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	<title>Konrad Grebe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T01:46:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;CommonsDelinker: Fotobuch_Konrad_Grebe.jpg entfernt, auf Commons von Herbythyme gelöscht. Grund: Copyright violation, see :c:Commons:Licensing|</title>
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		<updated>2025-12-07T12:12:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=C:File:Fotobuch_Konrad_Grebe.jpg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:File:Fotobuch Konrad Grebe.jpg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Fotobuch_Konrad_Grebe.jpg&lt;/a&gt; entfernt, auf Commons von &lt;a href=&quot;/index.php?title=C:User:Herbythyme&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:User:Herbythyme (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Herbythyme&lt;/a&gt; gelöscht. Grund: Copyright violation, see &lt;a href=&quot;/index.php?title=C:Commons:Licensing&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:Commons:Licensing (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;c:Commons:Licensing&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Konrad Grebe.jpg|miniatur|Konrad Grebe 1950 bei der Arbeit am Reißbrett.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:48 49.bearb.jpg|alternativtext=Lebenslauf aus dem Fotobuch über Konrad Grebe|mini|Seite 48 &amp;amp; 49 des Fotobuches über Konrad Grebe]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Konrad Grebe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Juni]] [[1907]] in [[Heiligenwald (Schiffweiler)|Heiligenwald]], heute Ortsteil von [[Schiffweiler]]; † [[12. Juli]] [[1972]] in [[Wuppertal]]&amp;lt;ref name=IVZ1972b&amp;gt;Todesanzeige der Familie in der &amp;#039;&amp;#039;Ibbenbürener Volkszeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 18. Juli 1972&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=IVZ1972a&amp;gt;N.N.: &amp;#039;&amp;#039;Konrad Grebe †&amp;#039;&amp;#039;. Kurzer Nachruf in: &amp;#039;&amp;#039;Ibbenbürener Volkszeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 19. Juli 1972.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Steiger (Bergbau)|Steiger]] und [[Erfinder]]. International bekannt ist er als Vater des [[Kohlenhobel]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft, Ausbildung und erste Berufsjahre ===&lt;br /&gt;
Der im [[Bergbau im Saarland|Saarrevier]] geborene Sohn eines Grubeninspektors begann als Vierzehnjähriger seine bergmännische Laufbahn in den Werkstätten der &amp;#039;&amp;#039;Grube Reden&amp;#039;&amp;#039; in [[Schiffweiler|Landsweiler-Reden]]. Nach Abschluss der Bergvorschule in [[Neunkirchen (Saar)|Neunkirchen]] und der [[Steiger (Bergbau)#Spezialisierungen 2|Elektrosteigerklasse]] der Bergschule in [[Bochum]] trat er 1931 als Hilfssteiger in den Dienst der [[Bergwerk Ibbenbüren|Steinkohlenbergwerke Ibbenbüren]] der [[Preussag|Preußischen Bergwerks- und Hütten AG (Preussag)]]. 1933 wurde er dort zum Steiger, 1935 zum Reviersteiger und 1938 zum Elektrofahrsteiger befördert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link | date=2018-12-08 | url=http://www.rag-anthrazit-ibbenbueren.de/nachrichten/20021212.php |text=Kurzbiografie Grebes }} im Webauftritt der RAG Anthrazit Ibbenbüren; abgerufen am 31. Juli 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=Steinkohlenbergbau&amp;gt;Hubert Rickelmann und Hans Röhrs: &amp;#039;&amp;#039;Der Ibbenbürener Steinkohlenbergbau von den Anfängen bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. Schöningh, Paderborn, München, Wien und Zürich 1987, S. 149.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Maschinen- und Elektroobersteiger leitete er den Maschinen- und Elektrobetrieb [[Tag (Bergbau)|unter Tage]].&amp;lt;ref name=IVZ1962a&amp;gt;Notiz unter &amp;#039;&amp;#039;Ibbenbürener Mosaik&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Ibbenbürener Volkszeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 10. November 1962.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erfinder des Kohlenhobels ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kohlehobel in Ibbenbüren am Bahnhof.JPG|miniatur|Kohlenhobel-Denkmal in [[Ibbenbüren]]]]&lt;br /&gt;
In diesen Jahren hatte sich Grebe bereits betriebsintern einen Namen als Tüftler und Erfinder gemacht, hielt mehr als ein Dutzend [[Patent]]e, darunter eines für ein elektrotechnisches Gerät, das die Grubensicherheit erhöhte.&amp;lt;ref name=IVZ1998&amp;gt;Klaus Rotte: &amp;#039;&amp;#039;Kohlenhobel revolutionierte Bergbau: Konrad Grebe – Pionier der Arbeit&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Ibbenbürener Volkszeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 30. Dezember 1998.&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1937 erfand er in enger Zusammenarbeit mit seinem Team den [[Kohlenhobel]]. Erste Versuche mit einem schälend arbeitenden Kohlengewinnungsgerät gab es bereits zur Jahreswende 1936/37.&amp;lt;ref name=Steinkohlenbergbau144&amp;gt;Hubert Rickelmann und Hans Röhrs: &amp;#039;&amp;#039;Der Ibbenbürener Steinkohlenbergbau von den Anfängen bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. Schöningh, Paderborn, München, Wien und Zürich 1987, S. 144.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dazu hatte man bereits 1936 im Ibbenbürener Bergwerk eine Klappförderrinne entwickelt. Die ersten Versuche mit einer an einer Grubenschiene angeschweißten Schneide verliefen jedoch nicht völlig befriedigend. Auch bei einer 1939 gebauten Konstruktion aus Schrapperkasten mit beiderseitigen Schneiden gab es noch verschiedene technische Probleme. Anfang 1940 gab es zudem Versuche mit einem pflugartigen Aufreißer.&amp;lt;ref name=Steinkohlenbergbau144/&amp;gt; Aus den Erkenntnissen all dieser Vorversuche wurde schließlich im Juni 1941 ein Modell entwickelt, das fast schon dem späteren Kohlehobel entsprach. Der anhand dieser Vorlage gebaute Ur-Hobel kam im September 1941 in einem [[Restpfeiler]] des Flözes Glücksburg erstmals zum Einsatz und wurde bis zum Jahresende nochmals weiter verbessert.&amp;lt;ref name=Steinkohlenbergbau147&amp;gt;Hubert Rickelmann und Hans Röhrs: &amp;#039;&amp;#039;Der Ibbenbürener Steinkohlenbergbau von den Anfängen bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. Schöningh, Paderborn, München, Wien und Zürich 1987, S. 147.&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit war der einsatztechnische Durchbruch gelungen, und am 24. März 1942 folgte die Patentanmeldung als „Abbau- und Lageanlage, insbesondere für niedrige Flöze in Erz-, Kohle- bzw. Salzbergwerken“ durch die Preussag beim [[Reichspatentamt]].&amp;lt;ref name=Steinkohlenbergbau147/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu diesem Zeitpunkt hatte die [[Reichsvereinigung Kohle]] einen Wettbewerb zur „Förderung der maschinellen Kohlengewinnung“ gestartet, bei dem sie einen Preis von 60.000 [[Reichsmark]] (entspricht heute etwa {{Inflation|DE|60000|1942|r=-4}}&amp;amp;nbsp;[[EUR]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Inflation-3&amp;quot;&amp;gt;Diese Zahl wurde mit der [[Vorlage:Inflation]] ermittelt, ist auf volle 10.000&amp;amp;nbsp;EUR gerundet und vergleicht 1942 mit Januar {{JETZIGES_JAHR}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;) für denjenigen aussetzte, dem es gelang, eine Maschine zu bauen, mit der bei der Förderung von 100 Tonnen Kohle drei Mann eingespart werden konnten. Die Preussag meldete Grebes Kohlenhobel im Juni 1942 zu dem Wettbewerb an und erbrachte den Nachweis, dass sich mit dessen Konstruktion sogar neun Mann einsparen ließen. Bereits Ende August 1942 erhielt der Erfinder die 60.000 Mark und zum Ende des Jahres von der Reichsvereinigung Kohle weitere 60.000 Mark, weil er durch Verbesserungen seinen Kohlenhobel auch für ganz niedrige Flöze einsatzfähig gemacht hatte.&amp;lt;ref name=IVZ1962b&amp;gt;N.N.: &amp;#039;&amp;#039;Konrad Grebe. der Erfinder des Kohlenhobels war lange an der Ibbenbürener Preußag tätig&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Ibbenbürener Volkszeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 24. November 1962.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Nach anderen Quellen wurde das Geld dem Ibbenbürener Bergwerk zugesprochen; vgl. Hubert Rickelmann und Hans Röhrs: &amp;#039;&amp;#039;Der Ibbenbürener Steinkohlenbergbau von den Anfängen bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. Schöningh, Paderborn, München, Wien und Zürich 1987, S. 149.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ihn zu seiner Erfindung bewogen hatte, erläuterte er 1943 mit seinen eigenen Worten:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=[I]ch war als Steiger sehr oft vor Ort und wunderte mich eigentlich immer, weshalb in unserem technisierten Zeitalter die Maschine noch nicht bis in den Streb vorgedrungen war. Ich sah die Hauer mit Spitzhacken und Preßlufthämmern die Kohle losschlagen, ich sah sie schwitzen und schuften in der staubigen Hitze und dachte mir: Donnerwetter&amp;amp;nbsp;– überall hat die Maschine das Los des Menschen erleichtert&amp;amp;nbsp;– warum nicht auch hier?|Quelle=Interview mit Erich Winter, abgedruckt in der &amp;#039;&amp;#039;Neuesten Zeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 3. Mai 1943|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|ibn|03|05|1943|8|Der „Pionier der Arbeit“ Konrad Grebe erzählt|AUTOR=Erich Winter}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grebes Erfindung stieß umgehend auf großes Interesse in den bergbaulichen Fachkreisen, und bereits im August 1942 gab es erste Besprechungen mit der Zulieferindustrie, damit diese die Neuentwicklung in ihr Produktionsprogramm aufnahm. Im gleichen Jahr startete man noch erfolgreiche Versuche mit selbst gebauten Hobeln in 14 Schachtanlagen des [[Ruhrbergbau|Ruhrreviers]].&amp;lt;ref name=Steinkohlenbergbau/&amp;gt; Der Hobel erhielt die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Einheitshobel&amp;#039;&amp;#039;, wurde aber wegen seiner Entwicklungsfirma auch &amp;#039;&amp;#039;Preußenhobel&amp;#039;&amp;#039; genannt.&amp;lt;ref name=Steinkohlenbergbau/&amp;gt; Damit begann der Siegeszug der mechanisierten Kohlengewinnung, der sich nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] auch im ausländischen Bergbau fortsetzte. Ibbenbüren wurde dadurch als „Wiege des Kohlenhobels“ international bekannt.&amp;lt;ref name=Steinkohlenbergbau/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Rolle im NS-Staat ===&lt;br /&gt;
Konrad Grebe war [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]-Mitglied&amp;lt;ref&amp;gt;Seit wann?&amp;lt;/ref&amp;gt; und darüber hinaus [[Politischer Leiter]] der Partei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;19430501KVZ_PDA&amp;quot; /&amp;gt; Als solcher habe er sich „(i)n seiner knappen Freizeit betätigt“, auch hier sei er – wie es hieß – „einer der Treuesten“ gewesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LmZ_19430501&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Aus dem Leben Konrad Grebes.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Litzmannstädter Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 26. Nr. 121/122 vom 1. Mai 1943, S. (2) ([https://bc.wbp.lodz.pl/dlibra/publication/30854/edition/29417/content online] bei [https://bc.wbp.lodz.pl/dlibra &amp;#039;&amp;#039;Regionalia Ziemi Łódzkiej&amp;#039;&amp;#039;]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Anlässlich des [[Erster Mai#Deutschland – gesetzlicher Feiertag|&amp;#039;&amp;#039;Tags der Arbeit&amp;#039;&amp;#039;]] am 1. Mai 1943 wurde Konrad Grebe auf Vorschlag des [[Reichsleiter]]s der NSDAP und Reichsorganisationsleiters der [[Deutsche Arbeitsfront|Deutschen Arbeitsfront]] (DAF) [[Robert Ley]] vom Führer [[Adolf Hitler]] als „neunter schaffender Deutscher“&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|dkb|16|05|1943|5|Erhöhte Betriebssicherheit durch Gemeinschaftsarbeit}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und erster [[Arbeiter]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|krz|30|04|1944|1|Neun Pioniere der Arbeit ernannt}}&amp;lt;/ref&amp;gt; mit dem [[Ehrenzeichen Pionier der Arbeit|Ehrenzeichen &amp;#039;&amp;#039;Pionier der Arbeit&amp;#039;&amp;#039;]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref name=Steinkohlenbergbau/&amp;gt; Die feierliche Verleihung, zu der Grebe in seiner Uniform als Politischer Leiter der NSDAP mit [[Hakenkreuz]]binde angetreten war,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Neue Tag.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 121 vom 3. Mai 1943, S. (1) ([https://zeitpunkt.nrw/ulbbn/periodical/zoom/697535 online] bei [[Zeitungsportal NRW]]).&amp;lt;/ref&amp;gt; erfolgte am 30. April 1943 während einer Tagung der [[Reichsarbeitskammer]] im Mosaiksaal der [[Neue Reichskanzlei|Neuen Reichskanzlei]] durch Ley.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|kvz|01|05|1943|3|Bergmann mit dem Arbeitsorden ausgezeichnet}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;19430501KVZ_PDA&amp;quot;&amp;gt;{{ANNO|kvz|01|05|1943|3|Der neue „Pionier der Arbeit“}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zahlreiche, zum Teil mit – auch eigens vorab bereitgestellten&amp;lt;ref&amp;gt;Pressefoto mit Text vom 28. April 1943 ([https://digital.onb.ac.at/rep/osd/?10CDB893 online] bei [https://onb.digital &amp;#039;&amp;#039;Österreichische Nationalbibliothek – ÖNB Digital&amp;#039;&amp;#039;]).&amp;lt;/ref&amp;gt; – Fotos versehene Presseberichte&amp;lt;ref&amp;gt;Z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;Schwerter Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 75. Nr. 102 vom 4. Mai 1943, S. (3) ([https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/119209 online] bei Zeitungsportal NRW).&amp;lt;/ref&amp;gt; über diese Ehrung und die bewegten Bilder davon in der [[Deutsche Wochenschau|&amp;#039;&amp;#039;Deutschen Wochenschau&amp;#039;&amp;#039;]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Deutsche Wochenschau.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 661 vom 5. Mai 1943, bei ca. 1:43–2:04 Min ([https://archive.org/details/1943-05-05-Die-Deutsche-Wochenschau-Nr.661 online] bei [[Internet Archive]]).&amp;lt;/ref&amp;gt; machten Grebe weithin bekannt. Er wurde von der Propaganda zum „einfachen ehrlichen deutschen Mann“ mit Vorbildfunktion stilisiert, von dem es hieß, „(s)ein unermüdliches Schaffen, sein Einsatz, gepaart mit großem Können“ hätten ihm „die Anerkennung der gesamten Nation durch die stolze Auszeichnung des Führers ‚Pionier der Arbeit‘“ gebracht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LmZ_19430501&amp;quot; /&amp;gt; U.&amp;amp;nbsp;a. widmete der [[Illustrierter Beobachter|Illustrierte Beobachter]], eine NS-Wochen-Illustrierte, dem „Pionier der Arbeit vom 1. Mai 1943“ sogleich eine ganze Seite mit Fotos, von denen eines auf Hitlers „Leibfotografen“ [[Heinrich Hoffmann (Fotograf)|Heinrich Hoffmann]] zurückgeht.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Konrad Grebe, der Pionier der Arbeit vom 1. Mai 1943.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Illustrierter Beobachter]]&amp;#039;&amp;#039;. Jg. 18. Nr. 19 vom 13. Mai 1943, S. (11) ([https://www.google.de/books?id=HN0iAQAAMAAJ&amp;amp;pg=PP235 online] bei Google Books).&amp;lt;/ref&amp;gt; In seiner westfälischen Heimatgemeinde Ibbenbüren wurde Grebe bei seiner Rückkehr aus Berlin ein für die [[Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit]] typischer feierlicher Empfang bereitet, zu dem „die Politischen Leiter, [[Sturmabteilung|SA.]] und die anderen Formationen und Gliederungen der Partei, die [[Hitlerjugend|Hitler-Jugend]], Vereine und die Berufskameraden“ auf dem Bahnhofsvorplatz angetreten waren. „[[Bund Deutscher Mädel|BDM]] und [[Bund Deutscher Mädel|Jungmädel]] bildeten Spalier, während die Rufe ‚Heil dem Pionier der Arbeit‘ aufklangen“, bevor der NSDAP-[[Struktur der NSDAP#Kreisleiter|Kreisleiter]] eine Rede hielt und der Amtsbürgermeister sowie der [[Deutsche Arbeitsfront|DAF]]-Betriebsführer Glückwünsche darbrachten.&amp;lt;ref&amp;gt;In: &amp;#039;&amp;#039;Die Glocke.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 126 vom 9. Mai 1943, S. (2) ([https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/11699051 online] bei Zeitungsportal NRW).&amp;lt;/ref&amp;gt; Wenig später, am 15. Mai 1943 verlieh ihm die Gemeinde Landsweiler-Reden, dem Grebes Geburtsort Heiligenwald zwischenzeitlich zugeschlagen worden war, die [[Ehrenbürger]]schaft. Auch danach ließ er sich von der [[NS-Propaganda]] vereinnahmen. So sprach er am 13. März 1944 auf der &amp;#039;&amp;#039;Reichsfeier der weltanschaulichen Feierstunde&amp;#039;&amp;#039; in Hamburg unter dem Thema „Deutsche Arbeit“ in Anwesenheit von Reichsleiter [[Alfred Rosenberg]]. Er schloss seine Rede mit den Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=Die Wertschätzung der Arbeit hat sich im nationalsozialistischen Staat grundsätzlich gegenüber früheren Ansichten geändert. Es ist allein dem Nationalsozialismus zu verdanken, daß durch die Adelung der Arbeit vom ganzen deutschen Volk bereitwillig diese hervorragenden Leistungen erbracht werden, die uns im heutigen Entscheidungskampf zum Siege führen.|Quelle=Zitat im &amp;#039;&amp;#039;[[Völkischer Beobachter]]&amp;#039;&amp;#039; vom 14. März 1944|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|vob|14|03|1944|1|Weltanschauliche Feierstunde der NSDAP. Bekenntnis zum Adel der Arbeit |NAME=Völkischer Beobachter (Wiener Ausgabe)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterer Berufsweg nach Kriegsende ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Zentralfriedhof Ibbenbueren Grab Konrad und Luise Grebe 2.jpg|miniatur|Grab von Konrad und Luise Grebe auf dem Zentralfriedhof Ibbenbüren]]&lt;br /&gt;
Konrad Grebe wurde im Rahmen der [[Entnazifizierung]] nach Kriegsende als Funktionsträger des NSDAP verhaftet und verbrachte zwei Jahre im britischen [[Internierungslager Staumühle]] (&amp;#039;&amp;#039;Civil Internment Camp No. 5&amp;#039;&amp;#039;). Nach seiner Entlassung setzte er seine Tätigkeit als Erfinder von Bergbaumaschinen bei der Zulieferindustrie und ab 1949 im eigenen Ingenieurbüro in Wuppertal-[[Elberfeld]] fort.&amp;lt;ref name=IVZ1962a/&amp;gt;&amp;lt;ref name=IVZ1962b/&amp;gt; Auch seine späteren Erfindungen hingen fast alle mit der [[Rationalisierung (Ökonomie)|Rationalisierung]] des Bergbaus zusammen. 1950 entwickelte sein Büro einen umlaufenden, kurvengängigen Endlos-Förderer für die Zechen [[Zeche Victor|Victor]] und [[Zeche Ickern|Ickern]] in Castrop-Rauxel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.victor-ickern.de/mechanisierung.htm | wayback=20111018153327 | text=Angaben auf der Homepage zur Geschichte der ehemaligen Steinkohlenzeche Victor-Ickern}}; abgerufen am 31. Juli 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses &amp;#039;&amp;#039;Hemscheidt-Grebe-Kurvenband&amp;#039;&amp;#039; wurde von der Salzgitter-Maschinen-AG in Lizenz gebaut.&amp;lt;ref name=IVZ1962a/&amp;gt; Ebenfalls sehr bekannt wurde das Schrämkeilverfahren zur Kohlengewinnung.&amp;lt;ref name=Steinkohlenbergbau/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt hielt Grebe weit über 100 Patente.&amp;lt;ref name=IVZ1972a/&amp;gt; 1962 ehrte ihn das [[Deutsches Institut für Erfindungswesen|Deutsche Institut für Erfindungswesen (DIE)]] mit der Verleihung der &amp;#039;&amp;#039;[[Rudolf-Diesel-Medaille|Rudolf-Diesel-Medaille in Gold]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=IVZ1962a/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konrad Grebe starb nur wenige Wochen nach seinem 65. Geburtstag am 12. Juli 1972 in Wuppertal. Seine letzte Ruhe fand er auf dem [[Zentralfriedhof Ibbenbüren]].&amp;lt;ref name=IVZ1972a/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{SaarBiogr|5598|Grebe Konrad}}&lt;br /&gt;
* Klaus Rotte: &amp;#039;&amp;#039;Kohlenhobel revolutionierte Bergbau: Konrad Grebe – Pionier der Arbeit&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Ibbenbürener Volkszeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 30. Dezember 1998&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hubert Rickelmann]] und [[Hans Röhrs]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Ibbenbürener Steinkohlenbergbau von den Anfängen bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. Schöningh, Paderborn, München, Wien und Zürich 1987, ISBN 3-506-77223-6, S. 143–151&lt;br /&gt;
* Lutz Andres: Konrad Grebe -- ein Leben für die Kohle. Selbstverlag 2021, 54 Seiten, gebunden, Bildband.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1229396160|VIAF=3243161634376710850002}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grebe, Konrad}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bergbau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erfinder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Ibbenbüren)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wuppertal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Grebe, Konrad&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Steiger und Erfinder&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Juni 1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Heiligenwald (Schiffweiler)|Heiligenwald]], heute Ortsteil von [[Schiffweiler]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Juli 1972&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wuppertal]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;CommonsDelinker</name></author>
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