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	<title>Konjunktivitis - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Konjunktivitis&amp;diff=1100293&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;WikiHelper232: Infobox ergänzt.</title>
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		<updated>2026-01-21T20:56:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Infobox ergänzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Augenkrankheit „Bindehautentzündung“, zur grammatikalischen Verbform „[[Konjunktiv]]“ siehe dort.}}&lt;br /&gt;
{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
| 01-CODE = H10&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG = Konjunktivitis&lt;br /&gt;
| 02-CODE = H16.2&lt;br /&gt;
| 02-BEZEICHNUNG = Keratokonjunktivitis&lt;br /&gt;
| 03-CODE = B87.2&lt;br /&gt;
| 03-BEZEICHNUNG = Ophthalmomyiasis (Myiasis des Auges)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Infobox International Classification of Diseases 11&lt;br /&gt;
| Code-01 = 9A60&lt;br /&gt;
| Data-01 = Konjunktivitis&lt;br /&gt;
| Code-02 = 9A60.0&lt;br /&gt;
| Data-02 = Papilläre Konjunktivitis&lt;br /&gt;
| Code-03 = 9A60.1&lt;br /&gt;
| Data-03 = Follikuläre Konjunktivitis&lt;br /&gt;
| Code-04 = 9A60.2&lt;br /&gt;
| Data-04 = Vernarbende Konjunktivitis&lt;br /&gt;
| Code-05 = 9A60.3&lt;br /&gt;
| Data-05 = Mukopurulente Konjunktivitis&lt;br /&gt;
| Code-06 = 9A60.4&lt;br /&gt;
| Data-06 = Blepharokonjunktivitis&lt;br /&gt;
| Code-07 = 9A60.5&lt;br /&gt;
| Data-07 = Vernale Keratokonjunktivitis&lt;br /&gt;
| Code-08 = 9A60.6&lt;br /&gt;
| Data-08 = Seröse Konjunktivitis, ausgenommen viral&lt;br /&gt;
| Code-09 = 1C23&lt;br /&gt;
| Data-09 = Trachom&lt;br /&gt;
| Code-10 = 1D84&lt;br /&gt;
| Data-10 = Viruskonjunktivitis&lt;br /&gt;
| Code-11 = KA65.0&lt;br /&gt;
| Data-11 = Konjunktivitis oder Dakryozystitis beim Neugeborenen&lt;br /&gt;
| Code-12 = 9A60.Y&lt;br /&gt;
| Data-12 = Sonstige näher bezeichnete Konjunktivitis&lt;br /&gt;
| Code-13 = 9A60.Z&lt;br /&gt;
| Data-13 = Konjunktivitis, nicht näher bezeichnet&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Pink eye.jpg|mini|Konjunktivitis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Konjunktivitis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (lateinisch &amp;#039;&amp;#039;Conjunctivitis&amp;#039;&amp;#039;; deutsche Bezeichnung: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bindehautentzündung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, früher auch &amp;#039;&amp;#039;Bindehautfluss&amp;#039;&amp;#039;) ist eine akute oder chronische [[Entzündung]] der [[Bindehaut]] (&amp;#039;&amp;#039;Tunica conjunctiva&amp;#039;&amp;#039;) des [[Auge]]s. Sie kann unterschiedliche Ursachen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemeine Symptome einer Bindehautentzündung des Auges sind eine verstärkte Durchblutung und damit Rötung der Bindehaut ([[Hyperämie]]), eine [[Ödem|ödematöse]] Bindehautschwellung ([[Chemosis]]), eine Verengung der Lidspalte (Pseudo[[ptosis]]), vermehrter Tränenfluss ([[Epiphora (Medizin)|Epiphora]]), Lichtscheue ([[Photophobie]]), Zusammenkneifen der Augenlider ([[Blepharospasmus]]), [[Juckreiz]], Fremdkörpergefühl, Brennen und teilweise starke Schmerzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus können Schleimhautveränderungen wie membranöse und pseudomembranöse Beläge und [[Hautbläschen|Bläschen]] sowie Absonderungen entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bindehautentzündungen mit mechanischer Ursache ==&lt;br /&gt;
=== Einfache akute Bindehautentzündung (Conjunctivitis simplex acuta) ===&lt;br /&gt;
Eine einfache akute Bindehautentzündung kann durch mechanische Reizung entstehen, zum Beispiel physikalische Einflüsse, Rauch, Staub und trockene Luft. Auch nicht erkannte Brechungsfehler oder [[Trichiasis]] können die Ursache für eine hartnäckige Conjunctivitis simplex acuta sein. Die Symptome sind Rötung, Jucken, Brennen, Schwellung der Augenlider, Verengung der Lidspalte, verklebte Augen beim Aufwachen und ein wässrig-schleimiger Ausfluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Therapie besteht in der Schonung des Auges und bei schwereren Fällen der Verabreichung von [[Adstringens|adstringierenden]] Augentropfen oder Salben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Knötchenförmige Bindehautentzündung (Conjunctivitis nodosa) ===&lt;br /&gt;
Die Ursache für die Conjunctivitis nodosa ist die toxische und mechanische Infektion mit [[Raupe (Schmetterling)|Raupen]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;haaren&amp;lt;/nowiki&amp;gt; oder Insektenstacheln. Das erste Stadium ist charakterisiert durch das Auftreten der typischen allgemeinen Symptome der Bindehautentzündung (s.&amp;amp;nbsp;o.). In der zweiten Phase dieser Erkrankung kommt es dann zur Bildung von [[Granulom]]en in Form von kleinen Knötchen in der Bindehaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Bindehautentzündungen sind sehr hartnäckig. Um diese Erkrankung zu heilen, müssen die Fremdkörper und Granulome frühzeitig sorgfältig chirurgisch entfernt werden. Ansonsten breiten sich Fremdkörper und Granulome ins Augeninnere aus und verursachen eine sogenannte [[Uveitis]], auch Ophthalmia nodosa genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trockene Bindehautentzündung (Keratoconjunctivitis sicca) ===&lt;br /&gt;
Ursache der [[Keratoconjunctivitis sicca]] ist ein qualitativer und/oder quantitativer Mangel des schützenden Tränenfilms. Sie führt gleichzeitig zu einer Entzündung der [[Hornhaut]] ([[Keratitis]]) – daher Keratokonjunktivitis. Als Unterformen unterscheidet man:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Keratitis superficialis punctata]]&amp;#039;&amp;#039; mit oberflächlicher, punktförmiger Verteilung&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Keratitis filiformis&amp;#039;&amp;#039; mit feinen Epithelfäden beim Lidschlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Therapie erfolgt durch Anwendung benetzender Augentropfen, -gele oder Augenspray. Wenn möglich, muss die Ursache der mangelnden Tränenproduktion oder der falschen Zusammensetzung des Tränenfilms, und somit defekten Lipidschicht, behoben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gigantopapilläre Konjunktivitis ===&lt;br /&gt;
Die Ursache der [[Riesenpapillenkonjunktivitis|gigantopapillären Konjunktivitis]] ist jahrelanges Tragen von weichen [[Kontaktlinse]]n oder [[Augenprothese|Glasaugen]]. Die Bindehaut des Oberlids zeigt ein typisches pflastersteinartiges Bild ([[gigantopapillär]]). Diese Veränderungen sind möglicherweise eine allergische Reaktion gegen denaturierte [[Protein]]e auf der Oberfläche der Kontaktlinsen oder des Glasauges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange die Entzündung besteht, muss vorübergehend auf Kontaktlinsen oder ein Kunstauge verzichtet werden. Danach müssen die Kontaktlinsen bzw. das Kunstauge neu angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allergisch bedingte Bindehautentzündungen ==&lt;br /&gt;
=== Conjunctivitis allergica ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Conjuntivitis (RPS 03-06-2015).png|mini|Konjunktivitis]]&lt;br /&gt;
Der auch als &amp;#039;&amp;#039;allergische Konjunktivitis&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;allergische Bindehautentzündung&amp;#039;&amp;#039; bezeichneten Erkrankung liegt eine [[Allergie]] zu Grunde, also eine Überempfindlichkeitsreaktion gegen ein spezifisches [[Antigen]] ([[Allergen]]), z.&amp;amp;nbsp;B. [[Pollen]] (in diesem Fall spricht man ugs. von „[[Heuschnupfen]]“), Staub, Make-up oder Medikamente. Typische Befunde sind starker Juckreiz, vermehrter Tränenfluss, häufig ausgeprägte Lidschwellung und reichlich [[Eosinophiler Granulozyt|eosinophile Granulozyten]] in der Tränenflüssigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Therapie gehören die weitestgehende Vermeidung des auslösenden Antigens, [[cromoglicinsäure]]haltige Augentropfen (um die allergische Reaktion zu unterbrechen) sowie lokal angewendete Antihistaminika und entzündungshemmend wirkende [[Glukokortikoide]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die allergische Konjunktivitis geht nicht selten mit einer ebenfalls allergisch bedingten Entzündung der umliegenden Schleimhäute einher. Bei zusätzlicher Entzündung der [[Nasenschleimhaut]] ([[Rhinitis]]) spricht man von einer &amp;#039;&amp;#039;[[Allergische Rhinitis|Allergischen Rhinokonjunktivitis]]&amp;#039;&amp;#039;, bei zusätzlicher Entzündung der [[Hornhaut]] des Auges ([[Keratitis]]) von einer &amp;#039;&amp;#039;Allergischen Keratokonjunktivitis&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Allergische Rhinitis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Conjunctivitis phlyctaenulosa et scrofulosa ===&lt;br /&gt;
Diese Form der Bindehautentzündung ist durch das periodische Auftreten einer bakteriell-allergischen Bindehaut- und Lidentzündung mit kleinen, milchig-glasigen, grauen Knötchen aus [[Lymphozyt]]en und [[Plasmazelle]]n (sogenannten [[Phlyktäne]]n) mit Erweiterung der umliegenden Bindehautgefäße gekennzeichnet. Die Knötchen verschwinden ohne weitere Komplikationen innerhalb von wenigen Tagen wieder, aber die [[Rezidiv]]rate ist sehr hoch. Manchmal können auch Phlyktänen an der Hornhaut auftreten. Diese führen zu einer Vernarbung der Hornhaut. Differenzialdiagnostisch sollte eine Tuberkulose mittels [[Tuberkulintest]] ausgeschlossen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glukokortikoidhaltige Augentropfen und die Bekämpfung der Grundkrankheit (z.&amp;amp;nbsp;B. Tuberkulose) stehen im Mittelpunkt der Therapie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Conjunctivitis vernalis (Frühjahrskatarrh) ===&lt;br /&gt;
Die genaue Ursache des 1876 genauer von [[Theodor Saemisch|Edwin Theodor Saemisch]] beschriebenen Frühjahrskatarrhs der Bindehaut (Keratoconjunctivitis vernalis, genannt auch Bindehautfrühjahrskatarrh)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Paul Diepgen]], [[Heinz Goerke]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Ludwig Aschoff|Aschoff]]/Diepgen/Goerke: Kurze Übersichtstabelle zur Geschichte der Medizin.&amp;#039;&amp;#039; 7., neubearbeitete Auflage. Springer, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1960, S. 45.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist bisher nicht vollständig geklärt. Wahrscheinlich besteht ein allergischer Zusammenhang, denn es fällt auf, dass der Frühjahrskatarrh häufig mit einer [[Allergie#Typ-I-Allergie (Soforttyp, anaphylaktischer Typ)|Typ-I-Allergie]] vergesellschaftet ist. Aber auch Umweltfaktoren spielen wahrscheinlich eine Rolle. So zeigt sich der Frühjahrskatarrh meist im Frühjahr und im Herbst.&lt;br /&gt;
Die Bindehaut zeigt insbesondere an den Oberlidern oder rund um die Hornhaut ein rötlich gefärbtes, pflastersteinartiges Bild. Dabei handelt es sich um eine Gewebevermehrung mit zahlreichen eosinophilen [[Granulozyt]]en. Betroffene, insbesondere Kinder und Jugendliche, leiden hauptsächlich an einem Fremdkörpergefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Histamin]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;freisetzung aus den [[Mastzelle]]n (Mastzell[[degranulation]]) sollte mit cromoglicinsäurehaltigen Augentropfen gehemmt werden. Es kommen auch systemische [[Antihistaminika]] oder lokal wirksame steroidhaltige Medikamente zum Einsatz. Teilweise muss die Gewebevermehrung mittels einer Operation oder einer Kryobehandlung abgetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konjunktivalprobe (bewusst erzeugte allergische Konjunktivitis) ===&lt;br /&gt;
{{anker|Konjunktivalprobe}}Bei einer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Konjunktivalprobe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; handelt es sich um einen konjunktivalen [[Provokationstest]], bei dem durch lokale Applikation einer Allergen-Lösung eine Bindehautentzündung provoziert wird (als Ophthalmotest zur Vortestung von Röntgen-Kontrastmitteln u. Seren sowie zur Diagnostik z.&amp;amp;nbsp;B. der Tuberkulose (mit Alttuberculin n. Wolff-Eisner, Calmette)).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.gesundheit.de/lexika/medizin-lexikon/konjunktivalprobe Konjunktivalprobe]&amp;#039;&amp;#039;, Roche Lexikon Medizin auf www.gesundheit.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.gesundheit.de/lexika/medizin-lexikon/provokationstest Provokationstest]&amp;#039;&amp;#039;, Roche Lexikon Medizin auf www.gesundheit.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bakterielle Bindehautentzündungen ==&lt;br /&gt;
=== Konjunktivitis durch unspezifische Kokken ===&lt;br /&gt;
Eine Konjunktivitis kann durch kugelförmige Bakterien wie [[Staphylokokken|Staphylo-]], [[Streptokokken|Strepto-]] und [[Pneumokokken]] ausgelöst werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.portal-der-augenmedizin.de/behandlungen/spezielle-untersuchungen/bakteriologie/bakteriologie-bakterien-infektion-auge.html? |titel=Bakteriologie {{!}} Untersuchung auf Bakterien am Auge {{!}} Infektion |datum=2009-09-11 |sprache=de |abruf=2025-03-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Infektion der Bindehaut mit diesen Bakterien tritt fast immer beidseits auf. Sie ist als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;purulente Konjunktivitis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gekennzeichnet durch [[Eiter|eitrige]] Sekretion sowie die Bildung von membranösen bzw. pseudomembranösen Belägen. Durch kokkenähnliche Bakterien wird die [[Tularämie#Äußere (lokalisierte) Formen|Parinaud-Konjunktivitis]] ausgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Therapie werden [[Antibiotika]], zum Beispiel [[Neomycin]], [[Kanamycin]], [[Tetracyclin]], [[Gentamicin|Gentamycin]] und [[Sulfonamid]]e, in Form von Augentropfen oder -salben eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ptaheute.de/aktuelles/2018/07/09/bindehautentzuendung-bei-baby-und-kleinkind-behandlung-und-richtige-applikation-von-augentropfen? |titel=Bindehautentzündung bei Kindern – was tun? |abruf=2025-03-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dr-gumpert.de/html/antibiotikahaltige_augentropfen.html? |titel=Antibiotikahaltige Augentropfen |abruf=2025-03-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1896/1897 entdeckten [[Victor Morax]] und [[Theodor Axenfeld]] den „Diplobazillus“ der chronischen Konjunktivis.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Paul Diepgen]], [[Heinz Goerke]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Ludwig Aschoff|Aschoff]]/Diepgen/Goerke: Kurze Übersichtstabelle zur Geschichte der Medizin.&amp;#039;&amp;#039; 7., neubearbeitete Auflage. Springer, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1960, S- 52.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gonokokkenkonjunktivitis ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Conjunctivitis 5174.jpg|mini|Gonokokkenkonjunktivitis]]&lt;br /&gt;
[[Gonokokken]] sind die Erreger der [[Gonorrhoe]] („Tripper“). Die Gonokokkenkonjunktivitis ist eine [[Schmierinfektion]] und wird zum Beispiel während der Geburt auf das Neugeborene übertragen (siehe auch [[Ophthalmia neonatorum]]). Daher kommt die Gonokokkenkonjunktivitis im Gegensatz zum Erwachsenen bei Neugeborenen fast ausschließlich beidseitig vor. Bei Neugeborenen entwickelt sich die Infektion innerhalb von zwei bis vier Tagen nach der Geburt. Ein typisches, durch Gonokokken infiziertes Auge ist zugekniffen ([[Blepharospasmus]]) und stark vereitert. Die Bindehaut ist hochrot, und die Lider sind prallhart geschwollen. Dieses Sekret ist hochinfektiös ([[Gonoblennorrhoe]]). Zusätzlich kann es zur Beteiligung der Hornhaut ([[Hornhaut|Cornea]]) mit [[Ulcus|Geschwüren]] und Einschmelzungen sowie in der Folge ausgeprägten Narbenbildungen bis zum Erblinden des Neugeborenen kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Therapie besteht in der Gabe von Antibiotika. Lokal können [[Gentamicin]], [[Tetracyclin]], [[Kanamycin]] und [[Chloramphenicol]] angewendet werden. Eine systemische antimikrobielle Therapie kann beispielsweise mit [[Ceftriaxon]]&amp;lt;ref&amp;gt;Marianne Abele-Horn: &amp;#039;&amp;#039;Antimikrobielle Therapie. Entscheidungshilfen zur Behandlung und Prophylaxe von Infektionskrankheiten.&amp;#039;&amp;#039; Unter Mitarbeit von Werner Heinz, Hartwig Klinker, Johann Schurz und August Stich, 2., überarbeitete und erweiterte Auflage. Peter Wiehl, Marburg 2009, ISBN 978-3-927219-14-4, S. 201.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder wässriger [[Penicillin|Penicillin-G]]-Lösung erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Vorbeugung wurde im 19. Jahrhundert die [[Credé-Prophylaxe]] mit einprozentiger Silbernitratlösung eingeführt. Heute stellt die [[Krankheitsprävention|Prophylaxe]] mit 2,5%iger [[Povidon-Iod]]-Lösung die effektivere, kostengünstigere und weniger toxische Alternative dar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Vimal Scott Kapoor et al. |Titel=Interventions for preventing ophthalmia neonatorum |Sammelwerk=The Cochrane Database of Systematic Reviews |Band=9 |Nummer=9 |Datum=2020-09-21 |Sprache=en |DOI=10.1002/14651858.CD001862.pub4 |PMC=8524318 |PMID=32959365 |Seiten=CD001862}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Conjunctivitis diphtherica ===&lt;br /&gt;
Die Infektion mit dem [[Diphtherie]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;erreger&amp;lt;/nowiki&amp;gt; [[Corynebacterium diphtheriae]] ist der Grund für diese schwere Form der Bindehautentzündung. Der Erreger kann mit der [[Neisser-Färbung|Neisser-Polfärbung]] nachgewiesen werden. Die Bindehaut auf der Rückseite der Lider ist teilweise abgestorben ([[Nekrose|nekrotisiert]]) und das Auge stark vereitert. Die [[Lymphknoten]] sind geschwollen, und der Erkrankte hat Fieber. Bei schweren Fällen ist die Hornhaut ebenfalls betroffen, und die Lider sind narbig verändert (Narben[[symblepharon]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Therapie werden Diphtherie-[[Antitoxin]] und lokale [[Antibiotika|Breitbandantibiotika]] angewendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trachom (Conjunctivitis granulosa) ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Trachom}}&lt;br /&gt;
Die Conjunctivitis granulosa oder trachomatosa, die „(ägyptische) Körnerkrankheit“, ist eine bakterielle Infektion mit [[Chlamydia trachomatis]], die mit [[Blindheit|Erblindung]] enden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paratrachom (Einschlusskörperchenkonjunktivitis) ===&lt;br /&gt;
Beim Paratrachom, das bei Neugeborenen auch Einschlusskörperchenkonjunktivitis und bei Erwachsenen Schwimmbadkonjunktivitis genannt wird, handelt es sich um eine bakterielle Entzündung der Augenbindehaut mit Chlamydia trachomatis (Serotypen D bis&amp;amp;nbsp;K). Diese Augenbindehautentzündung kommt in Industrieländern vor, tritt plötzlich auf und kann eines oder beide Augen betreffen. Der Übertragungsmechanismus der Krankheitserreger ist okulogenital und erfolgt bei Erwachsenen beim intimen Kontakt oder in kontaminiertem Wasser in Schwimmbädern. Betroffene Neugeborene haben sich während des Geburtsvorgangs im Geburtskanal infiziert. Nach acht bis zehn Tagen bilden sich an der Bindehaut des Oberlids [[Lymphfollikel]], die Bindehaut ist stark gerötet, und das Auge sondert Sekret ab. Bei Neugeborenen ist dieses Sekret eitrig. Dabei wird von einer [[Blennorrhoe]] gesprochen. Die Beschwerden können über Wochen andauern. Das Paratrachom heilt ohne Komplikationen ab. Neben den Augenbeschwerden können Erwachsene außerdem an Beschwerden im [[Harn- und Geschlechtsapparat]] leiden, wie bei einer Harnwegsentzündung. Bei Neugeborenen sind neben den Augenbeschwerden eine [[Lungenentzündung]], eine [[Pharyngitis|Rachenentzündung]], eine [[Bronchitis|Entzündung der Bronchien]], eine [[Otitis externa|Entzündung der Ohren]] oder eine [[Gastroenteritis|Magendarmgrippe]] möglich. Die Diagnose wird anhand des Beschwerdebilds, [[Fluoreszenzmikroskopie|Immunfluoreszenzuntersuchungen]] und einer [[Zellkultur]] gestellt. Behandelt wird mit lokalen oder systemischen Antibiotika, wie [[Tetracycline]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Virale Bindehautentzündungen ==&lt;br /&gt;
Eine Vielzahl von Kinderkrankheiten wie zum Beispiel [[Masern]], [[Röteln]], [[Windpocken]], aber auch andere virale Erkrankungen können eine sogenannte Begleitkonjunktivitis auslösen. Diese ist meist beidseitig und verläuft mit insgesamt geringerer Symptomatik. Die Therapie besteht in der Behandlung der Grundkrankheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prinzipiell kann bei viral bedingten Konjunktivitiden in Abhängigkeit vom Erreger eine, teils hohe, Ansteckungsgefahr bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Keratoconjunctivitis epidemica ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Keratoconjunctivitis epidemica}}&lt;br /&gt;
Bei der &amp;#039;&amp;#039;Keratoconjunctivitis epidemica&amp;#039;&amp;#039; handelt es sich um eine hochinfektiöse, in Deutschland [[Meldepflichtige Krankheit|meldepflichtige Erkrankung]].&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Grehn: &amp;#039;&amp;#039;Augenheilkunde.&amp;#039;&amp;#039; 30. Auflage. Springer Verlag, Berlin 2008, ISBN 978-3-540-75264-6, S. 112.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wird durch ein [[Humane Adenoviren|Adenovirus]] der APC-(Adeno-Pharyngo-Conjunctival-)Virus-Gruppe verursacht. Die Behandlung erfolgt symptomatisch mit [[Adstringens|adstringierenden]] Augentropfen und allgemeinen Schmerzmitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akute hämorrhagische Bindehautentzündung ===&lt;br /&gt;
Die akute hämorrhagische Bindehautentzündung wird durch ein [[Enterovirus]] als einer Untergruppe der [[Picornavirales|Picorna-Viren]] und ein [[Coxsackie-Virus]] ausgelöst und verursacht seit 1969 in verschiedenen Regionen Asiens, Afrikas und Europas entsprechende [[Epidemie]]n. Die Übertragung gilt als [[Kontagiosität|hochkontagiös]] und erfolgt durch Tränenflüssigkeit, Atemsekret und Stuhl. Akute Symptome sind u.&amp;amp;nbsp;a. sehr rote und geschwollene Augen, subkonjunktivale Blutungen, [[Chemosis|Bindehautchemosis]] und [[Ödem|Lidödem]]. Eine spontane Rückbildung ist nach einigen Tagen möglich. Beteiligungen der [[Hornhaut]] sind selten. Schwere neurologische Komplikationen wurden vereinzelt beschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;Th. Axenfeld (Begr.), H. Pau (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch und Atlas der Augenheilkunde&amp;#039;&amp;#039;. Unter Mitarbeit von R. Sachsenweger u.&amp;amp;nbsp;a. Gustav Fischer Verlag, Stuttgart 1980, ISBN 3-437-00255-4, S. 183.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://salerno.uni-muenster.de/data/bl/content/k/konjunkt0001.htm |titel=Konjunktivitis |werk=salerno |hrsg=Urban&amp;amp;Fischer |datum=2003 |abruf=2013-10-30 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20130615022913/http://salerno.uni-muenster.de/data/bl/content/k/konjunkt0001.htm |archiv-datum=2013-06-15 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bindehautentzündungen durch Pilze (Mykosen) ==&lt;br /&gt;
Bindehautentzündungen, die durch Pilze verursacht werden, sind selten. Meist sind bei einer solchen Pilzinfektion nicht nur die Augenbindehaut, sondern auch andere Augenabschnitte wie die [[Hornhaut]] des Auges betroffen. Mykosen der Augenbindehaut können sich mit unterschiedlichen Veränderungen der Bindehaut zeigen. Dazu gehören gelbliche [[Infiltration (Medizin)|Infiltrate]] oder [[Granulom]]e. Die Behandlung einer Mykose der Augenbindehaut erfolgt durch lokale Anwendung eines [[Antimykotikum]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bindehautentzündungen durch Parasiten ==&lt;br /&gt;
=== Loiasis ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Loiasis}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Loiasis&amp;#039;&amp;#039;, auch Loa-loa-Infektion oder Filaria-loa-Infektion genannt, kommt im tropischen West- und Zentralafrika vor. Die Erkrankung wird durch den [[Fadenwürmer|Fadenwurm]] [[Loa loa]] ausgelöst. Es handelt sich dabei um bis zu sieben Zentimeter lange [[Filarioidea|Filarien]], die bei Betroffenen ohne weitere Hilfsmittel unter der Bindehaut gesehen werden können. Die Filarien flüchten, wenn das Auge der Betroffenen mit der [[Spaltlampe]] untersucht wird. Mögliche Beschwerden sind durch die Bewegung der Würmer ausgelöstes Jucken und Brennen der Augen. Die Behandlung besteht in einer lokalen Betäubung und anschließendem Entfernen der Würmer mit einer Pinzette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ophthalmomyiasis ===&lt;br /&gt;
Die [[Myiasis|Ophthalmomyiasis]], auch Larven-Konjunktivitis genannt, entsteht, wenn Fliegeneier unter die Bindehaut eindringen. Sie ist bei Menschen in Mittel- und Südamerika sowie in Regionen mit tropischem oder subtropischem Klima verbreitet. Teilweise können die Larven auf der Bindehaut gesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Therapie ==&lt;br /&gt;
Je nachdem, wodurch die Bindehautentzündung ausgelöst wird, ist ein unterschiedlicher Behandlungsansatz notwendig. Sind andere Krankheiten die Ursache der Bindehautentzündung, dann müssen diese zunächst behandelt werden. Generell sollten mechanische Reize wie Zugluft oder Staub vermieden werden (z.&amp;amp;nbsp;B. durch Tragen einer entsprechenden Schutzbrille).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bakterielle Bindehautentzündungen werden in der [[Evidenzbasierte Medizin|evidenzbasierten Medizin]] meist mit [[Antibiotikum|antibiotikahaltigen]] Präparaten behandelt. In seltenen Fällen, wenn eine schwere bakterielle Konjunktivitis auftritt, müssen die Erreger genau bestimmt werden. Dies ermöglicht die Wahl des für die Therapie richtigen Antibiotikums. In der [[Alternativmedizin]] wird z. B. [[Augentroste|Augentrost]] als [[Pflanzenheilkunde|Phytotherapeutikum]] eingesetzt, hat jedoch keine nachweisbare Wirkung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Natalia Wszelaki, Matthias Melzig |Titel=Augentrost - Euphrasia officinalis L. |Sammelwerk=Zeitschrift für Phytotherapie |Band=32 |Nummer=01 |Datum=2011-02 |ISSN=0722-348X |DOI=10.1055/s-0030-1262418 |Seiten=40–46 |Online=https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/abstract/10.1055/s-0030-1262418 |Abruf=2020-01-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Julia Borsch |url=https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2019/07/25/bei-gereizten-augen-arzneimittel-fast-alle-geeignet-euphrasia-faellt-durch |titel=Bei gereizten Augen: Arzneimittel fast alle geeignet, Euphrasia fällt durch |werk=[[Deutsche Apothekerzeitung]] |datum=2019-07-25 |sprache=de |abruf=2023-01-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ema.europa.eu/en/documents/herbal-report/final-assessment-report-euphrasia-officinalis-l-euphrasia-rostkoviana-hayne-herba_en.pdf#page=13 |titel=Assessment report on Euphrasia officinalis L. and Euphrasia rostkoviana Hayne, herba |werk=[[Committee on Herbal Medicinal Products]] |hrsg=EMA |datum=2010-09-16 |seiten=13 |format=PDF |sprache=en |abruf=2023-01-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer von Viren verursachten Bindehautentzündung ist in den meisten Fällen keine gezielte Therapie möglich. Sollten jedoch Herpesviren die Auslöser sein, so kann man durch die Verabreichung von [[Aciclovir]] eine Milderung des Krankheitsverlaufs erreichen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.medpertise.de/bindehautentzuendung/viral/? |titel=Wie erkennt man eine virale Bindehautentzündung und wie wird sie behandelt? |werk=Medpertise |datum=2020-04-06 |abruf=2025-03-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die Bindehautentzündung allergischer Natur, so muss vor der Therapie zunächst das Allergen herausgefunden werden. Dies geschieht durch Allergietests, in deren Folge mit einer [[Hyposensibilisierung]] begonnen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die mit Rötung, Schwellung und Absonderung einhergehende Bindehautentzündung war in Ägypten bereits im Altertum bekannt. Behandelt wurde sie im Alten Ägypten, überliefert im [[Papyrus Ebers]], unter anderem mit Weihrauch und Natron. Vor allem bei tränig-eitrigen Flüssen wurde Myrrhe und Bleisalz angewendet. Bei ausgeprägter Symptomatik kam auch eine aus Mennige, Grünspan und Honig zubereitete Salbe zum Einsatz. In den hippokratischen Schriften wurde unter der Augenentzündung &amp;#039;&amp;#039;ophthalmia&amp;#039;&amp;#039; vor allem die Bindehautentzündung (auch später noch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ophthalmie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. etwa [[Kamal Sabri Kolta]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der altägyptischen Augenkrankheit „Trachom“.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Christa Habrich]], Frank Marguth, [[Jörn Henning Wolf]] (Hrsg.) unter Mitarbeit von [[Renate Wittern-Sterzel|Renate Wittern]]: &amp;#039;&amp;#039;Medizinische Diagnostik in Geschichte und Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Festschrift für [[Heinz Goerke]] zum sechzigsten Geburtstag. München 1978 (= &amp;#039;&amp;#039;Neue Münchner Beiträge zur Geschichte der Medizin und Naturwissenschaften: Medizinhistorische Reihe.&amp;#039;&amp;#039; Band 7/8), ISBN 3-87239-046-5, S. 41–50, hier: S. 43–48.&amp;lt;/ref&amp;gt; genannt) verstanden.&amp;lt;ref&amp;gt;Carl Hans Sasse: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Augenheilkunde in kurzer Zusammenfassung mit mehreren Abbildung und einer Geschichtstabelle.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Bücherei des Augenarztes.&amp;#039;&amp;#039; Heft 18). Ferdinand Enke, Stuttgart 1947, S. 10 und 19.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Keratokonjunktivitis bei Tieren ==&lt;br /&gt;
Keratokonjunktivitis kommt auch bei Tieren vor. Die entzündliche Augenerkrankung bei Hunden kann durch Umweltfaktoren oder Infektionen verursacht werden. Die Symptome können Augenausfluss, Lichtempfindlichkeit und Veränderungen an der Hornhaut umfassen. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung sind wichtig, um Komplikationen wie Sehverlust zu vermeiden. Hundebesitzer können zur Prävention Maßnahmen wie regelmäßige Augenpflege, Schutz vor Verletzungen und Impfungen ergreifen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tophunde.com/hundegesundheit/hundekrankheiten/keratokonjunktivitis-bei-hunden-ursachen-symptome-und-behandlung/ |titel=Keratokonjunktivitis bei Hunden: Ursachen, Symptome und Behandlung |werk=TopHunde.com |abruf=2023-02-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Sympathische Ophthalmie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Matthias Sachsenweger: &amp;#039;&amp;#039;Augenheilkunde&amp;#039;&amp;#039;. Duale Reihe, Georg Thieme Verlag, Stuttgart (2.&amp;amp;nbsp;Auflage) 2003, ISBN 3-13-128312-2, S.&amp;amp;nbsp;78–95.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Bindehautentzündung}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Conjunctivitis}}&lt;br /&gt;
* [https://www.dog.org/wp-content/uploads/2009/09/Leitlinie-Nr.-12-Bakterielle-Konjunktivitis.pdf &amp;#039;&amp;#039;Bakterielle Konjunktivitis&amp;#039;&amp;#039; - Leitlinie Nr. 12 des Berufsverbandes der Augenärzte Deutschlands (BVA) und der Deutschen ophthalmologischen Gesellschaft (DOG)] (PDF; 77&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_Keratoconjunctivitis.html |wayback=20130303023955 |text=&amp;#039;&amp;#039;Keratoconjunctivitis epidemica&amp;#039;&amp;#039;.}} Robert Koch-Institut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsbild in der Augenheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Infektionskrankheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Allergologie]]&lt;/div&gt;</summary>
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