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	<title>Kommende Muffendorf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kommende_Muffendorf&amp;diff=1782484&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: Kategorie genauer</title>
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		<updated>2025-06-27T13:41:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie genauer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Muffendorf Kommende1.JPG|mini|Kommende Muffendorf (2009)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bad Godesberg, Kommende Muffendorf.jpg|mini|Luftaufnahme (2013)]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kommende Muffendorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine Niederlassung des [[Deutscher Orden|Deutschen Ordens]] in [[Muffendorf]], einem heutigen Ortsteil des [[Bonn]]er Stadtbezirks [[Bad Godesberg]]. Das dazugehörige [[barock]]e [[Schloss (Architektur)|Schloss]] bzw. [[Palast|Palais]], erbaut Mitte des 18. Jahrhunderts, steht als [[Denkmalschutzgesetz (Nordrhein-Westfalen)|Baudenkmal]] unter [[Denkmalschutz]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Denkmallink Bonn|Seite=42|Nummer=A 3858|Ortsteil=Muffendorf}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die ehemalige Kommende Muffendorf liegt auf einem von Westen nach Osten abfallenden Gelände auf {{Höhe|84|DE-NHN|link=1}} an der Ostseite der &amp;#039;&amp;#039;Muffendorfer Hauptstraße&amp;#039;&amp;#039; (Hausnummern 65–89) sowie an der Südseite der Straße &amp;#039;&amp;#039;An der Kommende&amp;#039;&amp;#039;. Die zugehörige Parkanlage erstreckt sich nach Süden bis zur &amp;#039;&amp;#039;Benngasse&amp;#039;&amp;#039; sowie nach Osten bis zu den Häusern am Westrand der &amp;#039;&amp;#039;Deutschherrenstraße&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Commende Muffendorf Sammlung Duncker.jpg|mini|Kommende Muffendorf, Sammlung [[Alexander Duncker|Duncker]], um 1860]]&lt;br /&gt;
Ursprünglich eine karolingische Königsvilla, ging ein Teil dieses Besitzes an die [[Erzbistum Köln|Kölner Kirche]] über. Erzbischof [[Anno II.]] vergab dieses Gut an das von ihm gegründete [[Kloster Siegburg]]. Abt Gottfried von Siegburg gab, nachdem der Lehnsinhaber Dietrich von Muffendorf verzichtet hatte, einen beträchtlichen Teil des Besitzes 1254 an die Kommende des Deutschen Ordens in [[Kommende Ramersdorf|Ramersdorf]]. Weil die Besitzungen des Ordens stark anwuchsen, verkaufte die Kommende Ramersdorf den Besitz Muffendorf 1304 an die [[Deutschordenskommende Koblenz|Ballei Koblenz]]. Diese gründete daraufhin eine eigene Kommende in Muffendorf.&lt;br /&gt;
[[Datei:Kommende Muffendorf (2).jpg|mini|Kommende Muffendorf]]&lt;br /&gt;
Im 15. Jahrhundert erlebte die Kommende eine existenzbedrohende Krise. Ein Großteil des Besitzes, darunter auch das Gebäude der Kommende mussten 1458 an das Godesberger &amp;#039;&amp;#039;[[Rittergut Marienforst|Birgitten-Kloster Marienforst]]&amp;#039;&amp;#039; veräußert werden. Im Jahr 1496 war die Kommende wieder ganz im Besitz des Deutschen Ordens. Ein erneuter Niedergang erfolgte im 17. Jahrhundert. Zeitweise gab es keinen residierenden [[Komtur (Amt)|Komtur]] mehr. Es kam zum Verfall der Baulichkeiten und der Besitz wurde von der [[Waldbreitbach#Kultur und Sehenswürdigkeiten|Kommende Waldbreitbach]] verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1713 wurde mit Damian Casimir von Clodt zu Ehrenberg erneut ein Komtur eingesetzt. Sein Nachfolger Freiherr von Harff ließ mit dem Bau eines neuen zweistöckigen Kommendenhauses im Stil des Barock beginnen. Auch Komtur Karl Adolf Freiherr von Greiffenklau hat zum Ausbau beigetragen. Neu erbaut wurden ebenfalls eine Kapelle und ein Gesindehaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit der [[Franzosenzeit|französischen Besetzung]] (1794–1815) wurde die Kommende [[Säkularisation|säkularisiert]] und [[Staatsdomäne]]. Später wurde der Besitz an einen Kölner Kaufmann veräußert, der ihn seinerseits an Karl Joseph [[Fürstenberg (westfälisches Adelsgeschlecht)|von Fürstenberg]] verkaufte. Dieser ließ die Kommende um 1860 im Stil der [[Neogotik]] um- und ausbauen. Auf diese Umbauphase gehen die bis heute erhaltenen Gebäude der Kommende, das Hauptgebäude (Palais) sowie das Wirtschaftsgebäude ([[Remise]]) zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1898 wurde die Kommende von Joseph Mayer (1857–1914) erworben, der die neogotischen Elemente beseitigen und die barocken Formen wiederherstellen ließ. Joseph Mayer hatte 1890 Pauline &amp;#039;&amp;#039;Elisabeth&amp;#039;&amp;#039; geb. Pfeifer (1869–1953) geheiratet, Tochter des Kölner Unternehmers [[Valentin Pfeifer (Unternehmer)|Valentin Pfeifer]] (1837–1909), der sich am Kauf beteiligte und auch dort im Sommer mit seiner Frau Hedwig, geb. Matzerath (1843–1911) Wohnung nahm. Beide Ehepaare sind in Muffendorf auf dem Friedhof bei der [[Alt St. Martin (Muffendorf)|Kirche Alt St. Martin]] bestattet. Die Grabstätte wird von der Familie gepflegt und steht unter Natur- und Denkmalschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch vor dem Tod der letzten Besitzerin erwarb das Königreich [[Belgien]] 1952&amp;lt;ref name=&amp;quot;Agstner2006&amp;quot;&amp;gt;[[Rudolf Agstner]]: &amp;#039;&amp;#039;Vertretung – Botschaft – Außenstelle: ein Nachruf auf Österreichs diplomatische Mission in Bonn 1950 bis 2006&amp;#039;&amp;#039;. In: Bonner Heimat- und Geschichtsverein, Stadtarchiv Bonn (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bonner Geschichtsblätter. Jahrbuch des Bonner Heimat- und Geschichtsvereins&amp;#039;&amp;#039;, Band 55/56, Bonn 2006, {{ISSN|0068-0052}}, S. 293–326 (hier: S. 308).&amp;lt;/ref&amp;gt; die Kommende, um dort die Residenz seines [[Botschafter]]s in der Bundesrepublik Deutschland am [[Regierungssitz]] Bonn einzurichten (→ [[Botschaft des Königreichs Belgien (Bonn)]]). Zu diesem Zweck erfolgten bis 1954&amp;lt;ref name=&amp;quot;Agstner2006&amp;quot; /&amp;gt; Umbauten unter Leitung des Bonner Architekten [[Wilhelm Denninger]]. Im Zuge der [[Hauptstadtbeschluss|Verlegung des Regierungssitzes]] zog die belgische Botschaft 1999 nach [[Berlin]] um. Die Kommende Muffendorf stand nun leer. 2006 konnte Belgien sie nach einem vergeblichen Verkaufsversuch&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.general-anzeiger-bonn.de/lokales/region/Vom-Sitz-der-Ordensritter-zum-Luxuspalais-article243003.html &amp;#039;&amp;#039;Vom Sitz der Ordensritter zum Luxuspalais&amp;#039;&amp;#039;.] [[General-Anzeiger (Bonn)|General-Anzeiger]], 1. Dezember 2004&amp;lt;/ref&amp;gt; mit einer Gesamtfläche von 2,3&amp;amp;nbsp;[[Hektar|ha]] an einen Kölner Immobilienentwickler veräußern,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.general-anzeiger-bonn.de/lokales/region/Diesmal-enthaelt-der-Vertrag-kein-Ruecktrittsrecht-article90204.html?&amp;amp;i=2 &amp;#039;&amp;#039;Diesmal enthält der Vertrag kein Rücktrittsrecht&amp;#039;&amp;#039;.] [[General-Anzeiger (Bonn)|General-Anzeiger]], 4. März 2006&amp;lt;/ref&amp;gt; der das Anwesen 2007/08 zur gehobenen Wohnanlage umbauen ließ. Die historischen Gebäude der Kommende (Palais und Remise) wurden saniert und in [[Wohnungseigentum (Deutschland)|Eigentumswohnungen]] aufgeteilt. Auf der 1,6&amp;amp;nbsp;ha großen [[Park]]anlage entstanden in jeweils U-förmiger –&amp;amp;nbsp;insgesamt hofförmiger&amp;amp;nbsp;– Anordnung zu Palais und Remise zwei neue Wohngebäude mit weiteren Eigentumswohnungen (somit insgesamt 24), die sich an den barocken Formen des Altbestandes orientieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://s181858336.online.de/themes/standard/pandion/news/pr-kommende-plaene.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Deutschordenskommende Muffendorf erstrahlt in neuem Glanz&amp;#039;&amp;#039;. |format=PDF; 101&amp;amp;nbsp;kB |wayback=20140512215458}} Pandion, Presseinformation Juli 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der historischen Stätten Deutschlands, Band 3: Nordrhein-Westfalen.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1970, S. 530.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Familie Pfeifer&amp;#039;&amp;#039;, um 1975 (nur im Familienkreis veröffentlicht).&lt;br /&gt;
* Hilda Ortiz Lunscken (Hrsg.); Hilda Ortiz Lunscken, Ingeborg Fischer-Dieskau (Fotos: Martin Krockauer): &amp;#039;&amp;#039;Pour Memoire. To Remind. Zur Erinnerung – Botschafterresidenzen am Rhein.&amp;#039;&amp;#039; Ortiz-Lunscken Publishers, Bonn 1999, ISBN 3-9806801-0-X, S. 40–41.&lt;br /&gt;
* {{SammlungDunckerGrafik |Titel=Muffendorf |Blatt=614 |zlb=63}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* Irmgard Wolf: [http://www.general-anzeiger-bonn.de/incoming/Tag-des-offenen-Denkmals-article108438.html &amp;#039;&amp;#039;Kommende Muffendorf.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;General-Anzeiger&amp;#039;&amp;#039; Bonn, 10. September 2006.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bonner Burgen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=50.670707|EW=7.161665|type=landmark|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommende des Deutschen Ordens|Muffendorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster in Bonn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Bonn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Muffendorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Botschaft in Bonn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Residenz einer Botschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Belgisch-deutsche Beziehungen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Belgische Botschaft|Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Bonn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Profaniertes Kloster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründung 1304|Muffendorf]]&lt;/div&gt;</summary>
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