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	<title>Komm und sieh - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Komm_und_sieh&amp;diff=711437&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: Umstellung FSK-Vorlage, Infobox formatiert, http nach https umgestellt</title>
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		<updated>2026-04-30T11:48:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Umstellung FSK-Vorlage, Infobox formatiert, http nach https umgestellt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Film&lt;br /&gt;
| Bild                   = &lt;br /&gt;
| Deutscher Titel        =&lt;br /&gt;
*Komm und sieh (BRD)&lt;br /&gt;
*Geh und sieh (DDR)&lt;br /&gt;
| Originaltitel          = Иди и смотри&lt;br /&gt;
| Transkription          = Idi i smotri&lt;br /&gt;
| Produktionsland        = Sowjetunion&lt;br /&gt;
| Originalsprache        = Russisch, Belarussisch, Deutsch&lt;br /&gt;
| Erscheinungsjahr       = 1985&lt;br /&gt;
| Länge                  = 146&lt;br /&gt;
| FSK                    = 16{{FSK|103986/V|Abruf=2026-04-17}}&lt;br /&gt;
| Produktionsunternehmen = [[Mosfilm]] und [[Belarusfilm]]&lt;br /&gt;
| Regie                  = [[Elem Germanowitsch Klimow|Elem Klimow]]&lt;br /&gt;
| Drehbuch               =&lt;br /&gt;
*[[Ales Adamowitsch]]&lt;br /&gt;
*Elem Klimow&lt;br /&gt;
| Musik                  = [[Oleg Grigorjewitsch Jantschenko|Oleg Jantschenko]]&lt;br /&gt;
| Kamera                 = [[Alexei Borissowitsch Rodionow|Alexei Rodionow]]&lt;br /&gt;
| Schnitt                = [[Walerija Belowa]]&lt;br /&gt;
| Besetzung              =&lt;br /&gt;
* [[Alexei Jewgenjewitsch Krawtschenko|Alexei Krawtschenko]]: Fljora&lt;br /&gt;
* [[Olga Mironowa]]: Glascha&lt;br /&gt;
* [[Liubomiras Laucevičius (Schauspieler)|Liubomiras Laucevičius]]: Kosatsch&lt;br /&gt;
* [[Vladas Bagdonas]]: Rubesch&lt;br /&gt;
* [[Jüri Lumiste]]: Obersturmführer&lt;br /&gt;
* [[Viktors Lorencs]]: Sturmbannführer&lt;br /&gt;
* [[Kasimir Rabezki]]: Dorfvorsteher&lt;br /&gt;
* [[Jewgeni Sergejewitsch Tilitschejew|Jewgeni Tilitschejew]]: Geschel&lt;br /&gt;
* [[Wassili Walerianowitsch Domratschew|Wassili Domratschew]]: kleiner Polizist&lt;br /&gt;
* [[Igor Iwanowitsch Besjajew|Igor Besjajew]]: alter Partisan&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Komm und sieh&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ruS|Иди и смотри|Idi i smotri}}) ist ein [[Sowjetunion|sowjetischer]] [[Antikriegsfilm]] des Regisseurs [[Elem Germanowitsch Klimow|Elem Klimow]] aus dem Jahr [[Filmjahr 1985|1985]]. Der Film entstand nach literarischen Vorlagen von [[Ales Adamowitsch]], mit dem zum Zeitpunkt der Dreharbeiten 14 Jahre jungen [[Laiendarsteller]] [[Alexei Jewgenjewitsch Krawtschenko|Alexei Krawtschenko]] in der Hauptrolle. Produziert wurde der Film von [[Mosfilm]] und [[Belarusfilm]]. &amp;#039;&amp;#039;Komm und sieh&amp;#039;&amp;#039; wurde in sowjetischen Kinos 28,9&amp;amp;nbsp;Millionen Mal gesehen&amp;lt;ref&amp;gt;[[Robert Niemi]]: &amp;#039;&amp;#039;100 Great War Movies: The Real History Behind the Films&amp;#039;&amp;#039;. ABC-CLIO, 2018, ISBN 978-1-4408-3385-4, Seite 63.&amp;lt;/ref&amp;gt; und kam am 9. Mai 1986 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Geh und sieh&amp;#039;&amp;#039; in die Kinos der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]], am 7. Mai 1987 in die der Bundesrepublik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlung ==&lt;br /&gt;
Die Handlung des Films spielt 1943, im dritten Jahr der [[Geschichte Weißrusslands#Zweiter Weltkrieg|deutschen Besetzung]] der [[Weißrussische Sozialistische Sowjetrepublik|Weißrussischen Sowjetrepublik]] während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]]. Der junge Fljora schließt sich gegen den Willen seiner Mutter den [[Sowjetische Partisanen|Partisanen]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Partisanen muss er zunächst nur Hilfstätigkeiten ausführen. Trotzdem bleibt er enthusiastisch; das Leben im Wald und die Aussicht auf den Kampf erscheinen ihm zunächst wie ein großes [[Abenteuer]]. Als die Partisanen in die Schlacht ziehen, soll Fljora jedoch im Lager bleiben und dieses bewachen. Wütend und enttäuscht verlässt er das Lager. Im Wald trifft er auf das Mädchen Glascha, das er bereits aus dem Partisanenlager kennt. Als das Gebiet plötzlich von deutschen Luftlandeeinheiten angegriffen wird, flüchten Fljora und Glascha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fljora will nun in sein Heimatdorf zurückkehren, das er jedoch verlassen vorfindet. Er glaubt dennoch daran, dass seine Familie lebt und sich die Dorfbewohner auf einer Insel in einem nahegelegenen Moor versteckt haben. Als beide das Dorf verlassen, blickt Glascha noch einmal über die Schulter und sieht hinter einer Scheune dutzende aufgestapelte Leichen. Zunächst sagt sie Fljora nichts davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Flucht durch das Moor werden beide vor Angst und Erschöpfung hysterisch. Wütend schreit Glascha heraus, dass alle Bewohner tot seien. Auf der Insel finden sie schließlich doch noch – im Vergleich zur Anzahl der gezeigten ermordeten – relativ viele überlebende Dorfbewohner, die Fljora informieren, dass seine Mutter und Schwestern von deutschen Soldaten ermordet wurden. Nach einem missglückten Versuch, für die Überlebenden etwas zu essen zu organisieren, gerät Fljora in ein weiteres Dorf, das zum Ziel einer Vergeltungsaktion für Partisanenübergriffe wird. Er erlebt, wie die Bewohner dieses Dorfes in eine Scheune gesperrt und bei lebendigem Leibe verbrannt werden (am Ende des Filmes wird darauf hingewiesen, dass mit 628 Dörfern in Belarus während der gesamten Zeit der deutschen Besatzung auf ähnliche Weise verfahren wurde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schicksal wendet sich und die Partisanen und Fljora bekommen die Täter in die Hände. Anschließend üben sie Vergeltung für das begangene [[Massaker]]. Am Ende des [[Martyrium]]s ist Fljora ein anderer Mensch, sein Gesicht um Jahre gealtert. Als Fljora mit dem Trupp der Partisanen weiter zieht, wird – deutlich verzerrt – Mozarts Lacrimosa eingespielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Klimow begann im Jahr 1977 mit den ersten Arbeiten zum Film. Er sollte einen Film anlässlich des 40. Jahrestages des Sieges der [[Rote Armee|Roten Armee]] über [[NS-Staat|Hitlerdeutschland]] drehen und wurde zunächst durch das Buch &amp;#039;&amp;#039;[[Ich bin aus einem verbrannten Dorf …]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Ales Adamowitsch]], [[Uladsimir Kalesnik]] und [[Janka Bryl]] inspiriert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Marina Mursina |url=https://aif.ru/culture/21267 |titel=«Иди и смотри»: съемки превратились для Элема Климова в борьбу с цензурой |werk=Argumenty i Fakty |datum=2010-10-20 |sprache=ru |abruf=2023-01-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Film verarbeitet darüber hinaus Motive weiterer Erzählungen von Adamowitsch, insbesondere &amp;#039;&amp;#039;Хатынская аповесць (Die Erzählung von Chatyn&amp;#039;&amp;#039;). Weitere Inspiration nahm Klimow aus seiner eigenen Kindheit: Der in [[Wolgograd|Stalingrad]] geborene Regisseur war während der [[Schlacht von Stalingrad|Schlacht um Stalingrad]] über die brennende [[Wolga]] aus der Stadt evakuiert worden und hatte miterlebt, wie die Stadt in Flammen stand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Produktion des Films sollte bereits 1977 beginnen. Der erste Sekretär der Kommunistischen Partei von Belarus, [[Pjotr Mironowitsch Mascherow|Pjotr Mascherow]], unterstützte die Produktion nachdrücklich; kurz vor Drehbeginn verlangten die Zensoren jedoch einschneidende Änderungen des Drehbuchs, zu denen Klimow nicht bereit war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Robert Niemi |Titel=100 Great War Movies : The Real History Behind the Films |Verlag=ABC-CLIO |Ort= |Datum=2018 |ISBN=978-1-4408-3386-1 |Seiten=61 |Online=https://books.google.de/books?id=94RSDwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA61&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_toc_r&amp;amp;cad=3#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false |Abruf=2023-01-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Klimows weitere Arbeit am Film wurde auch durch den Tod seiner Ehefrau [[Larissa Jefimowna Schepitko|Larissa Schepitko]] unterbrochen, er stellte zunächst ihren Film &amp;#039;&amp;#039;[[Abschied von Matjora]]&amp;#039;&amp;#039; fertig. Erst 1984 erlaubten ihm die Zensurbehörden, den Film mit dem ursprünglichen Drehbuch zu drehen; einzig der Titel wurde geändert, ursprünglich sollte er &amp;#039;&amp;#039;Tötet Hitler&amp;#039;&amp;#039; heißen. Der Titel des Films leitet sich aus dem 6. Kapitel der [[Offenbarung des Johannes]] ab. Der Ausruf „komm und sieh“ (in den Versen 1, 3, 5 und 7) bildet dort die Aufforderung, die Verheerungen zu betrachten, die durch die vier [[Apokalyptische Reiter|Reiter der Apokalypse]] angerichtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Film besonders realistisch zu machen, verwendete Klimow nicht wie üblich [[Platzpatrone]]n, sondern scharfe Munition.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Robert Niemi |Titel=100 Great War Movies : The Real History Behind the Films |Verlag=ABC-CLIO |Ort= |Datum=2018 |ISBN=978-1-4408-3386-1 |Seiten=62 |Online=https://books.google.de/books?id=94RSDwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA62&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_toc_r&amp;amp;cad=3#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false |Abruf=2023-01-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Um Fljora-Darsteller Krawtschenko zu schonen, engagierte er einen Psychologen. Krawtschenko beendete die Dreharbeiten mental gesund, aber abgemagert und mit grauen Haaren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sergei Borodin |url=http://metromir.com/book42585 |titel=Алексей Кравченко: „Любая работа - это зарплата, возможность кормить семью“ |datum=2005-10-20 |sprache=ru |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140824054059/http://metromir.com/book42585 |abruf=2023-01-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die grauen Haare hatte er aufgrund des starken Haarfärbemittels, nach einiger Zeit bekamen diese wieder ihre ursprüngliche Farbe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Richard Weiss |url=https://www.rbth.com/arts/332350-come-and-see-soviet-movie |titel=9 must-know facts about COME AND SEE – the best war movie of all time |werk=Russia Beyond |datum=2020-06-22 |sprache=en |abruf=2023-01-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner Tätigkeit als Funktionär im sowjetischen Filmemacherverband ergab sich für Elem Klimow danach keine weitere Möglichkeit zur Realisierung eines Films. So blieb &amp;#039;&amp;#039;Komm und sieh&amp;#039;&amp;#039; Klimows letzter Film, der als sein filmisches Vermächtnis gilt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Ronald Bergan: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.theguardian.com/news/2003/nov/04/guardianobituaries.russia Elem Klimov: Russian film director famed for his devastating portrayal of war but frustrated by the Soviet system]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[theguardian.com]] vom 4. November 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt; Klimow bekundete später, das Interesse am Filmemachen verloren zu haben, da er nach dem Film den Eindruck hatte, alles was möglich war bereits gemacht zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Nancy Ramsey |url=https://www.nytimes.com/2001/01/28/movies/film-they-prized-social-not-socialist-reality.html |titel=They Prized Social, Not Socialist, Reality |werk=New York Times |datum=2001-01-28 |sprache=en |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181123121906/https://www.nytimes.com/2001/01/28/movies/film-they-prized-social-not-socialist-reality.html |abruf=2023-01-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch Hauptdarsteller Alexei Krawtschenko trat erst 10 Jahre danach wieder in einem Film auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historischer Bezug ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Khatyn - Villages.jpg|mini|[[Nationale Gedenkstätte der Republik Belarus]] in Chatyn]]&lt;br /&gt;
Während der Besatzung von Belarus ermordeten deutsche Einheiten an 5.295 verschiedenen Orten Zivilisten. Im Rahmen der Partisanenbekämpfung wurden dabei 350.000 Menschen getötet; mindestens 90 Prozent der Toten waren unbewaffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Timothy Snyder |Titel=Bloodlands: Europe between Hitler and Stalin |Ort=London |Datum=2011 |ISBN=978-0-09-955179-9 |Seiten=250}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von den hunderten Dörfern, die dabei komplett niedergebrannt wurden, ist [[Chatyn]] das bekannteste. Dort ermordeten am 22. März 1943 Männer der 1. Kompanie der [[SS-Sondereinheit Dirlewanger]] sowie des [[Schutzmannschaft (Nationalsozialismus)|118. Schutzmannschafts]]-Bataillons 149 Menschen. Klimows Anliegen war es, die Welt auf dieses der Öffentlichkeit weitestgehend unbekannte Verbrechen aufmerksam zu machen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
{{Filmbewertung&lt;br /&gt;
| AllMovie    = {{Rating|4.5|5}}&amp;lt;ref&amp;gt;{{AllMovie |v10400 |20211108061311 |Autor=Tom Wiener}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Bewertung1  = [[Empire (Magazin)|Empire]]&lt;br /&gt;
| Bewertung1Wert = {{Rating|5|5}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;empire&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Bewertung2  = [[Roger Ebert]]&lt;br /&gt;
| Bewertung2Wert = {{Rating|4|4}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;ebert&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Bewertung3  = [[They Shoot Pictures, Don’t They?]]&lt;br /&gt;
| Bewertung3Wert = #110&amp;lt;ref name=&amp;quot;tspdt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film wurde auf mehreren Filmfestivals gezeigt. Im Wettbewerb des [[Internationales Filmfestival Moskau|Internationalen Filmfestivals Moskau]] 1985 gewann er gemeinsam mit [[Christos Siopahas]] &amp;#039;&amp;#039;[[Kathodos ton 9, I]]&amp;#039;&amp;#039; und [[Norman Jewison]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Sergeant Waters – Eine Soldatengeschichte]]&amp;#039;&amp;#039; den Hauptpreis und wurde dort außerdem mit dem [[FIPRESCI-Preis]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritiker nahmen den Film fast ausschließlich positiv auf. So erfasst der US-amerikanische [[Aggregator]] [[Rotten Tomatoes]] größtenteils wohlwollende Besprechungen und ordnet den Film dementsprechend als „Zertifiziert Frisch“ ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rotten tomatoes&amp;quot; /&amp;gt; Dabei wurde auch das Spiel des jugendlichen Hauptdarstellers Alexei Krawtschenko gelobt. Der Film wurde von der [[Jury der Evangelischen Filmarbeit]] im September 1987 zum „Film des Monats“ gekürt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=Jury der Evangelischen Filmarbeit |url=https://www.filmdesmonats.de/filme/komm-und-siehe |titel=Film des Monats September 1987: Komm und Siehe |werk=filmdesmonats.de |datum=1987 |abruf=2013-08-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rita Kempley]] schrieb in der [[Washington Post]]: „&amp;#039;&amp;#039;Komm und sieh&amp;#039;&amp;#039; klingt wie die Einladung zu einem Kinderspiel. Nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein.“ Hier sei eine „halluzinatorische Unterwelt aus Blut und Schlamm und eskalierendem Wahnsinn“ zu sehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.washingtonpost.com/wp-srv/style/longterm/movies/videos/comeandseenrkempley_a0ca58.htm washingtonpost.com]. „&amp;#039;&amp;#039;Come and See&amp;#039;&amp;#039; sounds like an invitation to a child’s game. Nothing could be further from the truth. […] hallucinatory nether world of blood and mud and escalating madness“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat |&amp;#039;&amp;#039;Komm und siehe&amp;#039;&amp;#039; [sic] ist ein Kriegsfilm von ungeheuerer Brutalität, aber auf seinem Höhepunkt schlägt der Schrecken um in furchtbare Nachdenklichkeit. |[[Andreas Kilb]] |[[Die Zeit]] |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andreas Kilb]]: [http://www.zeit.de/1987/19/die-schoenheit-des-schreckens &amp;#039;&amp;#039;Die Schönheit des Schreckens&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 19/1987, S.&amp;amp;nbsp;48&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ian Nathan schrieb im Filmmagazin [[Empire (Magazin)|Empire]], &amp;#039;&amp;#039;Komm und sieh&amp;#039;&amp;#039; werde zu Recht betrachtet als „einer der kraftvollsten und verstörendsten Kriegsfilme, die je entstanden sind“, und spricht weiter von einer „Vision der Hölle auf Erden“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;empire&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ian Nathan |url=https://www.empireonline.com/movies/reviews/come-see-review/ |sprache=en |titel=Review |werk=[[Empire (Magazin)|Empire]] |abruf=2025-02-13 |zitat=Properly considered one of the most powerful and disturbing war movies ever made […] vision of hell on earth}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Dieser Film wurde [[Surrealistischer Film|surreal]] und [[Impressionismus|impressionistisch]] genannt, aber das ist ein Trugschluss. &amp;#039;&amp;#039;Komm und sieh&amp;#039;&amp;#039; ist Realität und Wahrheit.||The Spinning Image|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ted Forsyth |url=https://www.thespinningimage.co.uk/cultfilms/displaycultfilm.asp?reviewid=1706 |sprache=en |titel=Come and See |werk=The Spinning Image |abruf=2008-07-21 |zitat=This film has been called surreal and impressionistic, but this is the wrong conclusion. &amp;#039;&amp;#039;Come and See&amp;#039;&amp;#039; is reality and truth.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche Filmemacher und Kritiker – darunter auch [[Roger Ebert]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;ebert&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rogerebert.com/reviews/great-movie-come-and-see-1985 |titel=And I looked, and behold a pale horse |abruf=2025-02-13 |autor=[[Roger Ebert]] |datum=2010-06-16 |sprache=en |kommentar=Teil seiner „Great Movies“}}&amp;lt;/ref&amp;gt; – zählen &amp;#039;&amp;#039;Komm und sieh&amp;#039;&amp;#039; zu den besten Filmen aller Zeiten: In den alle zehn Jahre durchgeführten Umfragen des Magazins &amp;#039;&amp;#039;[[Sight &amp;amp; Sound]]&amp;#039;&amp;#039; wählten die befragten Regisseure den Film 2012 auf Platz 30, 2022 auf Platz 41 der besten Filme aller Zeiten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bfi.org.uk/sight-and-sound/polls/greatest-films-all-time/directors-100-best |titel=Directors’ 100 Greatest Films of All Time 2012 |werk=Sight &amp;amp; Sound |datum=2012-08-02 |abruf=2023-01-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bfi.org.uk/sight-and-sound/directors-100-greatest-films-all-time |titel=Directors’ 100 Greatest Films of All Time |werk=Sight &amp;amp; Sound |abruf=2023-01-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Film rangierte 2008 auf Platz 60 beim Magazin &amp;#039;&amp;#039;Empire&amp;#039;&amp;#039; und 2019 setzte ihn das Magazin auf Platz 24 der besten nicht englischsprachigen Filme.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.empireonline.com/500/86.asp |titel=The 500 Greatest Movies of All Time |werk=Empire |archiv-url=https://web.archive.org/web/20120310130224/http://www.empireonline.com/500/86.asp |abruf=2023-01-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Willow Green |url=https://www.empireonline.com/movies/features/100-greatest-world-cinema-films/ |titel=The 100 Best Films Of World Cinema |werk=Empire |datum=2019-09-23 |abruf=2023-01-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch [[They Shoot Pictures, Don’t They?]] zählt &amp;#039;&amp;#039;Komm und sieh&amp;#039;&amp;#039; zu den angesehensten Werken der Filmgeschichte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tspdt&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.theyshootpictures.com/gf1000_all1000films.htm |titel=The 1,000 Greatest Films (by Ranking) |werk=[[They Shoot Pictures, Don’t They?]] |datum=2025 |sprache=en |abruf=2025-02-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem war er zeitweise der bestbewertete Film bei [[Letterboxd]], einem Portal für [[Cineast]]en.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://letterboxd.com/jack/list/films-that-have-ranked-as-letterboxds-official/detail/ |titel=Films that have ranked as Letterboxd’s official all-time number one |abruf=2025-02-13 |werk=[[Letterboxd]] |sprache=en |kommentar=auf Platz 1 vom 14. November 2022 bis 5. Juni 2023}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.youtube.com/watch?v=UkkJZweYaLI Komm und sieh]&amp;#039;&amp;#039; bei mosfilm.ru (russisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.preposition.de/2020/05/06/komm-und-sieh-eine-einfuehrung/ &amp;#039;&amp;#039;Komm und sieh: eine Einführung&amp;#039;&amp;#039;] des Historikers Johannes Spohr&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt0091251}}&lt;br /&gt;
* [http://www.sensesofcinema.com/2002/cteq/come/ Adrian Danks: &amp;#039;&amp;#039;Don’t Look Back&amp;#039;&amp;#039;] in &amp;#039;&amp;#039;Senses of Cinema&amp;#039;&amp;#039; (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmtitel 1985]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sowjetischer Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zweiter Weltkrieg im Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anti-Kriegsfilm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmdrama]]&lt;/div&gt;</summary>
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