Koch folgendermaßen:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Konrad Koch war ein hervorragender Pädagoge, der auf der Grundlage des klassischen Humanismus eines Wilhelm von Humboldt und am Beispiel ewiger Größe und Schönheit des griechischen Volkes seine Schüler zu erziehen sich bemühte.|[[Kurt Hoffmeister]] (Historiker)&amp;lt;ref name=&amp;quot;dlf_kalenderblatt_20110413&amp;quot;/&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koch erkannte bereits früh, dass sportliche Aktivitäten unter freiem Himmel für die Entwicklung der Schüler förderlich sind. So führte er 1872 zusätzlich zum bereits bestehenden [[Sportunterricht|Turnunterricht]] so genannte „Schulspiele“ ein (darunter 1876 auch [[Cricket]]), wobei er von seinem Kollegen und Turnlehrer [[August Hermann]] (1835–1906) unterstützt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1874: Das erste Fußballspiel in Deutschland ===&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; style=&amp;quot;float: right; width: 300px; margin-left: 1em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
{{Lageplan&lt;br /&gt;
|marker      = Cercle rouge 100%.svg&lt;br /&gt;
|markersize  = 40&lt;br /&gt;
|pos_x       = 49&lt;br /&gt;
|pos_y       = 26&lt;br /&gt;
|map         = Braunschweig Stadtplan mit Vororten von 1899.jpg&lt;br /&gt;
|markertext  = Das erste Fußballspiel in Deutschland&lt;br /&gt;
|mapsize_x   = 350&lt;br /&gt;
|mapsize_y   = 350&lt;br /&gt;
|maptext     = Stadtplan Braunschweigs um 1899.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Der Schauplatz des ersten Fußballspiels in Deutschland auf dem so genannten „Kleinen Exerzierplatz“ in Braunschweig.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Nachdem sich August Hermann als Turnlehrer am Braunschweiger Martino-Katharineum einen „echten Fußball“ aus England hatte kommen lassen, initiierte er gemeinsam mit Koch das erste Fußballspiel auf deutschem Boden:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/fb_institutionen/staedtische_gesellschaften/bsmportal/presseportal/pressefotos_konrad_koch_braunschweig.html &amp;#039;&amp;#039;Pressefotos zu Konrad Koch und zur Fußballstadt Braunschweig&amp;#039;&amp;#039;] auf &amp;#039;&amp;#039;braunschweig.de&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Herbst 1874 trugen Schüler des Martino-Katharineum das Spiel auf dem so genannten „Kleinen Exerzierplatz“ an der Rebenstraße (heute [[Rebenring]]) unter der Leitung von Koch und Hermann aus. Damit glaubten sie, ein Mittel gegen das „Stubenhockerthum“ sowie die Kneipentouren ihrer Oberschüler gefunden zu haben. August Hermann hatte einen Rugbyball&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zeit.de/sport/2011-02/konrad-koch-fussball-portraet?page=all &amp;#039;&amp;#039;Der Mann, der den Deutschen den Fußball brachte&amp;#039;&amp;#039;] Zeit Online vom 24. Februar 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; aus [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] besorgt, der zunächst ohne jede Erklärung einfach zwischen die Schüler geworfen wurde. Dieses Experiment gilt als die Geburtsstunde des Fußballs in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Es wurden einfach ein guter Fußball aus England auf den Platz geworfen, einige der wichtigsten Regeln angegeben und bald spielten die deutschen Knaben das englische Spiel, wenn auch anfangs noch nicht mit allen Feinheiten, doch eifrig und geschickt und zu ihrem größten Vergnügen.|Konrad Koch&amp;lt;ref name=&amp;quot;dlf_kalenderblatt_20110413&amp;quot;/&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Quellen, wonach das erste Fußballspiel auf deutschem Boden schon im April 1874 in Dresden stattfand, haben sich als überholt erwiesen. Dies geht aus einer englischen Quelle hervor, die betont, dass der [[Dresden English Football Club]] nach den Rugby-Regeln spielte.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Peter Hock: Der &amp;#039;&amp;#039;Dresden Football Club&amp;#039;&amp;#039; und die Anfänge des Fußballs in Europa. Arete-Verlag, Hildesheim 2016, ISBN 978-3-942468-69-5, S. 15–17.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der erste Beleg für ein Fußballspiel in Deutschland, das nach Regeln der [[Football Association]] (FA) gespielt wurde, stammt aus Lüneburg und datiert in das Jahr 1875. Am dortigen Johanneum führten der Lehrer Wilhelm Görges und der vom Marlborough College kommende junge Engländer Richard Ernest Newell Twopeny das Fußballspiel ein. Drei Spiele sind dokumentiert, über das erste berichtete auch der Lüneburgsche Anzeiger im September 1875. Der am Johanneum gegründete Club bestand aber nur kurze Zeit und geriet danach in Vergessenheit.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Peter Hock, Matthias Sobottka: Neues zu den Anfängen des Fußballs in Deutschland. SportZeiten 17. Jahrgang 2017, Heft 1, S. 53–71.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Konrad Koch selber war zeitlebens ein Anhänger des Rugbyspiels. Sein Biograph Malte Oberschelp betont, Koch habe nicht Fußball, sondern Rugby in Deutschland eingeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Malte Oberschelp: Konrad Koch – Der Fußballpionier. Eine kommentierte Ausgabe von ausgewählten Originaltexten. Arete-Verlag, Hildesheim 2015, ISBN 978-3- 942468-56-5, S. 7–8.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleichwohl darf man Konrad Koch zu Recht einen Fußballpionier nennen, denn in allen seinen Schriften nach 1890, als sich das Fußballspiel im heutigen Sinne gegenüber Rugby durchgesetzt hatte, setzte er sich für die Akzeptanz dieser neuen Sportart im Deutschen Reich ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fußballspiel fand rasch auch im Schulsport Verbreitung:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Das Spiel lehrt und übt Gemeinsinn, weckt und stärkt die Freude am tatkräftigen Leben und die volle Hingabe an gemeinsam gestellte Aufgaben und Ziele.|Autor=[[Gustav von Goßler]]|Quelle=Erlass des preußischen Kulturministeriums von 1882&amp;lt;ref name=&amp;quot;dlf_kalenderblatt_20110413&amp;quot;/&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den englischen Ballsport brachte Koch der Mediziner Friedrich Reck (1827–1879), der – anders als Koch – in seiner Tätigkeit als Militärarzt die Britische Insel besucht hatte und die englischen Verhältnisse gut kannte.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/fb_institutionen/staedtische_gesellschaften/bsmportal/presseportal/bsm_wissenswertes_Konrad_Koch_Fussball_Braunschweig.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Fußballregeln und Vereine in Deutschland ===&lt;br /&gt;
[[Datei:BSM Konrad-Koch Braunschweig 01.jpg|mini|Erste &amp;#039;&amp;#039;Fußballregeln&amp;#039;&amp;#039;, 1875 zunächst für das [[Martino-Katharineum]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1875 legte Koch das erste [[Fußballregeln|Fußball-Regelwerk]]&amp;lt;ref&amp;gt;Konrad Koch: &amp;#039;&amp;#039;Regelwerk&amp;#039;&amp;#039;, Nachdruck der Ausgabe von 1875, Braunschweig 2011, ISBN 3-925320-19-9.&amp;lt;/ref&amp;gt; für das in Deutschland neue Spiel vor und gründete im selben Jahr am Martino-Katharineum den ersten deutschen [[Fußballverein]], der aber, im Gegensatz zu dem oben erwähnten Lüneburger Verein, Rugby spielte. Erst die zweite, erweiterte Auflage von 1885 enthielt auch die Regeln für Assoziationsfußball.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Auf dem Platz darf niemand sich hinlegen oder müßig stehen. Kein Schüler darf ohne besondere Erlaubnis den Rock ablegen; diese Erlaubnis wird nur denen erteilt, die ein wollenes Hemd tragen.|Autor=Konrad Koch|Quelle=Regelwerk&amp;lt;ref name=&amp;quot;dlf_kalenderblatt_20110413&amp;quot;/&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kochs Ziel war es, bei der Einführung des Fußballs im Schulsport den Schülern, neben der Körperertüchtigung, [[Ethik|ethische]] Werte wie [[Selbstdisziplin|Disziplin]] und [[Teamgeist]] zu vermitteln. Dafür wurde das Regelwerk entwickelt, in dem zum Beispiel das Treten vor das [[Schienbein]] verboten wurde. „Fast alle Gesundheitsregeln aus Kochs Regelwerk wurden im gesamten deutschsprachigen Raum übernommen“, berichtet der Braunschweiger Heimatforscher [[Kurt Hoffmeister]]. Als [[Fußballschiedsrichter|Schiedsrichter]] fungierten in dieser frühen Phase der Spielentwicklung noch die [[Mannschaftskapitän|Mannschaftsführer]] selbst, die „Fußballkaiser“ genannt wurden. Im ersten Regelwerk durfte der Ball auch noch von den Spielern in die Hand genommen und getragen werden. „Fußball ohne Ball aufnehmen“, also das Spiel ausschließlich mit dem Fuß, wurde zunächst als Schlechtwettervariante eingeführt, 1882 aber als verbindliche Spielform festgeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fußballspiel blieb zunächst den Jungen vorbehalten. Auf der Suche nach einem geeigneten Spiel für Mädchen führte August Hermann 1896 das vom [[Basketball]] abgeleitete Spiel [[Korbball]] ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Kurt Hoffmeister | Titel=Zeitreise durch die Braunschweiger Sportgeschichte | Auflage=2. | Verlag=Books on Demand GmbH | Ort=Braunschweig | Datum=2010 | ISBN=9783839107126 | Seiten=33 | Online={{Google Buch | BuchID=vPhtr8droJIC | Seite=33}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Einführung dieses Spiels zeigt, worum es der sogenannten &amp;#039;&amp;#039;[[Spielbewegung]]&amp;#039;&amp;#039;, deren führender Kopf Koch in diesen Jahren war, grundsätzlich ging: Ziel war nicht die Etablierung einzelner neuer Spiele, sondern eine allgemeine Reform des Schulunterrichts durch die Einbeziehung neuer und pädagogisch wertvoller Spiele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur parallel entstehenden &amp;#039;&amp;#039;Sportbewegung&amp;#039;&amp;#039; standen Koch und seine Mitstreiter im Gegensatz, da bei ihnen immer das pädagogische Ziel angestrebt wurde. Kochs Verhältnis zum Wettkampfcharakter des Fußballspiels war zwar anerkennend im Punkt der motivierenden Wirkung von „Wettspielen“; einen rein an Sieg und Leistung orientierten Spielverlauf, bei dem nicht eine umfassende körperliche Entwicklung der Schwerpunkt wäre, lehnte er aber ab. Der Fußballpionier wollte das Spiel in seiner englischen Art deshalb nicht ohne Änderungen ins Regelwerk übernehmen. Er selbst betrachtete das Fußballspiel nicht nur aus akademischem Blickwinkel, sondern beteiligte sich auch aktiv auf dem Spielfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige der englischen Fußballbegriffe wurden von ihm teilweise wörtlich in die Deutsche Sprache übersetzt und es entstanden dabei einige [[Kunstwort|Kunstwörter]]. Im Jahre 1903 veröffentlichte er in der Zeitschrift des „Allgemeinen Deutschen Sprachvereins“ eine Liste mit deutschen Fußballbegriffen und ihren englischen Entsprechungen. Von den 81 dort aufgeführten Fachausdrücken sind viele noch heute gängig.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/fb_institutionen/staedtische_gesellschaften/bsmportal/presseportal/bsm_wissenswertes_Konrad_Koch_Fussball_Braunschweig.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste nationale und internationale Spiele ===&lt;br /&gt;
1888 fanden erste Vergleichswettbewerbe gegen Mannschaften aus Göttingen und [[Hannover]] statt. 1894 folgten erste [[Länderspiel]]e gegen Mannschaften aus Großbritannien und den [[Niederlande]]n. Konrad Koch unterstützte 1890 auch in [[Berlin]] die Gründung des [[Deutscher Fußball- und Cricket Bund|Deutschen Fußball- und Cricket Bunds]], dem der aus Birmingham stammende Deutsch-Engländer John Bloch vorstand. Bloch war zugleich Präsident des English Football Club Berlin und Herausgeber der Wochenschrift &amp;quot;Spiel und Sport&amp;quot;, die für die erste deutsche Fußballer-Generation das wichtigste Mitteilungsblatt war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans-Peter Hock |Titel=Der Dresden Football Club und die Anfänge des Fußballs in Europa |Verlag=Arete-Verlag |Ort=Hildesheim |Datum=2016 |ISBN=978-3-942468-69-5 |Seiten=39–43}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sowohl Konrad Koch als auch der etwas jüngere Fußballpionier [[Walther Bensemann]] publizierten darin in den Jahren 1893 und 1894 regelmäßig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus führte Koch 1891 „[[Raffball]]“ ein, einen Vorläufer des modernen [[Handball]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die „englische Krankheit“ ===&lt;br /&gt;
[[Datei:fusslümmelei.jpg|mini|links|Der Stuttgarter [[Turnen|Turnlehrer]] &amp;#039;&amp;#039;Karl Planck&amp;#039;&amp;#039; verspottete den neuen Sport anfänglich als „Fußlümmelei“ und „englische Krankheit“.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:BSM Konrad-Koch Braunschweig 04.jpg|mini|Kochs &amp;#039;&amp;#039;Erziehung zum Mute&amp;#039;&amp;#039; als geistige Schulung durch Sport und Spiel]]&lt;br /&gt;
Von Braunschweig aus verbreitete sich der Fußballsport in rasantem Tempo (1895 wurde der „[[Eintracht Braunschweig|Braunschweiger Turn- und Sportverein Eintracht von 1895 e.&amp;amp;nbsp;V.]]“ gegründet), so dass Koch bereits 1894 in seiner „Geschichte des Fußballs“ feststellen konnte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Die Frage, ob Fußball in Deutschland eingeführt werden soll oder nicht, bedarf keiner Erörterung mehr, sie ist durch die Macht der Tatsachen entschieden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei war der Anfang schwer: Koch und sein Mitstreiter August Hermann wurden für ihre Überzeugung als „Spiel-Apostel“ oder „Spiel-Schwärmer“ verspottet. Widerstände gab es insbesondere aus dem Lager der [[Turnen|Turner]]. Diese verunglimpften das Fußballspiel als „Fußlümmelei“, „Stauchball“ und „Englische Krankheit“. Die Rohheit des Spiels war für sie ein Verfall der [[Sitte]]n. Allein schon der neumodische Begriff „[[Sport]]“ sorgte für Irritationen. Die Gesellschaft achtete auf Haltung, Maß und Würde. Anderenorts wurden Lehrer und Schüler von der Schule verwiesen, wenn sie sich am Fußballspiel beteiligten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Am 8. Mai 1895, dem 58. Geburtstag des [[Prinzregent]]en des [[Herzogtum Braunschweig|Herzogtums Braunschweig]] [[Albrecht von Preußen (1837–1906)|Albrecht von Preußen]], wurde Koch von diesem persönlich in der Aula des [[Martino-Katharineum]]s das [[Ritterkreuz]] II. Klasse vom [[Orden Heinrichs des Löwen]] verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Koldewey (Pädagoge, 1839)|Friedrich Koldewey]]: &amp;#039;&amp;#039;V. Zur Geschichte der Anstalt.&amp;#039;&amp;#039; In: [http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ulbdsp/periodical/structure/5540278 &amp;#039;&amp;#039;Nachrichten über das Herzogliche Gymnasium Martino-Katharineum zu Braunschweig.&amp;#039;&amp;#039;] Druck v. Joh. Heinr. Meyer. Braunschweig. Ostern 1896. Seite 19.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:kochgedenktafel.jpg|mini|Enthüllung der Gedenktafel für Konrad Koch am 9. Juni 2006 in Braunschweig: links Braunschweigs Oberbürgermeister [[Gert Hoffmann]] und ganz rechts [[Kurt Hoffmeister]]]]&lt;br /&gt;
Koch gilt als Wegbereiter der [[Spielbewegung]] im deutschsprachigen Raum und grundlegender Theoretiker des [[Schulsport]]s in Deutschland. Unter anderem war er Mitglied des [[Zentralausschuss zur Förderung der Volks- und Jugendspiele in Deutschland|Zentralausschusses zur Förderung der Volks- und Jugendspiele in Deutschland]]. Sein bedeutendstes Werk zum Thema erschien 1900: &amp;#039;&amp;#039;Die Erziehung zum Mute durch Turnen, Spiel und Sport&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Konrad Koch: &amp;#039;&amp;#039;Die Erziehung zum Mute durch Turnen, Spiel und Sport. Die geistige Seite der Leibesübungen&amp;#039;&amp;#039;, Gaertner, Berlin 1900 ([http://www.digibib.tu-bs.de/?docid=00028554 Digitalisat der Universitätsbibliothek Braunschweig]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Stadt Braunschweig würdigte das historische Ereignis des ersten Fußballspiels auf deutschem Boden am 9. Juni 2006 zur Eröffnung der [[Fußball-Weltmeisterschaft 2006]] in Deutschland mit der Einweihung einer Gedenktafel am Rebenring, vor dem ehemaligen „Kleinen Exerzierplatz“. Eine weitere Gedenktafel befindet sich am Eingang zur [[Aula]] des Martino-Katharineums. Darüber hinaus wurde der Sportplatz am Franzschen Feld in Braunschweig ausgebaut und in „Konrad Koch Stadion“ umbenannt. Konrad Kochs Leben und Werk wurde in mehreren Fachbüchern [[Kurt Hoffmeister]]s ausführlich dargestellt. Für seine Verdienste um den Sport in [[Niedersachsen]] wurde er in die Ehrengalerie des niedersächsischen Sports des [[Niedersächsisches Institut für Sportgeschichte|Niedersächsischen Instituts für Sportgeschichte]] (1981 gegründet) aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koch war unter anderem Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;[[Die ehrlichen Kleiderseller zu Braunschweig|Ehrlichen Kleiderseller zu Braunschweig]]&amp;#039;&amp;#039;, einem Freundeskreis um [[Wilhelm Raabe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. April 2019 wurde in Braunschweig ein Geschäftshaus nach längerem Umbau wieder eröffnet, welches nun den Namen &amp;quot;Konrad-Koch-Quartier&amp;quot; trägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verfilmung ==&lt;br /&gt;
Der Spielfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Der ganz große Traum]]&amp;#039;&amp;#039; unter der Regie von Sebastian Grobler mit [[Daniel Brühl]] in der Rolle Konrad Kochs kam am 24. Februar 2011 in die deutschen Kinos.&amp;lt;ref&amp;gt;{{IMDb|tt1686768|Der ganz große Traum}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fußball. Regeln des Fußball-Vereins der mittleren Klassen des Martino-Katharineums zu Braunschweig&amp;#039;&amp;#039;. Braunschweig 1875.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Typ=wl | Autor=Konrad Koch | Titel=Regeln des Thorballs | Verlag=Verlag von O. Haering &amp;amp; Co. (Benno Goeritz) | Ort=Braunschweig | Datum=1877 | URN=nbn:de:bsz:14-db-id19347456930}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der erziehliche Werth der Schulspiele&amp;#039;&amp;#039;. Braunschweig 1878.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[http://gei-digital.gei.de/viewer/resolver?urn=urn%3Anbn%3Ade%3A0220-gd-5133435 Geschichtstabellen.]&amp;#039;&amp;#039; Johann Heinrich Meyer Verlag, Braunschweig, 1879, 62 S.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ulbdsp/content/titleinfo/5627519 Über Zweck und Ziel des deutschen Aufsatzes.]&amp;#039;&amp;#039; In: Wissenschaftliche Beilage zum Jahresbericht des Herzoglichen Gymnasiums Martino-Katharineum zu Braunschweig 1889, Johann Heinrich Meyer Verlag, Braunschweig, 1889, 24 S.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:1-235519 Platos Gorgias als Schullektüre.]&amp;#039;&amp;#039; In: Wissenschaftliche Beilage zum Jahresbericht des Herzoglichen Gymnasiums Martino-Katharineum zu Braunschweig 1892, Johann Heinrich Meyer Verlag, Braunschweig, 1892, 22 S.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte des Fußballs im Altertum und in der Neuzeit&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1894&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://publikationsserver.tu-braunschweig.de/receive/dbbs_mods_00028554 Die Erziehung zum Mute durch Turnen, Spiel und Sport. Die geistige Seite der Leibesübungen.]&amp;#039;&amp;#039; R. Gaertners Verlagsbuchhandlung, Berlin, 1900, 224 S.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Kurt Ulrich Bertrams, »O wonnevolles Fußballspiel« Der akademische Hintergrund einer volkstümlichen Sportart, In: Studentenkurier 3/1998, S. 13–15.&lt;br /&gt;
* Christian Gödecke: [https://www.spiegel.de/geschichte/fussballanfaenge-in-deutschland-a-947074.html &amp;#039;&amp;#039;Fußballanfänge in Deutschland / Der Mann, der die „englische Krankheit“ einschleppte&amp;#039;&amp;#039;], mit Scans aus dem &amp;#039;&amp;#039;Archiv Kurt Hoffmeister&amp;#039;&amp;#039;; online auf &amp;#039;&amp;#039;einestages&amp;#039;&amp;#039;; [[Der Spiegel]]&lt;br /&gt;
* [[Kurt Hoffmeister]]: &amp;#039;&amp;#039;Fußball – Der Siegeszug begann in Braunschweig&amp;#039;&amp;#039;, Braunschweig 2004.&lt;br /&gt;
* Kurt Hoffmeister: &amp;#039;&amp;#039;Koch, Konrad.&amp;#039;&amp;#039; In: {{BibISBN|3926701145|Seite=130–131.}}&lt;br /&gt;
* Kurt Hoffmeister: &amp;#039;&amp;#039;Der Wegbereiter des Fußballspiels in Deutschland. Prof. Dr. Konrad Koch 1846–1911. Eine Biografie&amp;#039;&amp;#039;, Norderstedt 2011, ISBN 978-3-8423-4921-6.&lt;br /&gt;
* [[Rainer Moritz]]: &amp;#039;&amp;#039;Der ganz große Traum ... oder wie der Lehrer Konrad Koch den Fußball nach Deutschland brachte.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt-Taschenbuch-Verlag, Reinbek 2011, ISBN 978-3-499-25692-9.&lt;br /&gt;
* Karl Wilhelm Mügel: &amp;#039;&amp;#039;Koch, Wilhelm Carl Johann Conrad, Prof. Dr.&amp;#039;&amp;#039; In: {{BibISBN|3775258388|Seite=330.}}&lt;br /&gt;
* N. N.: &amp;#039;&amp;#039;Konrad Koch (1846– 1911), [[August Hermann]] (1835–1906).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Arbeitskreis Andere Geschichte]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Braunschweiger Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; döringDRUCK, Braunschweig 2012, ISBN 978-3-925268-42-7, S. 154–157.&lt;br /&gt;
* Malte Oberschelp: &amp;#039;&amp;#039;Der Fußball-Lehrer. Wie Konrad Koch im Kaiserreich den Ball ins Spiel brachte&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Die Werkstatt, Göttingen 2010, ISBN 978-3-89533-723-9.&lt;br /&gt;
* Malte Oberschelp: &amp;#039;&amp;#039;Konrad Koch der Fußballpionier. Eine kommentierte Ausgabe von ausgewählten Originaltexten&amp;#039;&amp;#039;, Arete Verlag, Hildesheim 2015, ISBN 978-3-942468-56-5.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Konrad Koch |Titel=Als der Fußball nach Deutschland kam: Die Ur- und Frühgeschichte des deutschen Fußballs |Verlag=Bernhard Oeckl |Ort=Langenargen |Datum=2019 |Sprache=de |DNB=1192819381 |Kommentar=Beinhaltet die Übersetzung der folgenden Werke von Konrad Koch aus der altdeutschen Frakturschrift in die neue deutsche Schrift und Rechtschreibung: „Die Geschichte des Fußballs im Altertum und in der Neuzeit“ (1894), „Regeln des Fußballvereins der mittleren Classen des Martino-Catharineums zu Braunschweig“ (1875), „Deutsche Kunstausdrücke des Fußballspieles“ (1903) |Online=}}&amp;lt;ref&amp;gt;[https://d-nb.info/1192819381 Im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11856403X}}&lt;br /&gt;
* {{DTAA|11856403X|Konrad Koch}}&lt;br /&gt;
* [https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/fb_institutionen/staedtische_gesellschaften/bsmportal/presseportal/pressemappe_konrad-koch-fussball-in-braunschweig_2011.html &amp;#039;&amp;#039;Konrad Koch&amp;#039;&amp;#039;] in der &amp;#039;&amp;#039;[[Pressemappe]] zu Konrad Koch (1846-1911) Braunschweig 1874: Wiege des deutschen Fußballs&amp;#039;&amp;#039; auf &amp;#039;&amp;#039;braunschweig.de&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [http://www.braunschweig.de/kultur_tourismus/veranstaltungen/medien-bsm/Internet_Die_Wiege_des_Fussballs_090910.pdf &amp;#039;&amp;#039;Die Wiege des Fußballs stand in Braunschweig&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 8,7&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* [http://www.braunschweig.de/kultur_tourismus/veranstaltungen/medien-bsm/Wiegenfest_ausstellung_v1-2b.pdf &amp;#039;&amp;#039;Fußball made in Braunschweig&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 4,4&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11856403X|LCCN=n2011087252|VIAF=37708443}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Koch, Konrad}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Fußball, Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sport (Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kleiderseller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1846]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportgeschichte (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Koch, Konrad&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Koch, Wilhelm Carl Johann Conrad&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Pädagoge, Erfinder des Fußballspiels in Deutschland&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Februar 1846&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Braunschweig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. April 1911&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Braunschweig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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