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	<title>Kommende Hasselt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T01:56:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kommende_Hasselt&amp;diff=1657227&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: Kategorie genauer</title>
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		<updated>2025-06-27T15:55:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie genauer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kommende Hasselt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster Hasselt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt) war ein [[Ostfriesland|ostfriesisches]] Ordenshaus der [[Geschichte des Johanniterordens|Johanniter]]. Es lag südöstlich von [[Hesel]] im [[Moormerland]] und wurde erstmals 1319 im sogenannten [[Groninger Vergleich]] urkundlich erwähnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schöningh&amp;quot;&amp;gt;Enno Schöningh: &amp;#039;&amp;#039;Der Johanniterorden in Ostfriesland&amp;#039;&amp;#039;. Aurich 1973, S. 37.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Über die Geschichte der Kommende ist wenig bekannt. Die meisten Dokumente gingen während der Reformation verloren und die [[Wüstung]] der Ordensniederlassung wurde bisher nicht archäologisch untersucht. Erstmals wird Hasselt im 10. Jahrhundert als &amp;#039;&amp;#039;Harsalae&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Weitere überlieferte Bezeichnungen sind &amp;#039;&amp;#039;Harsle&amp;#039;&amp;#039; (1319), &amp;#039;&amp;#039;Crucesignati in Herslo&amp;#039;&amp;#039; (1475) und &amp;#039;&amp;#039;Haßelt&amp;#039;&amp;#039; (1599). Die heutige Schreibung ist seit 1825 geläufig. Der Name wird als Zusammensetzung der altfriesischen Begriffe für &amp;#039;&amp;#039;Ross&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;baumbestandene Anhöhe&amp;#039;&amp;#039; mit dem altfriesischen Grundwort für &amp;#039;&amp;#039;Wald&amp;#039;&amp;#039; interpretiert. Hasselt bedeutet demnach &amp;#039;&amp;#039;Rosswald&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Wald mit einzelnen Anhöhen&amp;#039;&amp;#039;. Namensgebend könnte aber auch eine Flur gewesen sein, die durch Haselgebüsche geprägt war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ochr&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort lag an einem Sommerweg von [[Leer (Ostfriesland)|Leer]] über [[Holtland]] nach [[Uplengen]] und am alten [[Altstraße|Heerweg]] von [[Hesel]] nach [[Filsum]] und Stickhausen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ochr&amp;quot;&amp;gt;[[Paul Weßels]]: [https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/HOO/HOO_Hesel_Leer.pdf &amp;#039;&amp;#039;Hesel, Samtgemeinde Hesel, Landkreis Leer&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 911&amp;amp;nbsp;kB) Ortschronisten der Ostfriesischen Landschaft; abgerufen am 13. Oktober 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit dem frühen [[Mittelalter]] war Hasselt im Besitz des [[Kloster Werden|Klosters Werden]],&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Körholz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Urbare der Werden an der Ruhr&amp;#039;&amp;#039;. Bonn 1950, S. 94.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde aber vom [[Liste der Bischöfe von Münster|Bischof zu Münster]], zu dessen Bistum damals der weitaus größte Teil Ostfrieslands gehört, käuflich erworben. Es wird angenommen, dass der Johanniterorden dem münsterschen Bischof die Hasselter Besitzungen abkaufte, um dort ein Ordenshaus zu errichten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schöningh&amp;quot; /&amp;gt; Zur Kommende gehörte auch ein [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] in Nortmoor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1495 wurde die Kommende Hesel samt Vorwerk in [[Stikelkamp]] nach Hasselt inkorporiert, wenig später auch die [[Kommende Boekzetel]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klosterbuch&amp;quot; /&amp;gt; Die 1499 angeordnete Einverleibung der Kommende Hasselt einschließlich ihrer Vorwerke in [[Kommende Hesel|Hesel]] und [[Kommende Boekzetel|Boekzetel]] kam hingegen wegen des Widerstandes der ostfriesischen Häuser nicht mehr zustande.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klosterbuch&amp;quot;&amp;gt;Marc Sgonina: &amp;#039;&amp;#039;Hasselt – Johanniter-Doppelkommende&amp;#039;&amp;#039;. In: Josef Dolle unter Mitarbeit von Dennis Knochenhauer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Niedersächsisches Klosterbuch. Verzeichnis der Klöster, Stifte, Kommenden und Beginenhäuser in Niedersachsen und Bremen von den Anfängen bis 1810&amp;#039;&amp;#039;. Teil 1–4. Bielefeld 2012, ISBN 3-89534-956-9. S. 600–603.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach 1500 ging die Zahl der Konventualen in Hasselt zurück. Daraufhin verpachtete die Kommende ihre Vorwerke in Boekzetel und Stikelkamp, möglicherweise auch diejenigen in Hesel und Nortmoor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klosterbuch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hasselt war eine Doppelkommende. Darauf deutet die Erwähnung einer Ordensschwester im Jahre 1540 hin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ochr&amp;quot; /&amp;gt; Weitere Belege aus der Geschichte der Kommende liegen bis dato nicht vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klosterbuch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Reformation]] zog Graf [[Enno II. (Ostfriesland)|Enno&amp;amp;nbsp;II.]] alle Niederlassungen der Johanniter in Ostfriesland ein. So auch Hasselt im Jahre 1528. Dabei nutzte der Graf offenbar eine ältere landesherrliche Schutzgewalt über den Orden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmidt&amp;quot;&amp;gt;Heinrich Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Politische Geschichte Ostfrieslands&amp;#039;&amp;#039;. Rautenberg, Leer 1975, S. 171 (Ostfriesland im Schutze des Deiches, Band 5).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die letzte Ordensfrau verließ die Kommende im Jahre 1545. 1558 ließ Enno&amp;amp;nbsp;II. die Kirche und die anderen Gebäude abbrechen, um Baumaterial für den neuen Zwinger in [[Burg Stickhausen|Stickhausen]] zu gewinnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ochr&amp;quot; /&amp;gt; Heute sind von der Kommende keine aufgehenden Mauerreste mehr erhalten. Seit 1549 klagte der Johanniterorden in mehreren Prozessen vor dem [[Reichskammergericht]] um die Rückgabe der Johannitergüter in Ostfriesland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. September 1574 einigten sich beide Parteien auf einen Vergleich. Die damals regierende Gräfin von Ostfriesland [[Anna von Oldenburg|Anna]] musste die Ordensgüter Langholt und Hasselt „mit allen Vorwerken, Gülten, Renten und andern Zubehörungen“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortschronisten&amp;quot;&amp;gt;[https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/HOO/HOO_Langholt.pdf &amp;#039;&amp;#039;Langholt, Gemeinde Ostrhauderfehn, Landkreis Leer&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF; 553&amp;amp;nbsp;kB) Ortschronisten der Ostfriesischen Landschaft.&amp;lt;/ref&amp;gt; zurückgeben. Die Besitztümer der Johanniter in Hasselt erhielten daraufhin adelsgleiche Steuerprivilegien und blieben weiterhin an zwei [[Heuerling|Heuerleute]] verpachtet. Zwischen ihnen und dem Orden, vertreten durch die Johanniterkomturei in [[Burgsteinfurt]], kam es seit 1720 zu einem Streit um den Status der Pächter, der erst gelöst werden konnte, als die Pächter die Höfe schließlich käuflich erwarben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ochr&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;in der Reihenfolge des Erscheinens&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Hemmo Suur: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der ehemaligen Klöster in der Provinz Ostfriesland: Ein Versuch&amp;#039;&amp;#039;. Hahn, Emden 1838, S. 121; {{archive.org |geschichtedereh00suurgoog |Blatt=n135}} (Reprint der Ausgabe von 1838: Verlag Martin Sändig, Niederwalluf 1971, ISBN 3-500-23690-1).&lt;br /&gt;
* Franz Körholz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Urbare der Abtei Werden an der Ruhr.&amp;#039;&amp;#039; Bonn 1950.&lt;br /&gt;
* Enno Schöningh: &amp;#039;&amp;#039;Der Johanniterorden in Ostfriesland&amp;#039;&amp;#039; (= Band LIV in der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen und Vorträge zur Geschichte Ostfrieslands&amp;#039;&amp;#039;, herausgegeben von der [[Ostfriesische Landschaft|Ostfriesischen Landschaft]] in Verbindung mit dem Niedersächsischen Staatsarchiv Aurich). Aurich 1973.&lt;br /&gt;
* Carl Heinrich Lueg: &amp;#039;&amp;#039;Die Kommende Hassel(t) des Malteserordens&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Baldur Hermans]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Säkularisation im Ruhrgebiet. Ein gewalttätiges Friedensgeschäft. Vorgeschichte und Folgen&amp;#039;&amp;#039;. Edition Werry, Mülheim an der Ruhr 2004, ISBN 3-88867-049-7, S. 341–348.&lt;br /&gt;
* Marc Sgonina: &amp;#039;&amp;#039;Hasselt – Johanniter-Doppelkommende&amp;#039;&amp;#039;. In: Josef Dolle unter Mitarbeit von Dennis Knochenhauer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Niedersächsisches Klosterbuch. Verzeichnis der Klöster, Stifte, Kommenden und Beginenhäuser in Niedersachsen und Bremen von den Anfängen bis 1810&amp;#039;&amp;#039;. Teil 1–4. Bielefeld 2012, ISBN 3-89534-956-9, S. 600–603.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=53.28564|EW=7.642107|type=landmark|region=DE-NI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ehemalige Johanniterklöster in Ostfriesland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster (14. Jahrhundert)|Hasselt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Kloster in Ostfriesland|Hasselt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommende des Malteserordens|Hasselt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Hesel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau im Landkreis Leer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Landkreis Leer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Landkreis Leer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1319]]&lt;/div&gt;</summary>
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