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	<title>Kondratowice - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kondratowice&amp;diff=1911395&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Abkürzung korrigiert, Kleinkram</title>
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		<updated>2026-04-19T19:08:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abkürzung korrigiert, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort                = Kondratowice&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:POL gmina Kondratowice COA.svg|111px|Wappen von Kondratowice]]&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft       = Niederschlesien&lt;br /&gt;
| Powiat             = Strzelin&lt;br /&gt;
| PowiatLink         = Strzeliński&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 50&lt;br /&gt;
| Breitenminute      = 46&lt;br /&gt;
| Breitensekunde     = 20&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 16&lt;br /&gt;
| Längenminute       = 55&lt;br /&gt;
| Längensekunde      = 56&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner       = 820&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum       = &amp;lt;ref&amp;gt;  {{Webarchiv|url=http://mapa.szukacz.pl/html/dolnoslaskie/strzelinski/29929.html |wayback=20060926131031 |text=Szukacz.pl, &amp;#039;&amp;#039;Kondratowice - Informacje dodatkowe&amp;#039;&amp;#039; }}, abgerufen am 4. Dezember 2010 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| OrtFläche          = &lt;br /&gt;
| Höhe               = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 55-114&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl     = 71&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = DST&lt;br /&gt;
| Straße1            = &lt;br /&gt;
| Schienen1          = &lt;br /&gt;
| Flughafen1         = [[Flughafen Breslau|Breslau]]&lt;br /&gt;
| GemeindeTyp        = Landgemeinde&lt;br /&gt;
| Schulzenämter      = 18&lt;br /&gt;
| Ortschaften        = 27&lt;br /&gt;
| GemeindeFläche     = 98.14&lt;br /&gt;
| TERYT              = 0217022&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Wojciech Piotr Bochnak&lt;br /&gt;
| BürgermeisterArt   = Gemeindevorsteher&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2010&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Kondratowice ul. Nowa 1&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 57-150 Prusy&lt;br /&gt;
| Webpräsenz         = www.kondratowice.pl&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Palac Kondratowice ul Slowianska Kondratowice 6084275.jpg|mini|Schloss Kurtwitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kondratowice, Stacja kolejowa Kondratowice - fotopolska.eu (111799).jpg|mini|Bahnhofsgebäude]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kondratowice&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Kurtwitz&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Dorf und Sitz der gleichnamigen Landgemeinde im [[Powiat Strzeliński]] der [[Woiwodschaft Niederschlesien]] in [[Polen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Nachbarorte von Kondratowice sind [[Sienice]] (&amp;#039;&amp;#039;Senitz&amp;#039;&amp;#039;) im Westen, [[Księginice Wielkie]] (&amp;#039;&amp;#039;Groß Kniegnitz&amp;#039;&amp;#039;) im Südwesten, [[Karczyn (Kondratowice)|Karczyn]] (&amp;#039;&amp;#039;Karzen&amp;#039;&amp;#039;) im Norden, [[Prusy (Kondratowice)|Prusy]] (&amp;#039;&amp;#039;Praus&amp;#039;&amp;#039;) im Süden, [[Karszów]] (&amp;#039;&amp;#039;Karschau&amp;#039;&amp;#039;) im Osten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Heidnische Begräbnisplätze in der Nähe von Kondratowice in Richtung des Ortsteiles [[Księginice Wielkie]] lassen auf eine Besiedlung des Gebietes in grauer Vorzeit schließen. Der Ort wurde 1411 in einer Urkunde als &amp;#039;&amp;#039;Cunralowicz&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Der Ortsname deutet auf eine slawische Gründung. Im Zuge der [[Hochmittelalterliche Ostsiedlung|Ostkolonisation]] wurde Kurtwitz nach deutschem Recht umgesetzt. Es gehörte zum [[Schlesische Piasten|piastischen]] [[Herzogtum Brieg]], das Herzog [[Bolesław III. (Schlesien)|Bolesław III.]] 1329 als ein Lehen der [[Krone Böhmen]] unterstellte. Nach dem Tod des letzten Brieger Herzogs [[Georg Wilhelm I. (Liegnitz-Brieg-Wohlau)|Georg Wilhelm]] fiel Kurtwitz zusammen mit dem Herzogtum Brieg als erledigtes Lehen durch [[Heimfall]] an die Krone Böhmen zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen dem Ortsteil Rothschloß (seit 1945 &amp;#039;&amp;#039;Białobrzezie&amp;#039;&amp;#039;) und Mollwitz kam es im Verlauf des [[Erster Schlesischer Krieg|Ersten Schlesischen Kriegs]] am 17. Mai&amp;lt;ref&amp;gt;Gustaf Lehmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Ritter des Ordens pour le mérite&amp;#039;&amp;#039;. [https://gdz.sub.uni-goettingen.de/id/PPN13580860X?tify={ Band 1], Ernst Siegfried Mittler und Sohn, Berlin 1913, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1741&amp;lt;ref&amp;gt;Literaturstellen weichen beim Datum ab; zuweilen wird der 10. Mai, der 22. Juni und der 22. Juli 1741 angegeben.&amp;lt;/ref&amp;gt; zu einem Gefecht („Überfall auf Rothschloß“), bei dem 600 vom preußischen Oberstleutnant [[Hans Joachim von Zieten]] kommandierte Husaren sich gegen 1400 Soldaten des Generals der [[Kaiserliche Armee (HRR)|Kaiserlichen Armee]] Johann Freiherr Baranyay von Bodorfalva (1685–1766) durchsetzten; eine Abteilung unter Oberst [[Hans Karl von Winterfeldt]] nahm einen österreichischen Verpflegungstransport weg.&amp;lt;ref&amp;gt;Louise Johanne Leopoldine von Blumenthal: [https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:gbv:3:1-160468-p0122-0 &amp;#039;&amp;#039;Lebensbeschreibung Hans Joachims von Zieten&amp;#039;&amp;#039;.] Himburg, Berlin 1797, S. 74 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem [[Erster Schlesischer Krieg|Ersten Schlesischen Krieg]] fiel Kurtwitz 1741/42 mit fast ganz Schlesien an [[Preußen]]. Die alten Verwaltungsstrukturen wurden aufgelöst und Kurtwitz in den [[Kreis Nimptsch]] eingegliedert, mit dem es bis zu seiner Auflösung 1932 verbunden blieb. 1792 zählte das Dorf ein [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]], sechs Bauern, 16 [[Gärtner#Der Gärtner als Kleinbauer|Gärtner]] und 202 Einwohner. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts war Kurtwitz im Besitz die Grafen von [[Zierotin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1845 bestand Kurtwitz aus 37 Häusern, einem herrschaftlichen Schloss und Vorwerk, 244 Einwohnern (davon 26 katholisch und der Rest evangelisch), einer Brau- und Brennerei, sechs Handwerkern und einem Kramer. Kurtwitz war evangelisch zur Kirche in Karzen und katholisch zur Kirche in Rothschloß gepfarrt. Mindestens&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. u.&amp;amp;nbsp;a.: [[Hans Friedrich von Ehrenkrook]], Jürgen von Flotow: &amp;#039;&amp;#039;Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser A (Uradel). 1953&amp;#039;&amp;#039;. Band I, Band der Gesamtreihe &amp;#039;&amp;#039;[[Genealogisches Handbuch des Adels|GHdA]]&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg. Deutsches Adelsarchiv, C. A. Starke, Glücksburg (Ostsee) 1953, S. 332 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; bis 1866, seine Kinder wurden auch hier geboren, war der spätere Landrat [[Alfred von Saldern|Alfred von Saldern-Damerow]] der örtliche Gutsbesitzer. 1868 wurde das Schloss vom Rittergutsbesitzer August Andreas Rohde erworben, der in Kurtwitz eine Zuckerrübenfabrik errichten ließ. Seit 1874 gehörte Kurtwitz zum [[Amtsbezirk (Preußen)|Amtsbezirk]] Rothschloß.&amp;lt;ref&amp;gt;Rolf Jehke-Herdecke (Hrsg.):{{Internetquelle |url=http://www.territorial.de/ndschles/reichenb/rothschl.htm |titel=Amtsbezirk Rothschloß |abruf=2021-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Auflösung des Kreises Nimptsch 1932 wurde die Gemeinde Kurtwitz dem [[Landkreis Strehlen]] eingegliedert. Mit der Übernahme durch die [[Volksrepublik Polen]] nach der Eroberung durch die [[Rote Armee]] wurde Kurtwitz 1945 in &amp;#039;&amp;#039;Kondratowice&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Danach fand infolge der [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950]] und der Neubesiedlung durch [[Polen (Ethnie)|Polen]], die teilweise aus [[Kresy|Ostpolen]] stammten, ein vollständiger Bevölkerungsaustausch statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Der Bahnhof des Ortes bildete das nördliche Ende der einstigen [[Frankensteiner Kreisbahn]] an der [[Bahnstrecke Brzeg–Łagiewniki Dzierżoniowskie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Schloss Kurtwitz]], Vorgängerbau war eine Wasserburg aus dem 15. Jahrhundert, im 18. Jahrhundert auf den Grundmauern des alten Hauses ein Barockschloss mit drei [[Gebäudetrakt|Flügeln]] errichtet, 1891 durch den Rittergutsbesitzer August Andreas Rohde im Stil des [[Neoklassizismus (bildende Kunst)|Neoklassizismus]] wesentlich umgestaltet. Nach 1945 als Verwaltungssitz einer [[Państwowe gospodarstwo rolne|Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft]] genutzt, 1973 renoviert und 2003 unter [[Denkmalschutz]] gestellt. Heute in Besitz eines deutschen Saatzuchtunternehmens.&lt;br /&gt;
* Landschaftspark aus dem 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeinde ==&lt;br /&gt;
Zur [[Gmina|Landgemeinde]] Kondratowice gehören 18 Ortschaften (&amp;#039;&amp;#039;deutsche Namen&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;{{GOV|objekt=Kondratowice |val=object_308179 |abruf=2025-11-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; mit einem [[Sołectwo|Schulzenamt]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;20%&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* Błotnica (&amp;#039;&amp;#039;Plottnitz&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Czerwieniec (&amp;#039;&amp;#039;Roth Neudorf&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Gołostowice (&amp;#039;&amp;#039;Gollschau&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Górka Sobocka (&amp;#039;&amp;#039;Gorkau&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Grzegorzów (Kondratowice)|Grzegorzów]] (&amp;#039;&amp;#039;Grögersdorf&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Janowiczki (&amp;#039;&amp;#039;Klein Johnsdorf&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Karczyn (Kondratowice)|Karczyn]] (&amp;#039;&amp;#039;Karzen&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Komorowice (&amp;#039;&amp;#039;Kummelwitz&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Kondratowice (&amp;#039;&amp;#039;Kurtwitz&amp;#039;&amp;#039;) &lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;20%&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* [[Księginice Wielkie]] (&amp;#039;&amp;#039;Groß Kniegnitz&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Lipowa (&amp;#039;&amp;#039;Leipitz&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Maleszów (&amp;#039;&amp;#039;Mallschau&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Podgaj (Kondratowice)|Podgaj]] (&amp;#039;&amp;#039;Pudigau&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Prusy (Kondratowice)|Prusy]] (&amp;#039;&amp;#039;Prauß&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Rakowice&lt;br /&gt;
* [[Strachów (Kondratowice)|Strachów]] (&amp;#039;&amp;#039;Strachau b. Nimptsch&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Zarzyca]] (&amp;#039;&amp;#039;Reichau&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Żelowice]] (&amp;#039;&amp;#039;Silbitz&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Ortschaften der Gemeinde sind [[Białobrzezie]] (&amp;#039;&amp;#039;Rothschloß&amp;#039;&amp;#039;), [[Brochocinek]] (&amp;#039;&amp;#039;Naß Brockguth&amp;#039;&amp;#039;), Edwardów (&amp;#039;&amp;#039;Teichvorwerk&amp;#039;&amp;#039;), [[Jezierzyce Małe]] (&amp;#039;&amp;#039;Klein Jeseritz&amp;#039;&amp;#039;), [[Kowalskie (Kondratowice)|Kowalskie]] (&amp;#039;&amp;#039;Schmitzdorf&amp;#039;&amp;#039;), Sadowice (&amp;#039;&amp;#039;Sadewitz&amp;#039;&amp;#039;), Skała (&amp;#039;&amp;#039;Skalitz&amp;#039;&amp;#039;), Stachów (&amp;#039;&amp;#039;Stachau&amp;#039;&amp;#039;) und Wójcin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gmina Kondratowice|Kondratowice}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Powiat Strzeliński}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Niederschlesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Kondratowice]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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