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	<title>Komische Oper Berlin - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Komische_Oper_Berlin&amp;diff=59436&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Herr Lehrer, ich weiß was!: Kleinkram</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die heutige Komische Oper und ihr Gebäude. Zum gleichnamigen bis in die 1930er Jahre bestehenden Opernhaus siehe [[Alte Komische Oper Berlin]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Außenansicht Komische Oper Berlin (2013).jpg|mini|hochkant=1.3|Außenansicht, 2013]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo Komische Oper Berlin 2022.svg|mini|Logo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Komische Oper Berlin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Opernhaus]], derzeit ansässig im [[Schillertheater (Berlin)|Schillertheater]] in [[Berlin-Charlottenburg]]. Das Hauptgebäude wird momentan saniert und befindet sich in der [[Behrenstraße]] im [[Berlin]]er Ortsteil [[Berlin-Mitte|Mitte]] des [[Bezirk Mitte|gleichnamigen Bezirks]]. Es ist das kleinste der drei Berliner Opernhäuser und mit der [[Deutsche Oper Berlin|Deutschen Oper]], der [[Staatsoper Unter den Linden]] sowie dem [[Staatsballett Berlin]] und dem Bühnenservice Berlin Teil der [[Stiftung Oper in Berlin]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.oper-in-berlin.de/index.php?id=19&amp;amp;L=0 &amp;#039;&amp;#039;Über uns: Oper in Berlin.&amp;#039;&amp;#039;] oper-in-berlin.de; abgerufen am 18. März 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit des Gebäudes sind die schlicht gestaltete Fassade, das moderne [[Foyer]] und die ebenfalls moderne Wandelhalle aus den Jahren des Wiederaufbaus der 1960er Jahre, die im starken Gegensatz zum im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] weitgehend unzerstörten [[neobarock]]en Innenraum stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2024 wurde die Oper aufgrund von Sparmaßnahmen bei der dringend notwendigen Sanierung auf die Rote Liste bedrohter Kultureinrichtungen des [[Deutscher Kulturrat|Deutschen Kulturrats]] gesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kulturrat.de/presse/pressemitteilung/komische-oper-berlin-auf-der-roten-liste/ &amp;#039;&amp;#039;Komische Oper Berlin auf der Roten Liste. Der Deutsche Kulturrat warnt vor einem Baustopp des renommierten Hauses&amp;#039;&amp;#039;.] Deutscher Kulturrat, Pressemitteilung, 5. Juli 2024; abgerufen am 9. Juli 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Theater Unter den Linden - Aufriss - ZdB 1892.jpg|mini|Schaufassade des &amp;#039;&amp;#039;Theaters Unter den Linden&amp;#039;&amp;#039; in der [[Behrenstraße]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-38549-0001, Berlin, Komische Oper, Außenansicht.jpg|mini|hochkant|Die Komische Oper, 1956]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Komische Oper Eingang.jpg|mini|Eingang nach den Umbauten, 2007]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Siehe Hauptartikel:&amp;#039;&amp;#039; [[Alte Komische Oper Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits von 1904 bis 1944 befand sich in der [[Friedrichstraße]] 104 an der [[Weidendammer Brücke]] ein Musiktheater mit dem Namen Komische Oper. Deren Gründer [[Hans Gregor]] bemühte sich darin um einen zeitgenössischeren Zugriff auf das Opernrepertoire, scheiterte aber finanziell. Das Haus wurde in der Folge vor allem mit Operetten bespielt. Im Zweiten Weltkrieg brannte es aus und wurde 1952 abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese alte Komische Oper ist nicht identisch mit der Neugründung von Walter Felsenstein 1947 in der [[Behrenstraße]] 55–57 in [[Ost-Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gebäude in der Behrenstraße ===&lt;br /&gt;
Die [[Wien]]er Architekten [[Hermann Helmer]] und [[Ferdinand Fellner d. J.|Ferdinand Fellner]] ([[Büro Fellner &amp;amp; Helmer]]) errichteten das Theatergebäude als &amp;#039;&amp;#039;Theater Unter den Linden&amp;#039;&amp;#039; in der Behrenstraße&amp;amp;nbsp;55–57 für den Wiener Theaterunternehmer [[Anton Ronacher]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{ZentralblBauverw |Autor=Hd. |Titel=Das Theater „Unter den Linden“ in Berlin |Jahr=1892 |Heft=41 |Seiten=437–440 |Kommentar= |zlb=448}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 23.&amp;amp;nbsp;September 1892 wurde es eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nicht mehr erhaltene Schaufassade war in Anlehnung an das Wiener [[Schloss Belvedere]] gestaltet. Das [[Giebel]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;relief, die &amp;#039;&amp;#039;Seeligen der Erde&amp;#039;&amp;#039; darstellend, stammte von [[Theodor Friedl]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Theater Unter den Linden.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berlin und seine Bauten]].&amp;#039;&amp;#039; 1896, S.&amp;amp;nbsp;505–507; [https://digital.zlb.de/viewer/image/16337878/561/ Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der erhaltene Zuschauerraum ist mit prachtvoller [[Stuck]]atur im Stil des [[Neorokoko]] verziert. Das Deckengemälde des Wiener Malers [[Eduard Veith]] zeigte den Einzug „neckischer Kobolde“ durchs [[Brandenburger Tor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der 1890er Jahre wechselten die Eigentümer. Neuer Nutzer wurde das [[Metropol-Theater (Berlin-Mitte)|Metropol-Theater]], das vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wegen seiner berühmten Metropol-Revuen und nach 1918 als Operettentheater bekannt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1933 wurde das Metropol-Theater geschlossen. 1934 wurde es von der [[Zeit des Nationalsozialismus|NS]]-Organisation „[[Kraft durch Freude]]“ wiedereröffnet und diente etwa der Uraufführung der Operette &amp;#039;&amp;#039;[[Maske in Blau (Operette)|Maske in Blau]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Fred Raymond]] oder &amp;#039;&amp;#039;[[Frauen im Metropol]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Ludwig Schmidseder]]. Kurz vor Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurden große Teile des Gebäudes sowie der Eingangsbereich und das Deckengemälde zerstört; der Zuschauerraum blieb nahezu unbeschädigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neubeginn 1947 in Ost-Berlin ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Komische Oper Berlin interior Oct 2007 Stairs.jpg|mini|Festtreppe 2007]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Komische Oper Berlin interior Oct 2007.jpg|mini|Innenraum, 2007]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Komische Oper Berlin interior Oct 2007 Bühne.jpg|mini|Innenraum, 2007]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1947 begann mit der Gründung der Komischen Oper in [[Ost-Berlin]] durch den [[österreich]]ischen Regisseur [[Walter Felsenstein]] und der Eröffnung am 19.&amp;amp;nbsp;Dezember mit [[Johann Strauss (Sohn)|Johann Strauss]]’ Operette &amp;#039;&amp;#039;[[Die Fledermaus]]&amp;#039;&amp;#039; ein neues Kapitel in der Geschichte des Gebäudes. Mit der Arbeit von Walter Felsenstein, der bis zu seinem Tod 1975 Intendant und Chefregisseur des Hauses war, erlangte die Komische Oper Berlin weltweite Anerkennung als Geburtsstätte des modernen Musiktheaters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige der Inszenierungen des Regisseurs genießen heute fast legendären Ruhm, so etwa &amp;#039;&amp;#039;[[Hoffmanns Erzählungen]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Blaubart (Operette)|Ritter Blaubart]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Jacques Offenbach]] sowie Verdis &amp;#039;&amp;#039;[[La traviata]].&amp;#039;&amp;#039; Es wurde ein völlig neues Ensemble gegründet und von dem Kapellmeister [[Leo Spies]] ein Orchester neu aufgebaut. Zu den namhaften Dirigenten, welche das 1947 unter Leo Spies gegründete Orchester der Komischen Oper Berlin im Laufe der folgenden Jahre leiteten, zählten [[Otto Klemperer]], [[Václav Neumann]], [[Rolf Reuter]] und [[Kurt Masur]]. Als Dramaturgen wirkten an der Komischen Oper u.&amp;amp;nbsp;a. [[Götz Friedrich]] (auch Regisseur), [[Siegfried Matthus]], [[Horst Seeger]] und [[Hermann Neef (Musikwissenschaftler)|Hermann Neef]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1965 und 1966 wurde das Haus nach Entwürfen des Architekten [[Kunz Nierade]] umgebaut. Dabei wurde die alte Fassade zerstört und durch eine neue, schlichte Fassade ersetzt; ein neues Funktionsgebäude wurde errichtet. Das Haus wurde am 4.&amp;amp;nbsp;Dezember 1966 mit [[Mozart]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Don Giovanni]]&amp;#039;&amp;#039; in der [[Don Giovanni (1966)|Inszenierung]] von Walter Felsenstein wiedereröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach der Wende ===&lt;br /&gt;
Nach der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende]] ging es weiter.&lt;br /&gt;
Die Komische Oper Berlin verfügt heute über eine Kapazität von 1190 Sitzplätzen.&lt;br /&gt;
In der Saison 2002/03 bespielte [[museum in progress]] mit dem Großbild (90&amp;amp;nbsp;m²) &amp;#039;&amp;#039;Looking Back&amp;#039;&amp;#039; des [[Norwegen|norwegischen]] Künstler-Duos [[Elmgreen und Dragset|Michael Elmgreen und Ingar Dragset]] den [[Eiserner Vorhang (Theater)|eisernen Vorhang]] der Komischen Oper Berlin als „lebendigen Museumsraum“. 2005–2006 wurde das Foyer der Oper nach den Plänen des Architekten [[Stephan Braunfels]] umgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des Begründers der Komischen Oper war sein Schüler [[Joachim Herz (Intendant)|Joachim Herz]] von 1976 bis 1980 Intendant und Chefregisseur des Hauses. 1981 wurde [[Werner Rackwitz]] Intendant und [[Harry Kupfer]] Chefregisseur. 1994–2004 übernahm Albert Kost den Posten des Intendanten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Harry Kupfer wurde 2002 von [[Andreas Homoki]] als Chefregisseur abgelöst. 2004 übernahm Homoki das Amt des Intendanten und Chefregisseurs. Von 2012 bis zum Ende der Spielzeit 2021/22 war [[Barrie Kosky]] Intendant und Chefregisseur der Komischen Oper Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.komische-oper-berlin.de/spielplan/zauberfloete/barrie-kosky |text=&amp;#039;&amp;#039;Barrie Kosky&amp;#039;&amp;#039;. |wayback=20141023155008}} Website der Komischen Oper.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab der Spielzeit 2022/23 ist er der Komischen Oper Berlin noch als Hausregisseur verbunden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ulrich Amling |url=https://www.tagesspiegel.de/kultur/die-schonste-zeit-ist-jetzt-barrie-kosky-inszeniert-la-cage-aux-folles-9260247.html |titel=Die schönste Zeit ist jetzt: Barrie Kosky inszeniert „La Cage Aux Folles“ |werk=[[Der Tagesspiegel]] |abruf=2023-01-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Während der Interimsspielzeiten, in denen die Komische Oper Berlin generalsaniert wird und auf andere Spielstätten ausweicht, leiten das Theaterhaus seit der Spielzeit 2022/23 die Geschäftsführende Direktorin [[Susanne Moser]] und Operndirektor [[Philip Bröking]] als Ko-Intendanz.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nachtkritik.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=16362:komische-oper-berlin-neue-intendanz&amp;amp;catid=126:meldungen-k&amp;amp;Itemid=100089 &amp;#039;&amp;#039;Komische Oper Berlin: Interne Lösung.&amp;#039;&amp;#039;] nachtkritik.de, 31. Januar 2019; abgerufen am 2. Februar 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Generalmusikdirektor]]en waren von 1960 bis 1964 [[Kurt Masur]], von 1981 bis 1993 [[Rolf Reuter]], von 1994 bis 2002 [[Yakov Kreizberg]], von 2002 bis 2007 [[Kirill Petrenko]], von 2008 bis 2010 [[Carl St. Clair]] und von 2010 bis 2012 [[Patrick Lange (Dirigent)|Patrick Lange]]. Ab 2012 war [[Henrik Nánási]] Generalmusikdirektor der Komischen Oper Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.komische-oper-berlin.de/ueber-uns/ensemble/henrik-nanasi/ |text=&amp;#039;&amp;#039;Henrik Nánási&amp;#039;&amp;#039;. |wayback=20130205092353}} Website der Komischen Oper&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Nachfolger wurde 2018 der [[Lettland|lettische]] Dirigent Ainārs Rubiķis (*&amp;amp;nbsp;1978).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.komische-oper-berlin.de/entdecken/ensemble-21-22/ainars-rubikis/ |text=Ainārs Rubiķis Generalmusikdirektor. |wayback=20210626102709 |archiv-bot=2026-01-13 00:34:53 InternetArchiveBot}} komische-oper-berlin.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.berlin.de/sen/kulteu/aktuelles/pressemitteilungen/2017/pressemitteilung.588921.php |titel=Dr. Klaus Lederer und Barrie Kosky stellen neuen Generalmusikdirektor vor – Ainārs Rubiķis ab 2018/19 an der Komischen Oper Berlin |werk=berlin.de |datum=2017-05-08 |abruf=2021-06-26 |abruf-verborgen=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Komische Oper Berlin wurde 2007 und 2013 von der Fachzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Kritikerumfrage der Opernwelt|Opernwelt]]&amp;#039;&amp;#039; als „Opernhaus des Jahres“ und die Chorsolisten 2007 und 2015 als „Chor des Jahres“ ausgezeichnet. Das Ensemble des Opernhauses erhielt 2015 und 2024 den [[International Opera Awards 2015|International Opera Award]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rechtsstreit um das Gebäude ===&lt;br /&gt;
Eine Tochtergesellschaft der [[Swedish Match]] erwarb das Grundstück 1936.&amp;lt;ref&amp;gt;Zum Sachverhalt vgl. das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 28.&amp;amp;nbsp;September 1995&amp;amp;nbsp;– 7&amp;amp;nbsp;C&amp;amp;nbsp;50.94, BVerwGE 99, 276.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Gesellschaft verlegte ihren [[Sitz (juristische Person)|Sitz]] nach dem Zweiten Weltkrieg von [[Berlin-Charlottenburg]] nach [[Westdeutschland]]. Der [[Magistrat von Berlin|Magistrat von Groß-Berlin]] stellte das Grundstück unter [[Vorläufige Verwaltung von Westvermögen in der DDR|staatliche Verwaltung]]. Nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|deutschen Wiedervereinigung]] beantragte die genannte Tochtergesellschaft des schwedischen Konzerns die Aufhebung der staatlichen Verwaltung und verkaufte das Grundstück an einen Dritten. Letztlich verlor die Gesellschaft den Rechtsstreit gegen das damalige [[Bundesamt für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen|Bundesamt zur Regelung offener Vermögensfragen]] (BARoV). Das Grundstück war nämlich Gegenstand des &amp;#039;&amp;#039;Abkommens zwischen der Regierung des Königreichs [[Schweden]] und der Regierung der [[Deutsche Demokratische Republik|Deutschen Demokratischen Republik]] zur Regelung vermögensrechtlicher Fragen vom 24.&amp;amp;nbsp;Oktober 1986&amp;#039;&amp;#039;. Mit diesem Abkommen habe –&amp;amp;nbsp;so das Gericht&amp;amp;nbsp;– die Muttergesellschaft der Klägerin auf der Grundlage des zwischen Schweden und der DDR geschlossenen Abkommens eine pauschale Entschädigungsleistung in Höhe von 18,8&amp;amp;nbsp;Millionen [[Schwedische Krone]]n von der schwedischen Regierung erhalten. Damit seien auch die Schädigungen der Klägerin ausgeglichen worden. Mit dem Abschluss des Abkommens seien die Eigentumsrechte auf die DDR übergegangen. Eine Verfassungsbeschwerde der Klägerin gegen das Urteil hat das [[Bundesverfassungsgericht]] nicht zur Entscheidung angenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/1998/bvg98-004.html Pressemitteilung Nr. 4/98.] Bundesverfassungsgericht, 21. Januar 1998.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den vermögensrechtlichen Regelungen des [[Einigungsvertrag]]es ging das Eigentum auf den [[Bundesebene (Deutschland)|Bund]] über, der das Grundstück in einem Tauschvertrag auf das Land Berlin übertrug.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesspiegel.de/berlin/bund-und-berlin-tauschen-immobilien-alle-wollen-der-hauptstadt-helfen-aber-keiner-weiss-wie-der-druck-auf-den-bund-waechst-finanzsenator-laesst-in-aller-stille-rechtsgrundlage-fuer-verfassungsklage-pruefen/324078.html &amp;#039;&amp;#039;Bund und Berlin tauschen Immobilien Alle wollen der Hauptstadt helfen&amp;amp;nbsp;– aber keiner weiß wie&amp;amp;nbsp;– Der Druck auf den Bund wächst / Finanzsenator lässt in aller Stille Rechtsgrundlage für Verfassungsklage prüfen&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tagesspiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, 25. Juni 2002; abgerufen am 18. November 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ballett ==&lt;br /&gt;
Das [[Ballett]] der Komischen Oper Berlin wurde 1966 von [[Tom Schilling (Choreograf)|Tom Schilling]] als „Tanztheater der Komischen Oper“ gegründet. Er leitete es fast 30&amp;amp;nbsp;Jahre lang. Zahlreiche Ur- und Erstaufführungen haben dem Ensemble ein eigenes künstlerisches Profil verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schilling und sein Librettist [[Bernd Köllinger]] führten das Tanztheater der Komischen Oper Berlin an die internationale Spitze und begeisterten weltweit das Publikum mit Inszenierungen wie &amp;#039;&amp;#039;La Mer&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Romeo und Julia&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Undine&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Schwarze Vögel&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Ein neuer Sommernachtstraum&amp;#039;&amp;#039; bis hin zur sozialkritischen Inszenierung &amp;#039;&amp;#039;Revue.&amp;#039;&amp;#039; Herausragende Tänzer waren [[Hannelore Bey]], [[Jutta Deutschland]], [[Roland Gawlik]], Dieter Hülse, [[Angela Reinhardt]] und [[Gregor Seyffert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einmalig war die Unterstützung des Tanzensembles durch 40 Laientänzer der „Gruppe Junger Tänzer Jean Weidt“ unter der Leitung des Tänzers und Widerstandskämpfers [[Jean Weidt]]. Von Beginn an war die Gruppe ein wichtiger Bestandteil in allen Inszenierungen Tom Schillings.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1994 übernahmen [[Jan Linkens]] und [[Marc Jonkers]] die künstlerische Leitung des Tanztheaters. 1999 wurde es in &amp;#039;&amp;#039;[[BerlinBallett&amp;amp;nbsp;– Komische Oper]]&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Nach [[Richard Wherlock]], welcher das Ballett von 1999 bis 2001 leitete, war die Spanierin [[Blanca Li]] 2001 und 2002 Chefchoreografin und künstlerische Leiterin. Danach war [[Adolphe Binder]] künstlerische Leiterin und sorgte mit Produktionen wie &amp;#039;&amp;#039;Casa&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Screensaver&amp;#039;&amp;#039; für eine Ausrichtung auf Erst- und Uraufführungen im Bereich des zeitgenössischen [[Tanztheater]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ende der Spielzeit 2003/04 wurde das Tanztheater auf Druck des [[Senat von Berlin|Berliner Senates]] aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerisches Profil ==&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;Komische Oper&amp;#039;&amp;#039; verweist auf die Tradition der französischen [[Opéra-comique (Werkgattung)|Opéra comique]] und ihren Anspruch eines modernen Musiktheaters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Komische Oper Berlin steht für zeitgemäßes und lebendiges Musiktheater, in welchem Musik und szenische Handlung sich gegenseitig bedingen. Den Mittelpunkt bildet das Ensemble von Sänger-Darstellern, das sich in einem breit gefächerten Repertoire von [[Georg Friedrich Händel|Händel]] bis ins 21.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert präsentiert. Die ersten Spielzeiten unter Andreas Homokis Leitung belegen dies exemplarisch vor allem an der Auswahl der Regisseure, die hier arbeiten. Von der Operngattung „Komische Oper“ gingen wesentliche Impulse für die Entwicklung des Musiktheaters aus. Die Wirkung dieser Impulse will heute die Komische Oper Berlin aufzeigen, indem sie die ganze Breite des Spektrums zeitgenössischer Regiehandschriften präsentiert. So konnten Regisseure wie [[Calixto Bieito]], [[Peter Konwitschny]], [[Barrie Kosky]] und [[Hans Neuenfels]] langfristig für das Haus gewonnen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass alle Opern in deutscher Sprache aufgeführt wurden, stellte lange Zeit eine Besonderheit im internationalen Opernbetrieb dar. Auch diese künstlerische Grundentscheidung geht auf Walter Felsenstein zurück und ist Ausdruck seines Strebens nach Verständlichkeit und unmittelbarer Wirkungskraft des theatralischen Ereignisses, das bis heute für die Arbeit der Komischen Oper Berlin verbindliche Richtschnur geblieben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Spielzeit 2011/12 begann die Komische Oper Berlin ein neues Projekt, mit dem Ziel, türkischsprachige Menschen für Oper zu begeistern. Unter dem Motto „Selam Opera!“ bietet die Komische Oper Berlin ein umfangreiches Vermittlungsprogramm rund um die Welt des Musiktheaters an. Zu allen Produktionen können Workshops besucht werden, zudem wurden in der Behrenstraße sämtliche Vorstellungen in der Übersetzungsanlage in die [[türkische Sprache]] übertragen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.komische-oper-berlin.de/oper-entdecken/selam_opera/ |text=&amp;#039;&amp;#039;Oper entdecken! Salem Opera!&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20121114181440}} Komische Oper Berlin, abgerufen am 10. Dezember 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sanierung ==&lt;br /&gt;
Seit der Spielzeit 2023/24 befindet sich die Komische Oper Berlin für mindestens sechs Jahre in [[Sanierung (Bauwesen)|Sanierung]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Komische Oper Berlin: Die Sanierung wird immer teurer |Sammelwerk=[[Tagesspiegel Online]] |Datum= |Online=https://www.tagesspiegel.de/kultur/komische-oper-berlin-die-sanierung-wird-immer-teurer-10012960.html |Abruf=2024-02-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Oktober 2019 wurde der Zuschauerraum mit einem Fangnetz vor herabfallenden Teilen von der Decke geschützt. Im Oktober 2020 lobte eine Fachjury unter der Leitung des Architekten Stefan Behnisch einen Siegerentwurf aus, der seit Sommer 2023 realisiert wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Frederik Hanssen |url=https://www.tagesspiegel.de/kultur/der-zukunft-zugewandt-5379457.html |titel=Sanierung und Umbau der Komischen Oper |werk=[[Der Tagesspiegel]] |datum=2020-10-27 |abruf=2022-12-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Insgesamt stellt der [[Senat von Berlin|Berliner Senat]] 437&amp;amp;nbsp;Millionen Euro für die Maßnahmen zur Verfügung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gerd Roth |url=https://www.morgenpost.de/berlin/article237208313/Komische-Oper-Berlin-vor-Umbau.html |titel=Party vor dem Umbau: Sanierung zu 75 Jahre Komische Oper Berlin |werk=[[Berliner Morgenpost]] |datum=2022-12-22 |abruf=2022-12-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Ausweichquartier während der Sanierung dient das [[Schillertheater (Berlin)|Schillertheater]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Generalmusikdirektoren seit 1960 ==&lt;br /&gt;
* [[Kurt Masur]] (1960–1964)&lt;br /&gt;
* [[Gert Bahner]] (1968–1974)&lt;br /&gt;
* [[Géza Oberfrank]] (1974–1976)&lt;br /&gt;
* [[Rolf Reuter]] (1981–1993)&lt;br /&gt;
* [[Yakov Kreizberg]] (1994–2001)&lt;br /&gt;
* [[Kirill Petrenko]] (2002–2007)&lt;br /&gt;
* [[Carl St. Clair]] (2008–2010)&lt;br /&gt;
* [[Patrick Lange (Dirigent)|Patrick Lange]] (2010–2012)&lt;br /&gt;
* [[Henrik Nánási]] (2012–2018)&lt;br /&gt;
* [[Ainārs Rubiķis]] (2018–2022)&lt;br /&gt;
* [[James Gaffigan]] (seit 2023)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.komische-oper-berlin.de/magazin/erste-proben-mit-james-gaffigan/ |titel=Magazin |hrsg=Komische Oper Berlin |sprache=de |abruf=2024-01-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutende Aufführungen an der (neuen) Komischen Oper Berlin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Uraufführungen ===&lt;br /&gt;
* 1967: [[Siegfried Matthus]]: &amp;#039;&amp;#039;Der letzte Schuß&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1972: Siegfried Matthus: &amp;#039;&amp;#039;Noch einen Löffel Gift, Liebling&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1979: [[Georg Katzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Land Bum-Bum&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1985: Siegfried Matthus: &amp;#039;&amp;#039;[[Judith (Matthus)|Judith]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1991: [[Georg Katzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Antigone oder die Stadt&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2008: &amp;#039;&amp;#039;Robin Hood&amp;#039;&amp;#039;, Auftragsarbeit der Komischen Oper Berlin an [[Frank Schwemmer]], UA: 2.&amp;amp;nbsp;November 2008&lt;br /&gt;
* 2009: [[Christian Jost (Komponist)|Christian Jost]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Hamlet (Jost)|Hamlet]]&amp;#039;&amp;#039;, in der [[Kritikerumfrage der Opernwelt|Kritikerumfrage der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Opernwelt&amp;#039;&amp;#039;]] als „Uraufführung des Jahres“ ausgezeichnet&lt;br /&gt;
* 2010: &amp;#039;&amp;#039;Die Schneekönigin&amp;#039;&amp;#039;, Auftragsarbeit der Komischen Oper Berlin an Pierangelo Valtinoni, UA: 24.&amp;amp;nbsp;Oktober 2010&lt;br /&gt;
* 2012: &amp;#039;&amp;#039;American Lulu&amp;#039;&amp;#039;, Auftragswerk der Komischen Oper Berlin in Zusammenarbeit mit The Opera Group London an [[Olga Neuwirth]], UA: 30.&amp;amp;nbsp;September 2012&lt;br /&gt;
* 2012: &amp;#039;&amp;#039;Ali Baba und die 40 Räuber&amp;#039;&amp;#039;, Auftragsarbeit der Komischen Oper Berlin an [[Taner Akyol]], UA: 28.&amp;amp;nbsp;Oktober 2012&lt;br /&gt;
* 2013: &amp;#039;&amp;#039;Des Kaisers neue Kleider&amp;#039;&amp;#039;, 1962 entstanden, in der [[Tschechoslowakei]] lange verboten [[Miloš Vacek]], UA: 13.&amp;amp;nbsp;Oktober 2013&lt;br /&gt;
* 2015: &amp;#039;&amp;#039;Schneewittchen und die 77 Zwerge&amp;#039;&amp;#039;, Auftragsarbeit der Komischen Oper Berlin an [[Elena Kats-Chernin]], UA: 1.&amp;amp;nbsp;November 2015&lt;br /&gt;
* 2021: &amp;#039;&amp;#039;Die Zaubermelodika&amp;#039;&amp;#039;, Auftragswerk der Komischen Oper Berlin an [[Iiro Rantala]], UA: 24. Oktober 2021&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuinszenierungen ===&lt;br /&gt;
* 1947: Walter Felsenstein: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Fledermaus]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1949: Walter Felsenstein: &amp;#039;&amp;#039;[[Carmen]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1956: Walter Felsenstein: &amp;#039;&amp;#039;[[Das schlaue Füchslein]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1966: Walter Felsenstein: &amp;#039;&amp;#039;[[Don Giovanni]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1970: Götz Friedrich: &amp;#039;&amp;#039;[[Porgy and Bess]]&amp;#039;&amp;#039; (DDR-Erstaufführung)&lt;br /&gt;
* 1971: Walter Felsenstein: &amp;#039;&amp;#039;[[Anatevka|Der Fiedler auf dem Dach]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1977: Joachim Herz: &amp;#039;&amp;#039;[[Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1980: Joachim Herz: &amp;#039;&amp;#039;[[Lulu (Oper)|Lulu]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1981: [[Harry Kupfer]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Meistersinger von Nürnberg]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1983: Harry Kupfer: [[Lear (Oper)|&amp;#039;&amp;#039;Lear&amp;#039;&amp;#039;]] (DDR-Erstaufführung)&lt;br /&gt;
* 1984: Harry Kupfer: &amp;#039;&amp;#039;[[Giustino (Händel)|Giustino]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1986: Harry Kupfer: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zauberflöte]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1992: Christine Mielitz: &amp;#039;&amp;#039;[[Rienzi]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1998: Andreas Homoki: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Liebe zu den drei Orangen]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2004: Calixto Bieito: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Entführung aus dem Serail]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2008: Barrie Kosky: &amp;#039;&amp;#039;[[Kiss Me, Kate (Musical)|Kiss me, Kate]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2012: [[Claudio Monteverdi|Monteverdi]]-Zyklus (musikalische Bearbeitung von [[Elena Kats-Chernin]]), zur Eröffnung der Intendanz von [[Barrie Kosky]]&lt;br /&gt;
* 2013: Barrie Kosky: &amp;#039;&amp;#039;[[Ball im Savoy (Operette)|Ball im Savoy]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2015: Barrie Kosky: &amp;#039;&amp;#039;[[Moses und Aron]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Uraufführungen am Metropol-Theater (1892–1944) ===&lt;br /&gt;
* 1913: [[Jean Gilbert]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kinokönigin&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 25. August 1917: [[Leon Jessel]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Schwarzwaldmädel (Operette)|Das Schwarzwaldmädel]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;„Erklingen zum Tanze die Geigen…“&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Berlin-Kalender 1997&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg. [[Luisenstädtischer Bildungsverein]], 1997, ISBN 3-89542-089-1, S. 162/163.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1923: [[Walter Kollo]]: &amp;#039;&amp;#039;Marietta&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1928: [[Franz Lehár]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Friederike (Operette)|Friederike]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1929: Franz Lehár: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Land des Lächelns (Operette)|Das Land des Lächelns]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1932: [[Oscar Straus (Komponist)|Oscar Straus]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Eine Frau, die weiß, was sie will (Operette)|Eine Frau, die weiß, was sie will]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1935: [[Fred Raymond]]: &amp;#039;&amp;#039;Ball der Nationen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1936: Fred Raymond: &amp;#039;&amp;#039;Auf großer Fahrt&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1937: Fred Raymond: &amp;#039;&amp;#039;[[Maske in Blau (Operette)|Maske in Blau]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1938: [[Ludwig Schmidseder]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Melodie der Nacht]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1939: Ludwig Schmidseder: &amp;#039;&amp;#039;[[Die oder Keine]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1940: Ludwig Schmidseder: &amp;#039;&amp;#039;[[Frauen im Metropol]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1942: [[Friedrich Schröder (Komponist)|Friedrich Schröder]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Hochzeitsnacht im Paradies (Operette)|Hochzeitsnacht im Paradies]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1947: Friedrich Schröder: &amp;#039;&amp;#039;[[Nächte in Shanghai]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 2007: &amp;#039;&amp;#039;Opernhaus des Jahres&amp;#039;&amp;#039;, gemeinsam mit der [[Theater Bremen|Oper Bremen]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;tagesspiegel&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Komische Oper Berlin ist „Opernhaus des Jahres“ |Sammelwerk=[[Tagesspiegel]] |Datum=2007-09-28 |Online=[https://www.tagesspiegel.de/kultur/pop/komische-oper-berlin-ist-opernhaus-des-jahres-1555108.html tagesspiegel.de]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2007: &amp;#039;&amp;#039;Chor des Jahres&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;tagesspiegel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2013: &amp;#039;&amp;#039;Opernhaus des Jahres&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Opernwelt&amp;quot;&amp;gt;[http://www.kultiversum.de/Opernwelt/Opernhaus-des-Jahres.html &amp;#039;&amp;#039;Komische Oper Berlin ist „Opernhaus des Jahres“&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Opernwelt]]&amp;#039;&amp;#039;, 1. Oktober 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2015: &amp;#039;&amp;#039;Chor des Jahres&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.klassikinfo.de/komische-oper-berlin-ist-opernhaus-des-jahres-kirill-petrenko-dirigent-des-jahres/ |titel=Komische Oper Berlin ist „Opernhaus des Jahres“, Kirill Petrenko „Dirigent des Jahres“ |werk=klassikinfo.de |abruf=2021-09-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2017: [[BKM-Preis Kulturelle Bildung]] für &amp;#039;&amp;#039;Eine Opernreise. Auf den Spuren der Gastarbeiterroute&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundesregierung.de/Content/DE/Pressemitteilungen/BPA/2017/06/2017-06-21-bkm-kulturelle-bildung.html &amp;#039;&amp;#039;BKM-Preis Kulturelle Bildung 2017 verliehen – Kulturelle und politische Bildung gehen Hand in Hand.&amp;#039;&amp;#039;] Bundesregierung, Pressemitteilung 224, 21. Juni 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://operaawards.org/archive/2024/ Webseite der &amp;#039;&amp;#039;Opera Awards Foundation&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2024: [[International Opera Awards]], Kategorie &amp;#039;&amp;#039;Opera Company&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://operaawards.org/archive/2024/ Webseite der Opera Awards Foundation]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrenmitglieder der Komischen Oper Berlin ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;column-width:15em&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Irmgard Arnold]]&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Asmus]]&lt;br /&gt;
* [[Hannelore Bey]]&lt;br /&gt;
* [[Werner Enders]]&lt;br /&gt;
* [[Marianne Fischer-Kupfer]]&lt;br /&gt;
* [[Joachim Herz (Intendant)|Joachim Herz]]&lt;br /&gt;
* [[Harry Kupfer]]&lt;br /&gt;
* [[Kurt Masur]]&lt;br /&gt;
* [[Hanns Nocker]]&lt;br /&gt;
* [[Rolf Reuter]]&lt;br /&gt;
* [[Tom Schilling (Choreograf)|Tom Schilling]]&lt;br /&gt;
* [[Anny Schlemm]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Fuhrmann]]: [https://www.berliner-zeitung.de/archiv/die-komische-oper-wird-60--ueber-ihren-gruender-walter-felsenstein-spricht-dessen-sohn-christoph-es-flossen-traenen,10810590,10527266.html &amp;#039;&amp;#039;Es flossen Tränen. Die Komische Oper wird 60. Über ihren Gründer Walter Felsenstein spricht dessen Sohn Christoph.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 22. Dezember 2007.&lt;br /&gt;
* [[Thomas Flierl]] (Hrsg.): Andreas Homoki. &amp;#039;&amp;#039;Ein Jahrzehnt Musiktheater an der Komischen Oper Berlin.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Theater der Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 2012, ISBN 978-3-942449-34-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.komische-oper-berlin.de/ Website der Komischen Oper Berlin]&lt;br /&gt;
* [http://www.andreas-praefcke.de/carthalia/germany/berlin_komischeoper.htm Die Komische Oper Berlin auf Postkarten] (private Seite; englisch)&lt;br /&gt;
* {{LDLBerlin|09065009}}&lt;br /&gt;
* [https://archiv.adk.de/bigobjekt/26002 Sammlung Komische Oper Berlin.] Archiv der [[Akademie der Künste (Berlin)]].&lt;br /&gt;
* [https://archiv.adk.de/bigobjekt/34297 Archiv Tanztheater Komische Oper Berlin.] Archiv der Akademie der Künste (Berlin).&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|46015-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52/30/57/N |EW=13/23/13/E |type=landmark |region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=46015-1|LCCN=n88648422|VIAF=148018246|REMARK={{GND|1191121992}} für das „Gebäude der Komischen Oper (Berlin)“.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opernhaus (Deutschland)|Berlin, Komische Oper]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Operettentheater]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theatername (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theatergebäude in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1890er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Büro Fellner &amp;amp; Helmer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komische Oper Berlin| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Behrenstraße]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Herr Lehrer, ich weiß was!</name></author>
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