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	<title>Konrad Agahd - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Konrad_Agahd&amp;diff=521656&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: /* Weblinks */ suche überprüft</title>
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		<updated>2026-01-16T12:22:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; suche überprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Konrad Rudolf Friedrich Agahd&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ancestry.de/imageviewer/collections/2957/images/44116_prep355_000090-00029?treeid=&amp;amp;personid=&amp;amp;rc=&amp;amp;usePUB=true&amp;amp;_phsrc=ieR2161&amp;amp;_phstart=successSource&amp;amp;pId=1538824824 |titel=Ancestry.de - Berlin, Deutschland, Heiratsregister, 1874-1936 |werk=ancestry.de |abruf=2022-03-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (* [[1. März]] [[1867]] in [[Stare Czarnowo|Neumark]], [[Kreis Greifenhagen]]; † [[18. November]] [[1926]] in [[Berlin-Neukölln]]) war ein deutscher [[Schriftsteller]], [[Pädagoge]] und [[Journalist]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;blzgddSop&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{NDB|1|93|94|Agahd, Konrad|[[Kurt Gassen]]|116256575}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Konrad Agahd war das erste von acht Kindern des Hauptlehrers Hermann Agahd&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://cms3.agahd.net/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=50:wer-war-konrad-agahd&amp;amp;catid=39:geschichte&amp;amp;Itemid=27 |titel=Wer war Konrad Agahd? |werk=agahd.net |zugriff=2014-01-02 |archiv-datum=2016-03-04 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160304074528/http://cms3.agahd.net/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=50:wer-war-konrad-agahd&amp;amp;catid=39:geschichte&amp;amp;Itemid=27 |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (* 1828) und seiner Frau Christine (*&amp;amp;nbsp;1826, geborene Stänicke).&amp;lt;ref name=&amp;quot;blzgddSop&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema, mit dem sich Agahd unentwegt wissenschaftlich beschäftigte, war die Schädigung der [[Erziehung]] durch die den Kindern abverlangte Arbeit. Seine erste wichtige Studie zur gewerblichen Kinderarbeit von 3287 Rixdorfer Kindern erschien 1894. In dieser Zeit (1890–1913) war er Lehrer in Rixdorf (heute Berlin-Neukölln). Agahd studierte die Kinderarbeit in [[Deutschland]], [[Schweden]], [[Norwegen]], [[Oberitalien]] und in [[Österreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Ergebnisse veröffentlichte er in zahlreichen [[Abhandlung|Aufsätzen]], [[Broschüre]]n, [[Fachbuch|Fachbüchern]] und [[Gesetzeskommentar]]en und trug sie auf [[Tagung|Kongressen]] und in unzähligen Artikeln für die verschiedensten [[Zeitschrift]]en vor. So verlangte er 1902 auf der Versammlung des Deutschen Lehrervereins zusätzlich zu den bereits 1898 beschlossenen Maßnahmen: Verbot jeder Sonntagsarbeit bzw. Beachtung der [[Sonntagsruhe]], Verbot jeder Beschäftigung in gesundheitsgefährdenden Betrieben, Ausdehnung des Kinderschutzes auf gewerbliche Arbeit im Haus, Mitwirkung der Lehrerschaft bei Durchführung und Kontrolle der geforderten staatlichen Maßnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Agahd heiratete 1891 Anna Luise Emma Meyer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;blzgddSop&amp;quot; /&amp;gt; Das Paar hatte zwei Töchter, die am 26. Februar 1892 in der Wohnung in Rixdorf, Bergstraße 38 geborene Martha Luise Christine Agahd&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ancestry.de/imageviewer/collections/5753/images/42377_prep350_000156-00384?treeid=&amp;amp;personid=&amp;amp;rc=&amp;amp;usePUB=true&amp;amp;_phsrc=ieR2161&amp;amp;_phstart=successSource&amp;amp;pId=17488947 |titel=Ancestry.de - Berlin, Deutschland, Geburtsregister, 1874-1908 |werk=ancestry.de |abruf=2022-03-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und die am 20. März 1893 in der Wohnung in Rixdorf, Richardplatz 11 geborene Margarete Luise Agahd.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seiner engagierten Fürsorge verdanken die gewerblich arbeitenden Kinder das [[Kinderschutzgesetz]] von 1903, das Mindestalter und Arbeitszeit festlegte.&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Entstehung dieses Gesetzes vgl. [[Quellensammlung zur Geschichte der deutschen Sozialpolitik 1867 bis 1914]], III. Abteilung: &amp;#039;&amp;#039;Ausbau und Differenzierung der Sozialpolitik seit Beginn des Neuen Kurses (1890–1904)&amp;#039;&amp;#039;, 3. Band:  [[Wolfgang Ayaß]] (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Arbeiterschutz&amp;#039;&amp;#039;. Darmstadt 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Heimarbeit]], Hüte-, Erntearbeit oder Mithilfe und Nebenerwerbstätigkeiten wurden wegen des hartnäckigen Widerstandes der [[Ostelbien|ostelbischen]] Grundbesitzer allerdings nicht erfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Agahd war innerhalb der deutschen Lehrerschaft neben dem [[Hamburg]]er Ober[[lehrer]] [[Johannes Halben]] der wichtigste Kämpfer gegen die [[Kinderarbeit]]. Sein Bericht löste heftige Reaktionen aus. Nach dem Wunsch mancher seiner Gegner hätte er deshalb in die polnischen Gebiete des Deutschen Reiches strafversetzt werden sollen. Agahd war Vorstandsmitglied des deutschen Lehrervereins und der Gesellschaft für soziale Reform. Aufgrund einer Ohrenkrankheit musste er 46-jährig in den [[Ruhestand]] treten. Von diesem Zeitpunkt an arbeitete er nur noch als [[Schriftsteller]], besonders gern als Briefonkel in Kinder- und Jugendzeitschriften (Hänsel und Gretel; Jung-Siegfried; Treuhilde) und in der Jugendpflege und Fürsorge. Sein Motto war: „Wer Schlechtes vernichten will, muss besseres an die Stelle setzen.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Deutsche Biographie |GND=116256575 |Name=Agahd, Konrad}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab-konrad-agahd-2017 (cropped).jpg|mini|hochkant|Grabstein von Konrad Agahd auf dem Friedhof Britz&amp;amp;nbsp;I in [[Berlin-Neukölln]]]]&lt;br /&gt;
1918 trat er dem Deutschen Erziehungsbeirat für verwaiste Jugend bei, dessen Generalsekretär er wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;blzgddSop&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konrad Agahd starb im November 1926 im Alter von 59&amp;amp;nbsp;Jahren in [[Berlin-Neukölln]]. Sein Grabstein auf dem Neuköllner [[Friedhof Britz&amp;amp;nbsp;I]] an der Buschkrugallee trägt die Inschrift: „Den deutschen Kindern galt seine Liebe, seine Arbeit und sein Leben“. In vielen Nachrufen wurde er als „Vater des Kinderschutzes“ und „Vater der ausgebeuteten Kinder“ geehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Beschluss des [[Senat von Berlin|Berliner Senats]] ist die letzte Ruhestätte von Konrad Agahd (Grablage: 14a Nr.&amp;amp;nbsp;30/31) seit 1997 als [[Liste der Ehrengräber in Berlin|Ehrengrab des Landes Berlin]] gewidmet. Die Widmung wurde im Jahr 2021 um die übliche Frist von zwanzig Jahren verlängert.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ehrengrabstätten des Landes Berlin (Stand: August 2021)&amp;#039;&amp;#039; (PDF, 2,3&amp;amp;nbsp;MB), S.&amp;amp;nbsp;1. Auf: Webseite der [https://www.berlin.de/sen/uvk/natur-und-gruen/stadtgruen/friedhoefe-und-begraebnisstaetten/ehrengrabstaetten/ Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz]. Abgerufen am 22.&amp;amp;nbsp;Juli 2022. [https://www.parlament-berlin.de/ados/18/IIIPlen/vorgang/d18-3959.pdf &amp;#039;&amp;#039;Vorlage – zur Kenntnisnahme – Anerkennung, Verlängerung und Nichtverlängerung von Grabstätten als Ehrengrabstätten des Landes Berlin&amp;#039;&amp;#039;] (PDF, 195&amp;amp;nbsp;kB). Abgeordnetenhaus von Berlin, Drucksache&amp;amp;nbsp;18/3959 vom 4.&amp;amp;nbsp;August 2021, S.&amp;amp;nbsp;2. Abgerufen am 22.&amp;amp;nbsp;Juli 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kinderarbeit und Gesetz gegen die Ausnutzung kindlicher Arbeitskraft in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. Gustav Fischer Verlag, Jena 1902&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lehrerschaft und Jugendfürsorge in Stadt und Land&amp;#039;&amp;#039;. Gerdes &amp;amp; Hödel, Berlin 1909&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Königlicher Hausorden von Hohenzollern]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;blzgddSop&amp;quot;&amp;gt;Eckhard Hansen, [[Florian Tennstedt]] (Hrsg.) u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon zur Geschichte der deutschen Sozialpolitik 1871 bis 1945]].&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Sozialpolitiker im Deutschen Kaiserreich 1871 bis 1918.&amp;#039;&amp;#039; Kassel University Press, Kassel 2010, ISBN 978-3-86219-038-6, S. 3 ([https://www.uni-kassel.de/upress/online/frei/978-3-86219-038-6.volltext.frei.pdf Online], PDF; 2,2&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgebung ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Schule:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Konrad-Agahd-Grundschule (Thomasstraße 39, Neukölln)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116256575}}&lt;br /&gt;
* {{DDB-Suche|Konrad Agahd}}&lt;br /&gt;
* {{Spk-digital|SBB=1}}&lt;br /&gt;
* [http://kulturportal-west-ost.eu/biographien/agahd-konrad-2 Biographie von Konrad Agahd] im Kulturportal West-Ost&lt;br /&gt;
* [http://www.agahd.de/ Konrad-Agahd-Grundschule]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116256575|LCCN=n2020038208|VIAF=52437494}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Agahd, Konrad}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Königlichen Hausordens von Hohenzollern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bestattet in einem Ehrengrab des Landes Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1867]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1926]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Agahd, Konrad&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Agahd, Konrad Rudolf Friedrich (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller, Pädagoge und Journalist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. März 1867&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stare Czarnowo|Neumark]], Kreis Greifenhagen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. November 1926&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin-Neukölln|Rixdorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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