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	<title>Komorn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-04-29T05:20:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Comaromium vulgo Comorn in Danubius Pannonico-Mysicus 1726 by Marsigli.png|miniatur|Komorn in dem 1726 veröffentlichten Kartenwerk des Luigi Ferdinando Marsigli. Neben der frühneuzeitlichen Festung links ist mittig das römische Legionslager zu sehen.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Komorn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der [[deutsche Sprache|deutsche]] Name der beiden Städte &amp;#039;&amp;#039;[[Komárom]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Ungarn]] und &amp;#039;&amp;#039;[[Komárno]]&amp;#039;&amp;#039; in der [[Slowakei]], die auf den beiden gegenüberliegenden Ufern der [[Donau]] liegen und 1920 aus der Teilung einer Stadt entstanden sind. Die beiden Städte sind durch eine Eisenbahn- und zwei Straßenbrücken miteinander verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das historische Zentrum sowie die [[Festung Komorn|Festung]] liegen an der Stelle, wo die [[Waag]] in die Donau mündet, also im slowakischen Teil. Die [[Festung Komorn|Festung]] entstand im 16. Jahrhundert durch den Umbau der mittelalterlichen [[Burg]] (erster Quellenbeleg 1218). Sie fungierte dabei als Schwesterbau zur Festung [[Győr|Raab]]. Die verantwortlichen [[Ingenieur]]e waren [[Pietro Ferrabosco]] und [[Daniel Specklin]]. Eine „Neue Festung“ wurde im 17. Jahrhundert neben der alten errichtet. Beide sind bis heute erhalten geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Komorn war nicht nur eine bedeutende Festung, sondern auch ein Zentrum der habsburgischen [[Österreichische Marine#Donauflottille|Donauflottille]]. Im Rahmen der [[Türkenkriege]] waren Stadt und Festung wiederholt Ziel von Angriffen osmanischer Armeen, so zum Beispiel 1594, als eine vom [[Wesir|Großwesir]] kommandierte türkische Armee während des [[Langer Türkenkrieg|Langen Türkenkrieges]] vergeblich versuchte, Komorn einzunehmen. Tatsächlich sollte Komorn nie von den [[Osmanisches Reich|Osmanen]] erobert werden &amp;#039;&amp;#039;(nec arte nec marte)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Dél-Komárom - the fortress Ingmánd.jpg|mini|Das Fort Ingmánd von Komorn]]&lt;br /&gt;
Während des [[Ungarischer Unabhängigkeitskrieg|ungarischen Unabhängigkeitskrieges]] war Komorn im Sommer 1849 Schauplatz mehrerer Schlachten zwischen den Hauptarmeen der Österreicher unter [[Feldzeugmeister]] [[Julius von Haynau]] und der ungarischen Insurgentenarmee des Generals [[Artur Görgey]]. In der belagerten Festung lag bis zur ungarischen Kapitulation eine starke Garnison unter General [[Georg Klapka]], die sich erst am 4. Oktober 1849 ergab. Der spätere Baumeister [[Franz Glaser sen.]] war um 1850 in Komorn als [[militärische Befestigung|Fortifikation]]s[[maurer]][[polier]] der österreich-ungarischen [[Genietruppe]] stationiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilung Komorns erfolgte 1919/20 durch die Grenzziehung zwischen Ungarn und dem neu entstandenen [[Geschichte der Tschechoslowakei|tschechoslowakischen]] Staat. Der nördliche Teil von Komorn wurde 1919 von [[Tschechoslowakische Legionen|tschechoslowakischen Legionären]] besetzt. Im [[Vertrag von Trianon|Friedensvertrag von Trianon]] wurde diese Teilung am 4. Juni 1920 auch völkerrechtlich anerkannt, der bedeutendere Norden (wo sich auch das historische Stadtzentrum und die Festung Komorn befindet) wurde an die neu gegründete [[Erste Tschechoslowakische Republik|Tschecho-Slowakei]] angegliedert. Der kleinere, unbedeutendere Teil von Komorn ([[Ungarische Sprache|ung]]. Komárom) mit der 1977 angegliederten Vorstadt [[Szőny]], südlich der Donau, verblieb bei Ungarn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Römisches Reich|römischer]] Zeit befand sich auf dem Gebiet des heutigen Komárom das [[Legionslager Brigetio]] mit einer bedeutenden Zivilstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Glaser jun.]] (1852–1934), Architekt und Baumeister&lt;br /&gt;
* [[Heinrich und Franz Glaser#Heinrich Glaser|Heinrich Glaser]] (1855–1928), Architekt und Baumeister&lt;br /&gt;
* [[Franz Heckenast]] (1889–1939), österreichischer Offizier und Gegner des Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
* [[Mór Jókai]] (1825–1904), ungarischer Schriftsteller und Journalist&lt;br /&gt;
* [[Alexander Krakauer]] (1866–1894), österreichischer Komponist&lt;br /&gt;
* [[Franz Lehár]] (1870–1948), österreichischer Komponist ungarischer Herkunft&lt;br /&gt;
* [[Béla Zsolt]] (1895–1949), ungarischer Schriftsteller und Journalist&lt;br /&gt;
* [[Hans Selye]] (1907–1982), österreichischer [[Stress]]theorie-Begründer ungarischer Herkunft&lt;br /&gt;
* [[Theodor Körner (Bundespräsident)|Theodor Körner]] (1873–1957), österreichischer Bundespräsident&lt;br /&gt;
* [[Richard Körner]] (1874–1915), Oberstleutnant des Artilleriestabes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Arthur Frey, &amp;#039;&amp;#039;Ludwig Kossuth und Ungarns neueste Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, Band 3, [https://books.google.de/books?id=I5U94ojrTXUC&amp;amp;pg=PA180 S.&amp;amp;nbsp;180f]&lt;br /&gt;
* Illustration von [[Frans Hogenberg]] von 1594: &amp;#039;&amp;#039;Als nun der Christen argst erbfeindt, Sich furgenomen und verment, Es sol vor Comar jm ergehen, …&amp;#039;&amp;#039; ({{ULBDD|urn:nbn:de:hbz:061:1-89620}}).&lt;br /&gt;
* Illustration von Johan Sibmacher von 1665: &amp;#039;&amp;#039;Conterfactur Der Voestung Comorra, Wie Die Vom Turcken Belegert Gewest Anno Dmi. 1594.&amp;#039;&amp;#039; ({{ULBDD|urn:nbn:de:hbz:061:1-104822}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=47/45/8/N |EW=18/6/48/E |type=city|region=HU/SK}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Komitat Komárom-Esztergom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Slowakei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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