<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Komplexlager_12</id>
	<title>Komplexlager 12 - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Komplexlager_12"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Komplexlager_12&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-30T07:17:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Komplexlager_12&amp;diff=2024134&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Komplexlager_12&amp;diff=2024134&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-17T07:52:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ladebordwand in Komplexlager 12 mit Bahnanschlussgleis links.JPG|mini|Bahnanschlussgleis]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Drucktor in Komplexlager 12 mit Eisenbahn Normalspur.JPG|mini|Drucktor]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Komplexlager 12&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war zur Zeit der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] ein unterirdisches [[Depot (Militär)|Lager]] der [[Nationale Volksarmee|NVA]] in den [[Thekenberge]]n südlich von [[Halberstadt]]. Die unterirdische Anlage war in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] unter dem [[Decknamen nationalsozialistischer Geheimobjekte#M|Tarnnamen &amp;#039;&amp;#039;Malachit&amp;#039;&amp;#039;]] als unterirdische Fertigungsanlage angelegt worden. Bis 1995 wurde es noch von der [[Bundeswehr]] als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Luftwaffen-Materialdepot 52&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anlage besitzt eine Größe von etwa 57.000 m&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;eines&amp;quot; /&amp;gt; nach anderen Angaben 67.000 m&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;lost&amp;quot;&amp;gt;{{Toter Link |datum=2022-03 |url=http://www.geschichtsspuren.de/u-verlagerung-malachit-komplexlager-kl-12.html |text=geschichtsspuren.de(vorm. lostplaces.de): U-Verlagerung Malachit / Komplexlager KL-12 |archivebot=2022-03-10 07:53:32 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und war damit die größte unterirdische Anlage der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]. Der Eingang zu dem Lager hieß umgangssprachlich &amp;#039;&amp;#039;Nachtigallenschlucht&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Nutzung 1944/1945 ===&lt;br /&gt;
Zum Bau der Anlage wurden ab dem 21. April 1944 tausende Häftlinge des [[KZ Langenstein-Zwieberge]], einem Außenlager des [[KZ Buchenwald]], herangezogen; in der Bunkeranlage, die den Decknamen &amp;#039;&amp;#039;Malachit&amp;#039;&amp;#039; führte, sollten Triebwerksteile für Flugzeuge für das Unternehmen [[Junkers Flugzeug- und Motorenwerke|Junkers Motorenwerke Dessau]] gefertigt werden. Geplant war eine Flugzeugfertigung mit 6000 Arbeitern. Außerdem war kurzzeitig geplant, Flächen für die [[BMW]]-Motorenwerke Berlin-Spandau zur Verfügung zu stellen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lost&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr als 1900&amp;lt;ref name=&amp;quot;eines&amp;quot;&amp;gt;[https://www.spiegel.de/geschichte/vergessene-orte-a-946505.html einestages.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; KZ-Häftlinge starben bei der Errichtung der Anlage; etwa 13 km Stollen wurden in dieser Zeit errichtet. Die Arbeiten wurden am 6. April 1945 eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An die zu Tode gekommenen KZ-Häftlinge erinnert eine [[Mahn- und Gedenkstätte|Gedenkstätte]] in Langenstein-Zwieberge.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lost&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- In monatlichen Führungen sind etwa 120 Meter in einem vorderen Bereich des Stollens am sogenannten Mundloch A für Besucherinnen und Besucher zugänglich.&lt;br /&gt;
Das scheint sich geändert zu haben. Siehe Bunkercoin.io --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nutzung von 1945 bis 1990 ===&lt;br /&gt;
Die [[Rote Armee|sowjetischen Truppen]] demontierten zunächst die technischen Anlagen und bereiteten 1948 die Sprengung der Anlage vor, die im Januar 1949 erfolgen sollte. Die Sprengung wurde allerdings durch den stellvertretenden Vorsitzenden der Deutschen Wirtschaftskommission in der [[Sowjetische Besatzungszone|SBZ]], [[Luitpold Steidle]], verhindert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lost&amp;quot; /&amp;gt; Es wurden nur kleinere Sprengungen durchgeführt. Offiziell galt die Anlage seitdem als zerstört. Die Anlagen waren ohne Nutzung. Sie blieben jedoch offen und frei zugänglich und wurden von den Halberstädtern und Einwohnern der Umgebung besucht und besichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1976 wurde die Anlage von der NVA übernommen. Etwa 40.000 m&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; Fläche wurden modernisiert. Etwa 9.000 Tonnen Munition, Bekleidung, Lebensmittel und Ausrüstung wurden hier zeitweise gelagert. Am 1. Mai 1984 wurde das geheime Komplexlager 12 (Objekt 16/630) in Dienst gestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lost&amp;quot; /&amp;gt; Es unterstand direkt dem Stabschef der [[Rückwärtige Dienste|Rückwärtigen Dienste]] im [[Ministerium für Nationale Verteidigung]], wie auch die anderen drei Lager dieser Art, das [[Komplexlager 02]] in [[Blankenburg (Harz)|Blankenburg]], [[Komplexlager 22]] in [[Rothenstein]] und das Komplexlager 32 in [[Pirna]].&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Sachse: [http://www.aggi-info.de/SB_IH/fileadmin/Artikel/info%2018/Art%209%20Sachse.pdf &amp;#039;&amp;#039;Das Komplexlager 2 (KL-2) in der Wendezeit November 1989 bis September 1990.&amp;#039;&amp;#039;] Arbeitsgruppe Geschichte &amp;amp; Integration im [[Deutscher Bundeswehrverband|Deutschen BundeswehrVerbandes]] e.V.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Komplexlager 12 hatte den Tarnnamen &amp;#039;&amp;#039;Abfahrtssignal&amp;#039;&amp;#039; und die NVA-Postfachnummer 15723.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.mgfa-potsdam.de/html/standorte_index.php |wayback=20181110145131 |text=Standortdatenbank der Nationalen Volksarmee, der Grenztruppen der DDR und der sowjetischen (russischen) Streitkräfte in der DDR |archiv-bot=2022-03-10 07:53:32 InternetArchiveBot }}, Stand der Disloziierung 1986/87, beim [[Militärgeschichtliches Forschungsamt|MGFA]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nutzung ab 1990 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenkstatte Langenstein-Zwieberge Stollen Besucherteil Richtstrecke11 EingangA 2014-04.jpg|mini|Eingangstor des als Gedenkstätte geöffneten Stollens]]&lt;br /&gt;
Nach der Wende nutzte die Bundeswehr bis Dezember 1993 den Komplex als Luftwaffen-Materialdepot 52, bevor er 1995 an einen Privatmann verkauft wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teilbereich der Bunkeranlagen wurde auch für die Lagerung von – nach der Einführung der DM ungültig gewordenen – [[Mark (DDR)|DDR-Geldscheinen]] genutzt. NVA-Soldaten hatten nach der [[Währungsunion]] im Jahre 1990 etwa 620 Millionen Banknoten dort untergebracht. Bekannt wurde die Anlage dadurch, dass Scheine aus diesen Geldbeständen entwendet wurden. Daraufhin wurden die Geldscheine in einer Müllverbrennungsanlage verbrannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;eines&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleiner Teil eines Stollens ist als Gedenkstätte im Sommerhalbjahr (April bis Oktober) am letzten Wochenende im Monat oder nach Voranmeldung geöffnet. Tafeln mit Texten und Fotos erläutern die Entstehungsgeschichte und weitere Entwicklung.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Seit dem Sommer 2003 kann die Bunkeranlage nach Voranmeldung besichtigt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;eines&amp;quot; /&amp;gt; Nach anderen Quellen sind die Stollen geschlossen und können nicht besichtigt werden (Stand: 2010).&amp;lt;ref name=&amp;quot;eines&amp;quot; /&amp;gt;    -- bitte noch mal klären -- Habe da mal etwas zu geschrieben, war letztes Wochenende dort. Sipalius  --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein privater Investor kaufte über mehrere Jahre hinweg Teile des Stollensystems auf, bis ihm 2024 das gesamte Areal gehörte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:Schutzbunker&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/magdeburg/harz/investor-kauft-historisches-gelande-100.html |titel=Sächsischer Investor plant Schutzbunker in ehemaligem KZ-Stollen |werk=mdr.de |sprache=de |abruf=2024-08-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bunkereinrichtung ist damit das weltweit größte seiner Art im Privatbesitz. Nach Angaben des sächsischen Investors soll in dem Tunnelsystem durch den Verkauf von &amp;#039;&amp;#039;Bunker Coins&amp;#039;&amp;#039; eine luxuriöse Bunkeranlage für Krisenzeiten entstehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:Bunkercoins&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spiegel.de/panorama/halberstadt-fruehere-kz-stollen-koennten-luxusbunker-fuer-millionaere-werden-a-2ebbdf2d-5cbd-40f2-a72d-ab7e5791647d |titel=Frühere KZ-Stollen könnten Luxusbunker für Millionäre werden |werk=spiegel.de |sprache=de |abruf=2024-08-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die erforderlichen Genehmigungen für den Bau des Luxusbunkers stehen allerdings noch aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:Luxusbunker&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.welt.de/wirtschaft/article253152576/Halberstadt-Investor-plant-auf-Ex-KZ-Areal-Luxusbunker-fuer-Millionaere.html |titel=Investor plant auf Ex-KZ-Areal Luxusbunker für Millionäre |werk=welt.de |sprache=de |abruf=2024-08-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Martin Kaule, Arno Specht, Holger Happel: &amp;#039;&amp;#039;Das versteckte Flugzeugwerk im Untergrund. Untertageverlagerung „Malachit“.&amp;#039;&amp;#039; In: dies.:&amp;#039;&amp;#039;Geisterstätten der NS-Diktatur: Vergessene Orte im Osten.&amp;#039;&amp;#039; Jaron-Verlag, Berlin 2022, ISBN 978-3-89773-881-2, S. 91ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Komplexlager 12 Halberstadt}}&lt;br /&gt;
* [https://www.heimatgalerie.de/index.php/nva/land/162-komplexlager-12.html Geschichte des Komplexlagers 12] auf heimatgalerie.de&lt;br /&gt;
* [https://www.geschichtsspuren.de/artikel/ruestungsproduktion-lagerung-versorgung/176-u-verlagerung-malachit-komplexlager-kl-12.html Komplexlager 12] auf geschichtsspuren.de&lt;br /&gt;
* [https://www.sachsenschiene.net/bunker/dep/dep_49.htm U-Verlagerung / Komplexlager Halberstadt] auf sachsenschiene.de&lt;br /&gt;
* [https://www.spiegel.de/geschichte/vergessene-orte-a-946505.html Das Milliardengrab] auf spiegel.de&lt;br /&gt;
* [http://www.lostareas.de/U-Verlagerungen/Malachit/U-Verlagerung_Malachit_Komplexlager_KL_12.htm Bilderserie auf LostAreas.de] auf lostareas.de&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=KxwuVgL0T0E Lostplace Productions – U-Verlagerung Malachit] auf youtube.com&lt;br /&gt;
* [https://vimudeap.info/de/atlas/komplexlager-12-malachit-halberstadt/detailmaps/# Detailkarten „Komplexlager 12 / Malachit Halberstadt“] auf vimudeap.info&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=51/51/27.44|EW=11/1/32.92|type=landmark|region=DE-ST}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Verlagerung|Malachit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterirdisches Bauwerk in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bunker in Sachsen-Anhalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Landkreis Harz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärische Einrichtung (NVA)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Halberstadt)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
	</entry>
</feed>