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	<title>Komnick - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Komnick&amp;diff=1345582&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-47503-5: Kleine sprachliche Fehler beseitigt</title>
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		<updated>2026-01-23T21:01:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kleine sprachliche Fehler beseitigt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt das Unternehmen. Siehe auch: [[Kommnick]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name = Franz Komnick und Söhne AG&lt;br /&gt;
| Logo = Komnick-Logo.svg&lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Aktiengesellschaft (Deutschland)|Aktiengesellschaft]]&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum = 1913&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum = 1930&lt;br /&gt;
| Auflösungsgrund = [[Insolvenz|Konkurs]] und Übernahme durch die [[Büssing AG]]&lt;br /&gt;
| Sitz = [[Elbląg|Elbing]], [[Ostpreußen]] (bis 1920 zu [[Westpreußen]])&lt;br /&gt;
| Leitung =&lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl =&lt;br /&gt;
| Umsatz =&lt;br /&gt;
| Branche = [[Kraftfahrzeughersteller]]&lt;br /&gt;
| Homepage =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Komnick und Söhne AG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (im [[Export]] auch unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Komnik&amp;#039;&amp;#039; bekannt) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Nutzfahrzeughersteller]] aus [[Elbląg|Elbing]] im früheren [[Ostpreußen]] (bis 1920 zu [[Westpreußen]]), der zwischen 1913 und 1930 vor allem mit dem Bau leichter und mittelschwerer [[Lastkraftwagen]] (Lkw) und [[Omnibus]]sen beschäftigt war. Außer Lkw stellte das Unternehmen mit zu seiner Blütezeit 2000 Beschäftigten [[Personenkraftwagen|Pkw]], [[Traktor|Kraftschlepper]] und [[Tragpflug|Tragpflüge]] (motorisierte Pflüge) her. Das Unternehmen wurde nach dem [[Insolvenz|Konkurs]] noch 1930 von der [[Büssing AG]] übernommen und als eigenes Werk weitergeführt. Die Produktion endete am 23.&amp;amp;nbsp;Januar 1945 mit der Besetzung von Elbing durch die [[Sowjetunion|sowjetische]] [[Rote Armee]], wobei die meisten Mitarbeiter mit ihren Familien sich mit den letzten fertiggestellten Lastwagen und Omnibussen in Richtung Westen auf den Weg machten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Komnick automobile 1913.png|mini|Komnick Automobil von 1913]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Automobilfabrik Komnick AG 1922.jpeg|mini|Aktie über 1000 Mark der Automobilfabrik Komnick AG vom 15.&amp;amp;nbsp;Mai&amp;amp;nbsp;1922]]&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft wurde von [[Franz Komnick]]&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe zu diesem {{NDB|12|483||Komnick, Franz|[[Hans Christoph Graf von Seherr-Thoß]]|119199270}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1906 als [[Maschinenfabrik]] gegründet und war in Elbing ansässig. 1913&amp;amp;nbsp;begann im Vorfeld des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] der Bau von Lastkraftwagen für 3 und 5&amp;amp;nbsp;[[Tonne (Einheit)|t]] [[Nutzlast]], die zunächst fast ausschließlich für militärische Zwecke Verwendung fanden, nach dem Ersten Weltkrieg aber in ziviler Version weitgehend unverändert weitergebaut wurden. 1920&amp;amp;nbsp;kam Elbing im Zuge der Abtretung des Großteils von Westpreußen an das wiedererstandene [[Polen]] zu [[Ostpreußen]], was die weitere Existenz des Betriebes sicherte. Am 15.&amp;amp;nbsp;Mai 1922 wurde die Rechtsform in eine [[Aktiengesellschaft]] umgewandelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Die deutsche Automobilindustrie-111&amp;quot; /&amp;gt; In diesem Jahr wurde ein neues Lastkraftwagen-Programm vorgestellt, das von 2,5 bis 5&amp;amp;nbsp;t Nutzlast reichte. Diese Fahrzeuge wurden von [[Josef Vollmer]] konstruiert. 1929&amp;amp;nbsp;wurde der [[Traktor]] vom Typ &amp;#039;&amp;#039;Komnick&amp;amp;nbsp;PT&amp;#039;&amp;#039; auf Basis des &amp;#039;&amp;#039;Benz-Sendling BK&amp;#039;&amp;#039; vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während zunächst Komponenten von anderen Firmen bezogen wurden, wurden nach und nach alle Baugruppen im eigenen Werk hergestellt, darunter eigene [[Verbrennungsmotor|Motor]]en. Der schwere 4,5-t-Lkw wurde mit einem [[Reihenmotor|Reihen]]-[[Sechszylindermotor|Sechszylinder]]-[[Ottomotor]] von [[Maybach-Motorenbau|Maybach]] ausgestattet. 1925&amp;amp;nbsp;wurde das Komnick-Lkw-Programm überarbeitet, und es erschien ein 2,5-t-[[Schnellastwagen]] mit [[Niederrahmen]]bauart, der für den Bau von [[Omnibus]]sen verwendet werden konnte. Im gleichen Jahr konnten die Komnick-Lkw erfolgreich an der sogenannten [[Russlandfahrt|Russischen Prüfungsfahrt]] (&amp;#039;&amp;#039;Russlandfahrt&amp;#039;&amp;#039;) über 2000&amp;amp;nbsp;km teilnehmen, und die Fünftonner-Lkw wurden im zivilen Bereich gut verkauft. Nicht wenige gingen dabei als [[Export]] in die [[Sowjetunion]], wo sie als &amp;#039;&amp;#039;Komnik&amp;#039;&amp;#039; bekannt waren. Zu dieser Zeit hatte das Unternehmen etwa 800 Beschäftigte. 1926&amp;amp;nbsp;wurde es mit modernsten [[Werkzeugmaschine|Maschinen]] ausgestattet und besaß eine eigene Rahmenzieherei sowie [[Gießerei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz technisch fortschrittlichen Konstruktionen geriet das Unternehmen durch die [[Weltwirtschaftskrise]] in die Verlustzone und musste 1930 in Konkurs gehen, nachdem ein zugesagter Staatskredit wieder zurückgezogen wurde. Das Konkursverfahren begann am 2.&amp;amp;nbsp;April 1930.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Die deutsche Automobilindustrie-173&amp;quot; /&amp;gt; Dies lag nicht unerheblich daran, dass sich die Firma überwiegend auf den eher strukturschwachen regionalen Markt in Ostpreußen und dessen Umgebung konzentriert hatte und nicht mehr profitabel arbeiten konnte. Als Folge wurde das Werk noch 1930 von der Büssing AG, die bereits im selben Jahr die [[Nationale Automobil-Gesellschaft]] (NAG) aus [[Berlin]] aufgekauft hatte und ab 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1931 &amp;#039;&amp;#039;Büssing-NAG Vereinigte Nutzkraftwagen AG&amp;#039;&amp;#039; hieß, übernommen und zunächst unter dem Namen „Büssing-NAG Werk Ost“ (Elbing) weitergeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier wurden unter der Regie von Büssing zunächst einige wenige Komnick-Fahrzeuge aus dem früheren Programm wie der Straßenschlepper in überarbeiteter Form weitergebaut, danach [[Karosserie]]n sowie Aufbauten für Büssing-Omnibusse entwickelt, darunter ab 1936 Aufbauten für die ersten Serienexemplare des [[Trambus]] als [[Frontlenker]] mit [[Unterflurmotor]] der Typen 650&amp;amp;nbsp;TU (Zweiachser) und 900&amp;amp;nbsp;TU (Dreiachser). 1938&amp;amp;nbsp;folgte eine Serie von [[Doppeldeckerbus]]sen vom Typ [[Büssing-NAG 900N]] für [[Hamburg]], [[München]] und [[Braunschweig]] sowie [[Busanhänger]]. Für die hier hergestellten Büssing-Omnibusse wurde dabei informell die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Büssing-Elbing&amp;#039;&amp;#039; verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] ab Herbst 1939 ging der Bau von Büssing-Omnibussen und -Lastwagen weiter, wobei das Werk mit der Stadt Elbing von Kriegsschäden praktisch völlig verschont blieb. Die Omnibusse und Lastwagen für den zivilen Einsatz wurden vorwiegend auf [[Holzgas]]antrieb umgerüstet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Werk wurde nach dem Krieg von den Sowjets völlig [[Demontage (Reparation)|demontiert]], wobei sie sämtliche Anlagen als sogenannte „Reparationen“ ins eigene Land brachten, so dass es für Büssing-NAG (ab 1949 wieder als &amp;#039;&amp;#039;Büssing&amp;amp;nbsp;AG&amp;#039;&amp;#039; firmierend) verloren war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht über Automobile ==&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;C 2&amp;#039;&amp;#039; war zwischen 1923 und 1927 als Pkw und [[Lieferwagen]] erhältlich. Daneben gab es die Lkw &amp;#039;&amp;#039;3 W&amp;#039;&amp;#039; von 1922 bis 1928, &amp;#039;&amp;#039;5 L&amp;#039;&amp;#039; und/oder &amp;#039;&amp;#039;5 W&amp;#039;&amp;#039; von 1922 bis 1930 und &amp;#039;&amp;#039;2 T&amp;#039;&amp;#039; von 1925 bis 1927. Der &amp;#039;&amp;#039;2 N&amp;#039;&amp;#039; aus der Zeit von 1924 bis 1927 war ein Bus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Die deutsche Automobilindustrie-111&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erhaltene Fahrzeuge ==&lt;br /&gt;
Heute sind originale Komnick-Fahrzeuge extrem selten geworden. In Deutschland sowie dem benachbarten Ausland sind nur noch einige erhaltene Schlepper bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein funktionstüchtiger Komnick-Traktor befindet sich in Frankreich im »&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Musée de la Machine Agricole et de la Ruralité&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;« in 58200 Saint Loup des Bois.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.framaa.fr&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolfgang H. Gebhardt: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte des deutschen LKW-Baus&amp;#039;&amp;#039;, Band 2b, Weltbild-Verlag 1994, ISBN 3-89350-811-2. S.&amp;amp;nbsp;33–37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Nutzfahrzeughersteller]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Komnick automobiles|Komnick Fahrzeuge}}&lt;br /&gt;
{{Wikibooks|Traktorenlexikon: Komnick}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- *[http://www.fortunecity.com/uproar/picture/717/BUESSING/1929/komnick.htm  Kleine Geschichte von Komnick in Elbing mit Bildern &amp;amp; Karten] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [http://www.aefl.de/ordld/Komnick/Neu171204/komnickindex.htm  Die Geschichte der Komnickwerke in Elbing]&lt;br /&gt;
* Fotos eines Komnick-Schleppers &amp;#039;&amp;#039;Modell PS 2&amp;#039;&amp;#039; auf der [http://www.aefl.de/ordld/Komnick/Neu171204/09/komnick_9.htm Webseite „Die Komnickwerke in Elbing“] von Christa Mühleisen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Die deutsche Automobilindustrie-111&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3421022844|Seite=111–112}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Die deutsche Automobilindustrie-173&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3421022844|Seite=173–174}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Lkw-Hersteller (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
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