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	<title>Kometensucher - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T15:59:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kometensucher&amp;diff=1125199&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kuebi: /* Historische Kometensucher */ Satz gebildet</title>
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		<updated>2024-10-21T16:02:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Historische Kometensucher: &lt;/span&gt; Satz gebildet&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Focke-Museum Bremen Inv A-0671--02.jpg|mini|Kometensucher des Astronomen [[Wilhelm Olbers]], um 1800–1830. [[Focke-Museum]] Bremen]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kometensucher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird in der [[Astronomie]] ein kompaktes, lichtstarkes [[Fernrohr]] mit geringer [[Vergrößerung (Optik)|Vergrößerung]] bezeichnet. Durch diese Eigenschaften eignet es sich für die systematische Suche nach [[Komet]]en.&lt;br /&gt;
Meyers Konversationslexikon von 1895 beschreibt Kometensucher als &amp;#039;&amp;#039;Fernrohre von etwa 10–15&amp;amp;nbsp;cm Objektivöffnung mit kurzer Brennweite … und großem Gesichtsfeld&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer systematischen Suche nach flächenhaften [[Himmelsobjekt]]en – seien es Kometen, Nebel oder andere ausgedehnte Objekte – kommt es einerseits auf die [[Apertur]] des Objektivs an, noch mehr aber auf die möglichst weitgehende Erhaltung seiner [[Flächenhelligkeit]].&amp;lt;ref&amp;gt;zur Thematik siehe auch  [[Nachthimmel]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Daher ist – durch Verwendung eines [[Okular]]s mit nur schwacher Vergrößerung – die [[Austrittspupille]] des Fernrohrs so zu wählen, dass sie nur wenig kleiner ist als jene des dunkeladaptierten [[Auge]]s (je nach Alter zwischen etwa 8 und 6&amp;amp;nbsp;mm). Dadurch wird auch das [[Fernrohr-Gesichtsfeld]] groß, was bei Suchprogrammen immer vorteilhaft ist. Nützlich – aber nicht notwendig – ist auch ein [[Weitwinkelokular]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Kometensucher ==&lt;br /&gt;
Die meisten historischen und auch neuzeitlichen als Kometensucher verwendbaren Fernrohre haben ein Öffnungsverhältnis von 1:6 bis 1:10; die beste Vergrößerung folgt aus 5–6,5&amp;amp;nbsp;mm der Austrittspupille. Bei einem Refraktor 8&amp;amp;nbsp;cm / 60&amp;amp;nbsp;cm ergäbe sich etwa 12- bis 16-fache Vergrößerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der mehrfache Kometenentdecker [[Jean-Louis Pons]] (1761–1831) benutzte für seine Such[[kampagne]]n den „Großen [[Sucherfernrohr|Sucher]]“ seines Refraktors, der offenbar eine große Öffnung und ein [[Fernrohr#Gesichtsfeld im Fernrohr|Gesichtsfeld]] von 3° hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der fraunhofersche Kometensucher der Sternwarte [[Kremsmünster]] von 1825 besteht aus einem [[achromat]]ischen Objektiv von ca. 7&amp;amp;nbsp;cm Öffnung und etwa 60&amp;amp;nbsp;cm Brennweite. Zwei Okulare mit 10- bzw. 15-facher Vergrößerung ergeben ein ungewöhnlich großes Gesichtsfeld von 6°.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen sehr mächtigen Kometensucher besitzt die [[Archenhold-Sternwarte]] in Berlin. Der Refraktor hat eine Öffnung von 25&amp;amp;nbsp;cm (ein „Zehnzöller“) und eine Brennweite von 160&amp;amp;nbsp;cm. Hier wäre eine Vergrößerung zwischen etwa 30- und 50-fach sinnvoll.&lt;br /&gt;
Die [[Urania-Sternwarte]] in Wien besitzt sogar drei Kometensucher: zwei von Zeiss mit 6&amp;amp;nbsp;cm bzw. 8&amp;amp;nbsp;cm Öffnung und 70&amp;amp;nbsp;cm Brennweite, und ein als Transit aufstellbares Instrument mit 14/130&amp;amp;nbsp;cm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feldstecher und Binokulare ==&lt;br /&gt;
Wenn keine speziellen Wünsche an Stabilität oder [[Montierung]] bestehen, ist ein großer, lichtstarker [[Feldstecher]] ein geeigneter, leicht zu handhabender Ersatz für einen regulären Kometensucher. Am Markt erhältliche [[Binokular]]e wie der legendäre [[Wachter Gigant]] 14 × 100&amp;amp;nbsp;mm&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.astrotech-hannover.de/amateurteleskope/downloads/wachter.pdf |titel=Manfred Wachter, Präzisionsmechanik und Optik |werk=astrotech-hannover.de |hrsg=Elmar Remmert |datum=2007 |zugriff=2007 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, den es ähnlich etwas preisgünstiger auch bei [[Celestron]] oder [[Fujinon]] als 20 × 80 mm gibt, ist eine gute Wahl, muss allerdings beim Beobachten aufgestützt oder am [[Kugelgelenk]] geführt werden. Eine etwas kleinere Version (z.&amp;amp;nbsp;B. 16 × 70 oder 12 × 60) ist gerade noch freihändig zu benützen, doch fehlt die [[Öffnungsverhältnis|Lichtstärke]] bei schwachen Objekten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wesentlich billigere (ab ~70&amp;amp;nbsp;€) und handlichere Alternative vor allem für Anfänger ist ein Feldstecher 7x50, der sich auch gut als [[Dämmerungsglas]] (z.&amp;amp;nbsp;B. für Jäger) eignet. Natürlich ist die Reichweite und Vergrößerung geringer, doch manche nahe Kometen mit geringer Flächenhelligkeit sind darin sogar leichter zu finden. Die häufiger angebotenen Ferngläser 10x50 sind weniger geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doppelfernrohre von 100&amp;amp;nbsp;mm Öffnung benötigen hingegen eine reguläre [[Altazimut]]-Montierung, was sie bereits wesentlich teurer und schwerer zu handhaben macht. Einem Doppelfernrohr nur wenig unterlegen ist ein Teleskop mit einem [[Binokular]]-Augenstutzen. In beiden Fällen ist ein um 45° umlenkendes Okular vorteilhaft, mit dem man ermüdungsfrei in den [[Zenit (Richtungsangabe)|Zenit]] blicken kann. Die größten am Markt erhältlichen Kometensucher haben Aperturen von 15 bis 20&amp;amp;nbsp;cm und Brennweiten um einen Meter, kosten aber bereits um die 3000&amp;amp;nbsp;Euro. Jene von Zeiss haben Dimensionen zwischen 8/50&amp;amp;nbsp;cm und 11/75&amp;amp;nbsp;cm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist ferner eine hochqualitative [[Antireflexbeschichtung|Vergütung]] der Linsen und eine gute [[Entspiegelung]] des Tubus, um den [[Kontrast]] am Himmel zu erhöhen, was bei [[Gegenlicht]] am besten zu beurteilen ist. Wenn die Tubusblenden dafür nicht ausreichen, kann die Entspiegelung an kritischen Stellen durch einen mattschwarzen Lack verbessert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Markt erhältliche [[Spiegelteleskop]]e eignen sich weniger, weil sie 1) eine zu große Brennweite haben und 2) der [[Fangspiegel]] eine Vignettierung verursacht, was auch den Kontrast vermindert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Fachbücher von [[Rudolf Brandt (Astronom)|Rudolf Brandt]], [[Günter D. Roth]], Astronomie-Lexikon&lt;br /&gt;
* [[Sterne und Weltraum]], Monatsrubrik zur Beobachtungspraxis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Sucherfernrohr]], [[Zielfernrohr]]&lt;br /&gt;
* [[Rich-Field-Teleskop]], [[Katadioptrisches Fernrohr]]&lt;br /&gt;
* [[William Bradfield]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kometen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Optisches Teleskop]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Astronomisches Instrument]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kuebi</name></author>
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