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	<title>Kompetitive Hemmung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T01:54:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kompetitive_Hemmung&amp;diff=256104&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Literatur */ Punkt ergänzt, ISBN-Format</title>
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		<updated>2024-10-19T11:55:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Punkt ergänzt, ISBN-Format&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Competitive inhibition de.svg|miniatur|hochkant=2|Schema]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;kompetitive Hemmung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  (lat. &amp;#039;&amp;#039;competere&amp;#039;&amp;#039;, zusammen etwas begehren) wird in der [[Biochemie]] und [[Pharmakologie]] eine [[Enzymhemmung]] bezeichnet, bei der ein [[Agonist (Pharmakologie)|Agonist]] und ein [[Antagonist (Pharmakologie)|Antagonist]] um die Besetzung eines [[Rezeptor (Biochemie)|Rezeptor]]s konkurrieren, wobei der Antagonist keine biochemische Wirkung hat. Die entsprechenden antagonistischen Substanzen bezeichnet man als kompetitive Antagonisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkungsweise ==&lt;br /&gt;
Agonisten sind [[Substanz]]en, die Rezeptoren besetzen und mit ihnen Komplexe bilden, welche eine bestimmte Wirkung im [[Körper (Biologie)|Körper]] erzielen. Ein Rezeptor ist eine reizaufnehmende Stelle im Körper, welche der Struktur ihrer spezifischen Substanzen nach dem [[Schlüssel-Schloss-Prinzip]] angepasst ist. Die Fähigkeit einer Substanz, im Körper durch diesen Mechanismus eine Wirkung zu erzielen, nennt sich [[Intrinsische Aktivität]]. Antagonisten haben sehr ähnliche chemische Strukturen wie die jeweiligen Agonisten und können deren spezifische Rezeptoren besetzen. Allerdings erzielt der Antagonist-Rezeptor-Komplex keine Wirkung, wodurch die Wirkung des Rezeptors unterbunden wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Agonist Antagonist.png|mini|360px|Kompetitive Hemmung des Effekts eines Agonisten durch steigende Konzentrationen eines Antagonisten (Schild-Plot eingebettet)]]&lt;br /&gt;
Die Stärke des [[Bindungsbestreben]]s zwischen einer Substanz und dem Rezeptor bezeichnet man als [[Affinität (Biochemie)|Affinität]]. Um die Agonisten von ihren Rezeptoren zu verdrängen und damit den hemmenden Effekt auszuüben, müssen Antagonisten entsprechend dem [[Massenwirkungsgesetz]] eine größere Affinität besitzen oder in höherer Konzentration vorliegen. Im Gegensatz zu [[Nichtkompetitiver Antagonist|nichtkompetitiven Antagonisten]] können kompetitive Antagonisten auch durch Agonisten in höherer Konzentration verdrängt werden. Die Wirkstärke eines kompetitiven Antagonisten ([[pA2-Wert|pA&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Wert]]) kann mit Hilfe des [[Schild-Plot]]s ermittelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Pharmazie]] handelt es sich bei Agonisten oftmals um physiologische, d.&amp;amp;nbsp;h. körpereigene Substanzen wie [[Enzyme]] und [[Botenstoff|Mediatoren]] und deren Antagonisten in Form von [[Arzneimittel]]n.&lt;br /&gt;
Zum Beispiel ist [[Histamin]] als entzündungsvermittelndes [[Gewebshormon]] ein physiologischer Agonist, welches seinen spezifischen Histamin-Rezeptor besetzt und im Gewebe typische [[Entzündung]]smerkmale wie z.&amp;amp;nbsp;B. Rötung, Schwellung und Schmerz auslöst.&lt;br /&gt;
[[Antihistaminika|H&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt;-Antihistaminika]] sind chemisch dem Histamin sehr ähnlich und verdrängen es von seinem Rezeptor. Sie haben keine Eigenwirkung und verringern bzw. verhindern somit die Entzündungsweiterleitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch spielen auch synthetisch, oder in selteneren Fällen biotechnologisch, erzeugte Agonisten eine Rolle als Pharmazeutika und/oder [[psychotrope Substanzen]]. So binden bspw. die als [[Analgetika]], [[Antitussiva]], [[Antidiarrhoika]] oder Rauschdrogen verwendeten [[Opioide]] als Agonisten an einen oder mehrere der Opioiderezeptor-Subtypen, [[Adrenorezeptor]]agonisten wie [[Clonidin]] werden zur Behandlung der arteriellen [[Hypertonie]] (Bluthochdruck), unterstützend während Narkosen und bei der Dämpfung von Entzugserscheinungen eingesetzt, 5-HT2A-Agonisten wie [[LSD]], [[Dimethyltryptamin]] oder [[Meskalin]] sind als klassische Halluzinogene bekannt. Insbesondere bei als Rauschdrogen verwendeten Substanzen spielen kompetitive Antagonisten wie der Opioid-Antagonist [[Naloxon]] eine wichtige Rolle in der notfallmedizinischen Behandlung von Überdosierungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einbau von [[p-Aminobenzoesäure|&amp;#039;&amp;#039;p&amp;#039;&amp;#039;-Aminobenzoesäure]] durch pathogene Bakterien in lebenswichtige Substanzen kann durch chemisch ähnliche Sulfonamide verhindert werden, die als kompetitiver Inhibitor der Tetrahydrofolat-Reduktase wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jeremy M. Berg, John L. Tymoczko, [[Lubert Stryer]]: &amp;#039;&amp;#039;Biochemie.&amp;#039;&amp;#039; 6. Auflage, Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2007. ISBN 978-3-8274-1800-5.&lt;br /&gt;
* Donald Voet, Judith G. Voet: &amp;#039;&amp;#039;Biochemistry.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage, John Wiley &amp;amp; Sons, New York 2004. ISBN 0-471-19350-X.&lt;br /&gt;
* [[Bruce Alberts]], Alexander Johnson, Peter Walter, Julian Lewis, Martin Raff, Keith Roberts: &amp;#039;&amp;#039;Molecular Biology of the Cell&amp;#039;&amp;#039;, 5. Auflage, Taylor &amp;amp; Francis 2007, ISBN 978-0-8153-4106-2.&lt;br /&gt;
* Maximilian von Heyden, Dr. sc. hum. Henrik Jungaberle, Dr. med. Tomislav Majić: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Psychoaktive Substanzen&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage, Springer Verlag, Heidelberg 2018. ISBN 978-3-642-55124-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Enzymkinetik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pharmakologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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