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	<title>Komik - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Seemannssonntag: wl</title>
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		<updated>2025-11-23T10:07:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;wl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Komiktheorie.jpg|mini|hochkant|Titelseite von [[Helmut Bachmaier]]s Buch zu Komiktheorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Komik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (gr. &amp;#039;&amp;#039;komikos&amp;#039;&amp;#039;, von &amp;#039;&amp;#039;komos&amp;#039;&amp;#039; ‚Festzug‘) bezeichnet &amp;#039;&amp;#039;das Komische&amp;#039;&amp;#039; und damit menschliches Verhalten oder Sprechen, aber auch Kunstprodukte (wie Texte, Filme oder Zeichnungen), die [[Gelächter]] oder [[Heiterkeit]] hervorrufen oder hervorrufen wollen. Das zugehörige Adjektiv „komisch“ erfasst den erheiternden Aspekt der Komik nur in Bezugnahme auf literarische (und andere) Texte. In Bezug auf Situationen oder das Verhalten von Interaktionspartnern ist dagegen oft ein distanziertes Unangenehm-Berührt-Sein bei einer derartigen Bewertung nachvollziehbar, besonders wenn Komik sich nicht aus der Situation heraus als sogenannte „Situationskomik“ ergeben hat, ohne beabsichtigt gewesen zu sein. Komik ist eine hochgradig subjektive Bewertung; wenn bei der Bewertung einer Situation eine signifikante Diskrepanz zwischen Beobachtern und Betroffenen vorhanden ist, werden Letztere oft „unfreiwillig komisch“ genannt. Grundsätzlich kann über Komik gesagt werden, dass sie Erwartungshaltungen durchbricht. Die überraschende Konfrontation mit Missverhältnissen oder -verständnissen zeitigt unwillkürliches Lachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Inhalte und Grenzen der Komik (die sich z.&amp;amp;nbsp;B. in der Frage „Was darf [[Satire]]?“ äußern) werden von den ethischen und medialen Vorstellungen einer Gesellschaft bestimmt. Komik kann zur seelischen Entlastung beitragen – man kann ihr aber auch zerstörerische Eigenschaften zuschreiben: Komik kann für ideologische Zwecke (z.&amp;amp;nbsp;B. in der [[Propaganda]]) missbraucht werden, sie kann [[Toleranz]]grenzen überschreiten (z.&amp;amp;nbsp;B. in der Satire). Auch das Lachen wird einerseits als positive, egalisierende, andererseits als aggressive, unkontrollierbare Instanz beschrieben. Komik kann besonders durch [[Parodie]] menschliche Schwächen aufzeigen und ein kommunikatives Ungleichgewicht produzieren. Komik (oder Komisches) ist in der [[Literatur]], im Theater, im [[Film]] und in der bildenden Kunst zu Hause. Musikalische Komik kann auf formaler Ebene, z. B. durch Bruch von Hörerwartungen, durch allgemein heitere Klangeffekte rhythmischer oder melodischer Natur, durch parodistische Verfahren oder durch die Kombination mit außermusikalischen Inhalten, z. B. in den Formen des heiteren Musiktheaters, erzeugt werden. In der Populären Musik werden komische Elemente oft durch Parodien oder Anspielungen auf andere Musik zum Tragen gebracht, so z.&amp;amp;nbsp;B. durchgehend in [[Eric Idle]]s Beatles-Parodie „[[The Rutles]]“ oder [[Frank Sidebottom]]s Musikparodien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Komiktheorie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kindt.jpg|mini|200px|Titelseite von [[Tom Kindt]]s Buch zu Komiktheorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Komiktheorie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Phänomen der Komik. Komiktheorie ist interdisziplinär angelegt, es können also sowohl literatur- und kulturwissenschaftliche als auch soziologische oder medizinischen Fragestellungen an sie herangetragen werden. Auch die [[Linguistik]] interessiert sich für komische Phänomene. Besondere Beachtung verdienen die verschiedenen Diskursfelder des [[Lachen]]s, des [[Humor]]s, der Komik allgemein. [[Robert Gernhardt]] unterscheidet beispielsweise: „Humor ist eine Haltung, Komik das Resultat einer Handlung. Humor hat man, Komik macht oder entdeckt man“.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert bei Tobias Eilers: &amp;#039;&amp;#039;Robert Gernhardt: Theorie und Lyrik: Erfolgreiche komische Literatur in ihrem gesellschaftlichen und medialen Kontext&amp;#039;&amp;#039;. Waxmann 2011, ISBN 978-3-8309-2556-9, S. 193.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dazu gehört auch die Auseinandersetzungen mit den literarischen und anderen künstlerischen Gattungen komischer Provenienz, also z.&amp;amp;nbsp;B. die [[Komödie]], der [[Witz]], der [[Cartoon]], das [[Kabarett]] etc. Auch müssen verschiedenen Begriffe und Kategorien wie [[Ironie]], [[Sarkasmus]], [[Zynismus]], [[Satire]], [[Parodie]], [[Persiflage]], [[Burleske]], [[Groteske]], [[Nonsens]] etc. voneinander abgegrenzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausprägungen ===&lt;br /&gt;
Am Beispiel der Komik [[Heinz Erhardt]]s sieht [[Friedrich Luft]] hier „zu mehr als zur Hälfte die Technik der Überraschung, der Verdutzung“ am Werk. Der Zuhörer, der auf ein Ziel, eine Schlussfolgerung gespannt sei, erlebe, wie der komische Sprechende unverhofft die Kurven schlage und ganz woanders lande als es zu erwarten sei. Von daher sei Komik die „Kunst der Düpierung“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Friedrich Luft, zitiert von Rainer Berg, Norbert Klugmann |Titel=Heinz Erhardt. Die Biografie. |Auflage=2. |Verlag=Lappan |Ort=Oldenburg |Datum=2009 |ISBN=978-3-8303-3206-0 |Seiten=290}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum einen sind Kontrasttheorien zu benennen, die v.&amp;amp;nbsp;a. Unterschiede als Auslöser komischer Wirkungen festmachen. Andere Systeme argumentieren mit Umkehrungen, mit der Veränderung von Machtstrukturen, mit sozialen Dimensionen, dem Vexierspiel von Eindrücken, mit Normbrüchen; dem Drang nach Freiheit, der sich in der Komik artikuliert; mit Bewegung und Erstarrung, schnellem Wechsel, Angstgefühlen oder kultureller Zugehörigkeit. Die große Vielfalt der Humorerscheinungen, ihrer Zielrichtungen, Verfahren, Anlässe und Ausdrucksformen erschweren eine Einordnung. Bis heute ist keine umfassende [[Theorie]] der Komik (und des Humors) entwickelt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Die Komiktheorie setzte mit [[Aristoteles]] ein, der Komik als eine [[Unschädlichkeitsklausel|unschädliche]] Ungereimtheit auffasst. Er stellt fest, dass das Gelächter nur dem Menschen zukommt und damit ein Alleinstellungsmerkmal ist. Im fünften Kapitel seiner [[Poetik]] beschreibt Aristoteles das Komische als Nachahmung eines „mit Hässlichkeit verbundenen Fehlers“ des Denkens, Handelns oder Sprechens, einem „lächerlichen Fehler“. Dies kann auch durch die Verlachung eines moralischen Defekts, also eines abweichenden sozialen Verhaltens geschehen.&amp;lt;ref&amp;gt;s. Ralf Simon (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Theorie der Komödie – Poetik der Komödie.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Aisthesis-Studienbuch.&amp;#039;&amp;#039; 2). Aisthesis, Bielefeld 2001, S. 50.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er grenzt die Komik damit von der affektiven Wirkung der [[Tragödie]] ab. Sein Buch zur [[Komödie]] ging verloren (vgl. &amp;#039;&amp;#039;[[Der Name der Rose]]&amp;#039;&amp;#039;). Bei [[Horaz]] finden sich Reflexionen über das [[Satyrspiel]] in dem Brief &amp;#039;&amp;#039;[[De arte poetica]]&amp;#039;&amp;#039;). Im [[Barock]] definieren die Regelpoetiken neben [[Ständeklausel]] und [[Fallhöhe (Poetik)|Fallhöhe]] auch die Bedingungen für komische Effekte, so z.&amp;amp;nbsp;B. bei [[Martin Opitz]]. [[William Shakespeare]] steuerte das Diktum bei, dass die Kürze die Seele des Witzes sei. [[Thomas Hobbes]] fasst Lachen als Akt der Selbstaffirmation und thematisiert damit Machtverhältnisse zwischen Menschen. Bei [[Immanuel Kant]] findet sich eine Definition des Lachens als „Affekt aus der plötzlichen Verwandlung einer gespannten Erwartung in nichts“, KU §&amp;amp;nbsp;54 (II 190). [[Jean Paul]] kritisiert diese Auffassung und setzt den Gegensatz zwischen Lächerlichem und Erhabenem als maßgeblich für komische Effekte. Bei [[Georg Wilhelm Friedrich Hegel]] (wie auch bei anderen Philosophen des deutschen Idealismus) wird Komik als Bewusstseinsvorgang verstanden, in dem sich subjektive [[Freiheit]] ausdrückt. [[Arthur Schopenhauer]] fasst das Komische kontrastiv als „plötzliche Wahrnehmung einer Inkongruenz“, während [[Friedrich Theodor Vischer]] einen dialektischen Kontrast zwischen „Idee und sinnlicher Erscheinung“ beschreibt. Von ihm stammen die Sätze „Jeder Witz muss schnell sein“ und die „Tücke des Objekts“. Für [[Charles Baudelaire]] ist das Komische mit dem [[Groteske]]n gleichzusetzen, bei [[Henri Bergson]] ein Mechanismus, der das Lebendige überdeckt. [[Theodor Lipps]] wiederum bestimmt es als „Negation, ein Zunichtewerden in unseren Augen“. [[Erich Kästner]] bemerkt ein Missverhältnis in deutscher Literatur und darstellender Kunst: Auf der einen Seite tausende Tragödien, Schauspiele, Erziehungsromane, Meisternovellen, Sonette, Elegien und andererseits nur „eine Handvoll Komödien und Lustspiele [...], ein Quentchen heiterer und frecher Lyrik und schließlich einige Prosameister der Miniatur. Diese Meister nennt man gönnerhaft &amp;#039;&amp;#039;Vertreter der kleinen Form&amp;#039;&amp;#039; [...]“  und resümiert einen „auf Heiterkeit verächtlich hinunterblickende[n] Hochmut unserer Dichter und [[Johann Peter Eckermann|Eckermänner]].“&amp;lt;ref&amp;gt;Erich Kästner: &amp;#039;&amp;#039;Heiterkeit in Dur und Moll&amp;#039;&amp;#039;, Ullstein Taschenbuch Nr. 2900, Frankfurt, Berlin, Wien 1976, ISBN 3-548-02900-0, S. 20 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freuds Komiktheorie ===&lt;br /&gt;
[[Sigmund Freud]]s einflussreiche Schrift &amp;#039;&amp;#039;[[Der Witz und seine Beziehung zum Unbewußten]]&amp;#039;&amp;#039; beschäftigt sich mit Technik, Tendenzen und Motiven des Witzes, den Lustmechanismen und der Psychogenese des Witzes – aber auch der sozialen Komponente. Ein Kapitel behandelt &amp;#039;&amp;#039;Die Beziehung des Witzes zum Traum und zum Unbewußten&amp;#039;&amp;#039;. Dort vergleicht Freud den Witz mit dem Traum: Die Traumbildung steht im Dienst der Unlustersparung. Was im Traum vermummt daherkommt, tritt im Witz offen zutage: Er dient dem Lusterwerb. Halten sich unterdrückte Tendenz und Abwehr die Waage, so gibt die witzige Vorlust durch spielerische Aufhebung von Verdrängungen den Ausschlag zur Entbindung neuer, größerer Lust. „Eine Möglichkeit der Lustentwicklung tritt zu einer Situation hinzu, in welcher eine andere Lustmöglichkeit verhindert ist, so dass diese für sich allein keine Lust ergeben würde; das Ergebnis ist eine Lustentwicklung, die weit größer ist als die der hinzugetretenen Möglichkeit.“ Die psychischen Energien, die sich im Lachen lustvoll entladen, entstammen der Erleichterung des schon bestehenden und der Ersparung an erst noch aufzubietendem Hemmungsaufwand: „Lachen entsteht, wenn ein früher zur Besetzung gewisser psychischer Wege verwendeter Betrag von psychischer Energie unverwendbar geworden ist, so dass er freie Abfuhr erfahren kann.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Komiktheorie heute ===&lt;br /&gt;
Aufschlussreich sind die zeitgenössischen Theorien von [[Helmuth Plessner]] (Komik als Reaktion auf die [[Ambivalenz]] der menschlichen Existenz), [[Wolfgang Iser]] („Jede Position lässt die andere kippen“), [[Robert Gernhardt]] („Feldtheorie des Komischen“, die vor allem die anarchische Urkraft des Witzes feiert), die Poetik-Vorlesungen von [[Wilhelm Genazino]] (&amp;#039;&amp;#039;Über das Komische&amp;#039;&amp;#039;) und die zahlreichen komikkritischen Bemerkungen im Werk von [[Max Goldt]] („Humor ist eigentlich etwas, was man hat, wenn man alleine ist“). Auch die Satirezeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Titanic (Magazin)|Titanic]]&amp;#039;&amp;#039; hat durch die &amp;#039;&amp;#039;Hans Mentz Humorkritik&amp;#039;&amp;#039; ein „Forum der Beobachtung und Theoretisierung der Komikproduktion. […] Insbesondere Gernhardt, [[Eckhard Henscheid|Henscheid]] und [[Bernd Eilert|Eilert]], aber auch andere Autoren, konnten unter diesem Pseudonym Arbeiten ihrer Kollegen und Konkurrenten beurteilen, unfreiwillig komische Fundstücke vorstellen, die deutsche und internationale Komikproduktion bekannt machen und die Funktionsweisen von Komik analysieren.“ (M. F. Erdl)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kritik der Komiktheorie ===&lt;br /&gt;
„Komisch ist etwas oder muß es sein, mit dem man – grausamer- und angenehmerweise – nicht fertig wird, schon gar nicht durch eine Theorie“, schreibt [[Odo Marquard]] und [[Klaus Cäsar Zehrer]] ergänzt: „Nicht nur einzelne wissenschaftliche Arbeiten, die wissenschaftliche Denkweise als solche kommt mit dem Komischen nur schwer zurande. Aus ihrer wesenseigen humorlosen Warte kann sie es nicht anders denn als ‚Problem‘ betrachten.“ [[Bernd Eilert]] setzt wissenschaftskritisch hinzu: „Daß Komik allein aus dem Gegensatz, der Unvereinbarkeit, der Entfernung, der Abweichung, der Verweigerung zu erklären sei und von normativen Vorgaben stets abhängig bleibe, ist ein [[Vorurteil]], an dem Theoretiker fest kleben.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formen der Komik ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;[[Witz|Sprachwitz]], [[Slapstick]], [[Ironie]], [[Parodie]], [[Running Gag]]&amp;#039;&amp;#039; – allein die Vielzahl an Begrifflichkeiten verdeutlicht, dass Komik in unterschiedlichsten Formen auftreten kann.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:7&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolfgang Iser |Hrsg=Wolfgang Preisendanz, Rainer Warninger |Titel=Das Komische, ein Kipp-Phänomen |Sammelwerk=Das Komische |Verlag=Wilhelm Fink Verlag München |Ort=München |Datum=1976 |Seiten=398 – 402}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:12&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heinz Otto Luthe |Titel=Komik als Passage |Verlag=Wilhelm Fink Verlag München |Ort=München |Datum=1992 |Seiten=60ff, 119ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Komiktheoretiker wie [[Theodor Lipps]] trennen etwa die &amp;#039;&amp;#039;[[Situationskomik]]&amp;#039;&amp;#039; von der &amp;#039;&amp;#039;Charakterkomik&amp;#039;&amp;#039;. Die Ursprünge der Komik liegen laut Lipps somit entweder in den Personen oder in schicksalhaften Situation.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Theodor Lipps |Titel=Komik und Humor |Ort=Starnberg |Datum=1898 |Seiten=129, 130f |Online=http://public-library.uk/pdfs/3/634.pdf |Format=PDF |KBytes=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Henri Bergson]] unterscheidet in seinem Werk &amp;#039;&amp;#039;Le Rire&amp;#039;&amp;#039; (1900) Komik in &amp;#039;&amp;#039;Formen, Haltungen, Bewegungen, Charakteren&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Situationen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:42&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Henri Bergson |Titel=Das Lachen |Verlag=Eugen Dederichs Verlag |Ort=Jena |Datum=1921 |Seiten=47, 61ff, 66, 69, 90}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen systematischen Ansatz ist es erforderlich, geeignete Vergleichsparameter zu finden, anhand derer sich Komik ausdifferenzieren lässt. Komik kann …&lt;br /&gt;
* … auf verschiedenen Darstellungsebenen wie z.&amp;amp;nbsp;B. auf körperlicher, visueller Ebene (&amp;#039;&amp;#039;[[Slapstick]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Sight Gags&amp;#039;&amp;#039;) oder auf sprachlicher Ebene (&amp;#039;&amp;#039;[[Screwball-Komödie|Screwball]]-Dialoge&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Witz|Sprachwitz]]&amp;#039;&amp;#039;) stattfinden.&lt;br /&gt;
* … über situative Beziehungen in einem Figurenkollektiv (&amp;#039;&amp;#039;[[Situationskomik]]&amp;#039;&amp;#039;) oder über die Eigenart einzelner Figuren (&amp;#039;&amp;#039;Charakterkomik&amp;#039;&amp;#039;) betrachtet werden.&lt;br /&gt;
* … über die Qualität des komischen Umschlages (&amp;#039;&amp;#039;[[Pointe]]&amp;#039;&amp;#039;) z.&amp;amp;nbsp;B. ins Gegenteil (&amp;#039;&amp;#039;[[Ironie]]&amp;#039;&amp;#039;) oder z.&amp;amp;nbsp;B. ins Grauenvolle (&amp;#039;&amp;#039;[[Schwarzer Humor]]&amp;#039;&amp;#039;) beschrieben werden.&lt;br /&gt;
* … über wiederkehrende, variierende Schemata innerhalb einer Erzählung (&amp;#039;&amp;#039;[[Running Gag]]s&amp;#039;&amp;#039;) oder den Einsatz genrespezifischer Schemata außerhalb der Erzählung (&amp;#039;&amp;#039;[[Parodie]]&amp;#039;&amp;#039;) kategorisiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Slapstick / Sight Gags ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Slapstick}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Slapstick ist ein [[Filmgenre]] und eine spezielle Form der [[Filmkomödie]]. Charakteristisch für den Slapstick sind körperbezogene, wortlose, visuelle Formen der Komik (&amp;#039;&amp;#039;Sight Gags&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Noël Carroll |Hrsg=Andrew Horton |Titel=Notes on the Sight Gag |Sammelwerk=Comedy / Cinema / Theory |Verlag=University of California Press |Ort=Berkeley / Los Angeles / Oxford |Datum=1991 |Seiten=25 – 42}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Genre bildete sich bereits im frühen [[Kino der Attraktionen]] heraus und zählt seit der [[Stummfilm]]zeit zu einer der wichtigsten [[Filmkomödie|Komödiengattungen]]. Vor allem Schauspieler und Regisseure wie [[Charlie Chaplin]], [[Buster Keaton]], [[Harold Lloyd]], die [[Marx Brothers]], [[Laurel und Hardy]], [[Karl Valentin]] oder [[Jacques Tati]] zeichnen sich durch diese Form der Komik aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Situationskomik ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Situationskomik}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Situationskomik bezeichnet eine bestimmte Form der Komik, die durch eine zum [[Lachen]] reizende [[Situation]] entsteht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.duden.de/rechtschreibung/Situationskomik |titel=Duden {{!}} Situationskomik {{!}} Rechtschreibung, Bedeutung, Definition |abruf=2017-11-29 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut [[Henri Bergson]] entsteht &amp;#039;&amp;#039;Situationskomik&amp;#039;&amp;#039; entweder durch mechanische Wiederholungen (&amp;#039;&amp;#039;Repetition&amp;#039;&amp;#039;), vertauschte Rollen (&amp;#039;&amp;#039;Inversion&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Henri Bergson |Titel=Das Lachen |Verlag=Eugen Dederichs Verlag |Ort=Jena |Datum=1921 |Seiten=47, 61ff, 66, 69, 90}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder Verwechslungen (&amp;#039;&amp;#039;Interferenz der Reihen&amp;#039;&amp;#039;):&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Eine Situation ist immer dann komisch, wenn sie gleichzeitig zwei völlig unabhängige Reihen von Ereignissen angehört und so einen doppelten Sinn hat.“ – Henri Bergson: &amp;#039;&amp;#039;[[Le Rire]]&amp;#039;&amp;#039;, 1900&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Nach [[Arthur Koestler]] lebt die Situationskomik von einer Situation, die einen &amp;#039;&amp;#039;Störmoment&amp;#039;&amp;#039; enthält, da sie in zwei normalerweise inkompatible assoziative Referenzrahmen eingeordnet werden kann (&amp;#039;&amp;#039;[[Bisoziation]]&amp;#039;&amp;#039;).”&amp;lt;ref name=&amp;quot;:92&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Arthur Koestler |Titel=The Act of Creation |Ort=London |Datum=1964 |Seiten=32, 35f, 37}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;[[Pointe]]n&amp;#039;&amp;#039; ergeben sich durch unerwartetes Kippen&amp;lt;ref name=&amp;quot;:72&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolfgang Iser |Hrsg=Wolfgang Preisendanz, Rainer Warninger |Titel=Das Komische, ein Kipp-Phänomen |Sammelwerk=Das Komische |Verlag=Wilhelm Fink Verlag München |Ort=München |Datum=1976 |Seiten=398 – 402}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zwischen zwei unvereinbaren Situationsauslegungen – ein kreativer Akt, da kulturspezifische Schemata neu verknüpft werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:123&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heinz Otto Luthe |Titel=Komik als Passage |Verlag=Wilhelm Fink Verlag München |Ort=München |Datum=1992 |Seiten=60ff, 119ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:5&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Susanne Schäfer |Titel=Komik in Kultur und Kontext |Ort=München |Datum=1996 |Seiten=28, 56, 62, 69, 78f, 70ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der unerwartete Kontextwechsel ist dabei entscheidend,&amp;lt;ref name=&amp;quot;:152&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Andrew Horton |Hrsg=Andrew Horton |Titel=Introduction |Sammelwerk=Comedy / Cinema / Theory |Verlag=University of California Press |Ort=Berkeley / Los Angeles / Oxford |Datum=1991 |Seiten=1 – 24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wobei die verschiedenen Situationsauslegungen hin und her oszillieren können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:9&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Arthur Koestler |Titel=The Act of Creation |Ort=London |Datum=1964 |Seiten=32, 35f, 37}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Anhand der Wissensstände der Rezipienten und Figuren zu bestimmten Handlungen (&amp;#039;&amp;#039;[[Fokalisierung]]&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gérard Genette |Titel=Die Erzählung |Auflage=3 |Verlag=Wilhelm Fink Verlag |Datum=1994 |Seiten=120ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und den jeweiligen Situationsauslegungen lassen sich verschiedene Formen der Situationskomik unterscheiden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:113&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Philipp Neuweiler |Titel=Formen der Situationskomik in Frank Capras „Arsenic and Old Lace“ |Ort=Mainz |Datum=2017 |Online=http://www.philipp-neuweiler.de/Schreiben/Hausarbeit_Situationskomik_Philipp_Neuweiler.pdf |Format=PDF |KBytes=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Charakterkomik ===&lt;br /&gt;
Komische Figuren wirken oft &amp;#039;&amp;#039;typenhaft&amp;#039;&amp;#039;. Für [[Henri Bergson]] ist das Typische ein Charakterzug, der sich nicht mehr weiterentwickelt und damit mechanisch wirkt.&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Komisch wirkt jeder Mensch, der automatisch seinen Weg verfolgt, ohne sich um den Kontakt mit den anderen zu bekümmern.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;:43&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Henri Bergson |Titel=Das Lachen |Verlag=Eugen Dederichs Verlag |Ort=Jena |Datum=1921 |Seiten=47, 61ff, 66, 69, 90}}&amp;lt;/ref&amp;gt; – Henri Bergson: &amp;#039;&amp;#039;La Rire,&amp;#039;&amp;#039; 1900&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Somit lassen sich vielleicht zwei &amp;#039;&amp;#039;komische Grundtypen&amp;#039;&amp;#039; unterscheiden: Der &amp;#039;&amp;#039;Blinde / Zerstreute / [[Trottel]]&amp;#039;&amp;#039;, als Opfer des eigenen schematischen Denkens. Und die Figur des &amp;#039;&amp;#039;Tricksters&amp;#039;&amp;#039;, die bewusst mit [[Schema (Psychologie)|Schemata]] bricht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:122&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heinz Otto Luthe |Titel=Komik als Passage |Verlag=Wilhelm Fink Verlag München |Ort=München |Datum=1992 |Seiten=60ff, 119ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits in der [[Griechische Komödie|attischen Komödie]] wird zwischen den Figuren &amp;#039;&amp;#039;alazṓn&amp;#039;&amp;#039; (über den man lacht) und &amp;#039;&amp;#039;eirôn&amp;#039;&amp;#039; (mit dem man lacht) unterschieden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:15&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Andrew Horton |Hrsg=Andrew Horton |Titel=Introduction |Sammelwerk=Comedy / Cinema / Theory |Verlag=University of California Press |Ort=Berkeley / Los Angeles / Oxford |Datum=1991 |Seiten=1 – 24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Erst durch schematisch-eingeschränkte Situationswahrnehmungen (bei der &amp;#039;&amp;#039;Trottel&amp;#039;&amp;#039;-Figur) kann es zu &amp;#039;&amp;#039;gegenseitigem [[Missverständnis]]&amp;#039;&amp;#039; kommen. &amp;#039;&amp;#039;[[Trickster]]&amp;#039;&amp;#039; können Situationen neu interpretieren und damit kreativ für sich nutzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:11&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Philipp Neuweiler |Titel=Formen der Situationskomik in Frank Capras „Arsenic and Old Lace“ |Ort=Mainz |Datum=2017 |Online=http://www.philipp-neuweiler.de/Schreiben/Hausarbeit_Situationskomik_Philipp_Neuweiler.pdf |Format=PDF |KBytes=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; So bietet die &amp;#039;&amp;#039;Charakterkomik&amp;#039;&amp;#039; zwar eine andere, aber keine widersprüchliche Lesart zur &amp;#039;&amp;#039;Situationskomik&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Running Gag ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Running Gag}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verlauf einer Erzählung können bestimmte Schemata (&amp;#039;&amp;#039;intratextuell&amp;#039;&amp;#039;) immer wieder aufgegriffen werden. So kann auf bestimmte repetitive Situationen und Charakter-Ticks (eine Art &amp;#039;&amp;#039;[[Leitmotiv]]&amp;#039;&amp;#039;) immer wieder Bezug genommen werden, die „unter immer neuen Umständen immer die gleiche Abfolge von sich symmetrisch entsprechenden Ereignissen“&amp;lt;ref name=&amp;quot;:44&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Henri Bergson |Titel=Das Lachen |Verlag=Eugen Dederichs Verlag |Ort=Jena |Datum=1921 |Seiten=47, 61ff, 66, 69, 90}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zeigen. Entscheidend bei solchen &amp;#039;&amp;#039;Running Gags&amp;#039;&amp;#039; ist nicht allein die Wiederholung, sondern die stetige Neuvariation des bekannten schematischen Ablaufs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parodie ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Parodie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parodien nutzen &amp;#039;&amp;#039;intertextuelle&amp;#039;&amp;#039; Bezüge zur Erzeugung von Komik, d.&amp;amp;nbsp;h., es kommt zum Spiel mit [[Genre]]-Konventionen, [[Stereotyp]]en und Eigenheiten eines Mediums, was ein Kontextwissen zum Verständnis voraussetzt. Anspielungen auf Werke finden statt, die überzeichnet und [[Karikatur|karikiert]] werden. So entsteht ein Spiel mit Genre-[[Klischee]]s bzw. werden Erzähl- und Strukturmuster umgedeutet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:6&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ariane Mhamood |Titel=Komik als Alternative. Parodistisches Erzählen zwischen Travestie und Kontrafaktur in den ‚Virginal‘- und ‚Rosengarten‘-Versionen sowie in ‚Biterolf und Dietleib‘ |Sammelwerk=Literatur – Imagination – Realität. Anglistische, germanistische, romanistische Studien |Band=47 |Verlag=Wissenschaftlicher Verlag Trier |Ort=Trier |Datum=2012 |Seiten=21, 23f, 25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Situationskomik]]&lt;br /&gt;
* [[Hochkomik]]&lt;br /&gt;
* [[Komödie]]&lt;br /&gt;
* [[Verwechslungskomödie]]&lt;br /&gt;
* [[Comedy]]&lt;br /&gt;
* [[Komische Kunst]]&lt;br /&gt;
* [[Commedia dell’arte]]&lt;br /&gt;
* [[Humor]]&lt;br /&gt;
* [[Lachen]]&lt;br /&gt;
* [[Slapstick]]&lt;br /&gt;
* [[Running Gag]]&lt;br /&gt;
* [[Witz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Michail Bachtin]]: &amp;#039;&amp;#039;Literatur und Karneval. Zur Romantheorie und Lachkultur.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 1990.&lt;br /&gt;
* [[Charles Baudelaire]]: &amp;#039;&amp;#039;Vom Wesen des Lachens.&amp;#039;&amp;#039; In: Ders.: &amp;#039;&amp;#039;Sämtliche Werke/Briefe.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. v. Friedhelm Kemp u. Claude Pichois in Zusammenarbeit mit [[Wolfgang Drost]]. Band 1. München 1977, S. 284–305.&lt;br /&gt;
* [[Peter L. Berger]]: &amp;#039;&amp;#039;Erlösendes Lachen: das Komische in der menschlichen Erfahrung.&amp;#039;&amp;#039; de Gruyter, Berlin / New York 1998, ISBN 3-11-015561-3.&lt;br /&gt;
* [[Henri Bergson]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Lachen.&amp;#039;&amp;#039; Darmstadt 1988.&lt;br /&gt;
* [[August Wilhelm Bohtz]]: &amp;#039;&amp;#039;Über das Komische und die Komödie.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 1844.&lt;br /&gt;
* Michael Braun (u.&amp;amp;nbsp;a.) (Hrsg.): Komik im Film. Königshausen &amp;amp; Neumann, Würzburg 2019.&lt;br /&gt;
* [[Simon Critchley]]: &amp;#039;&amp;#039;In On Humour&amp;#039;&amp;#039; (2002) (dt.: Über Humor, 2004) argumentiert Critchley, dass der Humor eine Situation verändern und daher eine kritische Funktion ausüben kann.&lt;br /&gt;
* [[Sigmund Freud]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Witz und seine Beziehung zum Unbewußten.&amp;#039;&amp;#039; London 1940.&lt;br /&gt;
* Sigmund Freud: &amp;#039;&amp;#039;Der Humor.&amp;#039;&amp;#039; In: Ders.: Studienausgabe. Hrsg. v. Alexander Mitscherlich, Angela Richards u. James Strachey. Band IV. Frankfurt am Main 1970, S. 275–282.&lt;br /&gt;
* [[Robert Gernhardt]]: &amp;#039;&amp;#039;Was gibt&amp;#039;s denn da zu lachen?&amp;#039;&amp;#039; Zürich, 1988.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Genazino: &amp;#039;&amp;#039;Der gedehnte Blick.&amp;#039;&amp;#039; München, 2004.&lt;br /&gt;
* [[Ewald Hecker (Mediziner)|Ewald Hecker]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Physiologie und Psychologie des Lachens und des Komischen.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1873.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Hirsch: &amp;#039;&amp;#039;Das Wesen des Komischen.&amp;#039;&amp;#039; Amsterdam/Stuttgart 1959.&lt;br /&gt;
* [[Eike Christian Hirsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Witzableiter.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1985.&lt;br /&gt;
* [[András Horn]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Komische im Spiegel der Literatur. Versuch einer systematischen Einführung.&amp;#039;&amp;#039; Würzburg 1988.&lt;br /&gt;
* Franz Jahn: &amp;#039;&amp;#039;Über das Wesen des Komischen.&amp;#039;&amp;#039; 1906.&lt;br /&gt;
* Carsten Jakobi, Christine Waldschmidt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Witz und Wirklichkeit. Komik als Form ästhetischer Weltaneignung.&amp;#039;&amp;#039; Bielefeld 2015.&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Georg Jünger]]: &amp;#039;&amp;#039;Über das Komische.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Frankfurt am Main 1948. (1. Auflage: ebenfalls 1948)&lt;br /&gt;
* [[Emil Kraepelin]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Psychologie des Komischen.&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftlicher Verlag, Schutterwald/Baden 2001.&lt;br /&gt;
* [[Dieter Lamping]]: &amp;#039;&amp;#039;Ist Komik harmlos? Zu einer Theorie der literarischen Komik und der komischen Literatur.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;literatur für leser.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 2, 1994, S. 53–65.&lt;br /&gt;
* [[Stefan Lehnberg]]: &amp;#039;&amp;#039; Comedy für Profis – Was Komik ist und wie man sie herstellt.&amp;#039;&amp;#039; Berlin, 2020, ISBN 978-94-6398-951-0.&lt;br /&gt;
* [[Theodor Lipps]]: &amp;#039;&amp;#039;Komik und Humor. Eine psychologisch-ästhetische Untersuchung.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Ästhetik.&amp;#039;&amp;#039; VI). Hamburg/Leipzig 1898.&lt;br /&gt;
* [[Odo Marquard]]: &amp;#039;&amp;#039;Exile der Heiterkeit.&amp;#039;&amp;#039; In: Wolfgang Preisendanz, Rainer Warning (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Komische.&amp;#039;&amp;#039; München 1976, S. 133–151.&lt;br /&gt;
* [[Jean Paul]]: &amp;#039;&amp;#039;Vorschule der Ästhetik.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1990.&lt;br /&gt;
* Manfred Pfister: &amp;#039;&amp;#039;Bibliographie zur Gattungspoetik (3). Theorie des Komischen, der Komödie und der Tragikomödie (1943–1972).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für französische Sprache und Literatur.&amp;#039;&amp;#039; 83, 1973, S. 240–254.&lt;br /&gt;
* [[Luigi Pirandello]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Humor.&amp;#039;&amp;#039; Mindelheim 1986 u.&amp;amp;nbsp;a.&lt;br /&gt;
* [[Helmuth Plessner]]: &amp;#039;&amp;#039;Lachen und Weinen. Eine Untersuchung nach den Grenzen menschlichen Verhaltens.&amp;#039;&amp;#039; München 1950.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Preisendanz]], Rainer Warning (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Komische.&amp;#039;&amp;#039; München 1976.&lt;br /&gt;
* [[Joachim Ritter]]: &amp;#039;&amp;#039;Über das Lachen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Blätter für deutsche Philosophie.&amp;#039;&amp;#039; 14, 1940/41, S. 1–21.&lt;br /&gt;
* Otto Speyer: &amp;#039;&amp;#039;Über das Komische und dessen Verwendung in der Poesie.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1888.&lt;br /&gt;
* [[Karl Ueberhorst]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Komische. Eine Untersuchung.&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Das Wirklich-Komische.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1896. Band II: &amp;#039;&amp;#039;Das Fälschlich-Komische.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1900.&lt;br /&gt;
* Friedrich Theodor Vischer: &amp;#039;&amp;#039;Über das Erhabene und Komische, ein Beitrag zu der Philosophie des Schönen.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1837. (Auch in: Ders.: &amp;#039;&amp;#039;Über das Erhabene und Komische und andere Texte zur Ästhetik.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 1967, S. 37–215.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* Lino Wirag: {{Webarchiv |url=http://www.linowirag.de/text_nachwort.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Komik als Handwerk? Versuch einer Neudefinition.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20090612001259}} (PDF; 187&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* Beatrix Müller-Kampel: [http://lithes.uni-graz.at/lithes/beitraege12_07/mueller-kampel.pdf &amp;#039;&amp;#039;Komik und das Komische: Kriterien und Kategorien.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 490&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4031835-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Humor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Seemannssonntag</name></author>
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