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	<title>Komturhof Utterode - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T07:45:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Komturhof_Utterode&amp;diff=1972519&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jonas aus Großwechsungen2: /* Lage */Überarbeitet, Höhenzüge und Berge ergänzt; sowie weitere Informationen zur näheren Umgebung</title>
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		<updated>2025-08-17T20:16:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Lage: &lt;/span&gt;Überarbeitet, Höhenzüge und Berge ergänzt; sowie weitere Informationen zur näheren Umgebung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Bilderwunsch|hier}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Komturhof Utterode&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein denkmalgeschützter [[Vierseithof]] und Zeugnis des [[Templerorden]]s im [[Landkreis Nordhausen]] in [[Thüringen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der einstige &amp;#039;&amp;#039;Komturhof Utterode&amp;#039;&amp;#039; liegt am östlichen Rand des [[Dün|Dünwaldes]] unweit von dessen Übergang zur [[Hainleite]]. Östlich erhebt sich der [[Kattstein]] (auch &amp;#039;&amp;#039;Katzenstein&amp;#039;&amp;#039;; {{Höhe|461|DE-NN}}), südöstlich der &amp;#039;&amp;#039;Kriegsberg&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|471|DE-NN}}), südwestlich die &amp;#039;&amp;#039;Hohe Eiche&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|355|DE-NN}}) sowie ferner der &amp;#039;&amp;#039;Herrenberg&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|373|DE-NN}}) und westnordwestlich der &amp;#039;&amp;#039;Galgenberg&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|328|DE-NN}}) und der &amp;#039;&amp;#039;Mittelberg&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|308|DE-NN}}). Nach Norden fällt das Gelände in das [[Wipper (Unstrut)|Wippertal]] ab. Er gehört heute verwaltungsmäßig zur Gemeinde [[Sollstedt]]. Der Hof ist am südwestlichen Rand des Landkreises Nordhausen gelegen und befindet sich etwa zwei Kilometer südlich der Ortslage Sollstedt an der [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Nordhausen#K 38|K&amp;amp;nbsp;38]] nach [[Rehungen]]&amp;amp;nbsp;bzw. [[Deuna]] im [[Landkreis Eichsfeld]]. Unmittelbar südlich befindet sich die einstige Bergbausiedlung &amp;#039;&amp;#039; Neu-Sollstedt&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Templerorden war in Thüringen mit einer eigenen Niederlassung am Rande der ehemaligen [[Reichsstadt]] [[Nordhausen]] – genannt &amp;#039;&amp;#039;Am Hagen&amp;#039;&amp;#039; – vertreten. Der Templerorden wurde im 13. Jahrhundert durch Schenkungen und Kauf zum Besitzer mehrerer Grundstücke und Orte. Am Rande des [[Dün]] bei [[Bleicherode]] gehörte auch die Siedlung &amp;#039;&amp;#039;Guthenrode&amp;#039;&amp;#039; zu diesen Schenkungen und wurde dank ihrer verkehrsgünstigen Lage als Gründungsort für einen dort zu errichtenden [[Komtur (Amt)|Komturhof]] ausgewählt. Aus dieser Zeit stammten die im 19. Jahrhundert noch erkennbaren Reste einer romanischen Kapelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der ab 1307 beginnenden Verfolgung und Auflösung des Templerordens gelangten auf Veranlassung von Papst [[Clemens V.]] die bisher den Templern gehörigen Besitztümer an den Orden der [[Geschichte des Johanniterordens|Johanniter]] – diese waren bereits in [[Johanniterkommende Erfurt|Erfurt]] und [[Johanniterkommende Weißensee|Weißensee]] vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafen [[Hohnstein (Adelsgeschlecht)|Dietrich und Heinrich von Hohnstein]] waren erklärte Unterstützer des [[Johanniterorden]]s. Sie dienten auch als Vermittler für den Ritterorden, so gelangte mit ihrer Hilfe ein Teil des ehemaligen Templerbesitzes an das [[Kloster Ilfeld]]. Ein bedeutender Teil, zu dem auch der burgartig ausgebaute Komturhof gehörte, verblieb bei den Grafen und wurde im 15. Jahrhundert als Lehen an die Familie [[Bodenhausen (Adelsgeschlecht)|von Bodenhausen]] übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1816 gelangte das Vorwerk Utterode an den späteren [[Kreis Grafschaft Hohenstein]] der preußischen [[Provinz Sachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert befand sich in Utterode eine Oberförsterei. Bis zu seinem Tod 2017 lebte und arbeitete der Künstler [[Heinz Scharr]] im Komturhof, welchen er 1975 erwarb und als Wohnhaus und Atelier umbaute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor= [[Julius Schmidt (Prähistoriker)|Julius Schmidt]] |Herausgeber=Historische Commission der Provinz Sachsen|Titel=Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler der Grafschaft Hohenstein  |Sammelwerk= |Band=XII. Heft   |Verlag= |Ort= Halle a.&amp;amp;nbsp;d.Saale |Jahr= 1889 |Seiten=167–169 |Kapitel=Utterode}}&lt;br /&gt;
* [[Peter Kuhlbrodt]]: &amp;#039;&amp;#039;Vom Templerhof zum Kollekturhof des Klosters Ilfeld und zur Poststation … &amp;#039;&amp;#039; [http://www.lesser-stiftung.de/fileadmin/Geschichte/Dokumente/PDF/100-Templerhof.pdf (als Digitalisat)] (PDF; 17&amp;amp;nbsp;kB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.templerlexikon.uni-hamburg.de/Utterode.pdf &amp;#039;&amp;#039;Utterode&amp;#039;&amp;#039; im Templerlexikon] (PDF; 22&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4735430-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Nordhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Templerordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Sollstedt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Landkreis Nordhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommende des Templerordens|Utterode]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/23/52.99/N |EW=10/31/42.94/E |type=landmark |region=DE-ST}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jonas aus Großwechsungen2</name></author>
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