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	<title>Kommende Heiselhusen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung: &lt;/span&gt; +wl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Graft Heiselhusen15.jpg|mini|Die Graft des ehemaligen Klosters]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kommende Heiselhusen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster Heiselhusen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet) war ein Ordenshaus des [[Geschichte des Johanniterordens|Johanniterordens]]. Es lag in [[Heiselhusen]] bei [[Campen (Krummhörn)|Campen]], einem Ortsteil der heutigen Gemeinde  [[Krummhörn]] in [[Ostfriesland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Kloster entstand aus einem ehemaligen Vorwerk der Ende des 15. Jahrhunderts im [[Dollart]] untergegangenen Kommende Goldhorn (heute unweit von [[Finsterwolde]] in den Niederlanden gelegen), die erstmals 1319 erwähnt wird. Diese Kommende erhielt 1421 von dem [[Ostfriesische Häuptlinge|ostfriesischen Häuptling]] Brunger von [[Loquard]] die unbesiedelte [[Warft]] Heiselhusen geschenkt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klosterbuch&amp;quot;&amp;gt;Marc Sgonina: &amp;#039;&amp;#039;Heiselhusen – Johanniter-Doppelkommende&amp;#039;&amp;#039;. In: Josef Dolle unter Mitarbeit von Dennis Knochenhauer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Niedersächsisches Klosterbuch. Verzeichnis der Klöster, Stifte, Kommenden und Beginenhäuser in Niedersachsen und Bremen von den Anfängen bis 1810&amp;#039;&amp;#039;. Teil 1–4. Bielefeld 2012, ISBN 3-89534-956-9. S. 624–626.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1446 war das Vorwerk wirtschaftlich wohl so erfolgreich und mit dem langsam im Dollart versinkenden Mutterhaus derart in Auseinandersetzungen verwickelt, dass es der Friesische Meister gemeinsam mit den beiden friesischen Kommissaren am 20. Juni mit Wirkung zum 12. Juli 1446 zu einer eigenständigen Kommende erhob.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klosterbuch&amp;quot; /&amp;gt; Goldhorn wurde in der Folgezeit nach und nach aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heiselhusen war eine Doppelkommende. Erstmals werden dort 1446 Nonnen genannt. Die Warft, auf der die Kommende stand, war durch einen Wasserlauf in zwei Teile geteilt. Kirche und Friedhof lagen wahrscheinlich auf der nördlichen Hälfte, während das Schwesternhaus vermutlich auf der kleineren, südlichen Hälfte errichtet wurde. Grundlage der Wirtschaftstätigkeit war die Viehhaltung auf den rund 300 [[Gras (Einheit)|Grasen]] Land, die der Kommende gehörten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klosterbuch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 15. Jahrhunderts scheint die Kommende wirtschaftlich heruntergekommen zu sein, denn es wurde nach 1492 in die [[Kommende Abbingwehr]] inkorporiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Streich: &amp;#039;&amp;#039;Klöster, Stifte und Kommenden in Niedersachsen vor der Reformation&amp;#039;&amp;#039;. August Lax, Hildesheim 1986, ISBN 3-7848-2005-0, S. 96 (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen, Band 2; Studien und Vorarbeiten zum Historischen Atlas Niedersachsens, Heft 30).&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese verpachtete die Ländereien der Kommende und verkaufte die Gebäude auf Abbruch. Im Zuge der [[Reformation]] eignete sich der ostfriesische Graf [[Enno II. (Ostfriesland)|Enno&amp;amp;nbsp;II.]] im Jahre 1528 Abbingwehr mit Heiselhusen wie auch die anderen Niederlassungen des Johanniterordens in Ostfriesland an. Dabei nutzte der Graf offenbar eine ältere landesherrliche Schutzgewalt über den Orden. Die Bewohner ließ er verjagen und die Niederlassungen plündern. Das Archiv ging dabei bis auf geringe Reste, die Bibliothek vollständig verloren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmidt&amp;quot;&amp;gt;Heinrich Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Politische Geschichte Ostfrieslands&amp;#039;&amp;#039;. Rautenberg, Leer 1975, S. 171  (Ostfriesland im Schutze des Deiches, Band 5).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Marc Sgonina: &amp;#039;&amp;#039;Heiselhusen – Johanniter-Doppelkommende&amp;#039;&amp;#039;. In: Josef Dolle unter Mitarbeit von Dennis Knochenhauer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Niedersächsisches Klosterbuch. Verzeichnis der Klöster, Stifte, Kommenden und Beginenhäuser in Niedersachsen und Bremen von den Anfängen bis 1810&amp;#039;&amp;#039;. Teil 1–4. Bielefeld 2012, ISBN 3-89534-956-9. S. 624–626.&lt;br /&gt;
* Enno Schöningh: &amp;#039;&amp;#039;Der Johanniterorden in Ostfriesland&amp;#039;&amp;#039;, Band LIV in der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen und Vorträge zur Geschichte Ostfrieslands&amp;#039;&amp;#039; (hrsg. von der [[Ostfriesische Landschaft|Ostfriesischen Landschaft]] in Verbindung mit dem [[Niedersächsisches Landesarchiv (Standort Aurich)|Niedersächsischen Staatsarchiv Aurich]]), Aurich 1973&lt;br /&gt;
* Hemmo Suur: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der ehemaligen Klöster in der Provinz Ostfriesland: Ein Versuch&amp;#039;&amp;#039;. Hahn, Emden 1838, S. 121 (Reprint der Ausgabe von 1838, Verlag Martin Sändig, Niederwalluf 1971, ISBN 3-500-23690-1); {{archive.org|geschichtedereh00suurgoog |Blatt=n135}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ehemalige Johanniterklöster in Ostfriesland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=53.40934|EW=7.028224|type=landmark|region=DE-NI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Kloster in Ostfriesland|Heiselhusen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommende des Malteserordens|Heiselhusen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Krummhörn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Krummhörn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa|Heiselhusen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründung 1446]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Definitiv</name></author>
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