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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kongrua</id>
	<title>Kongrua - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T14:00:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kongrua&amp;diff=535571&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Josef Moser: Überarbeitung mit Beispielen und Bildern</title>
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		<updated>2026-04-17T16:12:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Überarbeitung mit Beispielen und Bildern&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kongrua&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Latein|lateinisch]] &amp;#039;&amp;#039;congrua&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;congrua portio&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;sustentatio congrua&amp;#039;&amp;#039;) werden allgemein die zum Lebensunterhalt eines geistlichen Würdenträgers notwendigen Mindesteinkommen aus einem [[Pfründe|bepfründeten]] [[Kirchliches Amt|Kirchenamt]] bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Franz Hettinger]]: &amp;#039;&amp;#039;Aus Welt und Kirche. Bilder und Skizzen&amp;#039;&amp;#039;, Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Deutschland und Frankreich&amp;#039;&amp;#039;. Herder, Freiburg, vierte Aufl. 1897, S. 96.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der für die Kongrua definierte Betrag war abhängig von der jeweiligen Funktion (Pfarrer, Kaplan usw.) und auch abhängig vom Alter des Betroffenen. Wenn dieser Betrag durch die anderen Einkünfte (kirchliche Gebühren wie [[Stolgebühr]]en oder das Pfründeneinkommen) nicht erreicht wurde, bestand Anspruch auf „Kongruaergänzung“. Um diesen Anspruch prüfen zu können, waren regelmäßige Erklärungen über die Einkünfte (auch Fassionen) genannt, abzugeben. Grundlage der Kongrua in Österreich waren die Vermögenswerte, die im 18. Jahrhundert durch die Auflösung kirchlicher Einrichtungen wie Klöstern durch den Staat eingenommen worden waren und die in [[Josefinismus#Klosteraufhebungen und Religionsfonds|Religionsfonds]] gesammelt wurden. Die Verwaltung dieser Beträge war staatlichen Stellen übertragen. Bei Vikaren einer Pfarre, die [[Inkorporation (Kirche)|einem Kloster inkorporiert]]&amp;lt;!--die Sonderfälle, wo das kein Kloster war, sondern z. B. ein Tafelgut, lassen wir hier beiseite--&amp;gt; war, hatte das Kloster für den Unterhalt des Priesters zu sorgen, erhielt aber, soweit es sich nicht ohnedies um Mitglieder des Klosters, sondern um [[Diözesanpriester|Weltpriester]] handelte, ebenfalls einen entsprechenden Ausgleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zeitalter der [[Säkularisation]] übernahmen einige europäische Staaten der [[Neuzeit]] anteilig Kosten für kirchliche Bedienstete (z.&amp;amp;nbsp;B. bis 1939 der Staat [[Österreich]] subsidiär durch die Religionsfondsdotation). Mit der Errichtung des Kirchenbeitragsgesetzes 1939 wurden die staatlichen Zuschüsse aus diesen Fonds fast gänzlich gestrichen, Österreich übernahm diese Regelung auch nach 1945.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;5&amp;quot; widths=&amp;quot;200&amp;quot; caption=&amp;quot;Dokumente zum Thema „Kongrua“&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einbekenntnis Bezüge für Kongruaergänzung St. Oswald in Freiland a 1939-01-01.jpg|Einbekenntnis Formular für Kongruaergänzung 1939.&lt;br /&gt;
Kongrua St. Oswald in Freiland Berechnungsblatt ab 1937-05-01 für P Adalbert Hajdu 1937-07-08.jpg|Amtliche Vorgangsweise beim Wechsel des Vikars in einer inkorporierten Pfarre.&lt;br /&gt;
Fassion des Kuraten Pfründe von St Oswald in Freiland Details 1884-03.jpg|Fassion eines Kuraten mit kleiner Pfründe bereits mit Unterhaltsbeitrag des Klosters 1884.&lt;br /&gt;
Fassion Gehalt Kurat St. Oswald in Freiland 400 fl aus Admont, nichts aus Religionsfond 1819-09-07.jpg|Fassion aus 1819 eines Kuraten mit 400 [[Gulden#Bayern und Österreich|Gulden]] [[Währungsreformen in Österreich#Währungsreform 1816|Wiener Währung W.W.]] (aus seinem Stammkloster [[Stift Admont]], dem die Pfarre inkorporiert war), der zwei andere Pfarren zu verrechnen hatte und aus dem Religionsfonds nichts erhielt.&lt;br /&gt;
Fassion Ein- und Ausgaben der Localie St. Oswald in Freiland Unterhalt, Gebäude 1830-11-01.jpg|1830 war der Unterhalt 240 Gulden [[Währungsreformen in Österreich#Währungsreform 1820 ff.|Conventionsmünze C.M.]] und der Ertrag eines Ackers mit 1 [[Joch (Einheit)|Joch]] 8 Gulden 28 [[Kreuzer (Münze)|Kreuzer]] und 2 [[Groschen]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.newadvent.org/cathen/04251a.htm Catholic Encyclopedia (engl.)]&lt;br /&gt;
* [https://www.aeiou.at/aeiou.encyclop.k/k618464.htm Kongrua-Gesetze im Österreich Lexikon]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchenrechtsgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Josef Moser</name></author>
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