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	<title>Kolowrat - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kolowrat&amp;diff=252057&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (Apostroph ≠  Accent aigu ≠ Prime)</title>
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		<updated>2026-04-22T06:29:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (&lt;a href=&quot;/index.php/Apostroph&quot; title=&quot;Apostroph&quot;&gt;Apostroph&lt;/a&gt; ≠  &lt;a href=&quot;/index.php/Akut&quot; title=&quot;Akut&quot;&gt;Accent aigu&lt;/a&gt; ≠ &lt;a href=&quot;/index.php/Prime_(Typografie)&quot; title=&quot;Prime (Typografie)&quot;&gt;Prime&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Kolowrat-Wappen.png|mini|hochkant=0.9|Stammwappen der Kolowrat]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grafen von Kolowrat&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (früher auch &amp;#039;&amp;#039;Kol(l)owrat(h)&amp;#039;&amp;#039;, tschechisch &amp;#039;&amp;#039;Páni z Kolovrat&amp;#039;&amp;#039;, bzw. &amp;#039;&amp;#039;Kolovratové&amp;#039;&amp;#039;) sind ein böhmisch-österreichisches [[Adel]]sgeschlecht, nach der böhmischen Ortschaft &amp;#039;&amp;#039;Kolovraty&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;[[Plural|Pl.]]&amp;#039;&amp;#039; von kolovrat – deutsch Spinnrad), heute ein Teil von [[Prag]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Geschlecht der Grafen von Kolowrat stammte aus der Sippe der Janovici, dem u.&amp;amp;nbsp;a. auch die Herren Czeyka von Olbramowicz und die Janovsky von Janowicz angehören. Es erscheint urkundlich erstmals mit Albrecht I., der 1347 als „dominus Albertus de Colowrat“&amp;lt;ref&amp;gt;Archiv des Prager Domkapitels, Fasc. VIII, Nr. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt; und als „baro“ bezeichnet wird. Seine Nachkommen teilten sich in zahlreiche Äste auf. Die Linie der Kolowrat-Krakowsky besteht bis heute.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. den [http://www.kolowrat.cz/de Überblick zur Familiengeschichte auf der Homepage].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der ältesten böhmischen Herrenstandordnung vom Jahr 1501 nehmen die Herren von Kolowrat den 12. Rang ein. [[Reichsgraf]]enstand mit Wappenbesserung 1624 für Zdenko Liebsteinsky von Kolowrat. Königlich böhmische Verleihung des Prädikats „Hoch- und Wohlgeboren“, Wien 27. April 1626 für Heinrich von Kolowrat (-Liebsteinsky) auf Zichowicz und Strzela.&amp;lt;ref&amp;gt;BSB XXXII a. S. 166–159.&amp;lt;/ref&amp;gt; Reichsgraf, Frankfurt am Main 20. Juli 1658 für Franz Karl Liebsteinsky Freiherr von Kolowrat und seine Brüder. Böhmische Bestätigung des Grafenstandes, Wien 8. November 1660 für die Brüder Franz Karl, Ferdinand Ludwig und Leopold Ulrich Liebsteinsky von Kolowrat.&amp;lt;ref&amp;gt;BSB LXVII, S. 557–556.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitglieder der Kolowrat verloren nach der [[Schlacht am Weißen Berg]] 1620 große Teile ihres Vermögens. Verwandt waren sie durch Eheschließungen u.&amp;amp;nbsp;a. mit den [[Vitzthum (Adelsgeschlecht)|Vitzthum]], [[Berka von Dubá]], [[Lobkowitz (Adelsgeschlecht)|Lobkowitz]], Guttenstein-[[Vrtba (Adelsgeschlecht)|Vrtba]] und [[Sternberg (böhmisches Adelsgeschlecht)|Sternberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Das seit dem frühen 13. Jahrhundert belegte [[Stammwappen]] zeigt in Blau einen von Silber und Rot gespaltenen Adler, dessen Brust und Flügel mit einem goldenen Mond belegt ist, dessen Hörner in Kleeblätter auslaufen. Ab dem 15. Jahrhundert trägt der Adler eine dreiblättrige goldene Halskrone. Auf dem Helm mit rot-silbern [[Helmdecke|Decken]] ein geschlossener, hinten silberner, vorne roter mit einem goldenen Kleestengel belegter [[Flug (Heraldik)|Flug]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Genealogisches Handbuch des Adels]], Adelslexikon Band VI, Limburg an der Lahn 1987, S. 404 f. und Kolowrat-Krakowsky: [http://www.kolowrat.cz/en/the-kolowrat-coat-of-arms The Kolowrat Coat of Arms], abgerufen am 7. Februar 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen (1624) zeigt in von Blau und Silber gespaltenem Schild einen goldgekrönten und -bewehrten, vorn silbernen, hinten roten Adler mit goldenem Kleestengelhalbmond auf der Brust, belegt mit dem goldgekrönten österreichischen Bindenschild. Auf dem gekrönten Helm mit rot-weiß-blauen Decken ein von Silber über Rot geteilter Adlerflug.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Colobrath CoA.jpg|Wappen der Kolowrat im [[Johann Siebmacher]] (1605)&lt;br /&gt;
Kolowrat-Krakowsky-Wappen.png|Wappen der Grafen Kolowrat-Krakowsky, Freiherren auf Ugezd&lt;br /&gt;
Kolowrat-Liebsteinsky-Wappen.png|Wappen der Grafen Kolowrat-Liebsteinsky&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Linien ==&lt;br /&gt;
Die gesicherte Stammfolge beginnt mit Albrecht (Albertus) I. Herr von Kolowrat (jetzt Kolovraty im Bezirk Rican bei Prag) auf [[Ročov|Roczow]], [[Mšec|Kornhaus]] und [[Mšecké Žehrovice|Zehrowicz]] (*&amp;amp;nbsp;um 1320; † 1391). Er versah wichtige Ämter am Hofe [[Karl IV. (HRR)|Kaiser Karls IV.]], war Marschall der Königin von Böhmen, dann königlich böhmischer Landeshauptmann des Vogtlandes, residierte auf der [[Burg Mylau]] und war mit Anna von Seeberg verehelicht. Albrecht I. erbaute 1375 das [[Kloster Dolní Ročov|Augustinerkloster Ročov]], besaß dort einen befestigten Wohnsitz mit einem [[Meierhof]], hat 1352 die Stadt &amp;#039;&amp;#039;[[Ročov|Ober Ročov]]&amp;#039;&amp;#039; gegründet und ihr das [[Marktrecht]] verliehen. Die Stadt führt als Wappen das Stammwappen der Kolowrat mit dem Adler, belegt mit dem Kleestengel. Das Ehepaar hatte zwei Söhne:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Jessek (Jesiko), dessen Tochter Kunigunde von Kolowrat 1386–1401 Fürst-Äbtissin des Sankt Georgs-Kloster auf dem Hradschin in Prag war.&lt;br /&gt;
# Albrecht II. (* um 1335; † 6. Juli 1413) auf [[Burg Krašov|Krassow]], Kornhaus und Zebrowicz, Herr der Burg Liebenstein (Libstein in Bezirk Kralowitz), Burggraf von Elbogen in Westböhmen. Seine zwei Söhne sind: 1). Hanuss (Hans), († 1438), Pfandherr der Burgen Betlern und Tocznik, königlicher Hauptmann der Prager Städte, verehelicht mit Eva Towaczowsky von Cimburg und 2). Herbort, auf Roczow und Maschau (Masstiow) (* um 1370; † 1427), Kreishauptmann des Leitmeritzer Kreises. dann königlich böhmischer Hauptmann des [[Egerland]]es, verehelicht mit Katharina von Schönburg. Seine Nachkommen gründen Äste mit zahlreichen Nachkommen, die ihre Besitzungen als Beinamen führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Kolowrat auf Bezdružice&amp;#039;&amp;#039; (Weseritz im Pilsner Kreis) mit dem Stammvater Johann von Kolowrat († 1469) hielten bis Ende des 14. Jahrhunderts [[Bezdružice]]. Während der [[Hussitenkriege]] standen sie als Mitglieder des Pilsner Landfrieds auf der Seite der [[Römisch-katholische Kirche|Katholiken]]. In der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts trennten sich die Kolowrat von Nový Hrad. Der Urenkel Johann, der 1523 Berater des [[König]]s war, hielt daneben Buštěhrad, Krašov und Kozojedy. Er fiel in der [[Schlacht bei Mohács (1526)|Schlacht bei Mohács 1526]] und dessen Urenkel Wilhelm Heinrich von Kolowrat war Kämmerer und Hauptmann des Kreises [[Chrudim]] († 1642).&lt;br /&gt;
* Der Begründer der &amp;#039;&amp;#039;Kolowrat auf Nový Hrad&amp;#039;&amp;#039; (benutzten das Prädikat &amp;#039;&amp;#039;Novohradský z Kolovrat&amp;#039;&amp;#039;), Albrecht, baute in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts [[Schloss Nový Hrad|Nový Hrad]] (Neuschloß) bei [[Louny]] (Laun). Seine Nachfolger hielten hohe Ämter und Funktionen am Hof. Der Familienzweig erlosch 1802 mit dem Tod von Franz Anton Kolowrat-Nowohradsky im Mannesstamme.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Kolowrat auf Řehrovice&amp;#039;&amp;#039; siedelten bis Ende des 14. Jahrhunderts in [[Řehrovice]]. Johann war 1465 bis 1467 Gesandter des [[Georg von Podiebrad]] in Westeuropa. Dieser Zweig starb etwa 1510 aus.&lt;br /&gt;
* Der Begründer der &amp;#039;&amp;#039;Kolowrat auf Maschau&amp;#039;&amp;#039;, ([[Mašťov]]), Beneš auf Ročov und Netluký, erhielt 1454 Mašťov. Die Nachfolger im Zweig &amp;#039;&amp;#039;Kolowrat&amp;#039;&amp;#039;-&amp;#039;&amp;#039;Mastowsky&amp;#039;&amp;#039; waren Hauptleute des Saazer Kreises ([[Žatec]]) und sind 1623 ausgestorben.&lt;br /&gt;
[[Datei:Rychnov nad Kněžnou from air M-1.jpg|mini|[[Schloss Rychnov nad Kněžnou]], von 1640 bis 1948 und wieder seit 1992 im Besitz der Familie]]&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Kolowrat auf Liebstein&amp;#039;&amp;#039; (Libštejn) erhielten den Namen Ende des 14. Jahrhunderts nach der [[Burg Libštejn]] im Pilsner Gebiet. Hanuš war katholischer Herr auf Krašov, Zbiroha, Žebrák, Točník, Plasích und einer der Gegner des Georg von Podiebrad. [[Albrecht von Kolowrat|Albrecht]] war in der Zeit von 1503 bis 1510 [[Liste der böhmischen Oberstkanzler|Oberstkanzler von Böhmen]]. Während den anderen Familienzweigen, die sich zum [[Protestant]]ismus bekannten, nach der [[Schlacht am Weißen Berg]] das Vermögen konfisziert wurde, erhob [[Ferdinand II. (HRR)|Ferdinand II.]] den katholisch gebliebenen Zdenko Löw (Zdeněk Lev) 1624 für seine Verdienste zum [[Reichsgraf|Reichsgrafen]]. Heinrich, der von 1643 bis 1646 das Amt des Oberstlandhofmeisters innehielt, war ebenfalls ein treuer Anhänger des Kaisers. Albrecht, königlicher Vertreter, kaufte 1640 die Herrschaft [[Rychnov nad Kněžnou]], wo seine Erben, die das Wohlwollen des Kaisers hatten, ein mächtiges Schloss erbauten. Hier wohnten sie bis 1861, bis mit dem Oberstburggrafen und kurzzeitigen österreichischen Ministerpräsidenten [[Franz Anton von Kolowrat-Liebsteinsky|Franz Anton]] dieser Ast ausstarb.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Kolowrat auf Krakov&amp;#039;&amp;#039; erhielten den Namen nach der [[Burg Krakovec]] bei [[Rakovník]], die sie 1445 erwarben. Macht und Vermögen wuchsen vor allem nach der Schlacht am Weißen Berg. 1671 wurde dieser Familienzweig zu Reichsgrafen erhoben. Wilhelm Albrecht, Oberstkanzler, erbte 1725 von den Herren Jeníš von Újezd das [[Schloss Březnice]] und weitere Ländereien, die 1872 an die [[Pálffy]] fallen sollten. Nach Aussterben der Libštejner Linie der Kolowrat erhielten sie 1861 deren Ländereien Rychnov nad Kněžnou, die im Zweiten Weltkrieg unter deutsche Zwangsverwaltung kamen und 1948 enteignet wurden; 1992 erhielt Graf Kryštof Jaroslav Kolowrat Krakowský den Besitz Rychnov nad Kněžnou mit dem Schloss, seinen Sammlungen und 5.875 Hektar Land zurück. Graf Jindřich Kolowrat-Krakowský (1897–1996) erhielt die Waldreviere &amp;#039;&amp;#039;Diana&amp;#039;&amp;#039; (bei [[Přimda]]) und &amp;#039;&amp;#039;Týnec na Klatovsku&amp;#039;&amp;#039; mit 7.698 ha sowie eines der Kolowrat-Palais in Prag zurück, das aus zwei gotischen Häusern entstandene Palais am Ovocný trh (Obstmarkt), das seit 1670 bzw. 1697 im Besitz der Familie war, ferner drei große Geschäftshäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kolowrat - průčelí (3).JPG|Palais Kolowrat&lt;br /&gt;
Nový Kolowratský palác celý.JPG|Neues Palais Kolowrat&lt;br /&gt;
Palác Chicago.jpg|Palais Chicago&lt;br /&gt;
Palác Purkyňova - Spálená.JPG|Palais Purkyňova&lt;br /&gt;
Zámek Rychnov nad Kněžnou.jpg|Schloss Rychnov nad Kněžnou&lt;br /&gt;
Černíkovice - zámek.jpg|Schloss Černíkovice&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kolovratský palác (Praha, Nerudova) - průčelí.JPG|Palais Kolowrat (Prag, Nerudova-Straße)&lt;br /&gt;
Kolovratský palác (Praha, Valdštejnská) celý.JPG|Palais Kolowrat (Prag, Valdštejnská-Straße)&lt;br /&gt;
Breznice PB CZ chateau 598a.jpg|Schloss Březnice&lt;br /&gt;
Chateau_of_Týnec_08.jpg|Schloss Týnec u Klatov&lt;br /&gt;
Großmeierhöfen.JPG|Schloss Velké Dvorce&lt;br /&gt;
Lovecký zámek Diana.jpg|Jagdschloss Diana&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* Albrecht &amp;#039;&amp;#039;der Ältere&amp;#039;&amp;#039; (1347–1391), Hauptmann von [[Vogtland]]&lt;br /&gt;
* [[Johann Kolowrat (Domherr)|Johann Kolowrat-Liebsteinsky]] (* vor 1435–1483), böhmischer Adliger, Priester und Apostolischer [[Administrator (katholische Kirche)|Administrator]] des [[Erzbistum Prag|Erzbistums Prag]]&lt;br /&gt;
* [[Albrecht von Kolowrat]]-Liebsteinsky (1463–1510), Obersthofmeister und Oberstkanzler von Böhmen&lt;br /&gt;
* [[Johann Kolowrat von Liebsteinsky]] (1552–1616), böhmischer Adliger und Hofkämmerer&lt;br /&gt;
* [[Zdenko Löw Kolowrat von Liebsteinsky]] (1588–1640), böhmischer Adliger, kaiserlicher Kämmerer und Geheimer Rat, seit 1624 Reichsgraf &lt;br /&gt;
* [[Ulrich Franz Kolowrat]]-Liebsteinsky (1607–1650), österreichischer Adeliger&lt;br /&gt;
* [[Katharina Kolowrat von Liebsteinsky]] († 1618), Tiroler Adlige, kaiserliche Kammerdienerin und Obersthofmeisterin&lt;br /&gt;
* [[Franz Karl von Kolowrat-Liebsteinsky]] (1620–1700), k.k. Diplomat, Appellationsrat und Statthalter im Königreich Böhmen&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand Ludwig von Kolowrat-Liebsteinsky]] (1621–1701), böhmischer Adliger und Großprior des Malteserordens&lt;br /&gt;
* [[Johann Wilhelm Libštejnský von Kolowrat]] (auch: Johann Wilhelm Reichsgraf Kolowrat-Liebsteinský) (1627–1668), ernannter Erzbischof von Prag&lt;br /&gt;
* [[Norbert Leopold von Kolowrat-Liebsteinsky]] (1655–1716), Diplomat, Geheimer Rat, Reichshofrat, Statthalter in Prag&lt;br /&gt;
* [[Maximilian Norbert von Kolowrat-Krakowsky]] (1660–1721), böhmischer Adliger, Oberstlandkämmerer, Appellationsgerichtspräsident in Böhmen und Statthalter von Prag&lt;br /&gt;
* [[Philipp von Kolowrat-Krakowsky]] (1688–1773), Oberstburggraf und Präsident des Landesguberniums in Böhmen, Begründer der Linie Radenin&lt;br /&gt;
* [[Kajetan von Kolowrat-Krakowsky]] (1689–1769), k.k. Feldmarschall&lt;br /&gt;
* [[Franziska Maria Anna von Brühl|Franziska Maria Anna von Kolowrat-Krakovský]], geb. Freiin [[Stein (Adelsgeschlecht)|von Stein]] zu Jettingen (1688–1751), seit 1730 Oberhofmeisterin der sächsischen Kurfürstin und polnischen Königin [[Maria Josepha von Österreich (1699–1757)|Maria Josepha von Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Allianzwappen Brühl-Kolowrat-Krakowsky.jpg|mini|Allianzwappen [[Brühl (Adelsgeschlecht)|Brühl]] / Kolowrat-Krakowsky, gemalt auf dem [[Schwanenservice]] aus [[Meißner Porzellan]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Johann Joseph Hyazinth von Kolowrat-Krakowsky]] (1692–1766), kaiserlicher Geheimer Rat, Oberstlandkämmerer und Appellationsgerichtspräsident, sächsischer Gesandter in Spanien 1738 bis 1766&lt;br /&gt;
* [[Emanuel Wenzel von Kolowrat-Krakowsky]] (1700–1769), böhmischer Adliger, General der Kavallerie und Großprior des Malteserordens&lt;br /&gt;
* [[Maria Anna Franziska von Kolowrat-Krakovský]] (1717–1762), Tochter der vorgenannten und Ehefrau von [[Heinrich Graf von Brühl]] (1700–1763)&lt;br /&gt;
* [[Leopold Wilhelm von Kolowrat-Krakowsky]] (1727–1809), österreichischer Minister und Oberstkanzler von Böhmen&lt;br /&gt;
* [[Johann Karl Kolowrat-Krakowsky]] (1748–1816), österreichischer Feldmarschall&lt;br /&gt;
* [[Vincenz Maria von Kolowrat-Liebsteinsky]] (1750–1824), Feldzeugmeister und Großprior des Johanniter-Ordens&lt;br /&gt;
* [[Alois Josef Krakovský von Kolowrat|Alois Josef Kolowrat-Krakovský]] (1759–1833), 1830 bis 1833 Prager Erzbischof&lt;br /&gt;
* [[Franz Anton von Kolowrat-Liebsteinsky]] (1778–1861), böhmischer Adeliger und erster konstitutioneller Ministerpräsident der österreichischen Monarchie&lt;br /&gt;
* [[Franz Xaver von Kolowrat-Krakowsky]] (1783–1855), böhmischer Adliger, Gutsbesitzer, k. k. Kämmerer und Oberstleutnant a. D.&lt;br /&gt;
* [[Franz Xaver II. Kolowrat-Krakowsky]] (1803–1873), böhmischer Adliger, Politiker, Fürstgroßprior des Malteser-Ritterordens&lt;br /&gt;
* [[Jan Nepomuk Karel von Kolowrat-Krakovský]] (1794–1872)&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Genannt &amp;#039;&amp;#039;Hanuš von Kolowrat-Krakovský&amp;#039;&amp;#039;, verstorben zu [[Prag]], bestattet in [[Rychnov nad Kněžnou|Reichenau an der Knieschna]].&amp;amp;nbsp;– Siehe: {{ANNO|vtl|29|06|1872|01|Graf Hanusch Kolowrat-Krakovsky|AUTOR=|ZUSATZ=Nr. 176/1872 (XIII. Jahrgang)|ALTSEITE=1&amp;amp;nbsp;f.}} sowie&amp;lt;br /&amp;gt;{{ANNO|vtl|01|07|1872|01|Tages-Nachrichten.&amp;amp;nbsp;(…) Leichenfeier. Aus Reichenau&amp;amp;nbsp;(…)|AUTOR=|ZUSATZ=Nr. 177/1872 (XIII. Jahrgang)|ALTSEITE=1, unten rechts.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, Förderer der Stiftung [[Matice česká]] und des späteren [[Nationalmuseum (Prag)|Nationalmuseums]] in Prag&lt;br /&gt;
* [[Leopold von Kolowrat-Krakowsky]] (1804–1863), österreichischer Generalmajor und Gouverneur&lt;br /&gt;
* Xaverine von Kolowrat-Krakowsky (1808–1869), zweite Stiefmutter von [[Marie von Ebner-Eschenbach]] (1830–1916)&lt;br /&gt;
* [[Zdeněk von Kolowrat-Krakovský]] (1836–1892), Historiker und Dramatiker&lt;br /&gt;
* [[Leopold Philipp Kolowrat-Krakowsky]] (1852–1910), Parlamentarier&lt;br /&gt;
* [[Sascha Kolowrat-Krakowsky]] (1886–1927), österreichischer Filmpionier&lt;br /&gt;
* [[Henry Kolowrat]] (1933–2021), amerikanischer Fechter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BLKÖ|Kolowrat, das Grafengeschlecht, Genealogie|12|371|374|}}&lt;br /&gt;
* {{BLKÖ|Kolowrat, das Grafengeschlecht, Wappen|12|385|386|}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|12|473||Kolowrat, Grafen|Redaktion|122999614}}&lt;br /&gt;
* [[Roman von Procházka]]: &amp;#039;&amp;#039;Genealogisches Handbuch erloschener böhmischer Herrenstandfamilien.&amp;#039;&amp;#039; Ergänzungsband, herausgegeben vom Vorstand des [[Collegium Carolinum (Institut)]]. Oldenbourg, München 1990, Kolowrat-Liebsteinsky, Herrengeschlecht aus der Sippe der Janovice, Stammfolge S. 67 bis 77 mit zahlreichen weiteren Quellenangaben zu den weitverzweigten Nachkommen, ISBN 3-486-54051-3; und auch Namensträger in Band 1, Neustadt an der Aisch 1973, ISBN 3-7686-5002-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Wappen des böhmischen Adels.&amp;#039;&amp;#039; [[Johann Siebmacher|J.Siebmachers’s großes Wappenbuch]], Band 30, Neustadt an der Aisch 1979, Kolovrat; Kolovrat-Krakovsky; Kolovrat-Krakovsky, Freiherrn von Ujezd; Kolovrat-Libsteinsky; Kolovrat-Novohradsky; Kolovrat-Krakovsky-Novohradsky, Freiherr von Ujezd, S. 131–137, Wappendarstellungen Tafel 65.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|House of Kolowrat|Kolowrat}}&lt;br /&gt;
* [http://genealogy.euweb.cz/kolowrat/kolowrat1.html Stammbaum der Familie]&lt;br /&gt;
* [http://www.kolowrat.com/ Website der Familie Kolowrat-Krakowský (auf Rychnov nad Kněžnou)]&lt;br /&gt;
* [http://www.kolowrat.cz/ Website der Familie Kolowrat-Krakowský] (Prag)&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Johann von Meraviglia-Crivelli]]: &amp;#039;&amp;#039;Kolowrat&amp;#039;&amp;#039; In: Meraviglia-Crivelli: [http://www.historie.hranet.cz/heraldika/pdf/meraviglia1886.pdf &amp;#039;&amp;#039;Der Böhmische Adel&amp;#039;&amp;#039;]. Nürnberg 1866.  S. 131–137&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122999614|VIAF=69824553}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kolowrat| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Böhmisches Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichisches Adelsgeschlecht (Hochadel)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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