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	<title>Kommissbrot - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T20:47:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kommissbrot&amp;diff=275193&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Giftzwerg 88: /* Beschreibung und Herstellung */</title>
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		<updated>2025-03-26T18:04:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Beschreibung und Herstellung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{dieser Artikel|gilt dem Brot als Soldatenversorgung. Für das Auto mit diesem Spitznamen siehe [[Hanomag 2/10 PS]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Kommissbrot.jpg|mini|Eine Scheibe Kommissbrot]]&lt;br /&gt;
[[Datei:20140708 Radkersburg Majolika a8546.jpg|mini|Teller aus dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] mit der Aufschrift „Besser [[Hungerbrot#Kriegsbrote im Ersten Weltkrieg|‚K‘ Brot]] als kaa Brot!“]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bakken van het soldatenkuch Weeknummer 39-51 - Open Beelden - 13739.ogv|mini|Herstellung von Kommissbrot]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kommissbrot&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (ab dem 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert von &amp;#039;&amp;#039;[[Kommiss]]&amp;#039;&amp;#039;, im Volksmund allgemein und im umfassenden Sinne Militärdienst oder Wehrdienst) ist ein einfaches, haltbares [[Brot]] zur Versorgung von [[Soldat]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung und historischer Gebrauch ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Kommiss}}&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Kommissbrot&amp;#039;&amp;#039; (nach alter Rechtschreibung &amp;#039;&amp;#039;Kommißbrot&amp;#039;&amp;#039;) findet im deutschsprachigen Raum unter anderem bereits im Jahre 1552 in einem Schriftstück zu [[Straßburg]] Erwähnung. Hier ist nachzulesen, dass 12&amp;amp;nbsp;000 „Commissbrote“ in das Heer-Lager des Königs von Frankreich geliefert wurden. In Weiterem ist bei Adam Junghans, in der „Kriegs-Ordnung zu Wasser und zu Land“ aus dem Jahre 1589 dokumentiert: „… die [[Landsknecht|Knechte]] haben … &amp;#039;&amp;#039;Commiß-Brodt&amp;#039;&amp;#039;, Wein-Bier, Fleisch … und dergleichen bekommen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gebrauch von &amp;#039;&amp;#039;Kommiss&amp;#039;&amp;#039; als Bestandteil zusammengesetzter Substantive verbreitete sich im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] (1618–1648). Hier gehörten die „Kommissmetzger“ zum Heeres-Tross, und unter „Kommiss-Ordnung“ verstand man das militärische Verpflegungswesen allgemein und im umfassenden Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Kommissbrot&amp;#039;&amp;#039; war mit großer Wahrscheinlichkeit ursprünglich ein Brot, dessen Herstellung den Bäckereien vor Ort, in der Nähe der Heerlager auferlegt wurde, da die Heere selbst noch nicht über eigene [[Feldbäckerei]]en verfügten. Der Begriff hat sich mit der Einführung von Feldbäckereien erhalten und wurde eher noch verstärkt, wie die Bezeichnung „Kommissbrotbäckerei“ als Synonym für [[Heeresbäckerei]] durchaus belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung und Herstellung ==&lt;br /&gt;
Seit dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] ist &amp;#039;&amp;#039;Kommissbrot&amp;#039;&amp;#039; in der Regel ein [[Vollkorn]]brot aus [[Roggen]] und [[Weizen]] mit [[Sauerteig]] und [[Backhefe|Hefe]] und wird in Tagesrationen für ein oder zwei Mann von 750 oder 1500 Gramm als „angeschobenes“ Brot gebacken, das heißt, die Brotlaibe liegen so dicht im Ofen, dass sie einander berühren und nur auf der Oberseite eine [[Kruste]] bilden; daraus ergibt sich die Kastenform des Brotes.&amp;lt;ref&amp;gt;Das Soldatenbrot (Komißbrot), in {{Literatur |Autor=R. O. Neumann |Titel= Die Volksernährung. 1. Heft: Das Brot. |Auflage= 1| Verlag= Julius Springer |Ort= Berlin |Datum= 1922 |ISBN= 978-3-642-93775-0 |Seiten= 96 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=R. O. Neumann |Titel= Die im Kriege 1914—1918 verwendeten und zur Verwendung empfohlenen Brote, Brotersatz- und Brotstreckmittel unter Zugrundelegung eigener experimenteller Untersuchungen (usw.)|Auflage= 1| Verlag= Julius Springer |Ort= Berlin |Datum= 1920 |ISBN= 978-3-642-91266-5 |Seiten= 17 ff.; 73 ff.; 87 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Form des Brotes erlaubt die optimale Ausnutzung des Ofens sowie platzsparende Lagerung und Transport. Beim Aufschneiden haben alle Scheiben dieselbe Größe, was die Portionierung vereinfacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Kommissbrot&amp;#039;&amp;#039; wurde nach Einführung stehender Heere nur noch in [[Heeresbäckerei]]en und [[Feldbäckerei]]en hergestellt, seit dem Ersten Weltkrieg auch auf Vorrat in [[Bäckerei|Brotfabriken]], teils als [[Konservendose|Konserve in Dosen]] gebacken. Bei knapper Versorgungslage soll das Getreide gelegentlich mit [[Sägemehl]] gestreckt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Notsituationen während der beiden Weltkriege erlangte &amp;#039;&amp;#039;Kommissbrot&amp;#039;&amp;#039; über das [[Militär]] hinaus Bekanntheit und gehört seitdem zum Angebot ziviler Bäckereien, meist jedoch nicht als Vollkornbrot, sondern als dunkles, kompaktes [[Mischbrot]] mit weicher [[Krume (Backware)|Krume]] und kaum ausgeprägter [[Brotkruste|Kruste]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Kommissbrot&amp;#039;&amp;#039; fand über ein abgewandeltes Zitat aus [[Schiller]]s [[Wallenstein (Schiller)|Wallenstein]] als Merkspruch zum unregelmäßigen [[Imperativ (Modus)|Imperativ]] des Verbs &amp;#039;&amp;#039;esse&amp;#039;&amp;#039; Eingang in den Lateinunterricht: „Contenti estote mit dem Kommissbrote.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen seiner an dieses Brot erinnernden Karosserieform erhielt der Kleinwagen [[Hanomag 2/10 PS]] in den 1920er Jahren den [[Spitznamen]] „Kommissbrot“. Auch die Triebwagen [[DR 751 bis 754]] der Deutschen Werke Kiel erhielten diesen Beinamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Paderborner Landbrot]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hartmann: &amp;#039;&amp;#039;Das Schrotbrot (Vollkornbrot) und Soldatenbrot&amp;#039;&amp;#039; (1910), 141 Anmerkung, Jahrbuch 1917, 61.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://www.altearmee.de/kommissbrot.htm altearmee.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brot]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Küche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärisches Brauchtum und Ritual]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verpflegung (Militär)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
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