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	<title>Komplex Leipziger Straße - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T19:01:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Komplex_Leipziger_Stra%C3%9Fe&amp;diff=463655&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Qaswa: /* Nachwendezeit */ die Verlängerung u. die Anbindung sind identisch --- insofern war das Verb im Plural unzutreffend</title>
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		<updated>2024-05-19T19:22:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Nachwendezeit: &lt;/span&gt; die Verlängerung u. die Anbindung sind identisch --- insofern war das Verb im Plural unzutreffend&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Berlin, Mitte, Leipziger Strasse, Komplex Leipziger Strasse 01.jpg|mini|hochkant=1.3|Komplex Leipziger Straße]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Komplex Leipziger Straße&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein weithin sichtbarer Gebäudekomplex an der [[Leipziger Straße (Berlin)|Leipziger Straße]] im [[Berlin]]er Ortsteil [[Berlin-Mitte|Mitte]]. Er wurde 1969 bis 1982 beidseitig der Straße zwischen [[Spittelmarkt]] und [[Charlottenstraße (Berlin)|Charlottenstraße]] errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.emporis.com/complex/100771/komplex-leipziger-strasse-berlin-germany Emporis]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1969 begannen die Bauarbeiten für das [[städtebau]]liche Großprojekt unter der Leitung der &amp;#039;&amp;#039;[[Kollektiv]]e [[Joachim Näther]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Städtebau]]) und &amp;#039;&amp;#039;Werner Strassenmeier&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;digiport-058722&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.digiporta.net/index.php?id=371058722 |titel=Dr. Werner Strassenmeier |autor= |werk=digiporta.net |datum= |abruf=2020-01-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ([[Hochbau]]). Der Entwurf sah eine Wohnbebauung mit 2000 Wohnungen und gesellschaftlichen Einrichtungen vor. Zu diesem Zweck wurde die noch vorhandene Altbausubstanz in diesem Bereich der Leipziger Straße vollständig abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Neubebauung dieses Gebiets sollte das südliche [[Historische Mitte (Berlin)|Stadtzentrum]] [[Ost-Berlin]]s einen neuen städtebaulichen Charakter erhalten. Im Gegensatz zum Stadtzentrum [[Kapitalismus|kapitalistischer]] Prägung sollte eine enge Verflechtung der Wohnfunktion mit der gesellschaftlichen Funktion des Zentrums erfolgen. Es wird mitunter [[Kolportage|kolportiert]], dass es auch darum ging, dem direkt hinter der [[Berliner Mauer]] in [[West-Berlin]] befindlichen [[Axel-Springer-Hochhaus]] seine städtebaulich dominante Wirkung zu nehmen und die Sichtbarkeit der Nachrichten-Leuchtschrift auf dem gegenüberliegenden [[GSW-Hochhaus]] und der Werbetafeln für die Springer-Zeitungen &amp;#039;&amp;#039;[[Bild (Zeitung)|Bild]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Morgenpost]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[B.Z.]]&amp;#039;&amp;#039; zu reduzieren.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.bz-berlin.de/archiv/wie-die-stasi-den-ost-berlinern-den-blick-auf-springer-verstellte-article629080.html Wie die Stasi den Ost-Berlinern den Blick auf Springer verstellte.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[B.Z.]],&amp;#039;&amp;#039; 31. Oktober 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Sichtweise gibt es allerdings keinerlei Belege. Joachim Näther, damaliger Chefarchitekt der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]], bestreitet dies. Gegen die o.&amp;amp;nbsp;g. Version spricht zudem, dass die vier [[Hochhaus|Wohntürme]] auf der Südseite der Leipziger Straße in großem Abstand zueinander stehen und das Springer-Hochhaus von der Einkaufspromenade aus gut zu sehen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.euractiv.de/section/wahlen-und-macht/news/logenplatz-der-zeitgeschichte/|titel=Logenplatz der Zeitgeschichte|sprache=de-DE|zugriff=2017-02-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zerstörten [[Spittelkolonnaden]] wurden teilweise wiederaufgebaut. Ursprünglich standen baugleiche Kolonnaden auf der Nord- und Südseite als Dekoration der Brücke über den 1833 zugeschütteten [[Festung Berlin|Festungsgraben]]. Die nördlichen Kolonnaden wurden bereits in den 1920er Jahren abgebaut und eingelagert, um auf dem Grundstück neue Geschäftshäuser bauen zu können. Ursprünglich hatte man beabsichtigt, diese wie die [[Königskolonnaden]] am [[Heinrich-von-Kleist-Park|Kleistpark]] an einem neuen Standort wieder aufzustellen. Im Zweiten Weltkrieg wurden die Kolonnaden auf der Südseite zerstört. Die Neubebauung des Areals bot die Möglichkeit, die eingelagerten Teile auf der Südseite wieder aufzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauten ==&lt;br /&gt;
Besonders auffällig sind die acht paarweise errichteten 23- bzw. 25-geschossigen Wohnhochhäuser auf der Südseite der Straße. Diese wurden in einer [[Stahlbeton]]-Skelettmontagebauweise um innere Gleitbaukerne errichtet, einer Spezialform der [[Plattenbau]]ten. Im [[Berolinismus|Volksmund]] soll es für diese besonders hohen Bauten auch die Bezeichnung „Springerdecker“ gegeben haben, der sich auf den oben beschriebenen Hintergrund ihrer Planung bezog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Sockel der Hochhäuser befinden sich zweigeschossige Flachbauten, die früher Kultur-, Versorgungs- und Handelseinrichtungen beherbergten. So befand sich am Spittelmarkt ein großes [[Exquisit-Laden|&amp;#039;&amp;#039;Exquisit&amp;#039;&amp;#039;-Modegeschäft]] und zwischen den Hochhäusern ein großes [[Delikat-Laden|&amp;#039;&amp;#039;Delikat&amp;#039;&amp;#039;-Feinkosthaus]], beides Einkaufsstätten des gehobenen Bedarfs mit entsprechendem Preisniveau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kontrast dazu stehen die langgezogenen 14-geschossigen Wohnscheiben in Plattenbauweise auf der Nordseite, in deren glänzenden Fassaden sich das [[Bauensemble|Ensemble]] spiegelt. Diese Wohnhäuser waren bevorzugt zugewiesener Wohnort für westliche diplomatische Mitarbeiter und [[Akkreditierung (Journalismus)|akkreditierte]] Journalisten und standen unter besonderer Beobachtung durch die DDR-Sicherheitsorgane. Insbesondere in den Häusern östlich der [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Mitte#Jerusalemer Straße*|Jerusalemer Straße]] gab es aber auch eine Reihe besonders großer Wohnungen, die kinderreichen Familien zur Verfügung gestellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Planung ==&lt;br /&gt;
Geplant war, auf der Südseite der Leipziger Straße, am Ende [[Spittelmarkt]], ein großes, winkelförmiges Hochhaus zu errichten. Es ist auf diversen [[Architekturmodell]]en zur Umgestaltung der [[Historische Mitte (Berlin)|östlichen Innenstadt]] zu sehen, wurde jedoch nie realisiert. In den 1990er Jahren baute die [[Sparkasse]] an dieser Stelle ein Gebäude, das etwa dieselbe Größe und denselben [[Grundriss]] aufweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachwendezeit ==&lt;br /&gt;
Nach der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|politischen Wende]] begann man ab Mitte der 1990er Jahre, den Komplex umfangreich zu sanieren und zu renovieren. Im Zuge dieser Arbeiten bekamen einige Gebäude neue Fassaden (westlich der Jerusalemer Straße, im Eigentum der [[Bundesanstalt für Immobilienaufgaben]]). Viele der Läden und Kultureinrichtungen sind allerdings verschwunden. Es gibt konkrete Planungen, die an dieser Stelle acht Fahrstreifen breite Leipziger Straße auf vier Streifen zu reduzieren und zudem eine [[Straßenbahn Berlin|Straßenbahnstrecke]] in Mittellage zwischen [[Alexanderplatz|Alexander-]] und [[Potsdamer Platz]] zu errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus wurde Ende der 2000er Jahre das ehemalige &amp;#039;&amp;#039;[[Willi Ebbinghaus#Werdegang|Ebbinghaus-]]&amp;#039;&amp;#039;Gebäude an der [[Peripherie]] des Komplexes abgetragen, um für die [[Axel-Springer-Straße]] als Verlängerung der vom [[Landwehrkanal]] kommenden [[Lindenstraße (Berlin-Kreuzberg)|Lindenstraße]] den historischen Straßenverlauf zum Spittelmarkt wiederherzustellen. Die Verlängerung der Axel-Springer-Straße mit deren Anbindung an die Leipziger Straße wurde am 31. Mai 2012 eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.tagesspiegel.de/berlin/mitte-neue-axel-springer-strasse-freigegeben/6696670.html Neue Axel-Springer-Straße freigegeben.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tagesspiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, 1. Juni 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.emporis.com/complex/100771/komplex-leipziger-strasse-berlin-germany Der Komplex Leipziger Straße] bei Emporis&lt;br /&gt;
* [http://www.euractiv.de/wahlen-und-macht/artikel/logenplatz-der-zeitgeschichte-002108 Logenplatz der Zeitgeschichte] Feature auf euractiv.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52/30/37.78/N |EW=13/23/51.55/E |type=landmark |dim=300 |region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäudekomplex in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leipziger Straße (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1970er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäudekomplex in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Qaswa</name></author>
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