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	<title>Konidie - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T05:07:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Konidie&amp;diff=107264&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Horst Gräbner: Änderungen von ~2025-70175-8 (Diskussion) auf die letzte Version von MArcus Sinus zurückgesetzt</title>
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		<updated>2025-09-23T12:20:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2025-70175-8&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2025-70175-8&quot;&gt;~2025-70175-8&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2025-70175-8&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2025-70175-8 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:MArcus_Sinus&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:MArcus Sinus (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;MArcus Sinus&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Konidospore.png|mini|Konidiosporen]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Es is kein Duplikat, es fehlte ein I--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Konidien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Syn. &amp;#039;&amp;#039;Konidiosporen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Akrosporen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Conidien&amp;#039;&amp;#039;) nennt man eine bestimmte Form von [[Spore]]n der [[Pilze]], aber auch von [[Prokaryoten]] der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Streptomyces]]&amp;#039;&amp;#039;. Bei den Pilzen zählen sie zu den Mitosporen, werden folglich ungeschlechtlich ([[Mitose|mitotisch]]) außerhalb des [[Sporangium]]s durch Umbildung von [[Hyphe]]n oder an Konidienträgern gebildet. Sie sind die für die höheren Pilze ([[Ascomycota|Asco]]- und [[Basidiomycota|Basidiomyceten]]) charakteristischen Verbreitungsorgane der vegetativen Vermehrung. Bei der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Streptomyces&amp;#039;&amp;#039;, die zu den [[grampositiv]]en Bakterien gehört, werden sie durch einfache Bildung von Querwänden im vielkernigen [[Sporophor]] generiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein- oder mehrzellige sowie einfache oder komplizierte Formen sind möglich. Ebenso können Konidien in der Oberfläche glatt oder strukturiert, klein oder groß, farblos oder intensiv gefärbt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konidien werden von vielen Hautpilzen ([[Dermatophyt]]en) gebildet. In der medizinischen [[Mykologie]] unterscheidet man die einzelligen &amp;#039;&amp;#039;Mikrokonidien&amp;#039;&amp;#039; und die mehrzelligen &amp;#039;&amp;#039;Makrokonidien&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konidien treten beispielsweise im Sommer beim [[Apfelschorf]] auf und spielen als Auslöser vieler Pflanzenkrankheiten eine zentrale Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch einige [[Edelschimmel]], die in der [[Käse]]rei zum Einsatz kommen, gehören zu den konidienbildenden [[Schimmelpilz]]en, z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;[[Penicillium camemberti]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Penicillium candidum]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Typen ==&lt;br /&gt;
Je nach der Bildung der Konidien werden verschiedene Typen unterschieden:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=M. K. Dasgupta |Titel=Principles of plant pathology |Verlag=Allied Publishers |Ort=New Delhi |Datum=1988 |ISBN=81-7023-192-2 |Seiten=80}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aleurisporen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden aus dem aufgeblähten Ende einer Hyphe oder einer seitlichen Aufblähung gebildet und durch Septen abgetrennt.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arthrosporen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oidien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden gebildet, indem bestehende Hyphen durch Septen gegliedert werden und die einzelnen Segmente dann zu Sporen umgebildet werden.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Blastosporen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bilden sich als Ausstülpungen an [[Hyphe]]nspitzen oder anderen Positionen und reifen von der Basis her. Sie trennen sich ohne die Bildung von [[Septum (Mykologie)|Septen]] ab. Bilden sich Blastosporen an Nebenachsen, werden sie als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sympodiosporen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Daneben existieren eine Reihe von Sporentypen, die je nach Autor als Spezialfälle der Blastospore oder als eigener Typ angesehen werden:&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Porosporen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind dickwandig und werden einzeln oder in [[Wirtel]]n durch Poren in der [[Zellwand]] der sporentragenden Hyphen gebildet und können auch als von der Basis zu Spitze wachsende Ketten gebildet werden.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Radulasporen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden nebeneinander an kleinen Zähnchen gebildet, die kammartig an der Spitze der sporentragenden Hyphen stehen.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Clamydosporen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind die dickwandigen [[Dauerspore]]n, die interkalar (auf bestimmte Zonen beschränkt) oder durch Anschwellen von Hyphenenden entstehen. Weiterhin ist es eine veraltete Bezeichnung für die Teleutosporen (Brandsporen) der Ustomyzeten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hanns Kreisel |Titel=Die Gattungen der Großpilze Europas. Bestimmungsschlüssel und Gesamtregister der Bände 1 bis 5 |Reihe=Handbuch für Pilzfreunde |BandReihe=6 |Auflage=2., überarbeitete und erweiterte |Verlag=Fischer |Ort=Jena |Datum=1988 |ISBN=3-437-30352-X}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konidienfruchtform ==&lt;br /&gt;
Das asexuelle Reproduktionsstadium eines Pilzes, das aus solchen Konidien entstanden ist, heißt Konidien(frucht)form, Konidienstadium oder auch Nebenfruchtform, imperfekte Form bzw. [[Anamorphe]]. Diese imperfekten [[Fruchtkörper]] weisen eine andere äußere Gestalt auf als die aus sexuellen Sporen (Asco- oder Basidiosporen) gekeimte perfekte oder Hauptfruchtform bzw. [[Teleomorphe]]. Das Konidienstadium wird üblicherweise getrennt vom geschlechtlichen Stadium auf morphologischer Basis klassifiziert, sodass beide Formen in der wissenschaftlichen Nomenklatur unterschiedliche Namen haben. (Beispiel: Der [[Rotpustelpilz]] heißt im perfekten Stadium &amp;#039;&amp;#039;Nectria cinnabarina&amp;#039;&amp;#039;, während die imperfekte Form als &amp;#039;&amp;#039;Tubercularia vulgaris&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wird.) Diese unterschiedliche Benennung begründet sich in einer Zeit, in der man die morphologisch verschiedenen teleo- und anamorphen Fruchtkörper ein und desselben Pilzes noch nicht als ein und dieselbe Art erkennen konnte. Heutzutage ist es oftmals möglich, mittels genetischer und molekularbiologischer Verfahren die Zusammengehörigkeit dieser äußerlich verschiedengestalteten Entwicklungsformen festzustellen. Es können beide Formen nebeneinander vorkommen, oft kommt jedoch das Konidienstadium am häufigsten in der Natur vor. Einige Pilze pflanzen sich sogar ausschließlich ungeschlechtlich fort, sodass von ihnen keine Hauptfruchtform bekannt ist. Historisch wurde sie als Deuteromycetes bzw. Fungi imperfecti bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Conidiomata ==&lt;br /&gt;
Conidiomata (Singular: Conidioma; auch: Konidioma) sind bei bestimmten Pilzen (&amp;#039;&amp;#039;Coelomycetes&amp;#039;&amp;#039;, eine Anamorph-Klasse der Deuteromycotina&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich Dörfelt]], Gottfried Jetschke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch der Mycologie.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Spektrum, Akademischer Verlag, Heidelberg u. a. 2001, ISBN 3-8274-0920-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;) fruchtkörperähnliche Strukturen, in denen die Konidienbildung stattfindet. Diese Strukturen sind vom Myzel deutlich abgegrenzt durch eine klar differenzierte Fruchtkörperwand.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Dörfelt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Mykologie.&amp;#039;&amp;#039; G. Fischer, Stuttgart u. a. 1989, ISBN 3-437-20413-0, S.&amp;amp;nbsp;100.&amp;lt;/ref&amp;gt; In ihnen befinden sich die conidiogenen Zellen, d.&amp;amp;nbsp;h. Zellen, aus oder an denen auf ungeschlechtlichem Weg die Konidien entstehen. Conidiomata entsprechen somit im Prinzip den Fruchtkörpern der Asco- und Basidiomyzeten.&amp;lt;ref&amp;gt;Müller, Loeffler: &amp;#039;&amp;#039;Mykologie.&amp;#039;&amp;#039; 1992.&amp;lt;/ref&amp;gt; H.&amp;amp;nbsp;O.&amp;amp;nbsp;Schwantes schlägt vor, solche Strukturen nicht unter dem Begriff &amp;#039;&amp;#039;Fruchtkörper&amp;#039;&amp;#039; zusammenzufassen –&amp;amp;nbsp;dieser sollte den Ascocarpen und Basidiocarpen, also teleomorphen Fruchtkörpern vorbehalten bleiben&amp;amp;nbsp;–, sondern sie als &amp;#039;&amp;#039;Fruktifikationen&amp;#039;&amp;#039; zu bezeichnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl.: Schwantes: &amp;#039;&amp;#039;Biologie der Pilze.&amp;#039;&amp;#039; 1996, S.&amp;amp;nbsp;84&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Thomas D. Brock (Begr.), Michael T. Madigan, Jack Parker |Titel=Mikrobiologie |Auflage=9. |Verlag=Spektrum, Akademischer Verlag |Ort=Heidelberg u. a. |Datum=2001 |ISBN=3-8274-0566-1}}&lt;br /&gt;
* Emil Müller, Wolfgang Loeffler: &amp;#039;&amp;#039;Mykologie. Grundriß für Naturwissenschaftler und Mediziner.&amp;#039;&amp;#039; 5., durchgesehene Auflage. Thieme, Stuttgart u. a. 1992, ISBN 3-13-436805-6.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Hans Otto Schwantes |Titel=Biologie der Pilze. Eine Einführung in die angewandte Mykologie |Reihe=Uni-Taschenbücher |BandReihe=1871 |Verlag=Ulmer |Ort=Stuttgart |Datum=1996 |ISBN=3-8252-1871-6}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Schlauchpilze#Ungeschlechtliche Fortpflanzung|„Ungeschlechtliche Fortpflanzung“ im Artikel &amp;#039;&amp;#039;Schlauchpilze&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.nabu-obertshausen.de/Merkblaetter/Nebenfruchtform%des%20Schwefelporlings.pdf Beispiel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Morphologie (Pilz)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Horst Gräbner</name></author>
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