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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kongootter</id>
	<title>Kongootter - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T13:31:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kongootter&amp;diff=2501620&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Lebensraum und Lebensweise */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2026-02-27T22:48:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Lebensraum und Lebensweise: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Kongootter&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Aonyx congicus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Unterart&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Einar Lönnberg|Lönnberg]], 1901&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Fingerotter&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Aonyx&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Otter&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Lutrinae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Marder&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Mustelidae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Marderverwandte&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Musteloidea&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Überfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Hundeartige&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Caniformia&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Aonyx Congicus.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kongootter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kleinzahn-Fingerotter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Aonyx congicus&amp;#039;&amp;#039;) ist eine im mittleren Afrika verbreitete Marderart aus der Unterfamilie der [[Otter]] (Lutrinae).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Der Kongootter gehört zu den größten Otterarten. Männchen erreichen eine durchschnittliche [[Kopf-Rumpf-Länge]] von 69&amp;amp;nbsp;cm, der Schwanz ist im Schnitt 47&amp;amp;nbsp;cm lang. Weibchen sind mit einer durchschnittlichen Kopf-Rumpf-Länge von 75&amp;amp;nbsp;cm und einem 45&amp;amp;nbsp;cm langen Schwanz etwas größer. Vermessen wurden jedoch nur wenige Exemplare, 3 Männchen und 6 Weibchen. [[Einar Lönnberg]], der Autor der [[Erstbeschreibung]], gab ein Gewicht von 13,6 bis 18,1&amp;amp;nbsp;kg an, nach [[Jonathan Kingdon]] können die Tiere ein Gewicht von bis zu 34&amp;amp;nbsp;kg erreichen. Rücken, Körperseiten und Bauch sind variabel dunkel schokoladenbraun bis hellgrau gefärbt. Die Wangen, die Kehle, die Oberlippe und die Brust sind weißlich, cremefarben oder gelblich. Charakteristisch für die Art ist ein auffälliger dunkler Fleck zwischen den Augen und den Nasenöffnungen. Die Vorderpfoten sind unbehaart und weitgehend krallenlos. Krallenrudimente sind noch am zweiten, dritten und vierten Finger vorhanden. Die Geschlechter unterscheiden sich äußerlich kaum. Weibchen haben zwei Paar bauchständige Zitzen. Der [[Karyotyp]] besteht aus einem [[Chromosom]]ensatz von 2n=38.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Parnell&amp;amp;Alary&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Naturalis Biodiversity Center - ZMA.MAM.25607 lat - Aonyx congica Lönnberg, 1910 - skull.jpeg|mini|Schädel des Kongootters]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cameroon Clawless Otter area.png|mini|Verbreitungsgebiet des Kongootters&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot; /&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Der Kongootter ist im mittleren Afrika im Bereich des Regenwaldes im [[Kongobecken]] verbreitet. Sein Verbreitungsgebiet umfasst [[Äquatorial-Guinea]], [[Gabun]], die [[Demokratische Republik Kongo]] und die [[Republik Kongo]] sowie das südliche [[Kamerun]], den Südwesten der [[Zentralafrikanische Republik|Zentralafrikanischen Republik]], den äußersten Norden von [[Angola]] ([[Provinz Lunda Norte]]) und kleine mit feuchten Wäldern bestandene Gebiete im Westen von [[Ruanda]], [[Burundi]] und [[Uganda]]. Da es leicht zu Verwechslungen mit dem [[Kapotter]] (&amp;#039;&amp;#039;Aonyx capensis&amp;#039;&amp;#039;) kommen kann, sind die genauen Grenzen des Verbreitungsgebietes unsicher.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Parnell&amp;amp;Alary&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensraum und Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Der Kongootter kommt in den tropischen Regenwäldern des äquatorialen Afrika vor. Im Unterschied zum Kapotter meidet er die Regionen direkt an der Meeresküste, lebt jedoch etwas weiter im Landesinnern an den Ufern von [[Lagune|Süßwasserlagunen]] und in [[Mangrove (Ökosystem)|Mangrovenwäldern]]. Im gleichen Lebensraum kommt der [[Fleckenhalsotter]] (&amp;#039;&amp;#039;Hydrictis maculicollis&amp;#039;&amp;#039;) vor und beide Arten wurden beobachtet, wie sie nah beieinander jagten und fraßen, ohne dass es dabei zu Konflikten gekommen ist. Beide Arten bevorzugen offensichtlich Gewässer mit einer unterschiedlich dichten Vegetation, wobei der Fleckenhalsotter eher in offenem Wasser beobachtet wurde. Verglichen mit dem Kapotter hat der Kongootter kleinere Backenzähne, was darauf hindeutet, dass er weichere Beutetiere frisst. Zu seiner Beute gehören, Regenwürmer, Weichtiere, kleine Fische, Frösche, Krabben und andere Wirbellose. Würmer gehören zu den wichtigsten Beutetieren und werden gefangen, indem die Tiere ihre Vorderpfoten in den Uferschlamm stecken und sie dann ertasten. Dabei werden oft drei Würmer pro Minute erbeutet. Weibchen überreichen ihren Jungtieren Würmer von Maul zu Maul. Nach der Nahrungsaufnahme rollen sich die Otter im Gras, betreiben Fellpflege und sonnen sich zum Trocknen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Parnell&amp;amp;Alary&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Der Kongootter wurde 1901 durch den schwedischen Zoologen [[Einar Lönnberg]] erstmals wissenschaftlich beschrieben. Lange Zeit war es umstritten, ob es sich um eine eigenständige Art handelt oder ob der Kongootter dem in Afrika weit verbreiteten [[Kapotter]] (&amp;#039;&amp;#039;Aonyx capensis&amp;#039;&amp;#039;) als Unterart zugeordnet werden sollte. In einer 2022 publizierten Untersuchung über die innere Systematik der Otter wurde festgestellt, dass beide Formen seit 440.000 Jahren nicht mehr miteinander hybridisieren und es sich damit eindeutig um zwei verschiedene Arten handelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ferran etal 2022&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Parnell&amp;amp;Alary&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Synonyme sind: &amp;#039;&amp;#039;Aonyx capensis congicus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Aonyx congica&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Aonyx hindei&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Aonyx microdon&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Aonyx phillipsi&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Parnell&amp;amp;Alary&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefährdung ==&lt;br /&gt;
Nach Angaben der [[IUCN]] ist der Kongootter durch die zunehmende Erschließung seines Lebensraums durch den Menschen, Entwaldung, Überfischung, Wasserverschmutzung und die Jagd auf [[Bushmeat]] potenziell gefährdet (Near Threatened).&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ferran etal 2022&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verade Ferran, Henrique Vieira Figueiró, Fernandade Jesus Trindade, Oliver Smith, Mikkel-Holger S. Sinding, Cristine S.Trinca, Gabriele Zenato Lazzari, Géraldine Veron, Juliana A. Vianna, Filippo Barbanera, Sergei Kliver, Natalia Serdyukova, Tatiana Bulyonkova, Oliver A. Ryder, M. Thomas P. Gilbert, Klaus-Peter Koepfli, Eduardo Eizirik (2022). &amp;#039;&amp;#039;Phylogenomics of the world’s otters.&amp;#039;&amp;#039; Current Biology, 32(16), 3650–3658. [[doi: 10.1016/j.cub.2022.06.036]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{IUCN |Year=2021 |ID=1794 |ScientificName=Aonyx congicus |YearAssessed=2020 |Assessor=Jacques, H., Reed-Smith, J., Davenport, L. &amp;amp; Somers, M.J. |Download=19. Dezember 2022}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Parnell&amp;amp;Alary&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
H. Jacques, R. Parnell und F. Alary 2013. &amp;#039;&amp;#039;Aonyx congicus.&amp;#039;&amp;#039; in: J. Kingdon und M. Hoffmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Mammals of Africa. Volume V: Carnivores, Pangolins, Equids and Rhinoceroses.&amp;#039;&amp;#039; Bloomsbury Publishing, London, ISBN 978-1-4081-2255-6. S. 103–107.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marder]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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