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	<title>Kong Humbles Grav - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T07:06:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kong_Humbles_Grav&amp;diff=2083752&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_), Kleinigkeiten.</title>
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		<updated>2024-12-30T08:46:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_), Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Doppeltes Bild|rechts|Kong+Humble+Gesamtansicht.jpg|225|King Humbles Grave Langeland.jpg|200|{{center|1=Kong Humbles Grav}}}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Humble kirke og kong Humbles grav.jpg|mini|hochkant=0.9|Kong Humbles Grav, im Hintergrund die Kirche von Humble]]&lt;br /&gt;
Der [[Dolmen]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kong Humbles Grav&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{DeS|„König Humbles Grab“}}) liegt nordöstlich von [[Humble]] auf der [[Dänemark|dänischen]] Insel [[Langeland]]. Er entstand im [[Neolithikum]] zwischen 3500 und 2800 v. Chr. als [[Megalith]]anlage der [[Trichterbecherkultur]] (TBK). Neolithische Monumente sind Ausdruck der Kultur und Ideologie neolithischer Gesellschaften. Ihre Entstehung und Funktion gelten als Kennzeichen der sozialen Entwicklung.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johannes Müller (Prähistoriker)|Johannes Müller]]: &amp;#039;&amp;#039;Neolithische Monumente und neolithische Gesellschaften.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hans-Jürgen Beier]], Erich Claßen, Thomas Doppler, Britta Ramminger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Varia neolithica VI. Neolithische Monumente und neolithische Gesellschaften. Beiträge der Sitzung der Arbeitsgemeinschaft Neolithikum während der Jahrestagung des Nordwestdeutschen Verbandes für Altertumsforschung e.&amp;amp;nbsp;V. in Schleswig, 9.–10. Oktober 2007&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Ur- und Frühgeschichte Mitteleuropas.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 56). Beier &amp;amp; Beran, Langenweißbach 2009, ISBN 978-3-941171-28-2, S. 7–16, hier S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kong Humbles Grav ist ein Langdolmen ({{DaS|&amp;#039;&amp;#039;langdysse&amp;#039;&amp;#039;}}). Er ist wegen seiner Größe und seines guten Erhaltungszustandes Langelands bekanntestes Vorzeitdenkmal. Der nord-südlich ausgerichtete Hügel misst etwa 55,0 × 9,0 m und ist von 77 großen Randsteinen umgeben, von denen die meisten [[in situ]] stehen. Etwa in der Mitte des Hügels liegt als Querlieger die ansehnliche Kammer, die von einem großen, aufgewölbten Deckstein bedeckt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die relativ große&amp;lt;ref&amp;gt;Die Einfassungen können die Anlagen eng umgeben oder z.&amp;amp;nbsp;B. als kleiner Dolmen in einer 168 m langen und 4 bis 5 m breiten Einfassung (wie Lindeskov, auf Fünen) vorkommen. Es ist das zweitlängsten Hünenbett Dänemarks (nach der Kardybdysse zwischen Tastum und Kobberup - mit 185 m). Das längste deutsche Hünenbett liegt im [[Sachsenwald]] und misst 154 m, der Visbeker Bräutigam ist das längste Hünenbett Niedersachsens, er misst 104 m. In Polen ist die längste Einfassung eines kammerlosen Hünenbettes 130 m lang. Eine 125 m lange Einfassung für ein [[Hünenbett ohne Kammer]] ist die längste Einfassung in Mecklenburg-Vorpommern &amp;lt;/ref&amp;gt; Anlage enthält nur eine Kammer, von der drei Tragsteine und der Deckstein erhalten sind. Der Zugang liegt im Osten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Legende nach soll hier König Humble, ein sagenhafter König des 4. Jahrhunderts, bestattet sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 18. Jahrhunderts ließ der Vogt Niels Hansen das Grab öffnen und fand „das Gerippe eines Riesen“. Wie sich später erwies, stammte es jedoch von einer Kuh. Noch um 1850 fand man im Grab Menschenzähne und Knochenreste. Ob auch vorgeschichtliche Gegenstände aufgefunden wurden, ist nicht überliefert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schicksal von Kong Humbles Grav hing an einem seidenen Faden. Steinmetze hatten bereits Sprenglöcher in die Randsteine des Hügels gebohrt. Die Sprengung wurde von Jens Winther (1863–1955), dem Gründer des Langelandmuseums, verhindert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mythische Königsnamen verknüpfen sich auch an anderen Orten Dänemarks bzw. Schleswigs mit vorzeitlichen Denkmälern: &lt;br /&gt;
* [[Kong Asger Høj]] (auf [[Møn]]), &lt;br /&gt;
* Kong Dyver Sten, [[Frejlev Skov#Kong Grøns Høj|Kong Grøns Høj]], [[Kong Svends Høj (Lolland)|Kong Svends Høj]] (alle auf [[Lolland]]), &lt;br /&gt;
* [[Kong Lavses Grav]] (auf [[Lyø]])&lt;br /&gt;
* [[Ganggrab von Klavsebølle|Kong Holms Høj]], [[Megalithanlagen am Ravnebjerg Skov|Kong Renes Høj]] (beide auf [[Langeland]]), &lt;br /&gt;
* [[Kong Arrilds Høj]] [[Grabhügel]] in [[Harrislee]], [[Kong Knaps Dige]] (eine Wallanlage), [[Kong Lavses Grav]], [[Kong Rans Høj]] (auf [[Jütland]]), &lt;br /&gt;
* [[Kong Haralds Dysse]], Kong Skjolds Høj (König Schild), [[Kongsøre Skov|Kong Øres Grav]], [[Kong Slags Dysse]], [[Kong Svends Høj (Egedal)|Kong Svends Høj]] (ein Hügelgrab) und [[Kong Suders Høj]] (alle auf [[Seeland (Dänemark)|Seeland]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Nordische Megalitharchitektur]]&lt;br /&gt;
* [[Großsteingräber in Dänemark]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jens Bech: &amp;#039;&amp;#039;Denkmäler auf Langeland&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Tryk fra Langelands Museum.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 4, {{ZDB|2370563-2}}). 2. Ausgabe. Langelands Centraltrykkeri, Rudkøbing 1981.&lt;br /&gt;
* Ingrid Falktoft Anderson: &amp;#039;&amp;#039;Vejviser til Danmarks oldtid.&amp;#039;&amp;#039; Wormianum, Højbjerg 1994, ISBN 87-89531-10-8, S. 156, 230.&lt;br /&gt;
* Karsten Kjer Michaelsen: &amp;#039;&amp;#039;Politikens bog om Danmarks oldtid&amp;#039;&amp;#039; (= Politikens håndbøger.) Politiken, Kopenhagen 2002, ISBN 87-567-6458-8, S. 164.&lt;br /&gt;
* Klaus Ebbesen: &amp;#039;&amp;#039;Danmarks megalitgrave&amp;#039;&amp;#039;. Band 2: Katalog. Attika, Kopenhagen 2008, ISBN 978-87-7528-731-4, Nr. 2692.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=54/50/14.68/N |EW=10/42/33.74/E |type=landmark |region=DK-83}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Großsteingrab in der Region Syddanmark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz auf Langeland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nordgruppe der Trichterbecherkultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Langeland Kommune)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Langeland Kommune]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grabbau in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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