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	<title>Koloquinte - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Koloquinte&amp;diff=658473&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Alossola: BKS-Link ersetzt</title>
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		<updated>2025-06-22T11:47:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKS-Link ersetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Koloquinte&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Citrullus colocynthis&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Carl von Linné|L.]]) [[Heinrich Adolph Schrader|Schrad.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Citrullus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Kürbisgewächse&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Cucurbitaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Kürbisartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Cucurbitales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Eurosiden I&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Rosiden&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Köhler&amp;#039;s Medizinal-Pflanzen in naturgetreuen Abbildungen mit kurz erläuterndem Texte (Plate 118) (8231725749).jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Koloquinte (&amp;#039;&amp;#039;Citrullus colocynthis&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Koloquinte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Citrullus colocynthis&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;Koloquintengurke&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Pomaquinte&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Alhandal&amp;#039;&amp;#039; (von arabisch &amp;#039;&amp;#039;al-ḥanẓal&amp;#039;&amp;#039;, {{arF|الحنظل}}), &amp;#039;&amp;#039;Koloquintenkürbis&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Bitterkürbis&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Bitterapfel&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Bittergurke&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Purgiergurke&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Teufelsapfel&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine [[Liste giftiger Pflanzen|giftige Pflanze]] aus der Familie der Kürbisgewächse ([[Cucurbitaceae]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Koloquinte ist eine [[Ausdauernde Pflanze|ausdauernde]], [[krautige Pflanze]] mit [[Pflanzenknolle|Knollen]]. Sie wächst niederliegend oder kletternd, wird bis zu 10 Zentimeter hoch und kann einen Durchmesser von 2 Meter überwachsen. Die Sprossachsen sind behaart. Die wechselständigen Laubblätter sind kurz gestielt und 3 bis 9 Zentimeter lang und ebenso breit. Sie sind im Umriss eiförmig, sehr variabel drei- bis fünffach geteilt bis geschnitten. Die Lappen sind grob gezähnt bis gelappt oder geteilt. Die feste, raue Spreite ist beidseitig behaart. Die [[Pflanzenranke|Ranken]] sind einfach oder verzweigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Koloquinte ist einhäusig [[Monözie|monözisch]]. Die fünfzähligen und gestielten, eingeschlechtlichen [[Blüte]]n mit doppelter [[Blütenhülle]] stehen einzeln meist in Blattachseln. Sie sind meist gelb und die Krone ist außen behaart. Der Kelch besitzt fünf kürze Zipfel. Die männlichen Blüten besitzen drei kurze [[Staubblatt|Staubblätter]] (5; 2 + 2 + 1). Der [[Fruchtknoten]] ist unterständig und behaart, er enthält 20 bis 50 [[Samenanlage]]n. Der einfache, kurze [[Griffel (Botanik)|Griffel]] trägt drei zweilappige [[Narbe (Botanik)|Narben]]. Die etwas größeren weiblichen Blüten besitzen drei kleine Staminodien. Blütezeit ist im Mittelmeergebiet Mai bis September.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kahle Frucht ist eine fleischige, grüne, weiße später gelbe, rundliche, dünnschalige, vielsamige [[Panzerbeere]] von 25 bis 70 (selten 120) Millimeter Größe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 22.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 wurde die Koloquinte in Deutschland zur Heilpflanze des Jahres gekürt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Citrullus colocynthis 001.JPG|Habitus&lt;br /&gt;
Citrullus colocynthis 002.JPG|Blüte&lt;br /&gt;
Citrullus colocynthis 003.JPG|Beginnender Fruchtansatz&lt;br /&gt;
Citrullus colocynthis 004.JPG|Früchte&lt;br /&gt;
Citrullus colocynthis 005.JPG|Reife Frucht&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Das natürliche Verbreitungsgebiet der Koloquinte ist Nordafrika und Südwestasien. Sie ist jedoch in tropischen und subtropischen Gebieten wie in Australien, Südeuropa, Indien, und Zentralafrika verwildert und eingebürgert. Hier wachsen sie vor allem in gestörter Vegetation, an Flussufern, Flussniederungen, an Straßenrändern usw. Die Koloquinte wächst bis in 1200 Meter Seehöhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Citrullus colocinthus habit ii.jpg|mini|Koloquinte (&amp;#039;&amp;#039;Citrullus colocynthis&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Adrar-Coloquinte.JPG|mini|Koloquinte (&amp;#039;&amp;#039;Citrullus colocynthis&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
Die Koloquinte (lateinisch &amp;#039;&amp;#039;colocynthis&amp;#039;&amp;#039;) wurde und wird als [[Heilpflanze|Medizinalpflanze]] angebaut, vor allem im Mittelmeergebiet, in Afrika und Indien. Verwendet wird das getrocknete Fruchtfleisch von unreifen, aber ausgewachsenen Früchten. Zu den Anwendungsgebieten in der Volksmedizin zählen [[Geschwür]]e, [[Asthma]], [[Bronchitis]], [[Gelbsucht]], [[Dyspepsie]], [[Verstopfung]], [[Anämie]],&amp;lt;ref&amp;gt;N. M. Nayar, Rajendra Singh: &amp;#039;&amp;#039;Taxonomy, distribution and ethnobotanical uses.&amp;#039;&amp;#039; In: N. M. Nayar, T. A. More: &amp;#039;&amp;#039;Cucurbits.&amp;#039;&amp;#039; Science Publishers, Enfield 1998, ISBN 1-57808-003-7, S. 1–18.&amp;lt;/ref&amp;gt; aber auch [[Tumor]]en, [[Hydrops|Wassersucht]], Probleme mit dem [[Harn]]ablassen, [[Rheumatismus]] und [[Schlangen]]bisse.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Guha,Sen&amp;quot;&amp;gt;J. Guha, S. P. Sen: &amp;#039;&amp;#039;Physiology, biochemistry and medicinal importance.&amp;#039;&amp;#039; In: N. M. Nayar, T. A. More: &amp;#039;&amp;#039;Cucurbits.&amp;#039;&amp;#039; Science Publishers, Enfield 1998, ISBN 1-57808-003-7, S. 97–127.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die seit der assyrischen Zeit kultivierte Pflanze wurde ebenfalls im alten Rom zur Bekämpfung von Nagetieren verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wink&amp;quot; /&amp;gt;  Die medizinische Nutzung ist bereits im [[Papyrus Ebers]] (1600 v.&amp;amp;nbsp;Chr.) beschrieben. Insbesondere bei Erkrankungen des Bauches (Abschnitt 2) ist die Anwendung beschrieben. Darüber hinaus werden die nichtbitteren Samen gegessen und in Afrika das aus ihnen gewonnene Öl zum Kochen verwendet. Auch zur Behandlung des Aussatzes galt das Koloquintenmark&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Roßbach, Peter Proff: &amp;#039;&amp;#039;Cassius-Felix-Interpretationen: Teile I und II&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Würzburger medizinhistorische Forschungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 37. )Würzburg 1991, S. 148.&amp;lt;/ref&amp;gt; als geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Koloquinte war Hauptbestandteil der &amp;#039;&amp;#039;Trochiski Alhandali&amp;#039;&amp;#039;, den als [[Arzneiform]] verwendeten Koloquintenzeltchen.&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Zekert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dispensatorium pro pharmacopoeis Viennensibus in Austria 1570.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom österreichischen Apothekerverein und der Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie. Deutscher Apotheker-Verlag Hans Hösel, Berlin 1938, S. 158.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unerwünschten Wirkungen der Koloquinte waren bereits früh bekannt und wurden im 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert von dem [[Worms]]er Stadtarzt Philipp Begardi deutlich beschrieben: „Coloquint ist eyn boeß gifftige artznei, letziget den magen und die leber, betrübet die andern inwendigen glider auch, zerreißt die adern, schabt die daerm, bringt das krimmen, den bluotfluß, und laem in glidern“.&amp;lt;ref&amp;gt;Philippus Begardi: &amp;#039;&amp;#039;Index Sanitatits. Eyn schoens und vast nützichs Buechlin, genant Zeyger der gesuntheyt ...&amp;#039;&amp;#039;, Worms 1539, Blatt XLI&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirkstoffe ===&lt;br /&gt;
Die Wirkung der Koloquinte beruht auf ihrem Gehalt an [[Cucurbitacine]]n, Triterpene mit bitterem Geschmack, der bis zu 3 % beträgt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wink&amp;quot;&amp;gt;Wink, Michael; Ben-Erik van Wyk; Coralie Wink, Handbuch der giftigen und psychoaktiven Pflanzen, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Stuttgart, 2008, ISBN 978-3-8047-2425-9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Cucurbitacine, bei dieser Pflanze B, E und J, liegen in freier und in glykosidischer Form vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wink&amp;quot; /&amp;gt; Die Wirkung beruht dabei auf den freien Cucurbitacinen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wink&amp;quot; /&amp;gt; Der Gehalt im Fruchtfleisch beträgt 0,22 %, in den Samen 0,18 %, im Stängel 0,17 % und in den Blättern 0,15 %.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wink&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Symptomatik ===&lt;br /&gt;
Die Einnahme kann zu Reizung der Schleimhäute im Magen-Darm-Trakt und blutigen Durchfällen führen. Nierenschäden und eine abortive Wirkung sind möglich. Die Cucurbitacine wirken [[Zellgift|zytotoxisch]] und [[Mitose|antimitotisch]]. Die Wirkstoffe gehen in Harn und [[Muttermilch]] über und können bei Schwangeren zum Abort führen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wink&amp;quot; /&amp;gt; Weitere Vergiftungserscheinungen sind [[Geschwür]]e, Wanddurchbrüche, [[Peritonitis]], Blutungen der Niere und Harnblasenschleimhaut-Entzündungen. Oft treten [[Hyperämie]] im Gehirn, Delirien und Kollaps auf. Der Tod tritt infolge eines Atemstillstandes ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wink&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwechselungen der Koloquinte mit Wassermelonen oder Zucchini führten mitunter zu Vergiftungen. Hierbei wurden auch Vergiftungen bei Tieren beobachtet, die die Früchte verzehrten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wink&amp;quot; /&amp;gt; Die Einnahme von 3 g &amp;#039;&amp;#039;C. colocynthis&amp;#039;&amp;#039; ist tödlich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wink&amp;quot; /&amp;gt; Nach einer Exposition der Haut mit den Wirkstoffen kann es zu einer Blasenbildung kommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wink&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pharmakologie ===&lt;br /&gt;
Die Cucurbitacine hemmen die mitotische Zellteilung und wirken daher [[Zytotoxizität|cytotoxisch]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;wink&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivialnamen ==&lt;br /&gt;
Für die Koloquinte (über lateinisch &amp;#039;&amp;#039;coloquintida&amp;#039;&amp;#039; von griechisch &amp;#039;&amp;#039;kolokynté&amp;#039;&amp;#039;: Bezeichnung für einen runden Kürbis)&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Genaust: &amp;#039;&amp;#039;Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen.&amp;#039;&amp;#039; Birkhäuser, Basel/Stuttgart 1976, ISBN 3-7643-0755-2, S. 120.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. auch Ute Obhof: &amp;#039;&amp;#039;Rezeptionszeugnisse des „[[Gart der Gesundheit]]“ von Johann Wonnecke in der Martinus-Bibliothek in Mainz – ein wegweisender Druck von Peter Schöffer.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Medizinhistorische Mitteilungen. Zeitschrift für Wissenschaftsgeschichte und Fachprosaforschung.&amp;#039;&amp;#039; Band 36/37, 2017/2018, S. 25–38, hier: S. 33 (&amp;#039;&amp;#039;Coloquintida&amp;#039;&amp;#039; „kurbyss o. sehe“). Vergleiche dazu auch [[Otto Beßler]]: &amp;#039;&amp;#039;Prinzipien der Drogenkunde im Mittelalter. Aussage und Inhalt des Circa instans und Mainzer Gart.&amp;#039;&amp;#039; Mathematisch-naturwissenschaftliche Habilitationsschrift, Halle an der Saale 1959, S. 173 („Coloquintida – kurbsz obersehe, […] Cucurbita deserti, […] cucurbita alexandrina […] appel von Alexandrinen“) und 176 („Cucurbita – kurbiß, genella, coloquintida […]“).&amp;lt;/ref&amp;gt; bestehen bzw. bestanden auch die weiteren deutschsprachigen [[Trivialname]]n: Apfel von Alexandria (von [[mittelhochdeutsch]] Alexandrienappel, Appel von Alexandern, Appel von Alexandrien), Colocynth, Coloquinte, Eliasapfel, Koloquintengurke, Morapfel, Wilder Kürbis (von [[althochdeutsch]] Wildin Churbez, mittelhochdeutsch und [[mittelniederdeutsch]] Wild Corbs oder Wild Kirbs, Wilkirbes, Wiltkorb) und Windapfel. Weitere mittelhochdeutsche bzw. mittelniederdeutsche Namen sind Curbiz, Corbicz, Korbs, Kürbis, Pitter Kirbs und Quintappel.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg August Pritzel]], [[Carl Jessen]]: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Volksnamen der Pflanzen. Neuer Beitrag zum deutschen Sprachschatze.&amp;#039;&amp;#039; Philipp Cohen, Hannover 1882, S. 102. ([http://archive.org/stream/diedeutschenvol00pritgoog#page/n121/mode/2up online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich Marzell]]: &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch der deutschen Pflanzennamen.&amp;#039;&amp;#039; I–V, Leipzig ... (1937–1979), Band I, S. 1028.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Die biblische Erzählung vom [[Der Tod im Topf|Tod im Topf]] ({{B|2 Kön|4|38–41|LUT}}) handelt von einem tödlichen Koloquintengericht, dem der Prophet [[Elischa]] durch ein Wunder Genießbarkeit verleiht. So übersetzte [[Martin Luther]] unter Einbeziehung des Vulgata-Begriffs &amp;#039;&amp;#039;colocyntida&amp;#039;&amp;#039;:&amp;lt;ref&amp;gt;Das [[Septuaginta]]-Äquivalent „&amp;#039;&amp;#039;Τολύπη&amp;#039;&amp;#039;“ = Kürbispflanze wird im Griechischen ebenfalls mit „&amp;#039;&amp;#039;κολοκύνθη&amp;#039;&amp;#039;“ wiedergegeben.&amp;lt;/ref&amp;gt; der Prophetenschüler „fand wilde Rancken / und las davon Colochinten sein kleid vol / und da er kam / schneit ers ins Töpffen zum Gemüse […]“.&amp;lt;ref&amp;gt;Vers 39b in der [[Lutherbibel|Biblia Deudsch]] 1545; {{Literatur |Autor=Martin Luther |Titel=Die gantze Heilige Schrifft Deudsch |Hrsg=Hans Volz |Sammelwerk= |Band=1 |Nummer= |Auflage= |Verlag=Rogner &amp;amp; Bernhard |Ort=München |Datum=1972 |ISBN=3-9208-0283-7 |Seiten=690}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die biblische Gestalt Salomon ließ laut einer Bibelübersetzung gegossene Abbilder der Koloquinte als Dekoration am Rand um das [[Ehernes Meer|Eherne Meer]] herum anbringen (vgl. in der Bibel {{B|1 Kön|7|23–24|ELB}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Otto Karl Berg|O. C. Berg]], [[Carl Friedrich Schmidt (Botaniker)|C. F. Schmidt]]: &amp;#039;&amp;#039;Atlas der Officinellen Pflanzen.&amp;#039;&amp;#039; Band I, Zweite Auflage, Felix, 1893, S. 44 ff. Tafel 16, [https://www.biodiversitylibrary.org/item/199782#page/62/mode/1up online] auf biodiversitylibrary.org.&lt;br /&gt;
* P. Galán Cela: &amp;#039;&amp;#039;Citrullus.&amp;#039;&amp;#039; In: Santiago Castroviejo Bolibar u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Flora iberica. Plantas vasculares de la Península Ibérica e Islas Baleares. Vol. III - Plumbaginaceae (partim) - Capparaceae.&amp;#039;&amp;#039; Real Jardín Botánico Madrid 2005, ISBN 84-00-06221-3, S. 459–461. (Merkmale, Verbreitung)&lt;br /&gt;
* Amanda Spooner, James Carpenter, Gillian Smith, Kim Spence: &amp;#039;&amp;#039;Citrullus colocynthis&amp;#039;&amp;#039; In: [http://florabase.calm.wa.gov.au/browse/profile/7369 Florabase - the Western Australian Flora], abgerufen am 17. April 2008. (Merkmale, Verbreitung)&lt;br /&gt;
* R. W. Robinson, D. S. Decker-Walters: &amp;#039;&amp;#039;Cucurbits&amp;#039;&amp;#039;. CAB International, Wallingford 1997, ISBN 0-85199-133-5, S. 88. (nicht-medizinische Nutzung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Citrullus colocynthis|Koloquinte (&amp;#039;&amp;#039;Citrullus colocynthis&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* Peter v. Sengbusch: [http://www1.biologie.uni-hamburg.de/b-online/afrika/sudan/koloquinten.htm Sahelzone: &amp;#039;&amp;#039;Colocynthis vulgaris&amp;#039;&amp;#039; - Koloquinten] (Fotos von reifen Koloquinten im Sudan)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot;&amp;gt;{{Tropicos|ID=9200449|WissName=Citrullus colocynthis|ProjektID=9}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Heilpflanze des Jahres in Deutschland}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=7737470-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kürbisgewächse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alossola</name></author>
	</entry>
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